Beiträge von cubernaut

    Das sagt der Gesetzgeber. Blieb ihm nichts anderes übrig, um nicht extreme Neidgefühle bei den Verbrennern ähnlicher Klassen zu provozieren.

    Aber trotzdem sind S-Pedelec von der Bauart her simpel Fahrräder. Fahrrad: -rahmen, -Felgen, -Reifen, -Bremsen, -Gabeln, - Lenker, .....

    Die unterscheiden sich in der Regel, außer dem Pflichtnummerschild von einem normalen Pedelec nur durch einen stärkeren Motor und meistens stärkeren Akku. Sie sind optisch eindeutig von einem Moped z. B. unterscheidbar.

    Davon abgesehen jammert niemand so laut wie die kleine S-Pedelec-Gemeinde in meinem Bekanntenkreis, das sie nicht wie Räder behandelt werden und dass sie (mindestens) außerorts unbedingt den Radweg benutzen wollen.

    Wir sollten hier schon sauber trennen bzw. formulieren. So wie du es formuliert hattest, ist es schlichtweg falsch. Dann sollte man eben dazuschreiben, ob es technisch oder formaljuristisch gemeint ist. Was du mir hier jetzt erklärst, ist mir seit 10 Jahren alles bekannt und darum sehr langweilig.

    Und dein suggestiver Kommentar über deinen "S-Pedelec-Bekanntenkreis" zeigt einmal mehr das Problem, dessentwegen es keine fundamentale Verkehrswende in D geben wird: Anstatt gemeinsam gegen den "wahren Feind", den Kraftverkehr, vorzugehen, wird in der "Fahrrad"-Gemeinde schön gegeneinander gestichelt: Fahrbahn-Fetischisten gegen Gehwegkriecher, Bio-Radler vs E-Bike-Fahrer, echte Alltagsradler gegen Tourenfahrer-ADFC-Mitglieder etc. pp.

    Bist du übrigens schon einmal ein wirklich schnelles S-Pedelec gefahren, also nicht die mit schwachbrüstigen Bosch-Mittelmotoren ausgestatteten, sondern bspw. solche mit 850 Watt starkem Nabenmotor? Ich vermute, nein. Denn dann wüsstest du, dass das Gefühl dem Mopedfahren sehr viel näher kommt als dem Radfahren. Die ersten Meter hänge ich problemlos sogar E-Roller ab, und das liegt nicht an meinen altersschwachen Alt-Männer-Waden.

    Also nein: Wir sollten in diesem Forum, in dem alle in der Regel sehr genau sind (und das ist gut so), alles undifferenziert oder sogar falsch in einen Topf werfen, wie es die Auch-Radfahrer so gern tun.

    Und das "um nicht extreme Neidgefühle bei den Verbrennern ähnlicher Klassen zu provozieren" halte ich wirklilch für Unsinn. Wer nicht treten will, ist ganz sicher nicht "neidisch", sondern kauft sich einen E-Roller oder Stinker für 1/5 des Preises eines E-Rollers und gut.

    Das eigentliche Problem ist die blödsinnige EU-Regelung über die Vmax von 45 km/h für Kleinkrafträder –- also sog. S-Pedelec genauso wie Benzin-"Roller". Hier würde deine Argumentation eher greifen: Bloß nicht geschwindigkeitsmäßig den KFZ innerorts gleichstellen, wo kämen wir denn da hin?

    Für eine nachvollziehbare Begründung fehlen mir die zig Pressemeldungen, wonach eScooter in öffentlichen Verkehrsmitteln explodiert sind. Viel gelesen habe ich allerdings davon, dass sie massenhaft in Flüsse geworfen wurden. Und dass sie offensichtlich denjenigen auf den Keks gehen, die kein Problem damit haben, wenn jemand die gleiche Strecke allein im Auto zurücklegt mit dem 100fachen Energieverbrauch.

    Die Anschaffung eines guten Scooters, den man auch noch einigermaßen tragen kann, ist nicht grade billig. Löst aber super das Problem, dass man ein gutes Fahrrad nicht am Bahnhof stehen lassen kann - zumindest hier in FFB, wo die Abstellanlagen immer noch aussehen wie in den 1970ern.

    Einige Kolleg*Innen, die den Schritt gegangen sind, schauen jetzt in die Röhre, ihren Scooter können sie zum Pendeln nicht mehr nutzen, ihr gutes Fahrrad nicht am Bahnhof stehen lassen. Schöne Scheiße, vielen Dank auch.

    Hier wird ein zartes Mobilitäts-Pflänzchen, das grade die Keimphase hinter sich gebracht hat, mit Unkrautvernichter zerstört. Dagegen sollten alle Verbände Sturm laufen.

    Genau das!

    Alles nachvollziehbar, aber ich halte die Begründung dennoch für nicht konsequent.

    Zum Teil sehe ich selbstgebastelte Pedelecs durch die Gegend fahren mit einem Energiegehalt selbstgebauter Akkus, von deren Kapazität E-Scooter nur träumen. Von den von dir genannten China-Bombern ganz zu schweigen.


    Das ist vorgeschoben, denke ich, weil von E-Scootern einfach alle genervt sind.

    Ich fahre meist Bahn mit Brompton oder nur Rad oder nur Pedelec. Rein anekdotisch betrachtet wundere ich mich, wie wenig Scooter ich in der U-Bahn sehe. Hier in HH und Umgebung fahren gefühlt die meisten mit den Leihscootern.

    Ich profitiere ja davon, da ich, wenn auch sehr selten, Pedelecs mitnehmen dürfte und mir keine Scooter Platz streitig machten.


    In einem Pannenfall habe ich auch schon mein S-Pedelec mitgenommen, juckte niemanden trotz Kennzeichnens.

