Beiträge von Ullie

    Publik Forum vom 22.8.23 berichtet: "Der Jurist und Mitgründer der ukrainischen pazifistischen Bewegung Juri Scheljaschenko (...) steht für 60 Tage unter teilweisem Hausarrest. Das Bezirksgericht Kiew ordnete an, dass er von 22 Uhr abends bis zum nächsten Morgen die Wohnung nicht verlassen darf; er muss seinen Reisepass abgeben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm »Rechtfertigung der russischen Aggression« vor.

    Dieser Text stammt von der Webseite https://www.publik-forum.de/publik-forum-1…ewer-pazifisten des Internetauftritts von Publik-Forum

    Einem Pazifisten vorzuwerfen, dass er angeblich einen Angriffskrieg rechtfertige, ist schon ein recht heftiger Vorwurf. Auch der Hinweis darauf, dass in Russland mit Pazifisten noch weniger zimperlich umgegangen wird, kann da nicht als Rechtfertigung dienen.

    Auch in der FR vom 18.8.23 wurde darüber berichtet:

    In beiden Artikeln wird ein Foto mit einer Fahne gezeigt, auf der das Peace-Zeichen abgebildet ist.

    "Für ihren an Ostern 1958 geplanten Protestmarsch sucht eine britische Anti-Atomkriegs-Initiative ein Emblem. Der Grafikdesigner und Künstler Gerald Holtom soll es entwerfen. Am 21. Februar präsentiert er seine Skizzen. Später übernimmt die aus der Initiative und anderen Bewegungen entstandene Campaign for Nuclear Disarmament (Kampagne für nukleare Abrüstung) das Logo."

    aus: https://www.badische-zeitung.de/das-peace-zeic…-149617520.html

    Dann kommst du aber mit dem Bus ins Gehege, der schon losfährt, während der Fahrer noch die letzten Fahrgäste abkassiert (und folglich nur begrenzt auf den Verkehr achtet…). Da warte ich lieber kurz, bis die Fahrgäste ausgestiegen sind – die können mich nämlich nicht überfahren.

    Die beste Lösung ist meiner Meinung nach ein Bus-Kap mit dem Radweg deutlich rechts davon; am besten noch mit dem Haltestellenhaus als Barriere dazwischen. Das braucht aber extrem viel Platz – in diesem Falle könnte man die Bäume da wegnehmen, den Radweg da hin und die Haltestelle bleibt wo sie ist (dann eben gleich mit einem Dach). Bei dem marginalen Bus-Anteil in Lüneburg lohnt der Aufwand aber kaum, hier fahren die meisten eh gleich mitm Rad.

    Das mit den Bäumen wegnehmen ist ganz bestimmt keine gute Lösung.

    Besser den Radverkehr auf die Fahrbahn bringen.

    Ich fahre nur in sehr seltenen Fällen an einem Bus vorbei, der an einer Haltestelle hält. (Wenn ich genau weiß, es wird lange dauern, bis ein großes Pulk von Fahrgästen eingestiegen sein wird). Allerdings beobachte ich oft, dass Autofahrer sehr ungeduldig sein können und sowohl an hinter dem Bus wartenden Autofahrern und besonders Fahrradfahrern und dem Bus mit oft mit viel zu hohem Tempo vorbeifahren.

    Optimal sind Bushaltestellen, an denen keine Fahrzeuge an dem wartenden Bus vorbeifahren können:

    Es wäre dringend an der Zeit, auch im Sinne einer echten Verkehrswende, die StVO so zu regeln, dass grundsätzlich nicht an Bussen vorbeigefahren werden darf, wenn diese an Haltestellen halten.

    In dem Artikel wird die Abteilungsleiterin der Freiburger Bußgeldbehörde und des kommunalen Ordnungsdienstes zitiert:

    ""Die Bewachung des ruhenden Verkehrs ist eine hoheitliche Aufgabe und sollte auch hoheitlichen Stellen vorbehalten sein", meint Sandra Saur. Sie unterscheidet aber zwischen Privatanzeigen von betroffenen Personen und Massenanzeigen, die politische Motive hätten. Etwa 80 Prozent der Privatanzeigen in Freiburg würden laut Sandra Saur von einer einzigen Person stammen."
    Tut sie damit so, als sei da eine irgendwie geistig verwirrte Einzelperson am Werk, deren Anzeigen unter dem Verdacht stehen, dass sie aus irgendwelchen niederen Beweggründen, am Ende gar "politische Motive" erstattet worden seien?

