Beiträge von cubernaut

    Headline, Rhetorik - kann man drüber streiten.
    Aber Inhaltlich trifft der Mann absolut ins Schwarze.

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    Ich schäme mich ein bisschen, weil ich mich im Grunde für einen offenen Menschen halte. Aber mehr als 19 s konnte ich gerade nicht durchhalten. Über den Auftritt kann man m. E. _nicht_ streiten. Vielleicht versuche ich es noch einmal später ohne Bild und Ton.

    Ich habe die Dienste eines aus ärztllicher Überzeugung handelnden Neurologen in Anspruch nehmen können, der seine Praxis in der Endo-klinik in Hamburg hat und gestern einen freiwlligen Impftag durchführte: vielbeschäftigter Familienvater, sehr korrekt, perfekt organisiert und angenehm. Digitales Impfzertifikat vor Ort sofort ausgedruckt.

    Bevor jemand den falschen Verdacht hegt, es ginge ums Geld: Neurologen haben defintiv andere Einkommenshöhen, was ich als privatversicherter Patient aus Erfahrung sagen kann. Was allein schon einfache Messungen (Karpartunnelsyndrom) kosten, ist ein Wahnsinn.

    Das ist auch ein Klassiker, der gern zur Unterdrückung missbraucht wird. Also völlig zweckentfremdet. Wie wenn man ein Auto dazu benutzt, um z.B. Radfahrer von der Straße zu schubsen.

    Wenn man schon ein bisschen mehr soziale Kompetenz hat, dann kann man aber auch solchen Bibelstellen viel Wertvolles entnehmen. Z.B. das dort empfohlene Zwiegespräch von Mann und Frau über Gott kann so viel Vertrauen, gegenseitige Annahme und Wertschätzung bewirken, dass man einfach nur froh und glücklich ist.

    Man kann Paulus aber auch als das nehmen, was er offenbar war: im Gegensatz zu Jesus (!) ein komplexbeladener Mann, der Probeleme mit Frauen hatte.

    Aber ich höre jetzt auf, Verzeihung. Es geht hier um Medienberichte zum Radfahren.

    cubernaut Ich denke schon das Frauen stärker dazu erzogen werden, Risiken zu vermeiden. Und das Fiese bei Radverkehrsanlagen ist, das gefühlte höhere Sicherheit oft genug mit objektiv geringerer Sicherheit verbunden ist.

    Dem ist wohl grundsätzlich zuzustimmen. Ob es hier allerdings nur um eine unterschiedliche Sozialisation geht oder auch um eine evtl. biologisch bedingte höhere Aggression und Risikobereitschaft von Männern wäre freilich zu erörtern (vgl. dazu etwa die Theorie des "dämonischen Männchens"). Nicht ohne Grund sind weit über 90 Prozent der verurteilten Gewalttäter Männer, und sie sterben auch überproportional häufig im Straßenverkehr.

    Mir ging es eher darum, dass von dir CKO für mein Empfinden auffällig häufig auf Differenzen zwischen beiden Geschlechtern hingewiesen wurde, und nicht immer schienen mir die nach meinem Eindruck als Tatsachen vertretenen Thesen unstrittig.

    Einige Beispiele (wie kann ich eigentlich aus Suchergebnissen heraus die Zitierfunktion nutzen?):

    "Hat jemand von Euch z.B. mal versucht, eine fremde erwachsene Frau beim Vorbeifahren darauf hinzuweisen, wie leichtsinnig ihr Verzicht auf den Schulterblick ist?"

    Ich habe diese Frage als rhetorisch und irgendwie tendenziell sexistisch aufgefasst. Hier hätte ich gern gewusst: Wie wäre denndas Ergebnis, fragte man einen Mann? Vielleicht ist es nur eine Überempfindlichkeit meinerseits oder ein Missverständnis.

    "Die Pressemeldung wurde übrigens von einer Frau geschrieben."

    Die Intention dieses Hinweises erschloss sich mir ebenfalls nicht. Nur weil vorher vom sprichwörtlichen 'kleinen Mann' die Rede war?

    "Auch die eigene[n] Erfahrungen (Stürze, Unfälle ..) gehen nicht spurlos an uns vorüber und können zu Vermeidungsreaktionen führen, bei Frauen oft stärker ausgeprägt."

    Ist das so?

    Ich hätte gestern Abend besser etwas ausführlicher schreiben sollen, warum ich polemisch nachhakte.

    Dass es deutliche statistische Auffälligkeiten im Straßenverkehr nach Geschlecht gibt, stelle ich gar nicht in Abrede.

    Im Ernst: wie ist wohl momentan die Verbreitungsquote der Abbiegeassistenten? Sind ernsthaft schon deutlich mehr als 20% der LKW damit ausgerüstet?

