Beiträge von KleverRadfahrer

    Also ich sehe Section Control als unnötig an. Was die Kläger da befürchten ist leider durchaus realistisch. Man nehme nur mal die aktuellen Beispiele, wo die Polizei sich die Corona Gästelisten geschnappt hat (Quelle). So viel sind Versprechen die Daten sind nur für X und werden nicht für andere Dinge genutzt wert.

    Verboten und gefährlich ist es überhaupt zu schnell zu fahren, nicht nur im Schnitt. Am Ende setzt da die Autofahrerlogik ein: "Jetzt war ich langsamer wegen Trecker/Radfahrer/... jetzt kann ich innerhalb der Section ausgleichen". Ist doch jetzt bereits so bei den Bußgeldern, viele fahren so viel zu schnell wie es ohne Punkte möglich ist.

    Das nächste praktische Problem (was ich hier in der Region Niederrhein beobachte) bleibt auch ungelöst. Es wird immer an den gleichen Stellen gemessen. Diese kennt man nach einer Zeit und merkt dann auch, dass dort wo es typischerweise nie kontrolliert, dieses auch ausgenutzt wird. Wenn SC dazu führt, dass es durch Schilder angekündigt werden muss, dann verschlimmert es das Problem evt. sogar, dass mache zu schnell fahren, wenn sie gerade nicht kontrolliert werden.

    Weiteres Problem, wer mit dem Auto nur das maximal erlaubte Tempo fährt wird recht schnell unangenehme Blicke in den Rückspiegel erleben. Leider wird aber nur das Tempo kontrolliert und nicht gleichzeitig auch die Abstände, das bleibt mit SC ebenfalls ungelöst.

    Und das Hauptproblem, das insgesamt zu wenig (vor allem sind die die Kontrollen wichtig, die nicht stationär sind) kontrolliert wird ist ein Personalproblem, das bleibt durch Section Control auch ungelöst.

    Das Pendeln mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist mitunter deutlich teurer als mit dem eigenen Auto: Wer mit der Bahn pendelt, zahlt drauf

    Und da ist nicht mal eine Berechnung der Zeit mit drin. Mut Bus/Bahn braucht man in der Regel länger, rechnet man das in Zeit um (in Form eines Stundenlohns) dann steht der ÖPNV noch schlechter da.

    Da sieht man mal wie sehr das Auto subventioniert wird, wenn es trotz geringerer Effizienz besser da steht.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/ben…ab-global-de-DE

    Wieso freut es mich, das Benzin/Diesel teurer geworden sind, obwohl ich auch selber dadurch mehr bezahlen muss?

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    Weil ich nicht berücksichtige, dass es die Leute nicht davon abhält kurze Strecken in der Stadt alle mit dem Auto zurück zu legen und weil die Leute trotzdem große Autos mit hohem Verbrauch dabei fahren.

    Es reicht also nicht um die Städte angenehmer fürs Radfahren oder zu Fuß gehen zu machen.

    Prognose: Es wird nur dazu führen, dass sich Leute beschweren, die eigentliche Ursache der Kosten trotzdem primär Andere tragen müssen und am Ende den Verkauf von E-Autos beflügeln, wo der großer/schneller/stärker Trend bei Kfz dann weiter geht. :(

    Traurig aber vermutlich richtig: Mir kam beim lesen gerade der Gedanke, das ein [Zeichen 244] alleine wohl ständig missachtet werden wird. Wenn aber von der anderen Seite bei einer engen [Zeichen 244][Zusatzzeichen 1020-30][Zeichen 220-20] Straße Kfz einfahren dürfen, und es dadurch unter Kfz zu Problemen kommt, dann dürfte das die einzig realistische Chance sein, dass sich da bei den Kfz Lenkern ein Lerneffekt einstellt.

    Mich würde bei diesen Zahlenerhebungen mal interessieren, ob bei den Fahrradbenutzer-Zahlen die Schüler dabei sind? Zumindest meine Kids *hassen* Fahrradfahren und sehnen den Tag herbei, an dem sie ihr Fahrrad über die Wupper kicken können und endlich Autofahren dürfen. Bei mir wars ähnlich.

    Insofern frage ich mich bei diesen Zahlen immer, wieviele Prozent eigentlich auf Menschen entfallen, die tatsächlich *freiwillig* Fahrrad fahren - und das auch noch morgen tun werden.

    Das ist eine gute Frage, die muss man sich auch im Zusammenhang mit Verstößen stellen, wenn Kfz Verkehr mit Radverkehr verglichen wird. Da werden auch gerne die Verstöße von Radfahrern (Kindern + Erwachsende) mit denen von Autofahrern (fast nur Erwachsende) gegenübergestellt.

    Wenn deine Kids diese Einstellung haben, dann liegt das wohl leider daran, dass immer noch Radfahrer Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse sind :( , die wollen halt gerne aufsteigen.

    Leider steht dort nicht, ob das System dann auch aufzeichnet, ob diese Einstellung benutzt wurde. Könnte bei einem Unfall evt. relevant werden.

    Mein Vorschlag wäre ja, schon einen Punkt ab 1 km/h drüber, dann wäre der gesellschaftliche Anteil bei diesem Problem schnell entschärft. Es steht ja im Artikel, die Einstellung wird gewünscht, weil es offenbar sonst Druck von anderen Fahrern gibt, wenn sich jemand genau an die Beschränkung hält. Die nennen es halt nur an den Verkehrsfluss anpassen.

    Ich fahre ja auch ab und zu mal Auto, zu schnell fahren kann evt. mal passieren wenn wirklich ein Schild übersehen wird, weil man gerade seine Aufmerksamkeit woanders dringend benötigt und dann das Schild nicht mit bekommt. Aber ein Punkt ab und zu mal entzieht ja auch nicht die Fahrerlaubnis. Das man schneller wird als mal fahren will ist mit Tempomat eigentlich kein Problem mehr, ausser bei alten Autos (wo der Tempomat nur Gas weg nimmt aber nicht bremst) bergab oder Leuten die den Tempomaten nicht bedienen können.

    http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26012001_S3236420014.htm

     
    23Die vorgegebenen Maße für die lichte Breite beziehen sich auf ein einspuriges Fahrrad. Andere Fahrräder (vgl. Definition des Übereinkommens über den Straßenverkehr vom 8. November 1968, BGBl. 1977 II S. 809) wie mehrspurige Lastenfahrräder und Fahrräder mit Anhänger werden davon nicht erfaßt. Die Führer anderer Fahrräder sollen in der Regel dann, wenn die Benutzung des Radweges nach den Umständen des Einzelfalles unzumutbar ist, nicht beanstandet werden, wenn sie den Radweg nicht benutzen;


    Das ist aber durch das "sollen" sogar weniger verbindlich als die Reglungen, wann die Zeichen [Zeichen 237][Zeichen 240][Zeichen 241-30] aufgestellt werden dürfen. Auf die Verkehrsteilnehmer selber hat es gar keine Wirkung, da zählt nur die Stvo, die Verwaltungsvorschriften dazu richten sich ausschliesslich an die Behörden.

    Im übrigen, wenn "die Benutzung des Radweges nach den Umständen des Einzelfalles unzumutbar ist" müsste laut der Rechtsprechung auch für alle "normalen" Fahrräder gelten.

    Hat jemand, der so gut wie immer zu dicht auffährt, vergessen, dass es eine Regel "Halber Tacho" gibt?

    Hier haben wir doch ein schönes Beispiel, was besser werden würde, wenn man alle 2 Jahre jeden grundsätzlich nochmal nachprüfen würde. Viele überholen z.B. Radfahrer mit zu wenig Seitenabstand auch ohne Aggression, weil Sie glauben das passt so. Gleiches beim halben Tacho Abstand, da scheint es oft auch eine Fehleinschätzung zu sein. So etwas könnte man damit wunderbar entgegen wirken.

    Aber eben auch Regeln die Leute falsch kennen, weil die sich vor kurzem erst geändert haben (z.B. neue Regeln oder Fragen zur Benutzungspflicht von Radwegen, die gerade mal zwei Jahrzehnte alt sind) könnte man damit wunderbar einfach mit abfragen. Dann würde das Problem der Regelunkenntnis geringer, denn die Leute müssten sich ja aktiv über die aktuellen Regeln informieren um die Prüfung zu schaffen.

    Ich glaubs nicht wirklich. Ein Blitzer als "ständige Gefahrenquelle" muss weg. Was kommt als nächstes? In BW steht in jedem kleinen Kaff einer.

    Leider ist der Artikel hinter einer Paywall, deswegen kann ich nur auf die Überschrift und deinem Kommentar reagieren.

    Wäre es an der Stelle dann nicht sinnvoll die Abstände zu messen und zu dichtes Auffahren zu sanktionieren?

    Viel gerechter und diskriminierungsfrei wäre hingegen eine Tauglichkeitsprüfung um weiterhin KFZ bewegen zu dürfen, U 50 alle 5 danach alle 2 Jahre.

    Warum erst Ü50 und nicht einfach für alle diese Prüfung alle 2 Jahre. Das könnte man wunderbar damit verknüpfen, dort Fragen zu stellen, zu geänderten Regeln oder Regeln, die oft falsch in den Köpfen der Leute sind (Benutzungspflicht von Radwegen, Schritttempo, Überholabstände, Abstände, ...). Einfach zum Erhalt der Fahrerlaubnis alle zwei Jahre eine neue Fahrprüfung wo genau solche Fragen kommen. Die Pflicht die aktuellen Regeln zu kennen besteht ja bereits.

    Das könnte wirklich etwas verbessern, wenn man so die Leute dazu bringen würde diese Pflicht, die aktuellen Regeln zu kennen, ach umzusetzen und gleichzeitig die Fahrtüchtigkeit zu prüfen.

    Innerstädtisch aber sollen diverse markante Verbesserungen erstellt werden und hier rings herum lebe ich bald umschlossen von "Fahrradstraßen" Vgl Seite 93ff des Konzeptes. Ampeln sind ein leidiges Thema, auch da stimme ich dir zu.

    Wird hier in Kleve auch gemacht mit den Fahrradstrassen. Die haben aber nur dann einen Vorteil, wenn man mit mehreren Radfahren unterwegs ist und so durch das dort dauerhaft (auch wenn Kfz deswegen warten müssen) erlaubte Nebeneinaderfahren ein überholt werden blockieren kann. Fährt man dort alleine, wird man meistens genauso zu eng überholt wie woanders auch.

    In der Praxis sind es nur längliche Parkplätze, die genutzt werden um "etwas für Radfahrer zu tun". Erkennt man daran, dass dort nahezu grundsätzlich immer Kfz freigegeben sind, nicht einmal nur Anlieger, nein immer alle Kfz. Dazu kommt, zumindest hier in Kleve, haben Fahrradstrassen noch keinen einzigen schlechten Radweg ersetzt, die werden hier nur in 30 Zonen gesetzt.

    ... also alle Straßen mit 1,5m breitem Seitenstreifen pro Fahrtrichtung bauen / ergänzen.:/

    Die meisten Landtraßen haben doch sehr breite Schutzstreifen, nennt man dort aber Mittellinie. Nach aktueller STVO müssen Kfz eh komplett da drüber, wenn die legal überholen möchten (bei normal breiter Landstraße).

    Die entscheidenden Faktoren dürften aber Tempo 70 und die Anzahl der Radfahrer dort sein. Wenn sich diese erhöht, dann wird die Situation automatisch besser für Radfahrer.

    Und genau das ist eigentlich anders als in NL. In den NL kann man problemlos durch die Städte fahren. Dort gibt es zwar viele Radwege mit Benutzungspflicht, aber die würden (in der Regel) auch ohne diese Pflicht gerne genutzt werden. Hier kommt man in den Städten sehr gut mit dem Rad von A nach B. Ausserhalb gibt es oft gute Verbindungen, nur ein paar Wege ausserhalb sind sehr eng/schlecht.

    Ampeln schalten recht gut für den Radverkehr, an sehr vielen Kreuzungen kann man immer rechts abbiegen ohne Wartezeit.

    Am Niederrhein hat man überall an Radwege gedacht, aber nicht an Radfahrer. Da gibt es dann Radwege an Landstrassen, aber oft nur einseitig. Das macht wenig Spass die bei Dunkelheit zu befahren, wenn man die auf der linken Seite hat (asymmetrisches Abblendlicht bei Kfz). Es gibt schöne Wege an/durch Wälder/Felder, aber in den Städten wird es unangenehm. In den Städten (z.B. Kleve) fängt man gerade erst an zu erkennen, das es Radverkehr in der Stadt gibt. Da werden dann ein paar Einbahnstrassen geöffnet (kostet fast nix) und ein wirklich guter Weg (Radschnellweg an einer alten Bahnstrecke) als Prestigeobjekt gebaut. Die wirklichen Knackpunkte wo es Geld kosten oder Parkfläche weg müsste, da geht man nicht ran. Ampeln haben hier oft gemeinsame Symbole für Rad und Fuß-Verkehr, dazu noch Bettelampeln, so das Radfahrer dort unnötig warten müssten.

    Zusammengefasst, in NL gibt es sehr gute Wege für Radverkehr, am Niederrhein sind die Wege bisher nur für Sonntagsausflüge bei Sonnenschein gut. Richtiger Radverkehr, der möglichst sicher und zügig von A nach B möchte, hat es hier in den Städten noch schwer.

    Also ich kann Weller empfehlen. Damit löte ich sehr gerne. Die heizen schnell auf und halten sehr lange. Aber auch da gibt es verschiedene Arten:

    Stationen, da kann man die Temperatur einstellen. Braucht man in Laboren und Firmen sicher mal, aber privat für ab und zu kann man darauf verzichten. Irgendwas fixes zwischen 350 bis 380 Grad kann die meisten Anwendungen abdecken. Weller hat da das Magnet-Schalter-System. Das ist teuer, aber recht langlebig.

    Die billigen heizen über geringe Leistung, die können einfach nicht wärmer werden als die Zieltemperatur. Die brauchen sehr lange zum aufheizen und die Temperatur ist ungenau. Würde ich von abraten.

    Was man noch beachten sollte, man sollte die Spitze auswechseln können und eine vernünftige Grössenauswahl dabei haben.. Das brauch man schon mal schnell. Oft sind noch Schwämme zum reinigen dabei, die sind nicht so gut. Die müssen nass sein und kühlen die Spitze dann schnell und stark ab. Viel besser sind die Metall-Schwämme.

    Zitat

    Aber wenn die Grundeinstellung der Kandidaten im Kern gar nicht so verschieden sind und es eigentlich nur darum geht, ob es populistisch oder etwas eleganter vorgetragen wird, dann ist es nur die Wahl zwischen dem geringeren Übel.


    Zum mitmeißeln nochmal gemeinsam:

    Das bedeutet in diesem Fall als Analogie: Nazi und konzilianter Nazi.


    Nein, das bedeutet es nicht. Eine "ich bin was Besseres / abweichende Meinungen werden nicht toleriert" Einstellung haben nicht nur Nazis. Eine ähnliche Grundeinstellung haben da sogar extrem Rechte und extremLinke. Nur die Details sind da natürlich Grundverschieden.

    Das sich die Forderungen von Nazis oft nicht mit dem Grundgesetz vertragen, es denen aber egal ist, ist recht offensichtlich. Bei Spahn gibt es aber ähnliches Verhalten. Auch er versucht seine Ideologie, sogar gegen ein Gerichtsurteil, durch zu boxen Link. Dazu noch seine Einstellung gegenüber sozial schwächeren.

    :D

    Sind Ver­war­nungs­gelder im Straßenverkehr Arbeits­lohn für Paketzusteller?

    Achtung: finanztechnisch. Sehr interessant. Wenn auch leider sehr kurz von LTO dargestellt. :S

    Geht um Übernahme der Verwarngelder durch Arbeitgeber.

    Zitat

    Damit die Pakete rechtzeitig ankommen, muss das Fahrzeug im Notfall auch mal im Halteverbot abgestellt werden.

    Ich wusste gar nicht, dass es ein Notfall ist, wenn Pakete nicht rechtzeitig ankommen :huh:

    Wenn das so schlimm ist, wieso gibt es dann nicht mehr Fahrer, von z.B. höheren Paketgebühren? Und bei Notfällen wäre doch sicher auch ein Blaulicht gerechtfertigt für die Paketzusteller. Ausserdem verstehe ich nicht, wieso es für notwendiges Handeln in Notfällen noch Bussgelder gibt, Rettungswaagen bekommen doch auch keine Knöllchen....