    Wie oben schon geschrieben, Pedelcs sind Räder, auch S-Pedelcs. (Hervorhebung von mir)

    Das ist schlichtweg falsch. S-Pedelecs sind Kleinkrafträder der Fahrzeugklasse L1e-A bzw. L1e-B.

    Daher unterliegen sie u. a. der Versicherungspflicht, müssen ähnlich wie Motorräder bspw. einen Außenspiegel und andere Bauteile haben als ein Fahrrad. So brauchen sie auch keine Speichenreflektoren, sondern die an der Gabel wie beim Motorrad etc. pp.

    Zudem dürfen sie weder innerorts noch außerorts Radwege benutzen.

    Und während ein Pedelec in der Tat von gesunden regelmäßigen Radfahrenden leicht zu überholen ist, stellt es z. B. bei einem STROMER ST5, wie ich es neben einem S-Pedelec-Lastenrad besitze, auch geübte Rennradler vor Herausforderungen, da mitzuhalten.

    Für mich sind Pedelecs ein Segen, da Asthma, Polyarthrose und Reizdarm mich an bestimmten Tagen ansonsten ins Auto zwingen würden.

    Es fiel mir selbst lange Jahre schwer genug, mir das selbst einzugestehen, da ich im Gegensatz z usoch doch einigen Pedelecfahrenden nicht vom Auto, sondern vom "Analog-Bike", Gerhart ;), komme.

    Ich lese "Bio-Bike" hauptsächlich in einem anderen Fahrradforum. Mich stört der Begriff nicht.

    Er ist auch absolut gängig.

    Viel wesentlicher ist der falsche Begriff "E-Bike", der auch hier für alles Mögliche mit Pedalen genutzt wird und als Oberkategorie schlichtweg falsch ist, da er nur eine ganz spezielle Fahrzeuggattung betrifft. Ich muss mich aber nicht darüber aufregen, da er sich nun einmal alltagssprachlich eingebürgert hat – genauso wie "Bio-Bike" oder "Straße" für "Fahrbahn".

    Wer tiefer einsteigen will: https://www.pedelecforum.de/wiki/doku.php?id=rechtliches:start

    Das beste ist der Anwalt:

    "Das könnte der Autofahrer verwechseln mit einem regulären Radweg oder einem Radfahrstreifen, so das er zum Beispiel denkt: "ich muss jetzt hier einen Mindestabstand von 1,5m beim Überholen einhalten"

    Das wollen wir natürlich nicht, dass der Autofahrer das denken könnte! Ein auf Verkehrsrecht spezialisierter Anwalt.

    Nach dem Kommentar habe ich gesucht, danke!. Das hieße im Umkehrschluss ja auch: Kein Radweg, keine 1,50 m Abstand. Mann ist das peinlich und leider wird es außerhalb dieses kleinen Kreises hier kaum jemand merken.

    "Wenn es einem Leibeigenen im Mittelalter gelang vom Hof des Grundherrn in eine Stadt zu flüchten und dort ein Jahr lang zu überleben, dann galt er als frei. Daher rührt der Spruch „Stadtluft mach frei!“"

    https://albrecht-duerer-gymnasium.de/?p=319#:~:text…t%20mach%20frei!


    Tut mir leid, da juckt es den Geschichtslehrer in den Fingern. Die Angabe dort stimmt nur fast.

    Tatsächlich galt die Regel "Jahr und Tag", also nach einem Jahr und einem Tag war diese feudale Bindung gelöst. Allerdings sind aus einigen Städten Ausnahmen überliefert, bei denen der Leibeigene mittels Hinzuziehen einer bestimmten Anzahl von Zeugen des Grundherrn wieder in dessen Dienst treten musste.

    Egal ob Du hier mit "man" den Autofahrer oder die junge Frau meinst die "mal hätte gucken sollen" - wenn Du bei so etwas schon keine Empathie empfindest - lass doch wenigstens das Kommentieren.

    Und wieder musste ich die orale Diarrhoe dieses Users lesen trotz Blockierung. Bitte zitiert seinen geistigen Unrat doch nicht, sondern tagged ihn nur! Ich weiß wirklich nicht, was dieser pöbelnde Hater hier eigentlich will.

    Ach so: Frohes neues Jahr!

    Vielleicht kennen einige von euch Travis Nelson und seine taube Katze Sigrid, die in London mit dem Rad unterwegs sind: https://instagram.com/skintension (von denen gibt es auch ein süßes Buch).

    Vor ein paar Tagen brachte ein Moped-Fahrer die beiden zu Boden, wobei Sigrid unbeschadet aus dem Korb auf dem Boden landete, wie es eine Katze nunmal tut:

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    Glücklicherweise war aber die Polizei direkt hinter ihnen, um den fehlenden Helm zu bemängeln:

    https://www.dailymail.co.uk/news/article-1…ocked-bike.html

    Wo steht das mit der Polizei? Ich habe nur gefunden:

    "A woman, who did not identify herself, then asked if Mr Nelson was alright and recommended he wore a helmet when riding a bike."


    Ah, habe es gefunden, weiter unten steht das mit der Polizei: Ist schon zwanghaft, diese Frage nach dem Helm ...

    Ich weiß, Whataboutism, aber einige kennen sicher den Kreisel am Ochsenzoll in Norderstedt. Das passt noch zum Thema, da Schleswig-Holstein erst ein paar Meter Richtung Süden endet. Es geht immer noch schlimmer, auch wenn das kein Trost ist. Besonders mit dem Lastenrad unterwegs ist es lustig, wenn man den Fahrstuhl nehmen muss – noch lustiger, wenn selbiger defekt ist.

    In Lübeck Rad zu fahren macht aber auch nicht wirklich Spaß, mit Ausnahme von Spaßfahrten an Trave und Wakenitz.

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