Nochmal zu dem Artikel: https://www.waz.de/lokales/bochum…radfahrern.html
Ach, und warum nicht? Man hätte doch Fahrradpiktogramme mitten auf die Fahrbahn pinseln können - Farbe war ja genug da.
Hätte man machen können. Dann hätte zum Beispiel an dieser Stelle der LKW, der auf der streetview-Aufnahme auf dem Fahrradstreifen in der Dorstener Straße hält, in zweiter Reihe gehalten:
Der Unterschied:
In zweiter Reihe halten ist erlaubt, wenn zum Beispiel schwere Güter ausgeladen werden.
Auf dem Radfahrstreifen darf nicht in zweiter Reihe gehalten werden. Auch nicht zum Ausladen schwerer Güter.
Der springende Punkt in dem Bericht ist doch hier genannt: "Die Roteinfärbung soll bei allen Verkehrsteilnehmern erhöhte Aufmerksamkeit erzeugen. „Andernfalls hätte man die Radfahrstreifen komplett entfernen bzw. die Parkplätze drastisch reduzieren müssen, was beides keine Option ist“, so van Dyk." Man hätte allerdings an den Stellen, an denen genug Platz ist, die Parkplätze, oder zumindest ein Teil davon in Halteplätze für den Lieferverkehr umwandeln müssen. Das lässt sich leichter vermitteln, als "Parkplätze streichen". Und das würde auch das Halten auf dem Radfahrstreifen reduzieren. Und natürlich muss das unerlaubte halten auf dem Radfahrstreifen auch geahndet werden. Davor scheuen die Behörden zurück, solange es keine Halteplätze gibt. Und wenn es Halteplätze gibt, dann scheuen die Behörden davor zurück, das illegale Parken auf den Halteplätzen zu kontrollieren, weil das eine sehr mühsame Aufgabe ist. Um diese Aufgabe zu bewältigen, könnten sogenannte Scan-Cars eingesetzt werden. Aber dazu müsste eine Bundesgesetz-Grundlage geschaffen werden. Von Wissing und Buschmann (beide FDP).