Beiträge von Ullie

    Und Kartoffeln leben im Supermarkt.

    Städte haben einen enormen logistischen Vorteil. Sonst gäbe es sie nicht. Aber im Gegensatz zur Fläche des Landes ginge es ohne sie. Das sollte die achso überlegenen Städter besser nicht vergessen.

    Die Fläche muss bewirtschaftet werden. Das ginge auch von Städten aus. Nur scheint es mir nicht sinnvoll, dafür täglich jede Menge Kilometer zurückzulegen. Das bedarf übrigens auch solider Verkehrswege. Und die Landbevölkerung, weil sie sinnvollerweise vor Ort lebt, als hochproblematische abzutun ... Naja, da schweige ich lieber.


    Was schwebt dir vor, Hane? Den Morgenthau-Plan doch noch umsetzen?

    Es wäre grober Unfug, würde die im ländlichen Raum werktägige Bevölkerung jeden Tag weite Wege aus der Stadt zu ihrem Arbeitsplatz zurücklegen müssen. Aber das hat niemand verlangt, auch Scharffenberg nicht. Es geht auch nicht darum, von heute auf morgen Umsiedlungspläne einzuleiten. Auch auf dem Land ist ein auskömmlicher ÖPNV möglich. Die Quersubventionierung erfolgt über die besser ausgelasteten Linien. Und über die enormen Einsparungen bei der Streckeninstandhaltung von Hochgeschwindigkeits-Landstraßen, die doch immer wieder nur neue Staus erzeugen. Und den eingesparten Investitionen für den bislang immer noch weiter vorangetrieben Streckenausbau für große Autoströme, besetzt mit Landbevölkerung, von denen die meisten in der Stadt arbeiten.

    Wenn du es aber wirklich knallhart betrachten willst: Dann schau dich um in deinem Wohnort, so er denn im ländlichen Raum liegt. Überschlage mal die Anzahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft und vergleiche das mit der Anzahl der Arbeiter und Angestellten in Industrie und Verwaltung, die täglich in die Stadt pendeln. Es sollte mich sehr wundern, wenn die Anzahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft 10% überschreitet. Und da sind die von der Raiffeisen und vom Landmaschinen-Reparaturbetrieb schon eingerechnet!

    Öffentlichen Nahverkehr zu nutzen ist auch nicht besonders umweltfreundlich.

    "Bei der umfassenden Verkehrswende geht es aber nicht bloß darum, das Auto wegzubekommen, sondern um Platz, viel Platz, um etwas Neues zu schaffen. Ein »Bundeskraftfahrzeugbeseitigungsgesetz«, oder besser: ein »Bundesmobilitätsoptimierungsgesetz«, das der Bundestag zu verabschieden hätte, sollte also schon ein wenig umfangreicher sein und regeln, wie privater und öffentlicher Verkehr künftig auszusehen haben. Es geht um Investitionen für die Zukunft, Investitionen, die mit der Fokussierung auf das Auto, wie es heute fährt, nicht zustande kommen, nicht zustande kommen können, weil die Mittel dafür fehlen."

    S. 23 in der Leseprobe von "No Car" https://www.oekom.de/_files_media/t…83962381707.pdf

    Aber wie sollten diese Investitionen in die Zukunft aussehen?

    Ich halte das für eine der Schwächen in Scharffenbergs Argumentation, dass er an dieser Stelle nicht die Lässigkeit besitzt einfach mal zu sagen: Leute legt die Beine hoch. Macht euch mal ein bisschen locker! Die Schufterei hat ein Ende. Ab jetzt heißt es nicht mehr länger, "schaffe, schaffe, Häusle (und Straße) baue." Wir bekommen mit deutlich weniger Energie und Aufwand und mit weniger Flächenversiegelung und Ressourcenverbrauch eine deutlich bessere Mobilität hin, als dass mit Autos jemals möglich wäre. Deine Befürchtung, Autogenix, dass der ÖPNV nicht besonders umweltfreundlich ausfallen könnte, teile ich. Der ÖPNV, so wie er jetzt organisiert ist, ist deshalb besonders kosteneffizient, energieeffizient und umweltfreundlich im Vergleich zum Verkehrsmittel Auto, weil die Fahrzeuge eine sehr hohe Stehplatzkapazität haben. Ein Auto hat in der Regel 4-5 Sitzplätze und das war's. Ein Solo-Omnibus hat rund 33 Sitzplätze und dazu eine 200%ige-Reserve von rund 66 Stehplätzen. Gilt ebenso für die Straßenbahn in Hannover. Ein Straßenbahnwagen hat rund 50 Sitzplätze und 100 Stehplätze, Überlandbusse, S-Bahnen und Regionalzüge haben rund gerechnet eine 100%ige Reserve. In den Verkehrsspitzen ist damit eine 100 bis 200 prozentige (Busse und Straßenbahn 200 prozentig) höhere Auslastung der Fahrzeuge möglich, als wenn ausschließlich nur die Sitzplätze belegt sind.