    Und was wäre, wenn Frank M. zahlreiche Nachahmer findet?

    Dann könnte die Freiburger Bußgeldbehörde wohl nicht mehr argumentieren, dass da eine "Einzelperson" die Mehrzahl der Anzeigen erstatte. Denn dann wären es ja mehrere Einzelpersonen, die ganz viele Anzeigen erstatten. Und wie viele solcher Einzelpersonen braucht es wohl, um das System "vorsätzliches Falschparken unter zugedrückten Augen des Ordnungsamtes" zum Kippen zu bringen?

    Gibt es denn keinen Verein oder eine Initiative mit einer App, der/die seriös und zuverlässig arbeitet und es es erleichtert, sich zusammenzuschließen, um nicht als ein Einzelkämpfer wie Frank M. aus dem swr-Artikel sich den zahlreichen Anfeindungen stellen zu müssen?

    Eine solche Organisation könnte z. b. Buch führen, oder sich auch einfach nur vorsichtig mündlich austauschen, über die Anzahl der erstatteten Anzeigen und die Vielfalt der Anzeigenden, ohne das namentlich zu registrieren. Denn eines wird in dem Artikel deutlich: Es ist ein gefährliches Unterfangen sowohl für Amtspersonen, als auch besonders für Privatpersonen, auf den Verstoß gegen geltende Parkregeln zu reagieren. Und gemeinsam kann man sich gegen Unrecht besser zur Wehr setzen als einsam.

    "Wenn Privatleute andere Menschen anzeigen, dann wird da sofort Wut und Widerstand erzeugt und unsere Sachbearbeiter müssen sich da einiges anhören.", sagt die Abteilungsleiterin der Freiburger Bußgeldbehörde und des kommunalen Ordnungsdienstes.

    "Auch 17-Jähriger gestorben: Fünf Tote nach Unfall in Hannover"

    NDR vom 24.8.23

    Nach dem Frontalzusammenstoß zweier Autos in Hannover-Marienwerder ist jetzt eine fünfte Person gestorben. Es handelt sich dabei um einen 17-Jährigen. Bei dem Unfall wurde ein weiterer Insasse schwer verletzt.

    Der Unfall ereignete sich hier:

    Google Maps
    Find local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.
    www.google.com

    Platz genug für einen breiten geschützten Fahrradstreifen, statt der jeweils zweiten Fahrspur je Richtung.

    Tempo 50 statt wie jetzt Tempo 70 max. wäre schnell genug für die Innerorts-Straße.

    Und der Fußverkehr hätte dann einen breiten Fußweg, auf dem er nicht vom Fahrradverkehr gestört wird.

    Ich möchte an dieser Stelle Kudos geben für die Verwendung der Begriffe "Attraktivität" und "Ihmezentrum" in einem einzigen Satz. :S

    Ja, ja, es ist leicht über das Ihmezentrum zu lästern, ungleich schwerer ist es, das vorhandene Potenzial zukunftsfähig zu machen. Immerhin scheint sich im Ideenwettbewerb die Verlegung der Einkaufszone mit Geschäften auf Straßenebene durchgesetzt zu haben. Dann ist auch eine bessere Erreichbarkeit mit dem Fahrrad gegeben!

    bisschen so wie Autofahrer, oder? :S

    Genau! Der Unterschied ist halt der, dass eine Einkaufsmeile mit Fahrrädern funktionieren kann, während eine Einkaufsmeile mit Autos in dem Sinne, dass jeder mit seinem Fahrzeug vor dem Geschäft hält, in dem er etwas einkaufen will, nicht funktioniert.

    Gilt im erweiterten Sinne auch für den ÖPNV: Eine Einkaufsmeile mit ÖPNV und Fahrrad kann funktionieren in dem Sinne, dass jeder dort aussteigen oder absteigen kann, wo sein Lieblingsgeschäft ist.

