Beiträge von Th(oma)s

    Gestern auf der B104 in MeckPomm:

    Schwerer Verkehrsunfall auf Bundesstraße: Kind kommt dabei ums Leben
    Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich im Landkreis Nordwestmecklenburg ereignet.
    www.nordkurier.de

    (9-jähriger Junge wird wegen Seitenwechsel Einseiten-Zweirichtungsradweg beim Fahrbahnqueren überfahren.)

    Im Artikel das Heraufbeschwören von wohligen Gruselgefühlen durch Aufsagen der Werte für verletzte und gestorbene Radfahrer im Vorjahr, natürlich tastsachenwidrig ausschließlich im Passivum formuliert "wurden getötet/verletzt" - der Radfahrer als wehrloses "Opfer". Kontext, so wichtig. Dadurch gesendete Botschaft an die Leser: "Auch du persönlich bist im Visier der Autofahrer! Fahrbahnradeln? Niemals! Bööse Autos!!". Passend dazu auf der Meldungs-Seite verlinkt: "Radweg fehlt an viel befahrener Straße. Wann wird die Lücke geschlossen?". Kein Wort dazu, dass die Tragödie von gestern durch genau einen solchen "Lückenschluss" provoziert wurde. Gleich daneben ist ironischerweise dann auch noch ein echter schwerer Überholunfall verlinkt - allerdings ohne Fahrradbeteiligung. Dementsprechend nur eine nüchterne Beschreibung dessen, was passiert ist, ohne jede unterschwellig transportierte Botschaft "das könntest du sein, also fürchte dich und mach dir Sorgen!". Wie dummdreist kann man sein als Redakteur? Der Nordkurier: Ja!

    Das nur JFTR, falls mal wieder jemand behauptet, die Fahrbahnängste von Radfahrern wären angeboren.

    Wenn dir das Langsamfahren auf dem Fahrrad so schwer fällt, dann probier es halt mal damit:

    […]

    Es trifft nicht zu, dass das Fahrradfahren mit niedrigen Geschwindigkeiten unter 10 km/h sofort einen Schlingerkurs hervorruft.

    Ja. Das rollende Fahrrad schlingert nicht. Was den Boohei mit dem Seitenabstand und den wegen dessen Nichteinhaltung angeblich notwendigen Radwegen nebst der aus (Un-)Sicherheitsgründen angeblich zwingend erforderlichen Benutzungspflicht als Vorwand entlarvt.

    Die Geradeausfahrt auch bei einem Auto ist stets begleitet von Abweichungen von der Geradeaus-Ideallinie. Um diese Abweichungen auszugleichen, muss gegengelenkt werden. Je höher das Tempo ist, um so länger hat das Fahrzeug Zeit nach links oder rechts abzuweichen bevor die Fahrerin / der Fahrer mit Gegenlenken reagieren kann.

    Das Auto hat als mehrspuriges Fahrzeug genau gar keine aus physikalischer Notwendigkeit resultierenden seitlichen Schwankungen. Der größere Platzanspruch bei wachsender Geschwindigkeit ergibt sich nicht, weil das Auto seitlich ausbricht, sondern weil man mit steigendem Tempo größere Mühe hat, die exakt benötigte Fahrlinie zu treffen. Eine schnelle KI könnte ein Auto wahrscheinlich mit 150 Sachen durch ein Garagentor steuern, das nur 20cm breiter ist als das Auto, ein Mensch wäre schon mit 20 km/h überfordert.

    Ohne Zusatzmotorkraft fahre ich im Bereich um die 15 km/h. Mit 20 +

    Um so besser für den Geradeauslauf und um beim Anfahren möglichst schnell die Wackelei zu beenden. Unterstütztes bergauf Fahren reduziert auch die Wahrscheinlichkeit dafür, dass man beim durch unzureichende körperliche Leistungsfähigkeit bedingten Langsamfahren eine für Überholer überraschende plötzliche Welle einlegt.

    Die Statistiken sind schwer zu beurteilen, wenn nicht deutlich wird, wieviele (oder ob überhaupt) zusätzliche Fahrradfahrten und auf welchen Strecken sie unternommen werden und welche Entfernungen dabei zurückgelegt werden.

    Als ob diese Skrupel jemals jemanden interessieren würden, so lange der absolute Trend fürs offenbar erwünschte Alarmieren steigt. Tatsächlich kommt der Einwand „aber die Faaahrleistung!!“ nur, sobald die Unfallzahlen zurückgehen.

    Meine Vermutung ist, dass Pedelecs das Tempo beim Fahrradfahren verschärft hat und dass sich das negativ auswirkt auf die Unfallstatistik in der Form, dass Alleinunfälle zugenommen haben.

    Meiner Beobachtung nach fahren Pedelecnutzer nicht schneller als normale Radfahrer. In meinem Hellfeld, bei den Todesfällen, korrelieren die Unfall-Zuwächse mit dem Elektroantrieb IMO bloß. Kausal scheint mir erstens das höhere Durchschnittsalter der Pedelecnutzer mit seinen Auswirkungen auf Kognition und Physis „schuld“ an der scheinbar ungünstigen Entwicklung bei den Elektrorädern und zweitens der Umstand, dass mit Pedelecs der Aktionsradius steigt, wodurch die Exposition der Radfahrer gegenüber schnellen KFZ außerorts zunimmt. Eine weitere Rolle mag „Unsafety in Beginner Numbers“ spielen, weil viele erst durchs Pedelec ermutigt neu/wieder einsteigen.

    Der typische tödliche Pedelecunfall betrifft eine Person 75+, die aus einer Nebenstraße bzw. einem Feld- oder Waldweg kommend die Vorfahrt des schnellen KFZ-Verkehrs auf der Landstrße übersieht. Sofern bei Alleinunfällen in Unfallberichten die Geschwindigkeit thematisiert wird, geht es ums Bergabfahren. Da läuft man aber auch schon mit dem normalen Fahrrad Gefahr, für die Fahrfähigkeiten zu schnell zu rollen.

    Die Abwanderung der Seniorenkohorte zum Pedelec hat außerdem die Konsequenz, dass der entsprechend anfälligere Teil der Fahrradkohorte heute dort fehlt - was die Diskrepanz zur Pedelec-Kohorte automatisch nochmals größer scheinen lässt.

    weil mehr Radwege gebaut werden.:whistling:

    Wenn Korrelation Kausalität bedeutet, dann hat dieser Radwegebau vor allem Alleinstürze begünstigt. Der Rückgang bei PKW-Gegnern beruht auf der Abnahme von Typ 2- (Abbiegen) und Typ 3-Unfällen (Kreuzen), beim einzig Radwege-relevanten Typ 6 (Längsverkehr, incl. Frontalkollisionen und Auffahrunfällen mit Fahrrad auf stehende PKW) hat sich hingegen kaum was getan.

    Das ist jetzt aber schon sehr aus der Perspektive eines schnellen Fahrradfahrers betrachtet.

    Du betrachtest das Radfahren wie alle Radwegefans (auch wenn sie vorgeben, selber Radfahrer zu sein) sehr einseitig aus der Perspektive des schnellen Autofahrers.

    Edit: Aktuelles Beispiel für diese Sichtweise:

    Radgesetz in Bayern: Warum die Niederbayern trotzdem Auto fahren
    Radlland Bayern? Drei Jahre gilt nun das Radgesetz, trotzdem meiden viele aus Angst das Rad. Und in Niederbayern steigt die Auto-Dichte. Warum eine Pendlerin…
    www.br.de

    Angst, Angst, Angst, Radwege, Angst, keine Radwege, Angst. Die vermeintlich stetig wachsende Gefahr kommt dabei nur von hinten, es gibt weder Alleinunfälle noch Vorfahrtfehler.