    Aber leider, leider schwächelt hier Scharffenbergs Argumentation, denn er fährt so fort:

    "Den Gewerkschaften und Autowerkern sei gesagt: keine Angst um den Arbeitsplatz! Es geht nicht ums Zerstören, (...), sondern um das aktive Gestalten von Mobilität in Deutschland. Nur eben ohne Auto, ohne motorisierten Individualverkehr, ohne Verbrennungsmotor. Das bedeutet: investieren, investieren, investieren. Investieren in den Ausbau der Bahn. Investieren in neue öffentliche Verkehrsmittel, vor allem in Straßenbahnen auf den vorhandenen, in ihrer bisherigen Dimension dann überflüssigen Straßen. Investieren in den Umbau der Straßeninfrastruktur, etwa indem 13.000 Kilometer überflüssige Autobahnen in Solarflächen umgewandelt werden."

    Mehrheitlich zeichnen sich Gewerkschaften in Deutschland dadurch aus, dass sie einen ungeheuer großen Leistungswillen und eine extrem hohe Arbeitsbereitschaft als typische Eigenschaften der Arbeiter und Angestellten herausstellen. Wer Zweifel an der "Arbeitsmoral" aufkommen lässt, der wird geächtet. Wochenlange, zum Teil wilde Streiks. in anderen Ländern nicht ungewöhnlich, sind deutschen Gewerkschaften ein Gräuel.

    Und so könnte es passieren, dass nicht länger das persönliche Auto PS-Leistungs- und komforttechnisch immer weiter optimiert wird, sondern eines Tages deutlich mehr Busse und Bahnen in Betrieb sein werden, als es der Umwelt gut tut. Und vor allem sehr viel mehr als es nötig ist!

    Die Frage ist an der Stelle auch: Wie viel wird investiert, um auch sehr abgelegene ländliche Siedlungen und einzelne Häuser noch zu erreichen? Dass man heute leere oder fast leere große Omnibusse in ländlichen Gegenden fahren sieht, hat vor allem etwas damit zu tun, dass diese fast ausschließlich nur noch zum Schülertransport eingesetzt werden. Dadurch sind die Busse nur sehr schwach besetzt, wenn sie zwischen Schulanfang und Schulende noch weitere Fahrten machen. Die wenigen Fahrten dazwischen sind kein ausreichende Mobilitätsangebot. Und sie werden nur von sehr wenigen Fahrgästen wahrgenommen, denn jeder hat ein Auto.

    Übrigens wieder ein Grund, Schauffenbergs Vorschlag "No Car" gut zu heißen. Denn dann würden die Busse gut ausgelastet werden und zusätzliche Busse eingesetzt, die ebenfalls gut ausgelastet wären. Gäbe es keine Autos, dann wären deutlich mehr Busse unterwegs und zwar hochgradig effizient unterwegs. In den Verkehrsspitzen würden auch im ländlichen Raum viele Stehplätze besetzt sein. In den Städten ist das heute schon überwiegend der Fall.

    Trotzdem gäbe es weiterhin kleine Weiler und vereinzelte Gehöfte, die mit Kleinbusse angefahren werden müssen, um auch hier eine Mobilitätsgarantie zu gewährleisten. Und das wird einerseits ins Geld gehen und sich andererseits negativ in der Nachhaltigkeitsstatistik niederschlagen. Hier wird es drauf ankommen, das richtige Maß zu finden.

    Und bei all dem darf man nicht die zerstörerische Macht der Gewerkschaften mit ihrem hohen Schaffensdrang aus dem Blick verlieren. Georg Leber zum Beispiel, SPD-Verkehrsminister von 1966-1972 wollte 22 spurige Autobahnen vom Rhein-Main-Gebiet ins Ruhrgebiet bauen. In Lebers Autobahn-Netz sollte kein Bürger es weiter als 25 Kilometer zur nächsten Autobahnauffahrt haben. Und Georg Leber war führender Gewerkschafter bei der IG-Bau-Steine-Erden. In dem von mir zitierten Spiegel-Artikel von 1971 wird Leber als "Straßenbau-Fanatiker" bezeichnet. https://www.spiegel.de/politik/er-war…5?context=issue

    So Leute laufen auch heute noch frei rum. Und wehe uns, denen gelingt es, den ÖPNV-Ausbau voranzutreiben. Dann kommt so was wie Musks "Röhren-Jet" bei raus . X(

    Und Autogenix' Befürchtung, "Öffentlichen Nahverkehr zu nutzen ist auch nicht besonders umweltfreundlich.", würde Wirklichkeit.

    Zur gegenwärtigen Situation kann man nur sagen: Vielerorts ist es im ländlichen Raum unschlagbar umweltfreundlich, den ÖPNV zu nutzen, denn oft fährt da gar nix, ist ÖPNV-mäßig komplett "tote Hose".

