Beiträge von Ullie

    Und immer wieder stößt man auf diese Pseudo-Experten-Sendungen, die über den "toten Winkel in einer Art und Weise aufklären, dass man niemals nie wieder es wagt, ein Rad zu besteigen, wenn man damit rechnen muss, dass ein LKW in der Nähe ist.

    Zwar wird in dem Film über den Abbiegeassistenten berichtet, aber es wird nichts dazu gesagt und gezeigt, dass es mit dem Rampenspiegel, dem Weitwinkelspiegel und dem Frontspiegel ja auch heute schon ein ganz passables Abbiegeassistenten-System gibt, dass funktioniert, wenn der Fahrer alle Spiegel sorgfältig beachtet und vor allem laaaangsaaaaam abbiegt.

    Überhaupt ist der ganze Film ziemlich Panne, denn es wird ein Horror-Crash-Szenario an das andere gereiht und stets stehen durch Unfälle zerfetzte Fahrräder im Mittelpunkt.

    Aber die Krönung ist der Abschnitt mit dem toten Winkel gepaart mit der Light-Version der Filmmusik von Hitchcocks Psycho!

    Siehe Minute 1:37 https://youtu.be/s22lNU5jXM4?t=97

    In dem Film, "Steigende Unfallrisiken für Radfahrer - Wie kann Fahrradfahren sicherer werden?" hört sich das dann in Minute 2:25 bis 2:35 so an:

    https://youtu.be/Lbb59lCX5XY?t=147 Im Hintergrund spielt eine Filmmusik mit einem beunruhigenden Tremolo.

    Immerhin wird in dem Film deutliche Kritik an Hochbordradwegen geübt. Siehe Minute 4:05 https://youtu.be/Lbb59lCX5XY?t=248

    Du meinst diesen Streifen rechts von dem weißen Mercedes mit seinen imposanten Auspüffen? https://www.mapillary.com/app/?focus=pho…2998619297&z=17

    Um dahin zu kommen müsstest du allerdings zuerst auf die Rechtsabbiegerspur wechseln. Und dann müsstest du die Rechtabbiegespur gleich wieder links verlassen und dann die breite weiße durchgezogene Linie überfahren.

    Wozu dieser Streifen rechts von dem weißen Mercedes mit seinen imposanten Auspüffen gut sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Wenn ich aber auf der Mapillary-Karte weiterklicke, dann sehe ich, dass unter dem weißen Mercerdes mit seinen imposanten Auspüffen sich ein weiteres Fahrradpiktogramm mit Sharrow-Pfeil befunden hat, das erst jetzt, wo der weiße Mercedes mit seinen imposanten Auspüffen weitergefahren ist, sichtbar wird.:rolleyes:

    https://www.mapillary.com/app/?focus=pho…9570117368&z=17

    Könnte es sein, dass es noch weitere Plakate gibt, die du nicht kennst?

    Habe dieser Tage zwei neue Schulweghelden-Plakate in Hannover entdeckt. Kinder mit Fahrrädern sind immer noch nicht drauf, aber immerhin ein Tretroller:

    Neu ist auch der Hinweis "OHNE ELTERNTAXIS"

    Hier noch mal die alten von vor zwei Jahren zum Vergleich:

    Gibt es vergleichbare Plakataktionen auch andernorts?

    https://www.youtube.com/watch?v=X3mLG8Idrq0

    Ein Film vom hessischen Rundfunk von 2008, in dem ein twike mit einem smart verglichen wird.

    Neulich hatte mal wer hier in einem anderen Zusammenhang ein twike erwähnt, ein Elektroauto mit der Option mitzupedalieren um Strom zu sparen.


    Heute hatte ich auf dem Hessischen Rundfunk diesen Film über das neue Twike gesehen. Hier der Link:

    https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/…deo-105834.html

    Eine Elektro-Velomobil mit Autobahnzulassung.

    Kostet allerdings auch einen beinahe mittleren fünfstelligen Betrag.

    Es geht doch nicht darum, irgendwen zu behindern. Es geht darum, eine Infrastruktur zu schaffen, in der der Autoverkehr eine untergeordnete Rolle spielt, und nur für wenige Fälle eingeplant wird (Ver- und Entsorgung, Lieferer und Handwerker, Sicherheits- und Hilfskräfte), ganz wichtig: KEINEN privaten PKW-Verkehr!

    Im MIttelpunkt steht der ÖPNV und Fußverkehr und der Radverkehr und für den ist oberirdisch genug Platz, wenn die Verkehrsflächen nicht dem Autoverkehr zum Flächenfraß hingeworfen werden.

    Hauptsache der Verkehr läuft. Gab's da schon Tote? Radfahrer über freien Rechtsabbieger

    So sieht das von der Seite aus: https://www.mapillary.com/map/im/TJ8X5mYfkDNpWSfVXA1uBA

    Radfahrer müssen warten, wenn sie den freien Rechtsabbieger queren wollen, oder? Gilt ja rechts-vor-links bzw. §10.

    EInfach auf der Fahrbahn fahren und solche seltsamen Radverkehrsanlagen nicht nutzen...

    Habe gerade mal deinen Link zur mapillary-Karte verfolgt und bin dort ein bisschen "Straßenschau-mäßig" rumgefahren.

    Dieser Link führt zu der Ansicht, wenn man von der Querstraße aus auf die im ersten Bild gezeigte Bundesstraße zufährt, um die Bundesstraße zu überqueren.

    Da werden diese Radpiktogramme mit Doppelpfeilspitze, "Sharrow", benutzt. Es gibt keine eigene Radspur, Radfahrer stellen sich zwischen den Autos auf.

    https://www.mapillary.com/app/?focus=pho…2998619297&z=17

    Ich finde das sehr unbefriedigend. Vielleicht funktioniert es deshgalb ganz gut, weil es nur relativ wenige Autofahrer gibt, die dort lang fahren. Aber dann bräuchte man auch keine drei Fahrspuren (den freien Rechtsabbieger, Geradeausspur mit Sharrow-Piktogramm und einen Linksabbieger ohne Sharrow-Piktogramm, der aber auch von Radfahrern benutzt werden darf. Wer soo was kapieren???:/

    Am 25.10.19 waren die Schülerinnen und Schüler erneut auf der Straße. Unter anderem ging es darum, zur Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterwahl am 27.10.19 aufzurufen! Hier eine kleine Plakatauswahl:

       

       

    Das vierte Bild zeigt einen Oldtimerbus, der in Hannover häufiger zu sehen ist. Das passte gut als Hintergrund für die Abschlusskundgebung vor dem Neuen Rathaus.

    zusatzzeichen-1000-32.png

    [Zeichen 205]

    vorgesehen. Neben der Straßenbahn als Zz ist es die glaub einzige Kombination, wo Zusatzzeichen in Abweichung von § 39 ÜBER dem Hauptzeichen stehen, genauer gesagt neben dem 205 kann's auch noch beim 206 (Stopp) vorkommen.
    (Denn bei umgekehrter Reihung (Zz unter, Vz) müssten nur kreuzende Radler Vorfahrt gewähren oder so ... *flöt* ;) )

    Entschuldige die anderen Ausführugen habe ich nicht so ganz verstanden, aber dass es diese Kombi gibt,

    [Zusazzeichen 1000-32]

    [Zeichen 205]

    habe ich nicht gewusst. Wäre dann das das richtige Verkehrszeichen, das in Heilbronn noch aufgestellt werden müsste? Oder gar kein zusätzliches?

    Mal abgesehen davon, dass ich diese unheimliche Abbiegefahrspur ohnehin am liebsten ganz begrünen würde.

    Wenn ich deine Darstellung richtig verstehe, siehst du den Vorrang des Radverkehrs an der Zebrastreifen-Radfurt-Kombi auch bei der vorhandenen Ausschilderung als ausreichend rechtssicher gegeben an.:/

    In Hamburg gibt es bei den Forderungen nach ÖPNV-Ausbau ein Problem, ähnlich wie in Hannover. Hier allerdings in kleinerem Maßstab.

    Alle beschwören den Ausbau des ÖPNV, wenn es jedoch konkret wird, dann darf kein einziger Autofahrer darunter leiden.

    In Hannover (und erst Recht in Hamburg) sitzen in den Gremien Entscheider, die nur einen autoverträglichen Ausbau des ÖPNV, also U-Bahn-Strecken befürworten. Nur wenige Parteien bekennen sich offen zu einer Verkhrswende weg vom Auto und fordern in diesem Zusammenhang offensiv einen Rückbau der Autoverkehrsinfrastruktur zu Gunsten von mehr ÖPNV und Radverkehr.

    In Hannover wurde jüngst die oberirdisch barrierefrei ausgebaute Linie 10/17-Strecke der Stadtbahn eröffnet. Dem ging allerdings ein rund zwei Jahrzehnte lang geführter heftiger Streit voraus zwischen den Befürwortern des oberiridschen Ausbaus und denjenigen, die diese Strecke unterirdisch als Tunnel unter der City gebaut haben wollten.

    Mit dem barrierefreien oberirdischen Ausbau der Linien 10 und 17 in der Innenstadt wurden in Hannover faktisch endgültig die Pläne aus den 50er und 60er Jahren ad acta gelegt, Hannover zu einer total autogerechten Stadt auszubauen, in der der ÖPNV ausschließlich unterirdisch zu erfolgen hat, damit der Autoverkehr dadurch nicht gestört wird. In Hamburg dauert dieser Autowahn an, so dass Milliardenbeträge für wenige Kilometer U-Bahn-Tunnel verschwendet werden, anstatt mit dem selben Geld zehnmal längere attraktive oberridsche ÖPNV Verbindungen zu schaffen mit autofreien Busspuren und oberirdischen Stadtbahnlinien.

    Wenn also unterschiedliche Parteien in Hamburg einen ÖPNV-Ausbau einfordern, dann muss man sehr genau hinschauen, wer was ganz konkret fordert. Dann versteht man sehr schnell, warum es in Hamburg ein großes Problem ist, mal gemeinschaftlich "ordentlich ranzuklotzen".

    Hier ein Foto vom neuen oberiridischen Hochbahnsteig Steintor in der Innenstadt von Hannover während der Bauphase.

    Du hast Recht ein

    [Zeichen 138-10]

    [Zusatzzeichen 1000-30]

    reicht nicht aus.

    Es müsste noch ein Vorfahrt achten oder Stoppschild dazu kommen:

    [Zeichen 205]

    [Zeichen 138-10]

    [Zusatzzeichen 1000-30]

    Andererseits ist über dem Ampelmast auf der Mittelinsel ein Vorfahrt Achten [Zeichen 205] angebracht. (Siehe jeweils das erste Bild der beiden Start-Beiträge aus Heilbronn) Das [Zeichen 205] gilt möglicherweise nicht nur in dem Fall, dass die Ampel ausfällt, sondern auch für jemand, der auf der Fahrspur fährt, die auf die Radverkehr-Überweg-Zebrastreifen-Kombi zuführt.

    Warum wird denn überhaupt dieses Konstrukt mit der Rechtsabbiegerspur an der Stelle eingerichtet? Es würde doch vollauf genügen, den gesamten Verkehr über die vorhandene Hauptspur zu führen. Und auch die Aufweitung von zwei auf drei Fahrspuren (hinter der Kreuzung, siehe jeweils erstes Bild der Start-Beiträge aus Heilbronnn) ist doch völlig kontraproduktiv im Sinne einer echten Verkehrswende, die ja das Ziel haben muss, den Autoverkehr drastisch zu reduzieren.

    Der Ist-Zustand ist gut beschrieben. Der Verbesserungsansatz muss jedoch lauten: Der Radfahrer- und Fußgängergeradeausverkehr hat weiterhin Vorrang. Der abbiegende Verkehr muss viel konsequenter dies beachten. Tatsächliche Schrittgeschwindigkeit für abbeigende Fahrzeuge auch PKW! So was kann elektronisch erzwungen werden! Eine Verkehrswende findet statt mit dem Ergebnis, dass Autofahren die absoluta Ausnahme von Mobilität darstellt, die privat gar nicht stattfindet!

    Gutgefallen hat mir diese Stellungnahme: "Eberlein sprach sich dafür aus, deutschlandweit eine Regelgeschwindigkeit innerorts von 30 km/h festzulegen, statt es nur bei Ausnahmen zu belassen. Damit könne auch die Aggressivität im Straßenverkehr gesenkt werden, sagte sie. Eine Umkehr der Regelung schlug sie auch für das Parken im öffentlichen Raum vor. Dieses sollte grundsätzlich verboten und nur bei spezieller Beschilderung erlaubt sein." Isabell Eberlein ist vom Verein Changing Cities. https://www.bundestag.de/dokumente/text…ehr-stvo-651956

    Hauptsache der Verkehr läuft. Gab's da schon Tote? Radfahrer über freien Rechtsabbieger

    So sieht das von der Seite aus: https://www.mapillary.com/map/im/TJ8X5mYfkDNpWSfVXA1uBA

    Radfahrer müssen warten, wenn sie den freien Rechtsabbieger queren wollen, oder? Gilt ja rechts-vor-links bzw. §10.

    EInfach auf der Fahrbahn fahren und solche seltsamen Radverkehrsanlagen nicht nutzen...

    Der Radverkehr, der da parallel zum Zebrastreifen entlang geführt wird, ist im Grunde genommen Verkehr auf der Vorfahrtsstraße und daher vorrangberechtigt.

    Vielen Autofahrern dürfte das nicht klar sein. Es gibt aber auch viele Autofahrer, die nicht wissen, dass der Radfahrer am Zebrastreifen nur dann Vorrang hat, wenn der Radfahrer absteigt und sein Rad schiebt.

    Dann gibt es die Radfahrer, die das für einen "fiesen Trick" des Radfahrers halten, um sich so Vorrang am Überweg zu verschaffen und die deshalb hupen.

    Die meisten Autofahrer dürften aber vermutlich auch einem Radfahrer, der zu Unrecht über den Zebrastreifen radelt, Vorrang gewähren.

    In dem Falle hier würde der Radfahrer zu Recht Vorrang beanspruchen dürfen, weil er ja im Grunde genommen die Vorfahrtsstraße befährt.

    "Einfach auf der Fahrbahn fahren und solche seltsamen Radverkehrsanlagen nicht nutzen...", wie du es vorschlägst, das wird wohl nur eine kleine Minderheit der Radfahrer umsetzen. Es wäre auch in dem Bereich wo ein benutzungspflichtiger gemeinsamer Fuß- und Radweg markiert ist nach aktueller Rechtslage nicht erlaubt. Das könnte man allerdings ändern, indem man die Radwegebenutzungspflicht komplett aufhebt.

    Oder du legalsierst deinen Vorschlag, indem du ein S-Pedelec benutzt. Das kann man bei abgeschaltetem Motor genau so fahren wie ein Fahrrad, muss jedoch auch dann die Fahrbahnbenutzen und darf auch mit abgeschaltetem Motor nicht den Radweg benutzen. Ob das auch dann gilt, wenn man ein solches S-Pedelc so umrüstet, dass man das Rad mit dem Nabenmotor austauscht gegen ein normales Laufrad und die Elektronik und Akkus abbaut, das weiß ich nicht. Könnte ich mir allerdings vorstellen. Und dann würde das bedeuten: Ganz legal normal Radfahren und Radwegebenutzungspflicht ade!

    Achja: Dein "Fahrrad" hätte dann ein Nummernschild, denn im Grunde genommen ist es ja immer noch ein S-Pedelec.

    Tja, und ansonsten müssen wir uns nicht wundern, wenn Radfahrer Zebrastreifen auch für sich reklamieren.

    Vielleicht sollte man das zur Regel machen, dass nicht nur die Radfahrer, die ihr Rad schieben, sondern auch die Radfahrer, die auf ihrem Rad fahren am Zebrastreifen Vorrang haben?

    Wie ist das eigentlich, wenn du dein Rad als Roller benutzt? In der Form, dass du mit dem rechten Fuß auf der linken Pedale stehst und dich mit dem anderen Fuß abstößt (bzw. umgekehrt).

    In der Zeit vom 30.3.2017 wird darüber berichtet, dass man auf diese Weise legal in der Fußgängerzone mit dem Fahrrad "rollern" kann. "Andere Regeln gelten aber für denjenigen, der sein Rad als Tretroller nutzt. Erlaubt ist eine Fortbewegung, bei der man mit einem Fuß auf dem linken Pedal steht, sich mit
    dem anderen vom Boden abstößt, die Hände am Lenker hat, aber weder im Sattel sitzt noch die Pedale zum Antrieb nutzt." https://www.zeit.de/mobilitaet/201…-roller-erlaubt

    Wenn in der Fußgängerzone die Fahrradnutzung als Roller erlaubt ist, dann müsste das doch eigentlich am Zebrastreifen gelten, und man hätte dabei wie ein Fußgänger Vorrang vor dem Autoverkehr.

    Noch was anderes ist mir an deinen Bildern aufgefallen, Fahrbahnradler: Benutzt man denn in Heilbronn den in den 60er Jahren in der DDR entwickelten Ampelmann von Karl Peglau?

    Es wurde wissenschaftlich ermittelt, dass der "Ampelmann" (es gibt ihn auch als Ampelfrau!) eindeutiger wahrgenommen wird, als die in Westdeutschland entwickelten Ampelmännchen: "Dr. Claudia Peschke, Jacobs University Bremen, in ihrer Studie über visuelle Effektivität von Ost- und West-Ampelmännchen: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Ost-Ampelmännchen nicht nur eine Ikone der ‚Ostalgie‘ sind, sondern bei der Signalwahrnehmung tatsächlich einen Vorteil gegenüber den West-Ampelmännchen haben.“" Quelle: https://www.ampelmann.de/marke-mit-gesc…ampelmaennchen/


    Was mich auch interessieren würde: Ich vermute, dass es auf dieser Radwegeführung viele Radler gibt, die entgegengesetzt der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahren. Denn ein breiter Mittelstreifen und vier Fahrspuren trennen die Bürgersteige auf denen der Radverkehr gemeinsam mit den Fußgängern stattfinden soll. In so Fällen sollte eigentlich das Radeln in beiden Richtungen erlaubt sein. Dann könnte man für die Autofahrer auf der Spur mit dem Zebrastreifen ein Radfahrer Achtung und Doppelpfeile darunter aufstellen.
        [Zeichen 138-10]

    [Zusatzzeichen 1000-30]

    Tauchen vor einem Reiter auf dann am besten frühzeitig klingeln (wenn du noch weit genug weg bist) und hoffen, dass es die Reiter hören und die Pferde nicht scheu macht. Aber in dem Fall auf dem Weserradweg war genug Platz zum Vorbeifahren.

    Ich finde das übrigens immer interessant, wenn ich Pferde auf der Fahrbahn sehe. Autofahrer sind gegenüber Reitern auf Pferden oft höflicher als gegenüber Reitern auf Stahlrössern.

    Dürfen Reiter eigentlich den Radweg, den Radfahrstreifen oder einen Schutzstreifen benutzen? Weiß wer, wie das geregelt ist?

    Und wie ist das außerhalb geschlossener Ortschaften, wo ja zum Beispiel ein separater Radweg für Mofas freigegeben ist? Dürfen da auch Reiter reiten?

    Noch ein Bild vom Weser-Radweg. Hier auf einem gut asphaltierten Wirtschaftsweg, der für den Autoverkehr nicht freigegeben ist, irgendwo zwischen Polle und Bodenwerder:

    So macht Radfahren Spaß, kein motorisierter Individualverkehr weit und breit.

    Dieser schöne Radweg an der Weser ist ein Abschnitt des Weser-Radweges nahe Hameln. Da lässt sich ganz gut Rad fahren, wenn nicht grad Wochenende und schönes Wetter ist, so dass ganz viele andere Radler auch auf die Idee kommen, dort zu radeln. Der Belag (Verbundsteinpflaster) ist zwar verbesserungsfähig, aber wenn du touristisch unterwegs bist, dann kommt es ja nicht unbedingt auf's Tempo an, so dass das Gerüttel sich in Grenzen hält.

    Das Verkehrsschild habe ich hier gefunden: Bildtafel der Verkehrszeichen in der Bundesrepublik Deutschland von 1971 bis 1992

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bildtafel…,_StVO_1970.svg

    Dort heißt es "Zeichen 244 Gemeinsamer Rad- und Fußweg"

    Ab 1992 gibt es das Schild nicht mehr. Es gibt dann nur noch gemeinsamer Fuß- und Radweg[Zeichen 240]. Den gab es vor 1992 auch schon. Aber das Schild "gemeinsamer Rad- und Fußweg, das es vor 1992 noch gab, das gibt es nun nicht mehr.

    Und wenn man doch mal eines "in natura" sehen will, dann muss man wohl mal eine Weser-Radtour machen.

    Ich finde diesen Wegfall des Schildes Rad- und Fußweg sehr interessant. Es ist ein Hinweis, dass sich das verkehrspolitische Denken verändert hat. Der schnelle Verkehr sollte jetzt nicht mehr an erster Stelle stehen. (Leider warten wir in Sachen Tempolimit an anderer Stelle noch immer auf solche Innovationen.)

    Dieser Abschnitt des Weser-Radweges ist also offensichtlich schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber es ist trotzdem angenehm drauf zu radeln, wenn nicht allzuviel drauf los ist. Für schnelle Alltagsfahrten ist der Weg jedoch nur mit einem entsprechend ausgerüsteten Rad gut zu befahren. Und viele Radfahrer (+ Fußgänger) schränken die Radverkehrs-Tauglichkeit ein.

    Auf googlemaps müsste das hier sein, wenn ich mich recht erinnere, bei Tündern: https://www.google.de/maps/@52.06375…m/data=!3m1!1e3 Der graue Weg, der diagonal von links oben nach rechts unten durchs Bild führt.