Und wie viele deiner Beispiele entsprechen der von mir beschriebenen Aufteilung?
Aufteilungsvarianten reduzieren erstmal nur die Anzahl möglicher Straßen, was wiederum die Wahrscheinlichkeit erheblich mindert, dass man gerade dort einen schweren Unfall wird erwarten können. Da schwere Unfälle gottlob bei gleich welcher Führung sehr seltene Ereignisse sind, wird man weder bei einer Zehntelung des Risikos noch bei einer Verzehnfachung signifikante Auswirkungen erwarten: zehnmal Null bleibt Null.
Ich habe übrigens keine Ahnung, was genau bei den meisten der von mir anhand Google-Bildersuche zusammengestellten Unfällen mit Schutzstreifen in den Niederlanden passiert ist; NL-Polizei und damit auch die Presse halten sich bei der Beschreibung der Unfallhergänge stets taktvoll zurück. Es ist also durchaus nicht unwahrscheinlich, dass zumindest ein Teil der Todesfälle gar nicht auf seitlichen Kontakt beim Nebeneinanderfahren zurückzuführen war. Infolgedessen ist es ebenso dann aber auch nicht unwahrscheinlich, dass eine Querschnittsänderung, die im Wesentlichen auf die Bedingungen beim Nebeneinanderfahren abzielt, auch keine dramatische Änderung des Unfallrisikos herbeiführen kann.