Beiträge von udoline

    Du meinst wohl die aus dem Windkanal, zu der Kettler meinte, „Es liegt der Grafik keinerlei überprüfbarer Sachverhalt zugrunde.“.

    Wie auch immer, der Unterschied zwischen Zone und Nicht-Zone ist nur ein Formaler, Administrativer, und in Sachen Sicherheit gibt es keinen. Hat es also je einen bei T30 verweigernden Richter gegeben?

    Das war eigentlich eine Frage an mich selbst. Ob da Blau steht oder nicht, ist für mich nicht relevant. Daher würde ichs nur bei hoher Erfolgswahrscheinlichkeit tun, was ja wohl der Fall sein sollte, oder gabs schon Richter, die sich bei T30 sperren?

    Dafür lassen sich Entfernungen deutlich schlechter abschätzen.

    und die Richtung, und die Geschwindigkeit. Weil der Mensch ein Tier ist, will er aber einschätzen können, ob der/die/das andere eine Gefahr darstellt, also wird er erheblich abgelenkt, weil er ständig hinsehen muß. Wer sich son Ding dranmacht, will seine Sicherheit (vermeintlich) erhöhen auf Kosten der Sicherheit aller anderen, der ist ein Egoist. Und weils hier grad aufschlägt,

    Zwischen den Zeilen: Was trägt Oldenburg im Winter? Über Mode im Dunkeln
    Trends in der Wintermode – die lassen sich in Oldenburg auch abends beobachten. Bei reflektierender Kleidung und Accessoires wurde in den letzten Jahren…
    www.nwzonline.de

    leider haben die just eine Lesermail von mir gedruckt, jetzt schon eine würden sie ablehnen.

    Selbstverständlich ist das so, allerdings zählt die Gesamt-Bilanz, und die dürfte negativ sein, was deutlich wird, wenn man „Gewohnheit“ durch „Abstumpfung“ ersetzt und „Jeder muß das machen“ durch „Überforderung“. Bei Reflektoren ist deren Wirkungslosigkeit auch im Einzelfall zu beachten. Wenn etwas in der Richtung sinnvoll sein kann, dann nur die Aktivierung im Einzelfall, also aktustische oder optische Warnung bei Annäherung. Aber da wären wir dann bei ADFCs „Überlebenstechnik“ — Technik ohne sichere Rückfallebene.

    Das einzige, das wirklich hilft, kommt ohne Technik aus: In der Mitte des Lenkrades wird ein Dorn plaziert, lang und stabil genug, bei starker Bremsung zu tödlichen Verletzungen zu führen. Nur damit würden die Leute ihr gefährlich Ding so bewegen, wie es sich gehört.

    Davon war ich ohne nachzudenken ausgegangen. Sodann kam mir wieder mal ADFCs „Wir unbedingt brauchen 1,50 m jetzt!“, die da ja gar nicht möglich wären. Und die Fahrbahn ist so schmal, das jedenfalls ich nicht Vollgas annehme, sozusagen Gemütlich übergegurkt. Gegenverkehr gabs wohl nicht, das Auto steht leicht schräg, der fuhr nicht ganz rechts.

    Oh, von hinten, Tot, Landstraße. Großmutter, übernehmen Sie! So wenig befahren, das Google noch nicht vorbeikam.

    „Ihre beiden Hunde hatte sie dabei am Fahrrad angeleint“, wie bescheuert kann man sein, das würde ich niemals tun.

    Radfahrerin stirbt nach Zusammenstoß mit Auto bei Weilburg
    Beim Zusammenstoß mit einem Auto ist eine 58-jährige Radfahrerin am Montag bei Weilburg tödlich verletzt worden. Die Straße zwischen Gaudernbach und Hasselbach…
    www.mittelhessen.de

    Schmal, 1,50 Meter?

