- Was Deutschland von echten Fahrradstädten lernen kann: Schwebende Kreisel und leuchtende Radwege
- Radfahren auf dem Land: Der Strich des Anstoßes
- Streit über Klimaschutzforderungen des Umweltamts
Beiträge von Malte
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Dem gegenüber steht ein erheblicher Entwicklungs- und Wartungsaufwand, um den Bluetooth-Kram stabil hinzukriegen.
Beim gestrigen Gran Fondo habe ich Herz- und Trittfrequenz mit Wahoo aufgezeichnet und es hat eher mäßig funktioniert: Bei Kilometer 81 stürzte die Wahoo-App ab, berappelte sich danach aber wieder bis Karlsruhe — und vergaß beim Speichern plötzlich, dass ich gerade 100 Kilometer gefahren war. Die ganze Strecke war weg.
Glücklicherweise habe ich die Tour auch noch mit Strava nebenher aufgezeichnet, zwar ohne Herz- und Trittfrequenz, aber immerhin mit der gefahrenen Strecke — sonst wäre ich ja wirklich erheblich angepisst.
Diese Bluetooth-Verbindungen scheinen ja tatsächlich erhebliche Schwierigkeiten zu bedeuten, mir ist aber noch nicht so richtig klar, was denn nun das Problem sein mag.
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Kennt jemand hier einen passenden Anbieter, der nicht mehrere hundert € verlangt?
In Hamburg standen vor dem hiesigen IKEA immer ein paar Sprinter verschiedener Anbieter, die unerwartet große Möbeleinkäufe nach Hause fahren wollten, die hätten sicherlich auch noch eine passende Palette irgendwo herumliegen. Ich habe diesen Diensten damals nicht so richtig getraut, aber vielleicht schaust du einmal ganz unauffällig nach, ob sich da etwas passendes findet?
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Falls jemand in dieser dunklen Jahreszeit etwas Lektüre sucht: Das Umweltbundesamt hat eine Untersuchung mit dem sperrigen Titel „Rechtliche Hemmnisse und Innovationen für eine nachhaltige Mobilität – untersucht an Beispielen des Straßenverkehrs und des öffentlichen Personennahverkehrs in Räumen schwacher Nachfrage“ veröffentlicht.
Das klingt nach hartem Brot, aber durchaus interessant. Mal sehen.
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Ah, die Polizei macht mal wieder Ernst mit Fahrradkontrollen: Polizei verstärkt Fahrrad-Kontrollen in Hamburg
Ich finde es ja ein wenig schade, dass trotz mehrfacher Hinweise per Mail noch immer keine Verbesserungen an den einschlägigen Kontrollstellen gibt, beziehungsweise die widersprüchlichen Beschilderungen oder Signalgeber den Radverkehr zu vermeintlich ordnungswidrigen Fahrweisen animieren.
Aber vielleicht kann ich das ja auch gar nicht beurteilen, denn schließlich habe ich ja angeblich gar keine Ahnung von der Es-teh-fau-oh, schließlich bin ich ja über eine rote Ampel gefahren



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Der Verkehrsversuch in Hamburg mit dem autofreien Ottensen kommt natürlich nicht bei jedem gut an: 163 Parkplätze spalten einen Stadtteil
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Morgen Abend gibt’s eine Podiumsdiskussion, die zwar zu einem bekannten Thema läuft, aber prinzipiell aufgrund der Besetzung ganz interessant klingt:
Termin»Mehr Tempo 30 für Hamburg« – Podiumsdiskussion und Kampagnenstart
[…]
Montag, 25. November 2019, 19:30 – 21:30 Düsternstraße 10, 20355 Hamburg, Deutschland
Malte24. November 2019 um 12:49 Vielleicht findet ja jemand Zeit und Lust, sich das einmal anzuhören.
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Ich habe den Eindruck, dass auch die ausgetauschten Streuscheiben in dieser Anlage keine richtige Verbesserung bringen. Ich werde dort regelmäßig von bei rotem Licht abbiegenden Kraftfahrern „übersehen“
Ich find’s langsam echt affig: Das Ordnungsamt ist quasi direkt gegenüber, die Polizei fährt auch regelmäßig dort lang, aber Kraftfahrer übersehen dort an vier von fünf Abenden pro Woche erst die rote Ampel und dann mich — vom ortsunkundigen Touristen über Lieferwagen bis hin zum KVG-Linienbus oder Taxi, deren Fahrer die Schaltung ja hinreichend gut kennen sollten.