    Das verheerendste an solch plumper Pro-Radweg-Agitation: Autofahrer lesen mit und lernen nur zu gerne „tja, wir sind halt so, und deshalb brauche ich mich auch nicht dafür zu schämen, wenn ich wie alle anderen den doofen Bodenlurchen trotz aller nett gemeinten Verkehrsregeln auf die Pelle rücke. Sollnse halt Radwege bauen.“

    Da es um Bayern geht, die reale Entwicklung dazu: Unfälle mit KFZ sind entgegen der Meinungsmache im stetigen Sinkflug:

    Wer wettet jetzt?

    „Vorfahrt gewähren“ aus Gewohnheit mit Full Speed überfahren?

    Wie kommst du auf "Full Speed"? Der Unfall war am Ende der Abfahrt der Kraftfahrstraße, für "Full Speed" hätte der Autofahrer gleich geradeaus wieder auf die Auffahrt wollen gemusst. Nicht ganz unmöglich, aber jedenfalls extrem unplausibel. Nach rechts ist für KFZ gesperrt. Die einzige logische Fortsetzung der Fahrt wäre das Linksabbiegen gewesen, was man wiederum aus physikalischen Gründen nicht mit >30 schafft.

    Das ganze ohne etwas, das man „Radweg“ zu nennen übereinkam, aber genau das die Ursache ist.

    Die Fortsetzung des von links an die Abfahrt führenden Bürgersteiges ist heute mit einer rot eingefärbten Furt dekoriert, obwohl der Hochbordweg bis runter nach Unterkochen weder freigegeben noch benutzungspflichtig ist. K.A:, ob diese Pinselei eine Reaktion auf den Unfall ist, oder ob sie schon damals präsent war, und den Radfahrer erst in die Falle gelockt hat.

    „nahm bei Dunkelheit und Nebel einem Radfahrer die Vorfahrt“ lautet es im ersten Teil der zweiteiligen Serie.

    Das mit dem Nebel kann man heute schwer nachvollziehen, dunkel war es zumindest am genannten Tag und Uhrzeit auf jeden Fall noch.

    Übel irreführend ist die Schlagzeile der Schwäbischen Post. Der Unfall war keineswegs "auf der B19", die als Kraftfahrstraße ausgewiesen ist.

    Th(oma)s hat mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass auch auf Radwegen, weitab von jedem Autoverkehr tödliche Fahrradunfälle passieren. Na und? Das bedeutet noch lange nicht, dass Fahrradwege überflüssig oder grundsätzlich gefährlich sind.

    Es ist außerdem meines Erachtens fast komplett aussichtslos, Menschen dafür zu gewinnen, die Fahrbahn zu benutzen anstatt einen vorhandenen Fahrradweg, indem du auf mögliche Gefahrenquellen von Radwegen aufmerksam machst.

    Mein Anliegen ist zunächst die Botschaft, dass das Radfahren eine immanent sichere Tätigkeit ist. Radwege kommen darin nur insoweit vor, als ich dieses ständige irreführende und bangemachende "Aaaaah! Radfahren wegen Exposition gegenüber bösen Autos leeebensgefäääährlich!! Wir brauchen dringend mehr Radwege!"-Geheule der Verkehrswendeagitation für einen im Hinblick auf die angeblich damit beabsichtigte Vermehrung der Radfahrerzahlen grandiosen Knieschuss erachte.

    Denn im Fußverkehr gibt es laut Statistik keinen einzigen tödlichen Alleinunfall in 2025.

    Fußgänger-Alleinunfälle sind per gesetzlicher Definition keine "Verkehrsunfälle". Sie tauchen in der amtlichen Todesursachenstatistik gemeinsam und undifferenziert mit anderen Stürzen (zu Hause, im Garten, bei der Arbeit) mit auf. Wie viele davon im Verkehr auf der Straße passiert sind, weiß wahrscheinlich nur die Fritz-Wunderlich-Stiftung. :evil:

    Ernsthaft: aufgrund der enormen Anzahl der Todesursache "Stürze" (ICD-10 W00-W19) darf man plausibel annehmen, dass der Anteil davon, der auf öffentlichen Verkehrsflächen geschieht, die "Fußgänger"-Werte aus der Verkehrsunfallstatistik (ICD-10 V01-V09) um ein Mehrfaches übersteigen dürfte. Für diese Annahme spricht u.a., dass die gelistete Ursache "Treppensturz" (ICD-10 W10) nur 1/10 der tödlichen Stürze umfasst - zumal diese durchaus auch nicht nur im häuslichen Umfeld, sondern auch auf öffentlichen Verkehrsflächen passieren werden.

