Der Abendblatt-artikel "Dürfen Radfahrer in Hamburg nicht mehr überholt werden?" ist mit dem Google-Trick leider nicht mehr aufzurufen. Aber, frei nach Loriot, "Da regt mich ja allein die Frage schon auf ": Natürlich darf man Radfahrer überholen - wenn genug Platz ist. Woraus wird eigentlich der Anspruch abgeleitet, Radfahrer überholen zu können, ohne den Fahrstreifen wechseln zu müssen?
Beiträge von arvoituksellinen
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Sollen wir diesen Thread grundsätzlich mal aufteilen oder kommen alle mit diesen nunmehr 23 Seiten zurecht?

Nö, eher nicht aufteilen, damit zusammenbleibt, was zusammengehört.
Als Pfälzer (ich wohne gar nicht so weit weg von Pirminator in der Westpfalz) bin ich ganz fassungslos, was da im Norden auf dem flachen Land alles passiert. Hierzulande gibt es zwar auch einige Radwege, aber so eine Landplage wie in Stade sind sie hier nicht. Aber gut, ich bin ja auch nur Zur-Arbeit-und-in-die-Stadt-Radler, weitere Strecken über Land mach ich eher selten.
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Nur ein Beispiel: Wenn Autofahrer den Radstreifen als Abbiegespur nutzen und dann doch an der Ampel warten müssen (dank Streifen nun auf zwei Spuren), bin ich als Radfahrer behindert.
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Darüber hinaus müsste ja auf jeden Fall ein
dort hängen, sonst dürfte ja kein verantwortungsbewusster Autofahrer dort parken. -
Meist blättere ich über Anzeigen ja hinweg, aber die Anzeige von Smart ist so dämlich, dass ich sie näher angeschaut habe: "Bevor aus brumm brumm summ summ wird", heißt es in der Schlagzeile über zwei in Untersicht aufgenommenen orangeroten Smarts, und dann kommt die Erläuterung: "Ab 2020 fährt Smart nur noch elektrisch. Jetzt schnell sein und einen der letzten Benziner... sichern."
Man fasst es nicht!
Der Kraftstoffverbrauch für einen Smart liegt übrigens nach dem vorgeschriebenen Messverfahren NEFZ (gibt's da nicht schon längst den neuen WLTP?) bei 5,2 l, innerorts sogar bei 6,0. Heftig!
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In diesem Jahr wird es voraussichtlich mehr Verkehrstote geben als im letzten, sagt Spiegel Online.
Und wer ist schuld daran? Die Radfahrer natürlich, sagt ein Herr vom Statistischen Bundesamt. Denn: "Wir hatten dieses Jahr einen extrem langen und heißen Sommer. Da passieren generell mehr Unfälle, weil mehr ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer oder Fußgänger auf den Straßen unterwegs sind."
Aha. Wieder was gelernt.
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Auf englisch sagt man wohl "instant karma", wenn man das Lehnwort "schadenfreude" vermeiden will.
Mir fällt auf, dass der Umgangston bei solchen britischen Youtube-Filmen immer sehr ... rau ist. Ob das an der Stichprobe der Radfahrer liegt, die ja meist dem Schema jung-männlich-aggressiv-sendungsbewusst entspricht? Oder ist das der normale Umgangston unter Verkehrsteilnehmern auf der Insel? (Ich war da noch nie, kann das nicht beurteilen.)
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My bad... Ich nehme alles zurück u nd behaupte das Gegenteil.
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Zeit-Online hat in ihrer beliebten Reihe "Verkehrsrecht" mal wieder einen Beitrag über Radfahrer platziert, in dem "fünf Irrtümer über die Regeln fürs Fahrradfahren" verhackstückt werden.
Alles nicht ganzkorrekt, z.B. ist die Rede von "rechts überholen", wo "rechts vorbeifahren" gemeint ist, oder dass Radler "einen Radweg, der parallel zur Fahrbahn verläuft, nicht zwingend benutzen" müssen. Aber lest selbst (es sind auch ein paar kluge Kommentare dabei).
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Kein Verkehrsschild, aber trotzdem lustig: So verkauft man Fahrräder!
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ich fände es im Sinne der Verkehrssicherheit und auch des Verkehrsfriedens sinnvoll,
Verkehrssicherheit und Verkehrsfrieden ist gut, das muss ich mir merken.
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Nach dem ersten Bild (Absolutes Halteverbot auf dem Seitenstreifen) dürfte man wohl schon parken - es gibt ja keinen Seitenstreifen. Nach dem zweiten Bild, das nur ausrufezeichenbewerte Aufforderungen, aber keine offiziellen Verbotsschilder zeigt, wohl auch. Aaaber: Diese Interpretation wird gar niemand nachvollziehen können, MSJWGMI. Und §1 natürlich.
Ein Fahrrad würde ich auf der rotgepflasterten Fläche (Bild 1) abstellen.
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Na klasse. Wer bislang zwischen Frankfurt und Kassel* fuhr, konnte entweder den ICE nehmen, der auf der Schnellbahnstrecke Fulda-Kassel fährt, oder mit dem (preiswerteren) IC quer durch Hessen über Gießen und Marburg fahren. Der IC hatte den Vorzug, dass es Fahrradplätze gab.
Zum Fahrplanwechsel wird auf dieser Route auch ein ICE verkehren. Und der ICE hat vorerst gar keine Fahrradplätze, bis Mitte 2019 sollen es immerhin 3 (!) Plätze werden. Diese und weitere Fakten in der FR.
*Nach Süden geht die Linie weiter Richtung Karlsruhe, nach Norden bis zur Ostsee.
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Wahrscheinlich lebe ich hier in der pfälzischen Provinz auf einer Insel der Seligen, aber ein großes Problem ist Fahrraddiebstahl hier nicht. In Berlin schon, wie der Tagesspiegel in einem langen, lesenswerten Artikel berichtet.
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Smartphone-Zombie, oder: Warum man beim Radfahren nicht aufs Handy schauen sollte: Youtube
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Die Stelle am Hörstertor mit der Ampelregelung war mir auch aufgefallen. Dumm gemacht.
Dumm gemacht auch, dass ausweislich der Fotos immer ein Zebrastreifen neben (?) den Radführungen ist. Das lädt zu Missverständnissen ja geradezu ein.
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Weisungen der Polizei gehen Schildern vor.
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Das wurde jedoch verworfen, weil man eine Verschandelung des Stadtbildes befürchtete.
Verzeih mir, aber was will man in Hannover noch verschandeln?

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Dass Logistik früher (vor ungefähr 50 Jahren) anders gehandhabt wurde als heute, kenne ich aus den Erzählungen meines Schwiegervaters, der in einem kleinen (damals noch selbstständigen, heute nach Neuwied am Rhein eingemeindeten) Dorf wohnte. Dieses Dorf hatte - selbstverständlich - einen Güterbahnhof. Als die Familie im Versand einen Sessel bestellt hatte, wurde der per Bahn am Güterbahnhof angeliefert, per Post kam die Benachrichtigung, und dann nahm er den Bollerwagen, lud den Sessel auf und brachte ihn damit nach Hause. (Heute würde man vielleicht ein Lastenfahrrad nehmen.) Damals, Mitte der 60er Jahre, völlig normal.