Kommt drauf an wie der Strom produziert wird. Meine PV ist komplett spekulationsresistent.
Dass eine Ausgabe in der Vergangenheit getätigt wurde, ist doch keine Garantie dafür, dass sie nicht beträchtliche Spekulationsmargen enthalten hat.
Kommt drauf an wie der Strom produziert wird. Meine PV ist komplett spekulationsresistent.
Dass eine Ausgabe in der Vergangenheit getätigt wurde, ist doch keine Garantie dafür, dass sie nicht beträchtliche Spekulationsmargen enthalten hat.
Hamburg: Tödlicher Unfall trotz Reflektorstreifen: Radfahrer stirbt nach schlimmem Unfall mit Lkw
Interessant die Auffassung, dass die Reflektoren in der Dunkelheit doch anscheinend den Unfall verhindern hätten müssen. Aha...
Interessant die implizit* geäußerte Auffassung, dass aktive Beleuchtung entbehrlich ist, wenn man Reflektoren trägt.
Interessant auch, wie eifrig die Presse den Unfall als "Abbiegen" framt, was es nicht war (sondern "Einfahren"). Es kommt bei der Zuordnung drauf an, wer wem von wo kommt, aber nicht wer eigentlich jenseits des Kollisionspunktes wohin wollte. Offenbar ist da bei den Redakteuren im Kopf nach dem permanenten Kesseltreiben wegen PBL und Schutzkreuzungen seitens der Verkehrswendeagitation mittlerweile irgendwas eingerastet, das bei "LKW gegen Radfahrer" sofort "alles klar, muss Abbiegen gewesen sein" einblendet.
*) bisher hat noch keine Quelle ausdrücklich geschrieben, dass das Fahrrad nicht beleuchtet war
Es ist also so, dass potentielle Nutzer von Fatbikes eher die Helmflicht befolgen würden als das Frisieren Ihrer Fahrzeuge zu unterlassen?
Die jüngeren Nutzer werden zum weiter helmlosen "gewonde fiets" (herkömmliches Fahrrad) zurückkehren, die älteren werden aber weitgehend zum Kleinkraftrad wechseln. Dann hat man zwar weiter den blöden Helm an der Backe, ist aber dafür erstmal legal mit 45 unterwegs, und frisieren kann man die Dinger ja dann auch immer noch...
... und es ist ja auch nicht so, dass man die Mehreinnahmen hinsichtlich der Umsatzsteuer verschmähen würde.
Aus Spekulation resultierende Unternehmensgewinne sind ja auch nicht unwillkommen: der Steuersatz dafür ist 30%, und auch die Lebensversicherung für den Kleinsparer muss irgendwovon ihre Zinsen generieren.
Edit sagt: es gibt gerade anlassbdingt mal wieder allerorten Darstellungen mit der Zusammensetzung des Spritpreises. Da werden zwar immer die Steuern und Abgaben akribisch aufgeschlüsselt und angeprangert, nicht aber die Kalkulation der Mineralölindustrie offengelegt. Deren Preisanteil für den Liter ohne Steuern und Abgaben liegt aktuell so um die 60-70ct, beinhaltet aber neben dem Rohölpreis natürlich auch noch Raffineriekosten, Transport, Vertrieb und Verwaltung, Marge der Konzerne sowie Marge und Kosten der Tankstellen. Da je nach Prozessführung in der Raffinerie die Anteile an Super, Diesel, Bitumen, gasförmigen Kohlenwasserstoffen etc. stark schwanken können, gibt es auch keine fixe Proportionalität im Sinne von "1 Barrel sind 100 Liter Diesel", so dass sich von außen nicht exakt ausrechnen lässt, welche Wirkung eine konkrete Preissteigerung auf die Endprodukte haben wird. Eine Faustregel, die ich gefunden habe, besagt jedoch "ein Dollar Änderung je Barell gibt 0,5 Dollarcent Änderung im Liter Sprit". Demnach reden wir beim jüngsten Preissprung in der aktuellen Irankrise (70 auf 80 Dollar/Barrel) über 5 Eurocent im Bruttopreis.
2,579 € für "Supreme"-Benzin ist auf dem Foto zu lesen. Dann sind wir ja über die von den Grünen einst prognostizierten 5 Mark für 1 Liter Sprit schon drüber.
Die haben das nicht „prognostiziert“, sondern gefordert. Andererseits muss man die Inflation seither berücksichtigen. Da wären wir dann aktuell so bei 7,50€ für den damaligen „5 Mark“- Liter.