    Ich stimme dir zu: Die Datenbasis ist in der Tat zu gering - ein Grund mehr, nicht eine Unsicherheit dieser Systeme suggerieren zu wollen, wie du es in deinem Beitrag tust.

    Das ist AFAICS bereits der dritte Rechtsabbiegertote (von bislang 18 solcher Fälle ingesamt) in diesem Jahr, wo irgendeine Form von elektronischer Abbiegehilfe im Spiel war...

    Hat jemand von Euch z.B. mal versucht, eine fremde erwachsene Frau

    Die Frauen mit ihren vorgeblich so spezifisch anderen Eigenschaften und Verhaltensweisen als die der Männer haben es dir aber angetan, nicht wahr?

    Aus dem Gedächtnis: Ist bereits dein dritter Post, der eine scheinbare (sic!) allgemeine Differenz aus anekdotisch Erlebtem sieht.

    Jetzt kommt aber nicht noch 1. Korinter 14,34,35, oder? ;)

    Ergänzung, da auch beim TS-Forum mehrfach die Forderung nach verpflichtendem Einbau von Abbiegeassistenten erhoben wird. Am 3. Dezember starb ein 17-jähriger Radfahrer bei einem LKW-Rechtsabbieger-Unfall in Alfeld. Heute berichtet der NDR, dass der LKW mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet war. Das ist AFAICS bereits der dritte Rechtsabbiegertote (von bislang 18 solcher Fälle ingesamt) in diesem Jahr, wo irgendeine Form von elektronischer Abbiegehilfe im Spiel war...

    Warum erinnert mich diese "Logik" nur hieran: "Ich weiß jetzt schon von drei Covid 19-Erkrankten mit allesamt schweren Verläufen, wo irgendein Impfstoff im Spiel war ..."

    Sehr selten lasse ich mich zu emotionalen Antworten hinreißen, aber hier kann ich nicht anders: diesen Quatsch angesichts eines durch Infrastruktur mitverursachten tragischen Unfalls zu schreiben finde ich zum Kotzen. Die geistige Haltung, die man haben muss, um so eine Scheiße abzusondern, finde ich nur noch armselig.

    Hier greift wie so oft der Antiradwegreflex und beißt zu, sobald ein Artikel nicht das Fahrbahnradeln immer und überall zum Heilsbringer erhebt.

    Und nein: Meine Signatur steht damit nicht in Widerspruch, da ich Überspitzung von unvoreingenommener Evaluation und Differenzierung zu unterscheiden vermag.

    Ich zweifle zunehmend daran, dass wir in einem modernen Industriestaat leben.

    Im Sommer war genau diese jetzige Situation seitens bspw. RKI und Drosten prognostiziert. Nicht nur Malte wunderte sich hier mehrfach, wieso Impfzentren jetzt schlössen, als wäre die Pandemie vorüber und die Kapazität der niedergelassenen Ärzte reichte aus.

    Nicht Ursache, aber Anlass meines Beitrags: In Anbetracht meiner nun 5 Monate zurückliegenden Zweitimpfung, Vorerkrankungen und täglichem stundenlangen Kontakt in geschlossenen Räumen mit der Gruppe mit der höchsten Inzidenz im Land dachte ich, es wäre eine gute Idee, meinen Hausarzt nach einem Termin zu fragen -- ab März könnte ich dann kommen. Die Sprechstundenhilfe war sehr nett und wies mich noch auf die Möglichkeit hin, beim AEZ zum offenen Impfen zu gehen, um dort evtl. eine Booster-Spritze zu ergattern. Stuhl nicht vergessen.

    Nun thematisieren "die" Medien aus meiner Sicht zunehmend eine Impflicht. Wie wir wissen, bremste diese erstens die 4. Welle nicht mehr und zweitens schaffte es das ehemalige Wirtschaftswunderland ohnehin nicht, das logistisch zu stemmen. Ich schreibe als AfD-Hasser jetzt natürlich nicht "Danke, Merkel!" oder "Armes Deutschland!", aber inhaltlich kommt meine momentane Grundstimmung dem zweiten Ausruf, der in keiner Kommentarspalte fehlt, schon sehr nahe.

    Meine Hoffnung ruht nun auf den Veterinären und Zahnärzten.

    Muss das sein?

    Jedem mit einem IQ über Raumtemperatur sollte das zu denken geben.

    Ich habe spätestens seit dem Corona-Faden schon mehrfach versucht, deine Beiträge zu blockieren, weil ich eine deratige unter dem Deckmantel der Sachlichkeit schwelende Aggression und Polemik nicht mag; aber aus unerfindlichen Gründen ist die Funktion bei dir nicht vorhanden.

    Hat Malte dir Moderatorenrechte verliehen oder woran könnte es liegen? Andernfalls würde ich darum bitten, dass du mich blockierst, das würde auf Dauer meiner Hypertonie zu Gute kommen.