    Wie du auf dem Bid siehst, ist da kein Platz für Parkstreifen oder diese müssten in den Acker hineinasphaltiert werden, da hat der Bauer sicher was gegen :D und die Flächenversiegelung wäre die selbe. Da das hier aber kein dichtes Neubaugebiet ist, sondern alles frei stehende EFH, hält sich die Flächenversiegelung in Grenzen.

    Dafür gibt es allerdings einen hohen Grad von Zersiedelung. Und der führt dann wieder zur Versiegelung. Nämlich durch die Verkehrswege, die es braucht, um die Einfamilienhäuser zu verbinden. Und die müssen bei den gegenwärtigen Mobilitätsgewohnheiten "Auto-gängig" sein.

    Das sieht so aus wie eine "Dorfrandstraße".

    Was gilt denn da für ein Tempolimit?

    Wie stark ist die Belastung mit Fahrzeugen?

    Gibt es Fußgänger und vermissen die einen Bürgersteig?

    (Mit einer No Car-Vision im Hinterkopf ist so was wie ein Bürgersteig ja vielleicht eher verzichtbar?)

    Und ist geplant, die andere Seite der Straße auch noch zu bebauen?

    Aus der Perspektive Nachhaltigkeit betrachtet, finde ich ja Wohnen auf dem Land hochproblematisch. Andererseits findet es ja statt.

    Das ist ungefähr so wie Fleischessen. Fleischessen ist ja auch eher wenig nachhaltig. Andererseits findet es ja statt.

    Oder Wohnen in großen Wohnungen ...

    oder, oder, oder ...

    Eigentlich sollte am Freitag, 19.3.2021, eine große Friday for Future in Demo in Hannover stattfinden.

    Aber leider, leider, die steigenden Corona-Inzidenzwerte erfordern ein anderes Vorgehen:

    "FÜR KLIMA, GEGEN CORONA: KEINE DEMO!

    Wir können es leider nicht verantworten mit dir auf die Straße zu gehen. Dafür sind die Fallzahlen zu hoch. Wir können es aber auch nicht verantworten, den Kampf gegen die Klimakrise ruhen zu lassen. Dafür ist die Gefahr zu groß! Wir werden protestieren. Wir gehen live und fordern #NoMoreemptyPromises und #AlleFür1KOMMA5. Wir übernehmen Verantwortung, was macht die Politik?! Wir sehen uns Freitag….im Livestream um 12:30!"

    Mehr Infos auf der Fridays for Future Internetseite:

    https://fridaysforfuture-hannover.de/

    Wenn aber die Dorfstraßen zum Autoabstellen benutzt werden, dann werden die immer breiter gebaut werden.

    Ursprünglich gab es ja mal diese Reichsgaragenverordnung von 1939. Da heißt es in der Präambel:

    "Die Förderung der Motorisierung ist das vom Führer und Reichskanzler gewiesene Ziel. Die Zunahme der Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr erfordert, daß die öffentlichen Verkehrsflächen für den fließenden Verkehr frei gemacht und möglichst wenig durch ruhende Kraftfahrzeuge belastet werden." Es sollte also deshalb nicht auf den öffentlichen Straßen geparkt werden, damit da ordentlich gerast werden kann. ( Oh Pardon, heißt ja nicht "gerast", heißt ja : "für den fließenden Verkehr frei gemacht" )

    https://www.stadtgrenze.de/s/p3r/rgao/rgao01.htm

    Übertragen auf heute heißt das: Neue Straßen werden von vornherein so breit gebaut, dass da auch noch Autos parken können. Und wenn es auf der Fahrbahn eng wird, dann wird halt halbseitig Hochbord geparkt. "Pfeif auf die Fußgänger."

    Und ein Politiker, der da nicht spurt, wird in den sogenannten sozialen Netzwerken" niedergebrüllt. Und Falschparkerkontrollen werden als "Wegelagerei" und "Raubrittertum" geschmäht.

    An der Stelle gefällt mir Scharffenbergs Vorschlags besonders gut: "No car"! In einer Welt ohne Autos werden nicht die Vorgärten versiegelt und auch nicht die Straßen zugeparkt, die dann la auch viel schmaler gebaut werden können, bzw. mit Baumreihen und Grünstreifen aufgewertet werden können!

    Aber leider sehen viele Neubaugebiete so aus:

    Das Wohngebiet auf dem Foto in Hannover-Kirchrode ist keine 10 Jahre alt. Und es sieht so aus, als habe der Architekt der Car-Ports kleinere Autos im Sinn gehabt. Vielleicht eines von denen, die du weiter oben schon vorgestellt hattest:

    - PODBIKE statt Smart

    - Citroen Ami statt Golf

    - TWIKE statt SUV

    Oder hat sich der Architekt einfach gesagt, ich baue so, wie die Mindestvorgaben das verlangen. Und wenn der Autostellplatz nicht größer als unbedingt nötig ausfällt, um den Vorschriften gerade noch zu entsprechen, dann kann ich dafür die Wohnungsgrundfläche etwas größer machen. Mir doch egal, wenn die späteren Bewohner sich riesige Karossen anschaffen, die dann mit der Motorhaube auf dem Bürgersteig stehen. Ich muss da ja nicht wohnen. Wenn ich so was sehe wie auf dem Foto, dann verstärkt dass meinen Drang, Scharffenbergs "No Car"-Vorschlag vorbehaltlos gutzuheißen.

    Da empfiehlt sich eine Bushose. :D

    Spaß bei Seite, das höchste was ich mal hatte war ne vergessene Cola-Dose im Becherhalter. Sowas meldet man dann bei der Übernahme und hofft, dass der Vornutzer durch die Reinigungsgebühr das nächste Mal rücksichtsvoller ist.

    Ich hätte nicht gedacht, dass in Bezug auf Car-sharing-Nutzung solche "Legenden" in Umlauf sind.

    Andererseits wundert es mich auch wieder nicht. meines Erachtens sind es Geschichten, die weitererzählt werden, um ein bestimmtes alternatives Verkehrssystem in Verruf zu bringen und die eigene Eigen-Auto-Nutzung schönzureden.

    Als regelmäßiger ÖPNV-Nutzer, der auch bei Gelegenheit mal im Bekanntenkreis darüber berichtet, werde ich oft mit den folgenden beiden Legenden zugemüllt:

    "In Bussen und Bahnen sitzen doch nur die Ausländer und die stinken nach Knoblauch." Eigentlich sollte man meinen, solche Legenden wabern nur durch stramm rechte Kreise, bei AfD-Anhängern und so.

    Aber leider weit gefehlt, in leicht zivilisierter Umschreibung ist diese Legende auch in gutbürgerlichen Kreisen weit verbreitet.

    Und selbst in pseudo-linken Kreisen ist das anschlussfähig. Dann muss man freilich die Geschichte noch ein bisschen mehr "umschreiben". So in die Richtung, "...interkulturell und so bin ich voll aktiv, aber die vielen exotischen kulinarischen Genüsse, sind doch manchmal mit Begleiterscheinungen verbunden, merkste dann in der Straßenbahn ...".

    Die andere ÖPNV-Legende geht so ähnlich wie die Carsharing-Autositz-Legende: "Die Sitze in Busse und Bahnen sind doch alle völlig versifft. Da kannst'e ohnehin nur einen Stehplatz benutzen, egal wie viele Sitze frei sind." In Hannovers Stadtbahnen gibt es unter anderem deshalb Holzsitze, weil deren Oberfläche glatt ist und kein Polster hat in das Flüssigkeiten eindringen könnten. Die irrationale Angst davor ist selbst unter ÖPNV-Nutzern so weit verbreitet, dass bei Befragungen das verkehrsunternehmen Üstra immer wieder viel Zustimmung für ihre Entscheidung erhält, in den Straßenbahnen keine Polstersitze sondern Holzsitze zu verbauen.

    Da ich häufig auch in anderen Städten Straßenbahnen mit Polstersitzen benutze, halte ich die Geschichte für eine Legende, für die es Einzelbeispiele geben mag, die aber zu völlig übertriebenen Darstellungen missbraucht werden.

    Es ist doch egal, wie viele Autos rumstehen.Wichtig ist, das davon möglichst wenig fahren und dann sinnvoll genutzt werden.

    Nö.

    Sehe ich genau so wie Schlau Meier! Mir ist es auch nicht egal, wie viele Autos rumstehen.

    Hier ein paar Beispiele für Autos, die da besser nicht stehen sollten:

    Beispiel aus Hameln

    In Verkehrsberuhigten Zonen darf nur auf markierten Stellflächen geparkt werden. In dieser Verkehrsberuhigten Zone in Hannover sind keine Stellflächen markiert.

    Falschparker auf Bordsteinabsenkung, Hannover, Nähe MHH Hannover

    Der Einkaufstrolley zeigt wie eng es ist. Ein Rolli passt nicht durch.

    Pick up von der einen Seite.

    und von der anderen Seite.

    Hecks auf Fußweg, Hannover

    Viele dieser Autos werden nur sehr wenig gefahren. Hier im Stadtteil ist einer der Beweggründe, warum manche Leute gerne auch mal einen Fußweg machen, oder das Rad benutzen: "Ich fahre diesen Weg nicht mit meinem Auto, dann müsste ich doch meinen schönen Laternen-Autostellplatz in der Nähe meiner Wohnung für aufgeben." Aber das Auto ganz aufgeben, mögen sie auch nicht. Deshalb halte ich Scharffenbergs Vorschlag für den klügeren Vorschlag. Keiner fährt mehr Auto. "No car" eben!

    Ich sehe weder die Notwendigkeit noch einen Sinn darin, wirklich alle Autos abzuschaffen.

    Dann muss man die auftretenden Probleme auch nicht lösen.

    Deine Position entspricht ziemlich genau der von Heiner Monheim. Ein bisschen "Downsizing" hier, ein bisschen carsharing da und die Probleme sind gelöst.

    Interessant an Scharffenbergs Buch ist, dass er davon ausgeht, dass damit die Probleme erst recht beginnen würden. Denn wer soll zu welchen Konditionen über das bisschen Rest-Auto, dass du nicht ersetzen willst, dann noch verfügen?

    Scharffenberg kritisiert Monheim, weil seine Utopie von einer Welt mit deutlich weniger Autos neue Fragen aufwirft, die nach Scharffenbergs Ansicht nicht zu lösen sind: "Es würde einen Verteilungskampf um die verbleibenden Autos geben." Das schreibt Scharfenberg auf S. 39 in seinem Buch No Car.

    https://www.oekom.de/_files_media/t…83962381707.pdf

    Diese Erkenntnis finde ich einerseits deprimierend, denn es könnte alles so schön sein mit einem podbike: https://www.podbike.com/products/podbike/#

    Oder mit einem twike: https://twike.com/home/ usw.

    Andererseits halte ich Scharffenbergs Einschätzung für sehr realistisch.

    Wenn man alleine schon bedenkt, dass es hier in Deutschland seit Jahrzehnten schon nicht gelingt, ein generelles Tempolimit auf Autobahnen einzuführen.

    Wie sollen denn dann die anderen von dir vorgeschlagenen Begrenzungen umsetzbar sein?

    Zum Beispiel die Begrenzung der Fahrleistung?

    Und wenn man die Fahrleistung "nur" um 50% reduziert, ...

    Da hast du sehr gut die wirklich haarigen Punkte herausgearbeitet. Dem Autor selber wird es ein bisschen unheimlich bei dem Gedanken, wie das gehen soll, ganz ohne Autos und er bleibt selbst das ganze Buch hindurch letztlich ein bisschen unscharf, ob nicht doch für Rettungsdienste, Feuerwehr vielleicht doch noch ein bisschen Auto drin sein sollte.

    Scharffenberg jedenfalls verteidigt den radikalen Gedanken "No Car" sogar mit einem Angriff auf Heiner Monheim: "So fordert der Verkehrsexperte Heiner Monheim, maximal zehn Prozent der heutigen Autoflotte dürfe übrig bleiben, die Fahrleistung dürfe nur noch 20 Prozent der heutigen betragen. Diese Idee mag zunächst verlockend klingen, ihre Umsetzung brächte aber eine ganze Menge

    Probleme mit sich." Seite 35,36 in der Leseprobe

    https://www.oekom.de/_files_media/t…83962381707.pdf

    Denn so Scharffenberg, wer solle denn dann über diese 10 % Autos verfügen? Und das Problem mit dem Verteilungskampf um die verbleibenden Autos löst er damit auf, dass er sagt, es geht auch ganz ohne Autos.

    STADE

    mein ja nur... :cursing:

    Hast ja recht, für's Grundsätzliche habe ich einen neuen Thread eröffnet. Die Betrachtung konkreter Einzelfälle führt halt immer wieder zu grundsätzlichen Überlegungen. Herzliche Einladung zu "No Car":

    Ullie
    15. März 2021 um 17:56

    "Was wird passieren, wenn die Autos abgeschafft sind? Werden wir unseren ganzen Lebensstil ändern müssen? Wird die Gesellschaft sich grundlegend verändern? Wird unsere Wirtschaft zusammenbrechen? Nein. Wir werden zu Fuß gehen, Rad fahren, Bahn fahren. Wir werden gesünder und glücklicher sein."

    Das ist ein Zitat aus dem Buch von Salomon Scharffenberg mit dem Titel "No Car".

    Ich stelle hier mal den Autor in eine Reihe mit Autoren wie Klaus Gietinger (Totalschaden) oder Knoflacher (Virus Auto).

    Der Titel dieses Threads soll bitte so allgemein aufgefasst werden, dass es nicht nur um eine Buchbesprechung geht, sondern um die Idee, die dahinter steht, eine Vision, die auch von anderen anerkannten Autoren geteilt wird. Eine Welt OHNE Autos!

    "No Car" ist eine Vision, die sich nicht auf ein akademisches Hinterstübchen beschränken lässt. Leider habe ich bei verschiedenen Gelegenheiten, auch hier im Forum, feststellen müssen, wenn man diese Vision auf praktische Probleme anwendet, dann geht sie vielen zu weit. Vielleicht trägt dieser Thread dazu bei, sich mit der Vision "No Car" weniger abrupt anzufreunden?

    Die eingangs zitierte Aussage ist eine Grundaussage des Buches, die immer wieder mit konkreten Beispielen mit Leben gefüllt wird. Und im Grunde genommen braucht es nur etwas Phantasie, um die Chancen einer Welt ohne Autos zu erkennen! Und bereits ein geringes Quantum Realitätssinn genügt, um zu erkennen, dass eine "Autowelt" mit immer mehr, immer größeren und schwereren und leistungsstärkeren Autos keine Zukunftsperspektive hat.

    Leider geben sich viele damit zufrieden, dass man ja nicht in Extreme verfallen müsse, um zukunftsfähige Lösungen zu finden. Alleine wer genau beobachtet, wie die fortschreitende Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlage durch die exzessive Autonutzung voranschreitet, weiß, dass wir längst mehrheitlich einem Extrem anheim gefallen sind, einer zerstörerischen "Automania" nämlich.

    Leider ist es so, dass bisweilen das eine das andere ausschließt. Inzwischen sehen die meisten Menschen sehr deutlich, dass eine gute ÖPNV- und Radverkehrsinfrastruktur umgekehrt voraussetzt, dass MIV-Verkehrsinfrastruktur zurückgebaut werden muss. Deshalb mein Beispiel mit der Bushaltestelle in Deinste (Landkreis Stade).

    Leider geschieht viel zu wenig in dieser Hinsicht. Das ist mit ein Grund dafür, dass immer mehr privatgenutzte PKW auf Deutschlands Straßen rollen. "Kraftfahrzeug-Dichte in Deutschland seit 2010 um fast 15 Prozent gestiegen" Redaktionsnetzwerk Deutschland vom 17.7.2020,

    https://www.rnd.de/politik/autos-…OVEOWGFD2E.html

    Übrigens hatte ich geschrieben, dass die Führerscheinausbildung deutlich verbessert werden muss und einleuchtende Beispiele dafür vorgestellt.

    Mit einer verbesserten Führerscheinausbildung werden niemandem Möglichkeiten genommen, sondern im Gegenteil, die vorhandenen Möglichkeiten werden verbessert.

    Dazu kommt, dass die Kosten für den Führerschein von den Betrieben übernommen werden, in denen jemand arbeitet. Eine bessere Führerscheinausbildung, dazu eine, die die Fahrschüler*innen nichts kostet. Was ist daran schlecht?

    Und ich hatte auch deutlich auf die notwendige Verbesserung von Fuß- und Radverkehr und ÖPNV hingewiesen. Das sind alles deutliche Verbesserungen für Menschen, die aus welchem Grund auch immer keinen Führerschein und/oder kein KFZ besitzen. Während du von diesen Menschen verlangst, sie sollten doch gefälligst einen Führerschein machen und sich eine Auto anschaffen, wenn sie ihre Mobilitätsmöglichkeiten verbessern wollten. Beides ist mit erheblichen Kosten verbunden, auch der Führerschein ist heute schon recht kostspielig. Kosten, die viele Betriebe nicht investieren wollen und stattdessen nach Bewerbern suchen, die möglichst bereits einen Führerschein (und einen PKW) besitzen.

    Dass so ein Leben möglich ist, bestreite ich auch gar nicht. Auch nicht, dass zu viele Menschen gar keine andere Wahl haben. Aber deshalb allen anderen Menschen pauschal diese Möglichkeit zu nehmen ist doch auch keine Lösung. Das wäre vermutlich auch das Ende für viele Sportveranstaltungen im Hobbybereich und damit sicher auch für viele Sportvereine. Sportvereine die einen sehr großen Teil der Jugendarbeit in Deutschland leisten und die auch vielen Erwachsenen die Möglichkeit bieten günstig Sport zu treiben.

    Nochmal: Es geht nicht darum Menschen Möglichkeiten zu nehmen, sondern neue Möglichkeiten zu eröffnen, bzw. verschüttet Gegangenes wieder zu ermöglichen. Ich habe es als Kind selbst noch erlebt, dass es in meinem kleinen Herkunftsort, im ländlichen Raum zwei verschiedene Lebensmittelgeschäfte gab, sowie einen Metzger und einen fahrenden Bäcker aus dem Nachbarort, einen fahrenden Gemüsehändler, sowie einen fahrenden Metzger, bei dem man vorbestellen konnte.

    Viele dieser Möglichkeiten sind in den vergangenen Jahrzehnten verschwunden, durch die Massenmotorisierung verschwunden. Den Menschen wurden Möglichkeiten genommen.

    Und das gilt auch für zahlreiche Vereine, Sportverein, Musikzug, kirchliche Vereine etc.

    So lange es üblich war, dass diese Vereine zu Fuß oder mit dem Fahrrad besucht wurden, und das Auto noch wenig verbreitet war, gab es nur wenige, die sich im Nachbarort oder gleich mehrere Ortschaften weiter ihren Verein gesucht haben. Gab es Streitigkeiten oder Reibereien innerhalb eines Vereins wurde innerhalb des Vereins eine Lösung gesucht. Inzwischen wird einfach der Verein gewechselt. Ist ja nur eine kurze Autofahrt über schnelle Landstraßen, um den Verein im Nachbarort oder ein paar Ortschaften weiter zu erreichen.
    Und was den Nachwuchs angeht: Da werden vorwiegend die Mütter zu Lenkern der "Elterntaxis", um die Mobilität ihrer Kinder zu gewährleisten, die früher einfach zu Fuß zum Training oder zu Zusammenkünften in dem Verein des eigenen Ortes gehen oder schnell mit dem Fahrrad hinfahren konnten.

    Meinen Sie, ich schätze die Aussagen des "Alt-Autofahrers" von den "Liberalen Senioren von Hannover" falsch ein? Weil Sie möglicherweise annehmen, dass ich nicht mitbekommen habe, dass es sich bei der heute-show um eine Satire-Sendung handelt?

    Glauben Sie am Ende gar, es gäbe diese "Liberalen Senioren von Hannover gar nicht, alles nur eine Erfindung der heute-show-Macher?

    "Wer als Rentner seinen Führerschein abgibt, erhält ab 2021 eine für ein Jahr gültige Seniorennetzkarte für Üstra und Regiobus. Was für ein Tausch!? Was haben die Jugendlichen gegen die ältere Generation? Denken sie, die Senioren beherrschen das Autofahren nicht mehr? Wer möchte, kann am Fahrsicherheitstrainings teilnehmen, das wir mit dem ADAC anbieten."

    Das ist zitiert von der Internetseite der Liberalen Senioren Niedersachsen. Auf deren Seite wird der Protest von Manfred Kobusch, Vorsitzender der Liberalen Senioren in der Region abgedruckt. Das ist dieser Mann aus der heute-show-Sendung, der ziemlich am Anfang zu Wort kommt mit der Aussage, "Denn gerade die älteren Bürger sollen selbst entscheiden, wie lange sie Auto fahren, und solange sie nicht regelmäßig Fußgänger oder Radfahrer umfahren, denke ich, können sie weiterhin am Steuer sitzen."

    Auf der Internetseite der Liberalen Senioren Niedersachsen hört sich das so an:

    "Wer als Rentner seinen Führerschein abgibt, erhält ab 2021 eine für ein Jahr gültige Seniorennetzkarte für Üstra und Regiobus. Was für ein Tausch!? Was haben die Jugendlichen gegen die ältere Generation? Denken sie, die Senioren beherrschen das Autofahren nicht mehr?"
    Es folgen mehrere Beispiele für schlechte ÖPNV-Anbindungen in der Region Hannover. Der Tenor des Beitrages ist jedoch nicht, die ÖPNV-Verbindungen zu verbessern, sondern die Kritik an der Region, dass sie dem Vorschlag des Jugendparlamentes folgte und älteren Menschen im Tausch gegen den Führerschein das Angebot für eine Jahres-Netzkarte gemacht hat.

    "Fahrerschein gegen Führerschein - nicht mit uns."

    https://www.liberale-senioren-nds.de/berichte/lis-k…rband-hannover/

    Das ist nicht zuletzt unsolidarisch gegenüber jenen Senioren, die sich aus Gesundheitsgründen das Autofahren aufgegeben haben und sich über das Angebot der Region freuen.

    In ähnlicher Manier ist übrigens der nächste Beitrag auf der Internetseite der "Liberalen Senioren" geschrieben:

    "Immer die Radfahrer" ist der Titel.

    Auch da kommt derselbe Manfred Kobusch zu Wort, der auch in dem heute-show-Beitrag zu Wort kommt. Auf der Internetseite der Liberalen Senioren Niedersachsen sagt er:

    "Wenn Autofahrer manchmal die Radfahrer, die auf der Straße fahren, anhupen, sind sie meistens im Recht: Radfahrer müssen die Wege mit dem „blauen Schild“ grundsätzlich benutzen, auch wenn der Weg uneben ist oder durch Wurzelaufbrüche holprig wurde." (Das steht da wirklich genau so!)

    https://www.liberale-senioren-nds.de/berichte/lis-k…rband-hannover/

    Also sollen Privatpersonen unter keinen Umständen die Möglichkeit haben einen PKW fahren zu können? Sorry, aber das ist absolut weltfremd. So gut kann kein ÖPNV/Lieferdienst sein, um da die vielfältigen privaten Anwendungsfälle abzudecken.

    Komisch nur, dass es erstaunlich viele Menschen gibt, für die es offensichtlich möglich ist auch ganz gut ohne Führerschein, bzw. ohne private KFZ-Nutzung zu leben.

    Deine Frage, "Also sollen Privatpersonen unter keinen Umständen die Möglichkeit haben einen PKW fahren zu können?", möchte ich so beantworten:

    Es soll allen Menschen möglich sein, ein auskömmliches Privatleben zu führen ohne einen Führerschein oder einen PKW zu besitzen. Und sie sollen sehr gut mit dem ÖPNV, zu Fuß oder mit dem Fahrrad mobil sein können.

    Und diejenigen Menschen, die bereits jetzt ausschließlich oder vorwiegend zu Fuß, mit dem Rad und mit dem ÖPNV mobil sind, dürfen nicht länger durch den MIV beeinträchtigt werden.

    Trifft übrigens auf ganz viele Kinder und Heranwachsende zu, wie ja auch in dem Zeitungsbericht über die verunfallte Schülerin deutlich wurde. Hier nochmal der Link: https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/stade/c-blauli…erletzt_a160514

    Und es trifft darüber hinaus auch auf viele alte Menschen zu. Auch wenn die es sich nicht unbedingt eingestehen mögen:

    Fabian Köster will Senioren den Führerschein abnehmen | heute-show vom 12.03.2021

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    Zitat aus dem Film: "Denn die gerade älteren Bürger sollen selbst entscheiden, wie lange sie Auto fahren, und solange sie nicht regelmäßig Fußgänger oder Radfahrer umfahren, denke ich, können sie weiterhin am Steuer sitzen."

    Es ist ja nicht nur die Radverkehrsinfrastruktur, die im Landkreis Stade, milde formuliert, verbesserungsfähig ist. Hier ein Unfallbericht aus Deiste, wo eine 15-jährige Schülerin angefahren wurde, als sie die Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite erreichen wollte.

    Es gab darüber zwei Meldungen in der kreiszeitung wochenblatt vom 11.2.2020

    https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/stade/c-blauli…erletzt_a160514

    mit Foto: https://media04.kreiszeitung-wochenblatt.de/article/2020/0….jpg?1581421938

    und vom 4.3.2020

    https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/fredenbeck/c-p…ssieren_a162029

    mit 3 Fotos: https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/fredenbeck/c-p…ault&pid=375587

    Aus der Berichterstattung geht hervor, dass an der Unfallstellle ein Tempolimit von 70 km/h angeordnet ist.

    Warum wird in so sensiblen Bereichen nicht Tempo 30 angeordnet?

    Das würde dann auch dem Radverkehr zu Gute kommen, denn bei Tempo 30 wäre eine Radverkehrsführung auf der Fahrbahn vermutlich die bessere Wahl im Vergleich zu dem Weg, der sich neben der Fahrbahn befindet und der vermutlich aktuell nicht nur von Fußgänger*innen sondern auch von den meisten Radfahrer*innen benutzt wird.

    Interessantes Detail, das sowohl auf den Zeitungsfotos, als auch auf google-maps zu sehen ist:

    https://www.google.com/maps/@53.53306…t/data=!3m1!1e3

    Im Bereich der Bushaltestelle ist eine weiße durchgezogene Mittellinie, die ein Vorbeifahren an dem Omnibus oder ein Überholen des Omnibusses ausschließt.

    Auch in Gegenrichtung darf an dem Bus, wenn er an der Haltestelle hält, nur maximal so schnell vorbeigefahren werden, dass auf eine Gefahrensituation reagiert werden kann. (Laut dem "You-tube-Fahrlehrer" allerhöchstens mit 30 km/h.)

    Hat der Omnibus sein Warnblinklicht angeschaltet, dann höchstens mit Schrittgeschwindigkeit.

    Aber hält sich da auch jeder dran?

    Der oben beschriebene Unfall ereignete dem Bericht zufolge allerdings nicht unmittelbar zu einem Zeitpunkt als ein Bus dort halten wollte. Um so wichtiger ist ein deutlich niedrigeres Tempolimit!

    Es kommt hier im Forum und speziell auch im Stade-Threat immer wieder mal die Frage auf, warum es um den ÖPNV (und den Radverkehr) so schlecht bestellt ist in ländlichen Regionen. Dieser Beitrag von mir sollte Hinweise dazu geben.

    Was't Bullshit.

    Gegen Parken in der Kurve hillft zunächst direkt Kontrollieren. Nicht eine seltsame Forderung nach keinen-KFZ-für-Jeden Forderung, die Sie nicht ein einziges Mal gegen Kritik verteidigen konnten. Lösungen müssen schön gleichzeitig da sein, sonst wird das nie etwas.

    Parken in der Kreuzung ist schon jetzt verboten. Etwas mehr als 0€ und ein "dududud" würden schon helfen.

    Wie kommen Sie denn jetzt auf "Parken in der Kurve"? Mein Beitrag hat sich auf das von MichiHH vorgeschlagene Verteuern der Parkgebühren bezogen, nicht auf "Parken in der Kurve".