    Eine "natürliche" Grenze tut sich dort auf, wo die Kundendichte (entsprechend den Einkaufsmöglichkeiten) so gravierend ist, dass nur noch Fußverkehr möglich ist.

    Ist dieses Stadium erreicht, dann ist es nur noch mit unterirdischem ÖPNV (U-Bahn) möglich, die vielen Kunden zu transportieren.

    Das Pendant dazu (in einer "Autowelt") sind die Parkhäuser und unterirdische Tiefgaragen.

    Das Ihmezentrum verfügt über eine Tiefgarage mit 1600 Stellplätzen. "Nach Jaskulskis Worten gibt es rund 1600 Parkplätze im Ihme-Zentrum. Abgesehen von den 500 gesperrten befinden sich rund 650 Stellflächen an der Spinnereistraße, sie sind an Stadt und Stadtwerke vermietet. Hinzu kämen in allen Parkebenen etwa 170 Dauerparker, zumeist Anwohner." HAZ vom 11.4.19 https://www.haz.de/lokales/hannov…FWGJFME4A4.html

    Und es gibt einen Einschnitt zwischen den Fundament-Säulen des Ihmezentrums, der es theoretisch ermöglichen würde, dort einmal einen U-Bahn-Tunnel zu graben, sodass unmittelbar in der Nachbarschaft des Ihmezentrums unter dem Küchengartenplatz eine U-Bahn-Station gebaut werden könnte.

    Dazu kommt die Plus-1-Lage der ehemaligen Einkaufsmeile. Alle diese Merkmale deuten darauf hin, dass das Ihmezentrum ganz ein Kind seiner Entstehungszeit ist, in der dem Fahrradverkehr keine sehr große Bedeutung zugemessen wurde. Vielmehr war die Einkaufsmeile im Ihmezentrum so dicht mit Geschäften besetzt und von Kunden besucht, dass das Ihmezentrum wie ein innerstädtische Fußgängerzone besucht wurde. Und das war auch so in den ersten Jahren des Ihmezentrums, als in den 70er-Jahren ca. 1,5 km weiter in Hannovers Innenstadt am Kröpcke noch ein riesengroßes Loch für den U-Bahnbau den Einkaufsspaß trübte.

    https://www.ndr.de/geschichte/ubahn400_v-contentxl.jpg

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65853/5582362

    Immer diese renitenten Busfahrer... hätte doch nur mal kurz lenken müssen, stattdessen beharrt er auf sein Recht...

    Könnte ein Anlass sein, dort in der Straße ein absolutes Halteverbot anzuordnen und das propagandistisch so anzulegen, dass ganz deutlich wird, dass der renitente Autofahrer, der für den Bus nicht zurücksetzen wollte, daran schuld ist, dass dort nicht mehr gehalten und geparkt werden darf!

    Vielleicht mit so einem Zusatzschild: Dieses absolute Halteverbot wurde angeordnet, weil der Fahrer des silbernen Opels mit dem Kenzeichen .... Bitte wenden Sie sich an diesen Fahrer, wenn Sie sich darüber ärgern, dass Sie hier nicht mehr parken können. Hier ist die Adresse: ..." :evil:

    In dem von Malte verlinkten Spiegel-Artikel heißt es:

    "Erst kürzlich war im Internet ein Video aufgetaucht, das den Söldnerchef rund zwei Monate nach seinem gescheiterten Kurzzeitaufstand in Russland in Afrika zeigen soll. Genauere Informationen – wie Ort und Zeitpunkt der Aufnahme – wurden nicht genannt. Unabhängig überprüft werden konnte der Aufnahmeort zunächst ebenfalls nicht."

    So wenig wie wir wissen, ob der Söldnerchef unter den Opfern des Flugzeugabsturzes ist, wissen wir, ob er das Flugzeug überhaupt lebend betreten hatte. Vielleicht ist er ja schon mehrere Wochen tot.

    Für Fahrradfahrer*innen war die alte Ihmezentrum-Einkausmeile in Hochlage nie so richtig attraktiv.

    Das Ihmezentrum ist von seinem einen bis zum anderen Ende über einen halben Kilometer lang.

