Da hat der Baum gerade noch mal Glück gehabt:
Beiträge von Ullie
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Normal tät' ich ja sagen: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Aber bei diesen Klötzen kann man sich schon mal verheben, wenn man damit nicht jeden Tag zu tun hat. Außerdem: Wo sollten die wohl am besten hingestellt werden in dem Fall? Ich find's gut, dass du die Freunde und Helfer um Abhilfe bittest!
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Stellt diese Piktogramm-Gestaltung klar, dass Radfahrer das Recht haben, auch außerhalb des "Schmutzstreifens" Fahrrad fahren zu dürfen? Die Schutzstreifenmarkierung darf auch nach links überfahren werden.
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Das Foto ist hier aufgenommen worden?: https://www.google.de/maps/place/Que…636!4d8.3080472
Da wird dem Radverkehr mal wieder ganz übel mitgespielt. Folgendes Detail ist mir auf deinem Foto noch aufgefallen: Das Vorfahrt-Achten-Schild trägt in Sichthöhe von PKW-Fahrern eine rot-weiß-gestreifte Tonne, damit es nicht zu oft von Kraftfahrzeugen platt gefahren wird, vermute ich. Daraus lässt sich schließen, dass der Kraftfahrzeugverkehr hier regelmäßig die Kurve so schneidet, dass über den Radweg gefahren wird.
Welche Geschwindigkeit gilt eigentlich auf der Bundesstraße 36 in Höhe Querspange? Hinter der Einmündung Querspange ist ja ein Tempo 70-Schild zu erkennen. Das steht dort aber möglicherweise wegen der Wohnbebauung, die ganz hinten im Bild zu sehen ist. Gilt denn auf der B 36 in Höhe der Einmündung Querspange Tempo 100? Oder gibt es auch vor der Einmündung Tempo-70-Schilder? Ich sag's ja immer: Auf Landstraßen und Bundesstraßen maximal Tempo 60. Dann würde vielleicht in einem solchen Fall sich auch keine Verkehrsbehörde verpflichtet fühlen, dem abbiegenden Autoverkehr Vorrang zu gewähren. Oder aber überhaupt so einen "freien" Rechtsabbieger zu konstruieren. Der Autoverkehr kann doch auch ganz gut "eckig" über die Ampel fahren.
Magst du nicht mal dein Foto mit dem Verkehrsschild mit der rot-weiß-gestreiften Tonne im Thread "krumme Verkehrszeichenträger" veröffentlichen?
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Ich musste leider die Formatierung des Zitates etwas anpassen.
Hier gilt Rechts-vor-links. Am linken Bildrand sieht man eine unterbrochene Haltelinie. Dazu eine Radwegfurt, wo es keinen Radweg gibt und wo Radfahrer keine Vorfahrt haben (wenn sie nicht von rechts kommen). In der Gegenrichtung hat man sich daher auch was "Lustiges" ausgedacht und ein
auf den Asphalt gepinselt.Das Konstrukt, auf dem Radfahrer an diese Stelle gelangen, ist ein Seitenstreifen mit eingekreistem Fahrradpiktogramm drauf (Z 295). Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum dieser Seitenstreifen auch in Gegenrichtung (linke Straßenseite) benutzt werden dürfte, aber die "Radwegfurt" leitet Radfahrer direkt dort hin.
Wie kann man auf gerade einmal 150m² Verkehrsfläche so viele Fehler machen?
Hier: https://goo.gl/maps/d5Jtk67TzJM2
*edit: Wer sich fragt, was Radfahrer an der Deponie zu suchen haben: Das ist Teil des Schulweges vom Stadtteil Ottenbeck zur Realschule Camper Höhe und zum Gymnasium Athenaeum
Was mir als Parallele zu der von mir vorgestellten Situation in Hannover auffallt: Es stehen da keine entsprechenden Verkehrsschilder. In deinem Fall in Stade ist es noch schlimmer, weil die Bodenmarkierungen, wenn man sie ernst nimmt, dazu führen kann, dass man die falsche Radwegseite benutzt. In dem Hannover-Beispiel ist es wenigstens "nur" so, dass die Bodenmarkierungen zusätzlich die Radfahrer und Fußgänger sensibilisieren sollen. Allerdings könnte das Gucken auf die Bodenmarkierung dazu führen, dass man nicht mehr so genau dahin guckt, wo ein Fußgänger herkommen könnte.
