"Seit 2009 sind mehrere Spiegel für Lastwagen vorgeschrieben, die den Bereich vor dem Fahrzeug sowie rechts und links weitgehend einsehbar machen. Einen sogenannten toten Winkel, also einen nicht sichtbaren Bereich, gibt es nach Spörers Einschätzung deshalb nur noch hinter dem Wagen. Dennoch ist das aktuelle System nicht sicher, betont der Ehrenamtliche des ADFC. „Wenn ein großer Lkw nach rechts abbiegt, muss der Fahrer zunächst nach links ausholen und gleichzeitig sechs Spiegel beachten“, schildert Spörer die Situation." Dieser Absatz ist aus einem HAZ-Artikel von heute, der noch nicht im Inbternet zu lesen ist. Der Titel:
"Aus der Sicht eines Brummi-Fahrers - Radfahrer testen in Lkw-Fahrschule, was von ihnen beim Abbiegen wirklich zu sehen ist"
Endlich wird einmal in einem HAZ-Artikel korrekt darauf hingewiesen, dass der tote Winkel tatsächlich tot ist. Aber leider wird in dem Artikel einmal mehr an viel zu vielen Stellen lamentiert, der LKW-Fahrr könne doch gar nicht alle diese Spiegel beachten usw.
Immerhin wird am Ende des Artikels an die Hersteller und Logistikfirmen apelliert schon vor der elektronischen Abbiege-Assistenten-Pflicht freiwillig entsprechende Systeme einzubauen. Nötig wäre jedoch deutlich mehr Druck auf Scheuer und die EU.
Und der Aspekt, dass deutlich mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene und auf Güterschiffe verlegt werden muss, der fehlt völlig.