    Viele Fahrradfahrer*innen wollten ihr Fahrzeug nicht an dem einen Ende stehen lassen, sondern haben es mitgenommen in die Plus 1 Ebene. Sie haben das Fahrrad durchgeschoben oder sind unerlaubt dort gefahren. Am anderen Ende ging es dann wieder runter auf Straßenniveau.

    Das war nicht verboten, aber das Fahrrad musste geschoben werden. Das hat für viele Anwohner nicht zur Attraktivität des Ihmezentrums beigetragen. Fußgänger fühlten sich gestört, wenn Fahrradfahrer*innen die extra mit Zusatzschild erläuterten Verkehrszeichen missachteten [Zeichen 254] und durch die Fußgängerzone fuhren. Aber auch Fahrradfahrer*innen, die ihr Fahrrad geschoben hatten, wurden böse angeguckt. Und viele Fahrradfahrer*innen mochten das Ihmezentrum deshalb nicht, weil man dort nicht mit dem Fahrrad direkt zu den Geschäften fahren konnte.

    Die Wände im Fußgänger und Fahrradtunnel durchs Ihmezentrum wurden letzte Woche grün und grau monochrom grundiert (Bild 1)

    Und heute waren sie farbig neu gestaltet. (Bild 2)

    Währenddessen berichten die Medien über den nächsten Rückschlag für's Ihmezentrum:

    Ist der Investor Windhorst am Ende?

    "Die Eigentümergemeinschaft des Ihme-Zentrums in Hannover hat einen Insolvenzantrag gegen die Firma von Haupteigentümer Lars Windhorst gestellt. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet, wirft die Eigentümergemeinschaft dem Investor vor, zahlungsunfähig zu sein, die Insolvenz zu verschleppen und Kreditbetrug zu begehen. Ein Sprecher von Lars Windhorst weist die Vorwürfe dem Bericht zufolge zurück. Windhorst hatte beim Kauf 2019 versprochen, den maroden Gebäudekomplex sanieren zu wollen. Passiert ist seitdem wenig."

    NDR vom 21.8.23

    Streit um marodes Ihme-Zentrum in Hannover geht in neue Runde
    Die Eigentümergemeinschaft hat einen Insolvenzantrag gegen die Firma des Haupteigentümers gestellt, berichtet die "HAZ".
    www.ndr.de

    Die Handbremse oder auch Feststellbremse ist nur dafür ausgelegt ein Fahrzeug gegen wegrollen zu sichern, wenn es geparkt ist. Bei meinem Auto ist es z.B. gar nicht möglich die Handbremse manuell anzuziehen.

    Das Abrutschen bei einem Unfall ist auch bei modernen Autos kein Problem, bei meinem z.B. nehme ich nur den Fuß vom Strompedal, das Auto zieht die Fußbremse automatisch an, bis ich wieder aufs Strompedal drücke. Wenn es richtig knall greift das Notfallsystem Multikollisionsbremse ein und bremst mit voller Kraft ab.

    Das hört sich jetzt doch schon sehr so an, als mache es im Prinzip Sinn, die Handbremse anzuziehen, wenn man mit dem Auto bei einem Zebrastreifen hält, um Fußgänger*innen passieren zu lassen. Allerdings: Auch wenn das Prinzip richtig ist, bei einem alten Auto macht es trotzdem nur sehr begrenzt Sinn, weil die Wirkung der Handbremse höchstens dafür reicht, ein langsam auffahrendes Folgefahrzeug so stark abzubremsen, dass der eigene Wagen nicht einen allzu großen Hopser nach vorne macht und dabei die Fußgänger*innen verletzt. Ein schweres und schnelles Fahrzeug würde bei einem Auffahrunfall dagegen das vordere Fahrzeug auch bei angezogener Handbremse wegdrücken.

    Auf jeden Fall hat entsprechend KleverRadfahrers Schilderung ein modernes Elektrofahrzeug dieses Prinzip, Bremse anziehen beim Halten, bereits fest eingebaut.

    Ist das bei Autos mit "traditionellen" Automatikgetrieben eigentlich auch so, dass die beim Halten so eine Art eingebaute Standsicherung haben, wie sie KleverRadfahrer bei einem modernen Elektroauto beschrieben hat?