    - Radwege sind sicherer (was innerorts bei fahrbahnbegleitenden RVA überwiegend falsch ist)

    - Auf der Fahrbahn bist Du unsicher, es ist gefährlich, das KFz kann gar nicht anders als Dich gefährden (was überwiegend genauso falsch ist)

    Ganz vornedran gehört Irrtum Nr. Null: „Fahrradunfall gleich Kollision mit Autos“. Im vergangenen Jahr war der Alleinsturz mit 44% die alles dominierende Todesursache von Radfahrern innerorts (123 von 280). Weit abgeschlagen PKW mit nur 31% (87 von 280) darunter durch Auffahren/Überholen innerorts: einer (0,3%).

    Nein, du erklärst nicht alle Fahrradfahrer*innen für zu doof, sondern "nur" diejenigen, die Fahrradwege benutzen und das nicht nur notgedrungen, weil sie der Anordnung einer Benutzungspflicht folgen, sondern gerne, weil sie sich darauf wohlfühlen.

    Wieder falsch. Auch auf Radwegen haben ja die allermeisten nie einen ernsten Unfall.

    Es ist ein lohnenswertes und schönes Ziel, mehr Menschen für das Fahrradfahren zu begeistern. Aber du erreichst das nicht daurch, dass du sie für "zu doof" erklärst!

    Die Betonung der Rolle der Radfahrer-Schuld erklärt eben nicht pauschal alle Radfahrer für zu doof, sondern nur die konkret verunfallte Kohorte. Subjekte der Gefährdung sind damit gerade nicht mehr ausnahmslos alle Radfahrer gleichermaßen. Das klassische Radwege-Kampaigning arbeitet genau anders herum, indem es einseitig und fälschlich die vom KFZ-Verkehr (speziell in dessen Erscheinungsform als von hinten auflaufender Überholer) ausgehenden Gefahren maßlos dramatisiert und damit alle Radfahrer zum hilf-/schutz-/machtlosen potentiellen Opfer erklärt. Persönliche Fehler auf Seiten der Radfahrer kommen in dieser irreführenden Perspektive allenfalls als etwas vor, für dessen Beseitigung der fürsorgliche Staat durch Finanzierung einer "fehlerverzeihenden Infrastruktur" Sorge zu tragen habe. Willkommen in der verkehrspädagogischen Hängematte!

    Paradoxerweise bewirkt diese Art des einseitigen Kampaignings gleichzeitig auch noch eine kontraproduktive Erosion der Sitten bei den Autofahrern: wenn ich ständig erzählt bekomme, dass meinesgleichen rücksichtslos und egoistisch wäre, dann sinkt auch meine im Alltag das soziale Wohlverhalten bestimmende persönliche Hemm- und Schamschwelle fürs Vordrängeln und Mobben auf Dauer deutlich.

    Die haben absolut zu Recht den Wunsch nach einer für sie sicheren Umgebung.

    Sie haben zunächst nur ein Recht auf eine *objektiv* sichere Umgebung. Leider führt aber die mit dem Radwege-Kampaigning untrennbar verbundene Dämonisierung des überholenden Automobils dazu, dass sich arglose Laien grundlos auf der Fahrbahn fürchten und unbedingt auf Radwege flüchten wollen, wo sie die ihnen dort begegnenden spezifischen Fallen entweder gar nicht erst mitkriegen oder (und da sind wir schon wieder bei der je nach gefühltem persönlichen Zutun stark variierenden Risikowahrnehmung) wähnen, dass sie diese jedenfalls durch ihre überragenden Geistesgaben rechtzeitig antizipieren und ausgleichen könnten. Zum tödlichen Rechtsabbiegerunfall gehören zB selbstgerechte Drunterkommentare à la "ich wäre ja nie so dumm und würde mich neben einen LKW stellen" unweigerlich dazu wie der Daumen zur Fahrradklingel.