Und hilft stattdessen eine Helmpflicht? Das bezweifle ich sehr.
Helmpflicht tötet Zweiradnutzung, wie man am abrupten Rückgang der Mofanutzung nach Beschluss der Helmpflicht erkennt und was auch der Grund dafür ist, dass Speedpedelecs kaum genutzt werden. Also ja, die Helmpflicht würde die frisierten Fatbikes wieder aus dem Markt drängen. Ob das allerdings der Verkehrssicherheit dienen würde, ist fraglich. Da es sich um Mofaflüchtlinge handelt, wäre („wenn schon Helm, dann auch gleich richtiges Kraftrad“) eher der Aufstieg in die viel gefährlicheren Moped- und Motorradklassen wahrscheinlich.
Der Tank wird doch bestimmt privat bleiben, nicht dass da noch ein Habeck reinklettert.
Gegen Spekulation sind auch Strom, E-Autos und Wärmepumpen nicht gefeit.
Ich drehe die Aussage mal ins Gegenteil, um rauszufinden, ob ich der Aussage dann eher zustimmen kann:
Die Abwesenheit von Radverkehrsanlagen sind der zu Stein und Asphalt gewordene Glaube an das Gute und Gescheite im Menschen, denn es gibt kein einziges erlaubtes Verhalten im Rahmen der Verkehrsregeln, das Radverkehrsanlagen überhaupt erforderlich machen würde.
Soso. ![]()
Die Abwesenheit von Volvoverkehrsanlagen ist der zu Stein und Asphalt gewordene Glaube an das Gute und Gescheite im Menschen, denn es gibt kein einziges erlaubtes Verhalten im Rahmen der Verkehrsregeln, das Volvoverkehrsanlagen überhaupt erforderlich machen würde.
Die Abwesenheit von Mopedverkehrsanlagen ist der zu Stein und Asphalt gewordene Glaube an das Gute und Gescheite im Menschen, denn es gibt kein einziges erlaubtes Verhalten im Rahmen der Verkehrsregeln, das Mopedverkehrsanlagen überhaupt erforderlich machen würde.
Die Abwesenheit von Omnibusverkehrsanlagen ist der zu Stein und Asphalt gewordene Glaube an das Gute und Gescheite im Menschen, denn es gibt kein einziges erlaubtes Verhalten im Rahmen der Verkehrsregeln, das Omnibusverkehrsanlagen überhaupt erforderlich machen würde.
man kann natürlich stets an das Schlechte und Dumme im Menschen glauben und das auf alle projizieren.
Radverkehrsanlagen sind der zu Stein und Asphalt gewordene Glaube an das Schlechte und Dumme im Menschen, denn es gibt kein einziges erlaubtes Verhalten im Rahmen der Verkehrsregeln, das Radverkehrsanlagen überhaupt erforderlich machen würde.
Mit dem Bio-Radl ist man ja davor sicher noch eine Zeitlang gefeit.
IMO sind Stürze über den Lenker wegen blockierender Vorderradbremsen dank der besser dosierbaren Hydraulik-Scheibenbremsen am Fahrrad sehr viel seltener als vor einem Vierteljahrhundert. Jörg Penninger bzw „den Penninger machen“ als Synonym für den Salto über den Lenker ist offenbar schon in Vergessenheit geraten..
[Liste mit Filmen, in denen Radfahrer im Straßenverkehr getötet werden.]
Sorry, den Tatort "Erika Mustermann" hatten ich weiter oben schon verlinkt. Beitrag bitte ggf löschen.
[Liste mit Filmen, in denen Radfahrer im Straßenverkehr getötet werden.]
Solange Radfahrer sich nicht selbst als vollwertige Verkehrsteilnehmer verstehen, werden sie auch vom Kraftverkehr nicht als solcher akzeptiert.
Frag mal, wie viele Menschen (v.a. Frauen) zustimmen, dass sie mit dem Wagen nur deswegen so (zu) schnell fahren, weil sie Sorge davor haben, dass sonst dem Hintermann der Kamm schwillt. Frag mal Kleinkraftradfahrer, warum sie eine Anhebung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit für ihre Mopeds von 45 auf "mindestens 55" vehement befürworten. Auch die Diskrepanz zwischen hoher Umfrage-Zustimmung für ein Autobahntempolimit und real beobachteter Fahrgeschwindigkeit auf der Autobahn hat ihre Ursache in dieser "Verkehraufhalte-Scham". Wir haben es hier mit einem Grundproblem zu tun, das primär unabhängig von der Frage besteht, ob es überhaupt muskelbetriebene Zweiräder gibt.