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Mir ist aufgefallen, dass in Hannover zunehmend mehr Bodenmarkierungen eingesetzt werden, um den Autoverkehr, Radverkehr und Fußverkehr zu verbessern und sicherer zu machen. Dieser Diskussionsstrang soll ähnlich wie "Lustige Schilder" dazu dienen, solche Markierungen vorzustellen und zu diskutieren. Auch können auf diesem Weg Vergleiche angestellt werden, welche verschiedenen oder gleichen Markierungen in den Städten benutzt werden. An anderer Stelle hatten wir ja in diesem Zusammenhang schon mal Fahrradstraßen-Piktogramme auf den Fahrbahnen von Fahrradstraßen verglichen. Anders als bei "Lustige Schilder" soll der Schwerpunkt allerdings nicht so sehr auf "Kuriositäten" liegen. Obwohl die natürlich auch willkommen sind.
Es soll überwiegend ganz ernsthaft darum gehen, welche Bodenmarkierungen tatsächlich hilfreich sind, und ob manche Bodenmarkierungen besser unterbleiben sollten, weil sie die Situation nicht verbessern oder gar verschlimmern. Auch kann gerne anhand der Einzelbeispiele darüber spekuliert werden, ob es hier nur darum geht, Aktivismus vorzutäuschen oder ob die Bodenmarkierungen tatsächlich dazu beitragen, die Verkehrssicherheit zu steigern.
Die Rotmarkierungen von Fahrradschutzstreifen und Radfahrstreifen (in anderen Städten auch Blau- oder Grünmarkierungen) würde vermutlich den Rahmen sprengen. Darüber gibt es auch bereits einen Diskussionsstrang auf der Hannover-Seite: Radverkehr in Hannover soll mit durchgehenden roten Streifen sicherer gemacht werden
Hilfreich ist auch ein entsprechender Link zu googlemaps oder streetview, wo die Stelle ist, an der die Bodenmarkierung aufgetragen wurde.
Ich mach hier mal einen Anfang mit zwei Bodenmarkierungen. Das Achtung Fußgänger-Schild wurde am Ende eines längeren gemeinsamen Fuß- und Radwegs aufgetragen, der vor allem von Radfahrern benutzt wird. Die häufigsten Weiterfahrten der Radfahrer sind mit grünen Pfeilen markiert. Radfahrer, die geradeausfahren , fahren über die ampelgesicherte Radfahrfurt. Rechtsabbiegende Radfahrer fahren auf einem benutzungspflichtigen Hochbordradweg weiter.
Das google-streetview-Bild zeigt die Stelle aus Sicht von jemandem, der gerade unter der Brücke ist. Dort wo im google-street-view bild der grüne PKW parkt, da parkt in meinem Foto der silberne PKW. Auf dem googgle-street-view Bild gibt es noch nicht den ampelgesicherten Überweg. Der ist heute dort, wo der Rollerfahrer steht und darauf wartet, die abknickende Vorfahrtsstraße zu verlassen. Den Zebrastreifen gibt es heute nicht mehr. https://www.google.de/maps/@52.37335…!7i13312!8i6656
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Ok, vielleicht sehe ich (rechte) Gespenster. Vielleicht aber auch nicht. Ich habe noch mal bei den Plakaten der CDU im letzten Bundestagswahlkampf nachgeschaut. Damals hatte ich ebenfalls Fotos gemacht. Komisch: Damals fiel mir das nicht auf mit dem Schwarz-Weiß-Rot, obwohl die CDU-Plakate damals die selbe Gestaltungsidee hatten wie jetzt beim EU-Wahlkampf. Bin ich seitdem "hypersensibilisiert"?
Hier ein CDU-Wahlplakat aus dem letzten Bundestagswahlkampf, also von Sommer 2017. Direkt daneben dasselbe Plakat mit teilweise abgedeckten Flächen und mit eingefügter Fahne des Deutschen Reichs. Die Nazis hatten die Fahne des Deutschen Reichs mit ihrem Parteilogo in den selben Farben zur Nationalfahne gemacht.
Trotzdem, auch wenn es nur so ist, dass ich vielleicht ein wenig übersensibilisiert bin, als Plakatgestalter wäre ich vorsichtiger.