Das Schema ist immer das gleiche: Die Fahrzeuge nähern sich vom Bahnhof aus dem Süden, werden dann eine Kreuzung vorher noch zurückgehalten und dann von ein- oder ausparkenden Kraftfahrzeugen behindert — und kommen dann just in dem Moment an, in dem die Ampel an dieser Kreuzung für Radfahrer, Fußgänger und geradeaus fahrenden Fahrbahnverkehr auf grünes Licht springt.
So schwer kann das ja eigentlich wirklich nicht sein.
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Abgestellt wird das Brompton auf Arbeit überdacht im Freien, ist also dem Wind, der Kälte und der Feuchtigkeit zusätzlich ausgesetzt. Bei mir zu Hause kann es im trockenen Keller stehen der nicht beheizt ist (Winter ca 10-15 Grad).
Hauptsächlich mache ich mir Sorgen um Rost und ähnlichem Materialverschleiß durch Regen/Feuchtigkeit/Salzbelag(Winter).Puh — eigentlich stehen unsere beiden Brommies ausnahmslos drinnen. Wie es um die Lebensdauer beim Parken vor der Tür bestellt ist mag ich nicht beurteilen; tatsächlich habe ich einige Brompton-Besitzer in meinem Umfeld, aber ich kenne niemanden, der wirklich regelmäßig draußen parkt.
Ich habe mir bislang ein paar rostige Stellen in den Öffnungen des Rahmens angelacht, also in den offenen Rohren am Hinterbau und in der Lenkerstange vorne, dort wo im gefalteten Zustand der Regen reintropfen kann. Der Sache kann man mit etwas Ballistol und einem Q-Tipp zu Leibe rücken; dass das Brommie dort durchrostet ist eher nicht zu erwarten. Man bekommt ja mittlerweile auch eine ewig lange Garantie auf den Rahmen.
In dieser Preisklasse erwarte ich schon einiges, aber was sind eure Erfahrungen zum allgemeinen Verschleiß im Laufe der Jahre bei euren Brommis? Wie hoch sind evtl. Wartungskosten?
Mein blaues Brompton hat gerade etwa 7.200 Kilometer hinter sich. Ich habe vier Ketten zu jeweils 20 Euro verschlissen, wobei zwei unsachgemäßer Wartung zum Opfer gefallen sind. Zwei Mal habe ich die hinteren Ritzel ausgetauscht (16 Euro), einmal das Kettenblatt, das aber noch gar nicht verschlissen war (40 Euro), einmal die beiden Rollen beim Kettenspanner (22,50 Euro). Vor zwei Wochen musste das rechte Pedal verschleißbedingt ersetzt werden (14,80 Euro). Der mit Abstand teuerste Posten war bislang ein neues Schwingenlager für 90 Euro nach 6.500 Kilometern inklusive Montage. Zwei Mal habe ich bislang die Bremsbeläge (20 Euro) ausgetauscht, die wohl auch noch ein bisschen länger gehalten hätten.
tfnab und harald_legner würden jetzt einwenden, dass sie mit ihren Verschleißteilen deutlich besser Haushalten können und noch sparsamer davongekommen sind. Bei Malte 1 war wohl schon mal das Kabel zum Rücklicht dem vielen Falten zum Opfer gefallen, bei mir stehen dann in ferner Zukunft noch neue Schalt- und Bremszüge an.
Bis auf das Schwingenlager kann sogar ich mit meinen zehn linken Daumen alles selbst ersetzen, wobei natürlich ein gewisses Geschick für Fahrradmechanik die Lebensdauer der Verschleißteile wesentlich erhöht. Dass ich zu blöd für Kettenpflege bin und mir gleich zwei Ketten ruiniere, ist ja echt ein schlechter Witz.
Als nächstes stehen ein Paar neue Felgen auf der Liste, die ich so langsam durchgebremst habe. Das ist tatsächlich eine Schwachstelle, die dem kleinen Radumfang und dem dort auftretenden Kräften geschuldet sind. Eine Felge gibt’s für 30 bis 40 Euro, die Montage kommt noch oben drauf.
Wie auch immer: Ich finde, mit einem Brompton macht man grundsätzlich nichts verkehrt, wobei ich an deiner Stelle echt überlegen würde, ob es nicht doch drinnen parken kann.
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Dagegen steht auch die RILSA
Und der HVV, der da vier einigermaßen eng getaktete Buslinien durchjagen will.
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Zumal diese Unterführung jetzt schon ein Nadelöhr für alle ist wo regelmäßig der Verkehr zum Erliegen kommt wegen einzelner Fahrzeuge.
Da ist es ja eine super Idee da noch mehr Fahrzeuge rein zu leiten.
Das habe ich auch gedacht — da war ja zu meinen Zeiten quasi jeden Tag Stau. Andererseits ist der Weg von der Autobahn zur Elbgaustraße deutlich kürzer als irgendwie von der Autobahn quer durch Altona bis zum jetzigen Standort. Stresemannstraße und Max-Brauer-Allee sind ja auch nicht gerade für fließenden Verkehr bekannt.
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Falls er wieder LKW fahren sollte, wird er sich in vergleichbarer Situation vermutlich anders verhalten.
Ich sehe das wie ralph — und abgesehen davon: Wie soll er sich denn anders verhalten? Wenn er sich jetzt jedes Mal mit Schrittgeschwindigkeit in die Kreuzung vortastet, wird ihm früher oder später jemand zu verstehen geben, es ein bisschen eiliger zu haben. Das vorsichtige Abbiegen hält man nach meiner Vermutung vielleicht ein paar Wochen, womöglich sogar ein paar Monate durch, danach wird gefahren wie sonst auch — daran wird wohl auch die Änderungsverordnung der Straßenverkehrs-Ordnung mit der vorgeschriebenen Schrittgeschwindigkeit beim Rechtsabbiegen nichts ändern.
Von @RadwegH auf Twitter gibt es noch eine weitere Zusammenfassung.
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Die Hamburger Morgenpost berichtet: „Laster schleifte Saskia S. mehrere Meter mit“
Am Ende gab es offenbar eine Bewährungsstrafe von acht Monaten, dazu eine Wiedergutmachungsauflage von 200 Euro monatlich an das Diakoniezentrum für Kinder und Jugendliche in Trauer.
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Ich konnte es heute leider doch nicht einrichten. Aufgrund der unendlich langen Zeugenliste mag ich allerdings ohnehin nicht glauben, dass das Verfahren binnen eines Tages abgehandelt wird.
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Das Law-Blog schreibt zu diesem Thema: Parken auf Radwegen wird richtig teuer
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Die groben Fehler in der Änderungsverordnung sind mittlerweile auch im Bundestag angekommen: MdB Wagner kritisiert gefährlichen Fehler in StVO-Novelle
Zitat„Da solch langsame Geschwindigkeiten nicht in den Ampel-Sicherheitszeiten berücksichtigt sind, entstehen neue Gefahren für den Fuß- und Radverkehr. Biegt nämlich ein Lkw an einer Ampel mit grün leuchtendem Pfeil mit Schrittgeschwindigkeit ab und schaltet die Ampel kurz darauf auf Rot, kann es passieren, dass der Fuß- oder Radverkehr über die Straße, in die abgebogen wurde, schon Grün erhält, bevor der Lkw die Querungsstelle (Furt) überhaupt erreicht hat. Besonders für Kinder, blinde und sehbehinderte Menschen kann das zur tödlichen Falle werden, wenn sie bei Grün loslaufen. In der Antwort des Ministeriums von Minister Scheuer wird nur lapidar auf die „Sorgfaltspflicht“ beim Betreten der Straße verwiesen.“
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Noch mal zur Erinnerung: Prozessbeginn: Tödlicher Verkehrsunfall an der Osterstraße
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Am Donnerstag findet am Amtsgericht Hamburg die Hauptverhandlung zu diesem Unfall statt. Ich werde wohl hingehen — wer kommt mit?
TerminJ. (49) * Fahrlässige Tötung * 2251 Js 341/18 (259 Ds 53/19)
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Donnerstag, 14. November 2019, 09:15 – 12:00 Sievekingpl. 3, 20355 Hamburg, Deutschland
Malte8. November 2019 um 12:47 -
Ich habe für den Sonnabend einige Wartungsarbeiten vorgesehen, die leider in den letzten Wochen liegengeblieben sind. Ich werde darum das Forum gegen 23 Uhr abstellen, ein Backup durchführen und hoffe, dass spätestens um 1 Uhr morgens wieder alles seinen geregelten Gang gehen wird.