    Im Sinne der Fußgängersicherheit scheint mir das von KleverRadfahrer beschriebene Prinzip eines modernen E-Fahrzeuges (alle vier Räder werden beim Halten automatisch blockiert) gegenüber einem klassischen Verbrenner (Handbremse wirkt nur schwach und nur auf zwei von vier Rädern) jedenfalls von Vorteil zu sein.

    Vielen Dank für die Rückmeldungen! :thumbup:

    Was wäre so falsch daran?

    Dieser Tote-Winkel-Aufkleber ist nicht grundsätzlich falsch. Aber er kann falsch interpretiert werden, nämlich in dem Sinne, dass nach einem Unfall das Opfer dafür verantwortlich gemacht wird, dass der Unfall passiert ist. Nimm zum Beispiel die gelb markierte rechteckige Fläche hinter dem PKW.

    Es gilt die Regel, dass beim Rückwärtsfahren ggf. ein Einweiser sicherstellen muss, dass keine Personen gefährdet werden, die sich hinter dem Fahrzeug aufhalten oder auftauchen könnten.

    Ein LKW-Fahrer könnte in einer Stress-Situation schon einmal auf die Idee kommen, ohne Einweiser rückwärtszufahren. Jeder sieht ja den Aufkleber auf seinem Fahrzeug und außerdem gibt es ja diesen Warnton beim Rückwärtsfahren.

    Damit will ich nicht sagen, dass Warnton und Toter-Winkel-Aufkleber überflüssig sind. Genau so halte ich es auch für richtig, dass E-Fahrzeuge bei langsamer Fahrt einen Warnton absondern müssen. Aber solche Aufkleber oder Einrichtungen sollen nicht zu einer Täter-Opfer-Umkehr führen. Und sie werden dann gefährlich, wenn die/der Fahrer*in das Gefährdungspotenzial ihres/seines Fahrzeuges unterschätzt, weil sie/er glaubt, alle anderen springen rechtzeitig aus dem Weg oder verzichten selbstverständlich auf ihren Vorrang im Geradeaus-Fußverkehr oder Radverkehr.

    Und wie Fahrbahnradler es satirisch zugespitzt formuliert: Den "Toten Winkel" gibt es eigentlich nur dann, wenn man ihn künstlich herstellt, wie ich es leider immer wieder bei Verkehrsunterricht für Kinder gesehen habe, wo dann der Rampenspiegel und der Weitwinkelspiegel mit schwarzen Säcken verhüllt werden:

    Was kommt als Nächstes? Vielleicht Autos, bei denen für den Verkehrsunterricht die Bremse ausgebaut wird?

    ...weswegen auch in D mittlerweile die meisten der hier zugelassenen LKW die Aufkleber schon haben. Ich denke, dass es einen starken Einfluss auf die LKW-Führer hat, wenn sie mehrfach pro Schicht an den (auch an Fahrer- und Beifahrer-Türen anzubringenden) Aufklebern an eigenen oder fremden Fahrzeugen vorbeilaufen müssen.

    Ich befürchte, die "Totwinkel-Aufkleber" bewirken nicht so sehr, wie es wünschenswert wäre, dass LKW-Fahrer wie vorgeschrieben maximal mit Schrittgeschwindigkeit abbiegen, oder den Abbiegeassistenten einschalten und verstärkt den Fuß- und Radverkehr beachten, oder besonders sorgfältig die drei für das Rechtsabbiegen relevanten Spiegel oder neuerdings ja zum Teil auch Kameras kontrollieren.

    Aber es wird Fahrradfahrer*innen vielleicht noch vorsichtiger machen als ohnehin schon. Nicht zuletzt deshalb, weil im Falle eines Unfalles ohnehin jetzt schon oft "Victim Blaming" stattfindet nach dem Motto: "Der LKW fährt nicht wie die/der Fahrradfahrer*in zum Spaß, sondern ist ernst zu nehmender Wirtschaftsverkehr, demgegenüber haben "untergeordnete" Verkehrsteilnehmer*innen weniger Rechte, auch wenn sie ihnen vielleicht auf dem Papier zustehen."