Die allgemein verbreitete Sorge, ein gehasstes Verkehrshindernis zu sein, bedingt aber natürlich auch und erst recht die rege Nachfrage nach Radwegebau. Der Vorwand mit der Verkehrssicherheit als Begründung für Radwege entzieht sich nur deshalb der Demaskierung als Solcher, weil buchstäblich alle -Politik, Verwaltung, Polizei, Rechtsprechung, vermeintliche Täter und vermeintliche Opfer- einhellig davon ausgehen, dass riskante Kurzschlusshandlungen wegen der vom Langsamverkehr verschuldeten Behinderungen selbstverständlich nachvollziehbar und deshalb irgendwie auch legitim sind. Der Radfahrer wird so zum eigentlichen "Störenfried" (= Störer des gesellschaftlichen Friedens), und nicht der durch diesen Störenfried bloß provozierte Kraftfahrer. Paradoxerweise trägt auch die kürzlich eingeführte Regel zum Mindestabstand keineswegs zur Lösung des Konflikts bei, denn der verbriefte Anspruch auf größere Seitenabstände vergrößert die vom Radfahrer verursachte Störung ja nur.
Diese verzerrte Perspektive wird natürlich nicht schwächer, wenn man sie unermüdlich bestärkt, indem man da draußen immer mehr Radwege in die Landschaft rotzt und jedes Projekt als Meilenstein der Verkehrssicherheit feiert.
schon immer!
Gesetz: zu jeder Landstraße ohne Radweg existiert mindestens eine Fahrrad-bewegte Person, der das schon immer ein Dorn im Auge gewesen ist.
Genau: Man werfe Schneeberge (im Sommer dann Sandberge) auf Radwege, dann kommt fast niemand mehr auf die "blöde" Idee, das Fahrrad zu nutzen.
In 2025 sank die Zahl der getöteten Fußgänger in HH gegenüber dem Vorjahr um satte 80%. Einzig mögliche Erklärung: mangelhafte Gehwegreinigung. Politikversagen, Rücktritt, Neuwahlen!! /s😈
lies erneut:
Da steht nicht, dass Falschparken niemals ein "Risiko" darstellt.
Umgekehrt gilt übrigens, dass "Richtigparken" keineswegs immer *kein* Risiko darstellt. Oder zusammengefasst: das Maß der Legitimität des Parkens hat wenig Korrelation mit dem dadurch erzeugten Unfallrisiko. Bei Parkverboten geht es regelmäßig um die Erleichterung des Verkehrsablaufs, aber nicht um Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Wenn man bedenkt, dass über Jahre hinweg Hybrid-Autos die vierfache Menge an Abgasen mit CO2 und Schadstoffen ausgestoßen haben als angegeben, dann ist selbst Tempo 12,5 km/h (ein Viertel von 50 km/h) angebracht für die Landshuter Allee.
Der Unterschied zwischen Emission und Immission ist klar soweit?😈
Kann die Morgenpost nicht lesen, aber der Teaser verspricht rege Beteiligung
Funfact: Hamburg hat heute seit 130 Tagen Fahrrad-VisionZero. Wegen gut doppeltem Fahrrad-Modalsplit und dreifacher Bevölkerung entspricht dies über zwei Helsinki-Jahren.
Dass jetzt ein Gericht geurteilt hat, es sei rechtens, an der Tempo-30-Regelung festzuhalten, verschärft den Verdacht, dass München von "Bleifuß-Rittern" regiert wird.
Die Landshuter Allee ist an der fraglichen Stelle eine kreuzungsfrei ausgebaute Kraftfahrstraße. Da müsste man eher 50 gegen eine Erhöhung auf 70 abwägen.
Sachlicher Fehler in der Berichterstattung (und auch im Urteil?): der Grenzwert an der Landshuter Allee wude nicht nur einmalig, sondern in zwei aufeinanderfolgenden Jahren eingehalten.
Die Angaben über die Folgen von Stickoxid in der Atemluft im Artikel klingen außerdem so, als hätte der Redakteur einfach die maßlos übertriebenen Aussage zur Toxizität von niedrigen Dosen NO2 aus dem Plädoyer der Klageführer 1:1 übernommen.