    „Gateway timeout“, ich sehe grad die Bilder nicht. Wie auch immer. Ich bin vielmehr bedrückt, das mir erst mit diesem Ding aufgefallen ist, das die systemwidrigen Streifen, die Verdrehung Geradeaus Links, das Weg-Da und die Rechtlosigikeit perfektionieren. Sollte ein Linksabbieger einen Geradeausfahrer übersehen und vor den nächsten Wagen stoßen, kann ich in die Zukunft sehen und die Reaktionen der Beteiligten wie auch der Unbeteiligten voraussagen. Allesamt in den Kerker, Schlüssel wegschmeißen, Wasser-Brot-Diät, als Dauerstream auf Odysee, davon soll jeder was haben.

    Der ADFC sieht stets die behördliche Lösung als Optimallösung an. Darüber können sie im Kerker zanken.

    Wirkt ungewöhnlich: Verkehrsführung erleichtert am Weyer Radfahrern das Linksabbiegen

    Wirkt ungewöhnlich: Verkehrsführung erleichtert am Weyer Radfahrern das Linksabbiegen
    Die Stadt Solingen verbessert die Verkehrsführung in Weyer: Neue Radwege und Linksabbiegerstreifen sorgen für mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrer. Wie…
    www.solinger-tageblatt.de

    bzw. https://archive.is/UFVFW

    Ich verwurste das mal auf meiner Webseite.

    „Wirkt ungewöhnlich: Verkehrsführung erleichtert am Weyer Radfahrern das Linksabbiegen“ titelt das Solinger Tageblatt über diesem Bild. Die Indoktrinierung schaltet auch beim Autor Philipp Müller sowohl System 1 aus, welches erkannte, das da etwas nicht stimmt, als auch System 2 für die Offensichtlichkeit, mit der weder dem einen noch dem anderen benutzenden Radfahrer mit diesem Konstrukt nichts erleichtert sein kann, noch das dieses überhaupt kein zusätzliches Angebot ist. Das im Gegesatz zu oben nur der Autofahrer einen Vorteil hat, bleibt ebenso außen vor, denn der muß damit nicht hinter dem Linksabbieger warten. Google Maps zeigt für 2022 übrigens einen „Schutzstreifen“ komplett im Autotüraufklappbereich.

    So lautet der Titel eines Beitrages von 2½ Minuten des SWR.

    Was muss passieren, damit mehr Menschen das Auto stehen lassen?
    Die Fahrradkommunalkonferenz tagt erstmals in Rheinland-Pfalz. Eine wichtige Frage stellt man sich dort: Wie wird das Rad auch in ländlichen Gebieten zu einer…
    www.swr.de

    Gezeigt werden Wege von ausschließlich Feldweg-Niveau, bezeichnet als „Fahrradstraßen“, „Radwege“ und „Verbindungen“, beworben mit Vorfahrt, Landschaft ansehen, Zielverbindungen, um dann nur die benutzenden Radfahrer zu ermahnen. Die vorstellende Truppe ist hauptsächlich auf klobigen Leihrädern unterwegs.
    Diese Wege dürften Ketten in kürzester Zeit schrotten, bei Nässe Kleidung verdrecken und Buckelpisten ähnlicher sein als sorglos benutzbaren Wegen.
    Im Ergebnis werden in geradezu lächerlicher Weise Kleinkinder im Laufstall präsentiert, um in bekannter Form den Radfahrer von der richtigen Straße zu fernzuhalten. So stellt sich Landaus Politik attraktiven Radverkehr vor und findet im SWR einen kritiklosen Multiplikator.
    Von der Überschrift bleibt nichts übrig. Für Landschaftsgenießer, die mit dem Auto erst hinfahren, mag sowas noch angehen, aber nicht für jemanden, der beizeiten mal am Ziel angekommen will. An anderer Stelle präsentiert fanden die Kommentatoren, anscheinend selbst zu einem guten Teil Radfahrer, kein Wort über diese sie als unmündige Torkelradler herabsetzende Darstellung. Die ausbleibende Empörung deute ich als Fortschritt der Dressur des Radfahrers, das ihnen das selbst nach Hinweis nicht auffallen will.