    Sollte also tatsächlich nachweislich der "Totwinkel-Aufkleber" bewirken, dass die Unfallzahlen zurückgehen, dann ist damit noch nichts darüber gesagt, wodurch. Für wünschenswert halte ich es, dass die Überlebenschancen für Fahrradfahrer bei Rechtsabbiege-Unfällen steigen, bzw. es gar nicht erst zu einem Unfall kommt. Und zwar auch dann, wenn Fahrradfahrer*innen einmal nicht erkannt und berücksichtigt haben, dass Gefahr von Rechtsabbiegern droht.

    Gerade einmal 60 cm Platz für den Fußverkehr knirsch zwischen Gartenmauer und Karosserie gemessen verbleiben auf diesem Fußweg in der Emdenstraße in der Calenberger Neustadt in Hannover.

    Besonders schlimm ist: Die Verwaltung will das so.

    Dass Falschparker oft mit Samthandschuhen angefasst werden, ist eine Sache.

    Dass viel zu selten Falschparker abgeschleppt werden, selbst dann, wenn sie Rettungswege verengen, ist noch so eine Sache.

    Dass von behördlicher Seite und von fast allen Parteien gerne von "Parkraum-Not" oder "Stellplatzmangel" geredet wird, ist auch so ein Ding.

    Denn eigentlich gibt es viel mehr als genug Parkplätze. Das eigentliche Problem ist: Es gibt zu viele Autos.

    Ganz und gar unmöglich ist das behördlich angeordnete Falschparken. Oder haben hier die anwohnenden Autofahrer*innen selbst zum Farbeimer gegriffen und die Bürgersteige okkupiert?

    Dieses Foto ist in Höhe der Emdenstraße 1 aufgenommen. Offenbar hat die Verwaltung selbst das Zuparken der Fußwege angeordnet:

    Der/die Autofahrer*in des Fahrzeuges links im Bild ist immerhin bemüht, noch etwas mehr Platz für den Fußverkehr zu lassen, als von der Verwaltung vorgesehen.

    In diesem Thread sind weitere Beispiele herzlich willkommen! Möglicherweise auch mit Berichten darüber, wie Politik und Verwaltung damit umgehen.

    Link zu googlestreetview:

    Google Maps
    Find local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.
    www.google.de

    Wenn beim Halten an einem Zebrastreifen Fußgänger*innen passieren, dann empfiehlt es sich, die Handbremse zu ziehen. Bei einem Auffahrunfall des folgenden Fahrzeuges hat das eigene Fahrzeug so einen sicheren Stand.

    Bei nicht angezogener Handbremse kann es passieren, dass das eigene Auto einen Ruck nach vorne macht, wenn von hinten jemand auffährt, nämlich dann, wenn in dem Moment die Fußbremse nicht betätigt wird oder der Fuß von der Bremse rutscht.

    Das Betätigen der Fußbremse hat den Vorteil, dass für nachfolgende Verkehrsteilnehmende die Bremsleuchten zu sehen sind.

    Bei einem Auffahrunfall kann es jedoch passieren, dass der Fuß von der Bremse rutscht. Dann ist es gut, wenn zusätzlich die Handbremse benutzt wurde.

    Ist es also richtig, beim Anhalten an einem Zebrastreifen, der gerade vom Fußverkehr benutzt wird, nicht nur die Fußbremse zu treten, sondern auch die Handbremse anzuziehen? Schließlich trägt das zur Sicherheit des Fußverkehrs bei? Oder ist das übertriebene Vorsicht?

    https://www.nordbayern.de/region/unwette…satz-1.13525734

    da muss der Markus jetzt mal mit der vollen Härte des Staates ran, kann nicht sein, dass der Starkregen einfach in den Straßenverkehr eingreift.

    Auch in Frankfurt behinderten keine "Klimakleber" den Verkehr. Dort war von den sintflutartigen Regenfällen besonders der Flughafen betroffen:

    Unwetter über Frankfurt: Dutzende Flüge gestrichen
    Mehrere Flüge mussten in Frankfurt wegen starkem Regen gestrichen werden. Auch andere Teile Deutschlands waren von dem Unwetter betroffen.
    www.zdf.de

    Und jetzt? Terrorismus-Verdacht gegen Regentropfen?