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Während SPD und Grüne auf Themenplakate setzen, verwendet die CDU Themenplakate nur sehr sparsam. Eines habe ich trotzdem entdeckt. Leider ohne Radverkehr-Bezug. Aber es ist mir besonders negativ aufgefallen, weil es dazu beiträgt, die Vorbehalte anderer EU-Staaten oder deren Bevölkerung gegenüber einem überstarken Deutschland in der EU zu befördern, besonders dann wenn man den Augenmerk auf diese drei Farb-Dreiecke legt, die im zweiten Bild nicht abgedeckt sind. Schwarz-Weiß-Rot das sind die Farben des Deutschen Kaiserreiches und die Farben der Hakenkreuzfahne. Ich will jetzt nicht so weit gehen da Absicht zu unterstellen. Aber es hätte dem Gestalter oder seinen Auftraggebern auffallen müssen und so nicht aufgehängt werden dürfen. Zumal mit einem Spruch, bei dem man denken könnte, Europa habe gefälligst für Deutschlands Zukunft zur Verfügung zu stehen.
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Selbst die HAZ (Sonst Fahrradhelm-Propaganda-Zentrale) hat mal einen nachdenklichen Artikel geschrieben. http://www.haz.de/Nachrichten/Pa…/Leben-mit-Helm
Vielleicht ist der Versuch, Radfahrern das Helmtragen aufzunötigen, die Rache der Autofahrer für die Gurtpflicht?
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Schön, wie der Radweg dort, wo man besonders aufpassen muss, extra schmal wird.
Habe die unzulängliche Situation am Friederikenplatz/ Ecke Karmarschstraße hier eingetragen: https://radwege.greenpeace.de/
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Wieso "trotzdem"? Inwiefern sollte da ein Zusammenhang bestehen?
Hat die Präsidialkabinette in Weimar auch nicht verhindert, dass man erst ab 20 Jahren wählen durfte. Geistige Reife (die man sicher einigen unabhängig vom biologischen Alter zu- und absprechen könnte ...) führt doch nicht dazu, dass es keine Zersplitterung in der Parteienlandschaft bzw. den Wahlergebnissen gibt.
Der Bundestag wird als ein solch wichtiges Gremium angesehen, dass es eine 5%-Hürde gibt. Und man erst mit 18 wählen darf.
Die Kommunalparlamente werden für weniger wichtig eingeschätzt, so dass es keine 5%-Hürde gibt und schon mit 16 gewählt werden darf.
Für das EU-Parlament gibt es zwar keine 5%-Hürde aber man darf erst mit 18 wählen.
Vielleicht ist es ja eine gute Idee für eine konkrete politische Forderung der Friday for Future DemonstrantInnen, dass das EU-Parlament schon ab 16 gewählt werden darf. (Wahrscheinlich ist das schon eine Forderung und ich hab's nicht mitgekriegt?)

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Leider sind Verwaltungen ja bisweilen sehr phantasielos, wenn es darum geht Radverkehrslösungen zu finden. Hoffentlich führt der Hinweis auf Mängel nicht dazu, dass dann an solchen Stellen das Radfahren einfach verboten wird.
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Mein erstes halbe Dutzend Eintragungen hab' ich bereits vorgenommen. Wie intensiv wird Greenpeace da am Ball bleiben? Ich habe inzwischen bereits mehrfach auf Radwege-Mängelkarten Eintragungen gemacht, das zum Teil auch weiter verfolgt. Aber dann irgendwann aus den Augen verloren, oder die Seiten nicht wiedergefunden, oder die Seiten waren irgendwann weg. Gibt es eine allgemein anerkannte Internetseite, deren Betreiber konsequent am Ball bleiben und wo es Ressourcen gibt, die es möglich machen immer aktuell zu sein und alle Eingaben zu prüfen? Schafft Greenpeace das?
Und wie werden Eintragungen statitisch erfasst? Und welche politische Forderungen daraus abgeleitet? Ich habe mir mehrere angesehen. Oft kommt: Ich will hier einen breiten Radweg. Selten kommt: Ich will, dass diese Straße für den Autoverkehr gesperrt wird.
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Woher hast du diese Info? Ich hatte das anders im Kopf und habe im Internet auch nichts gefunden. Lediglich in Österreich und Malta darf meines Wissens bereits ab 16 gewählt werden.
Puh. Entschuldige und Vielen herzlichen Dank für den Hinweis. Ich hatte das tatsächlich anders in Erinnerung und war mir dabei so sicher, dass ich's hier gleich ungeprüft reingehauen habe.
Allerdings erstaunt mich das, denn es gibt keine 5%-Hürde. Aber trotzdem das hohe Wahlalter! -
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In dem Film https://www.dw.com/de/damals-temp…Fen/av-17133385 wird an einer Stelle davon gesprochen, dass in Deutschland (Westdeutschland!) einmal ein Tempolimit von Tempo 100 auf der Autobahn galt. (Minute 1:38 bis Minute 2:42)
Das war von November 1973 bis März 1974 und es war mir bislang gar nicht recht bewusst. Es galt tatsächlich ja auch nur eine kurze Zeit. Hintergrund war die Ölkrise. "Ende 1973 hatte die Organisation Erdölexportierender Staaten einen Boykott gegen den Westen verhängt. Der Benzinpreis stieg, die Regierung verhängte ein Sonntagsfahrverbot. Ab November 1973 durfte zudem auf Autobahnen nicht schneller als 100 Kilometer in der Stunde gefahren werden. Das sollte gelten, bis die Ölkrise überwunden war.
Doch der damalige Verkehrsminister, der Sozialdemokrat Lauritz Lauritzen, wollte das Limit beibehalten. Sein Argument: „Es geht um Menschenleben.“ Mit 20.000 Verkehrstoten war im Jahr vor der Ölkrise ein trauriger Rekord erzielt worden. Während des Tempolimits gab es deutlich weniger Unfälle."
Quelle: https://www.fr.de/politik/tage-tempo-11279291.html
Was hat Scheuer aus den Erfahrungen seines Vorvorvor-Gängers gelernt: Versuch erst gar nicht ein Tempolimit gutzuheißen, sondern setze dich gleich an die Spitze der Gegenbewegung. Möglicherweise stand damals in der Diskussion noch stärker als heute der Gedanke im Vordergrund, dass ein Tempolimit sich aus Gründen der Staatsräson verbietet, weil sich das Tempolimit negativ auf die Autromobilproduktionm auswirkt: "Die 100-Kilometer-Tempo-Bestimmung macht uns auch noch das Frühjahrsgeschäft kaputt", klagt Ford-Vorstandsmitglied Banzhaf." Quelle: Spiegel vom 26.11.1973. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41840240.html
Auf jeden Fall finde ich es spannend zu verfolgen, dass damals deutlich offener als heute eine Meinung gesellschaftsfähig war, die sich vielleicht so zusammenfassen lässt: "Auch wenn es dann mehr Tote gibt, schnelles Fahren ist das wichtigste überhaupt." Heute dagegen wird eher davon gesprochen, dass die Auswirkungen des schnellen Fahrens gar nicht so schlimm seien wie von Experten behauptet.
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Ist das ein neuer Trend? Gesehen in Wiesbaden (Bild 1) und in Hannover (Bild 2):
Vielleicht fahren ja auch in anderen Städten und Kommunen noch Fahrräder mit solchen Beschriftungen rum?
Bei der Bildersuche habe ich dieses schöne Exemplar entdeckt. Vermutlich in Oldenburg (Nummernschild am Auto im Hintergrund). http://4.bp.blogspot.com/-thtlqGM3JjE/U…00/IMG_5983.JPG
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Sehe ich das richtig auf dem Foto: Der Radweg liegt in einer Art Versenkung? Sowohl die Straße liegt höher, als auch der Fußweg liegt höher? Oder täuscht die Aufnahme?
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Die Grünen haben hier für kommenden Dienstag eine Veranstaltung organisiert, wo die vier Kandidaten sich zu Themen äußern sollen, die insbesondere die Wähler der Grünen interessieren dürften.
Gab es denn bei dir in Stade "Fridays for Future"-Demos? Und wie verbreitet ist das Wissen darüber,
dass bei den Europawahlen schon ab 16 gewählt werden darf.Hatte gerade darüber mit einem Bekannten mit Tochter im gerade eben wahlfähigen Alter gesprochen, der sich für gewöhnlich gut auskennt mit politischen Themen.Aber das bei der Europawahl schon mit 16 gewählt werden darf, dass war ihm auch nicht bewusst. Und seine Tochter, die er danach gefragt hatte, erfährt in der Schule auch nichts zum Thema. Da bei euch in Stade ja auch Kommunalwahl ist, bei der ja auch schon ab 16 gewählt wird, ist es vielleicht auch besser bekannt, dass die EU-Wahl auch schon ab 16 ist?Jetzt aber schnell bei meinem Bekannten anrufen und die Falschmeldung korrigieren.
Und wen würden die jungen Friday for Future-AktivistInnen wählen, wenn sie denn wählen dürften?