https://www.spiegel.de/netzwelt/auton…ba-ffcf34d39029
Ich find’s ja so irre, dass wir uns in Deutschland als Automobilnation ständig hinstellen und so tun, als wäre die Fortbewegungsart am selbstgelenkten Verbrenner das einzig Wahre. Währenddessen düsen in China und seit kurzer Zeit auch in San Francisco autonom fahrende Autos herum.
Die RP berichtet am 7.8.23 eher skeptisch über den Start der "Robo-Taxis" in San Francisco:
"Pleiten, Pech und Pannen – Robotaxi-Start wird zum Desaster
San Francisco · Die Betreiber der Robotaxis werben mit sicherer und nachhaltiger Mobilität auf Knopfdruck. Doch der Start des 24-Stunden-Betriebs der Flotte aus 500 selbstfahrenden Fahrzeugen in San Francisco wurde zum Desaster."
In diesem Artikel auf m.winfuture.de vom 2.4.23 wird problematisiert, dass selbstfahrende Autos zwar bisweilen "liegenbleiben", aber:
"Nicht selbstfahrende Autos sind das Problem, sondern Autos und deren Anzahl insgesamt, meint etwa Richard Marcantonio von Public Advocates, einer Gruppe, die sich für besseren öffentlichen Verkehr einsetzt: "Wir müssen dem Neuen nicht die ganze Schuld für ein Problem geben, das in Wirklichkeit dadurch entstanden ist, dass wir so lange auf das Auto fixiert waren."
Wenn ich da an die vielen riesigen Straßenkreuzer denke, die schon in den 70er-Jahren die Serie "Die Straßen von San Francisco" dominierten, dann kann ich dieser Feststellung der "Autofixiertheit" nur zustimmen. Da nutzt es auch wenig, dass im Intro immerhin kurz die historische Kabelbahn eingeblendet wurde: