Derweil ist die Arbeitsstelle gegenüber in der Gerhardstraße in paar Meter gewandert, die Einbahnstraße wurde umgekehrt, der Radverkehr kann auf dieser eigentlich recht wichtigen Fahrradstraße mal wieder sehen, wo er bleibt. Umleitungen sind für den Radverkehr natürlich nicht vorgesehen — das ist schade, denn sieht man sich erst an dieser Stelle mit den beiden Spardosen konfrontiert, muss man entweder einen gehörigen Umweg in Kauf nehmen, der mit dem Rad genauso umständlich wie mit dem Auto ist, oder man steigt ab und schiebt oder man macht es wie mit dem Zeichen 250 und überlegt sich selbst, ob das wohl ernst gemeint ist oder nicht.
Ansonsten hat hier auch nicht so viel geklappt, eine einzelne gelbe Lampe steht einsam auf einer falsch herum weisenden Leitbake herum, aber immerhin sind die fünf roten Lampen für die Vollsperrung abgestellt:
Blick aus der Gegenrichtung. Na gut, wer mit dem Rad in diesen Bagger reinfährt, der sollte aufgrund der anscheinend vorliegenden Sehschwäche ohnehin nicht mit dem Rad fahren. Das lose Kiesgerümpel im Vordergrund ist allerdings wirklich gemeint, da gelangt man rasch in Kalamitäten bei einem Bremsmanöver auf zwei Rädern.
Aber Moment mal: Hier wird vor einer Sackgasse gewarnt, obwohl man in dieser Richtung durch die Straße fahren kann?
Es ist ja schließlich nichts im Wege: