Vorhin bei EDEKA. Lauter Leute mit Gummihandschuhen und Atemschutzmaske aber deutlich zeigend, dass sie wirklich keine Ahnung haben, was sie da machen. Teilweise schlecht sitzende Masken, die dauernd gerichtet werden müssen. Einem älteren Herrn klebte die feuchte Maske unterm Kinn. Dazu sieht man dauernd Kratzen unter der Maske.
Eine Frau mit diesen dicken Putzhandschuhen musste diese dauernd ausziehen, weil sie ihr Smartphone nicht bedienen konnte. Und den Pfandautomat mit Touch-Display auch nicht...
Dazu Einkaufswagenpflicht wegen Abstand und so. Desinfektionstücher leer. Wagengriff richtiggehend schmierig von irgendeiner Handbehandlung des Vorgängers...
Das muss echt besser werden.
"Gesunde Haut weist einen wirkungsvollen Säureschutzmantel auf, der den menschlichen Organismus als Barriere vor dem Eindringen von Krankheitserregern wie Viren, Bakterien, Pilzen, Allergenen und chemischen Substanzen bewahrt."
Quelle: https://medlexi.de/S%C3%A4ureschutzmantel
Der natürliche Säureschutzmantel der Haut schützt also vor Viren. Kann es sein, dass Menschen, die Handschuhe tragen und sich damit wie von Julius beschrieben am Mund-Nasen-Schutz rumfummeln oder gar ihn mal unters Kinn ziehen und ihn dann wieder über Mund und Nase ziehen (das habe ich mehrfach beobachtet) deutlich mehr gefährdet sind? Auf jeden Fall mehr gefährdet sind als Menschen, die keine Handschuhe tragen und sich nicht mehr als gewohnheitsmäßig hin und wieder auch mal ins Gesicht fassen, weil es auch in Corona-Zeiten schwer fällt, solche unwillkürlichen Bewegungsabläufe 100%ig zu kontrollieren?
Auf der Plastikhandschuh-Oberfläche fühlt sich der Virus möglicherweise sehr viel wohler, als wenn er direkt der Haut ausgesetzt ist, wo der Virus vom hauteigenen Säureschutzmantel zerstört wird.
Ich musste allerdings leider die Erfahrung machen, dass es sehr schwer ist ein solches Thema auch nur ansatzweise und vorsichtig zu erörtern mit Bekannten. Auch hier im Forum gibt's ja Beispiele dafür, dass "Corona-Schutzmaßnahme-Themen" eine recht delikate Angelegenheit sein können. Liegt vielleicht mit daran, dass das Thema so neu ist, sodass bei vielen Aspekten die "Befindlichkeiten" noch zu unbekannt sind. (Inklusive die eigenen Befindlichkeiten.
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Darüberhinaus habe ich bei einigen Handschuh + Mund-Nasen-Schutz-Träger*innen den Eindruck, dass der Eigenschutz als Motivation sehr deutlich im Vordergrund steht. Obwohl doch genau dieser Eigenschutz durch den Mund-Nasen-Schutz nicht gegeben ist. (Und durch die Handschuhe möglicherweise auch nicht.) Zugegeben, das ist jetzt spekuliert, aber das bisschen, was man noch von manchen Gesichtern noch sieht sind verängstigt dreinblickende Augen. Aber vielleicht überinterpretiere ich da auch manche "Augenblicke"?
Hat mal wer was über das "Handschuh-Thema" von den Experten des RKI oder anderen Experten gelesen oder gehört?