    ja, das eine ist in harten Worten formuliert: Doofheit. Da ist eine Sicherungseinrichtung, deren technische Funktionsfähigkeit feststeht. Und die Entscheidung war: ich setze mich darüber hinweg. Der Verlust auf Grund einer solchen Entscheidung ist für mich etwas völlig anderes als ein Verlust auf Grund einer tödlichen Krankheit.

    Alkohol, Übergewicht, Rauchen sind die Killer Nr. 1. Sie töten langsam - ist aber auch alles eher "doof" und eigene Entscheidung, oder?

    Auf die Fragen, ob ein Verkehrstod durch eigenes Verschulden tragischer ist als durch fremdes Zutun, und ob es außerdem darauf ankommt, ob die Person geradelt ist oder zu Fuß/mit eigenem PKW unterwegs war, bist du leider nicht eingegangen.

    Edit:

    Ein weiterer Aspekt: die Bahn hatte eindeutig Vorfahrt. Gleichwohl war sie zu schnell, um bremsen zu können. Bei einem schnellen (aber im Rahmen des erlaubten befindlichen) KFZ würden jetzt alle nach Tempolimit und Entschleunigung schreien, von wegen Visionzero und so. Die Schuldfrage darf gar nicht erst gestellt werden, weil das ja Victimblaming wäre. Bei einer Eisenbahn ist es auf einmal unstreitig doch nur die pure Doofheit des Toten. Seltsam, oder?

    Ich persönlich halte die Betonung, dass Fahrradunfälle (auch mit KFZ oder als Alleinsturz) weitestgehend eigene Doofheit sind, für einen Faktor, der durchaus würdig ist, breiter kommuniziert zu werden. Die meisten Menschen halten sich selber für unfehlbare Superhelden. Wenn man ihnen vermittelt, dass sie dem Straßenverkehr gar nicht machtlos ausgeliefert sind, dann könnte das dazubeitragen, dass mehr Menschen öfter Rad fahren, und das ist doch unser aller Ziel hier, oder?

    T50-Zone gesehen in BaWü. Die Rechtsprechung dazu ist wohl noch nicht im Süden angekommen.

    Ich hatte ca. 2010 mal die neue Anordnung einer T70-Zone im hiesigen Industriegebiet bei der StVB gerügt. Sie haben mir als Antwort geschrieben, dass die sachlich unzuständige Baubehörde die Schilder eigenmächtig bestellt und errichtet hätte (die Schilder gibt es offiziell auch gar nicht, sie sind aber als Scherzartikel im Versandhandel als originelles (hüstel) Geschenk für "runde" Geburtstage verfügbar). Binnen Tagen waren die Schilder tatsächlich wieder weg. Mit gleicher Mail hatte ich angefragt, wie ich mit den Zweirichtungs-Z.240 umgehen solle, die zeitgleich am schon länger bestehenden, je zur Hälfte rot und grau gepflasterten einseitigen Bürgersteig aufgetaucht waren. Insbesondere wollte ich wissen, ob ich auf dem in Fahrtrichtung rechts gelegenen Weg auf dem roten/linken vermeintlichen Radweg-Teil oder wegen Rechtsfahrgebot und Z.240 nur auf dem grauen/rechten Teil des Bürgersteiges fahren dürfte. Ferner hatte ich gefragt, falls nur der rote Teil zum Radfahren freigegeben sei, wer bei Gegenverkehr auf dem schließlich nur grade mal 1 Fahrrad schmalen Bereich Vorrang hätte. Hierzu schrieb die StVB nur als Antwort, dass sie dazu erst noch mit der Baubehörde Rücksprache nehmen wolle (will sagen: "die Blauschilder sind auch nicht von uns") und sich dann wieder bei mir melden wollte. Auf die Rückmeldung warte ich noch heute. :evil: