Aus der taz:
ZitatDass Ausgleichspflanzungen mit klimawandelresistenteren Arten vorgesehen sind, gilt nicht: Die kuschelige Baumreihe vor der Haustür, zwar ständig zugeparkt und wegen massiver Bodenverdichtung erkrankt – die zählt.
Die Tangstedter Landstraße hier um die Ecke ist auch so ein Beispiel, hochumstritten.
Da bin ich neulich bewusst mal auf den "sonstigen" Radwegen gefahren, von Hohe Liedt bis Wattkorn und zurück und dann Hohe Liedt Richtung Heimat.
Überall gibt es Autoparkstreifen zwischen Fahrbahn und Radweg.
Südseite: 26 Autos. 10 standen mindestens mit Außenspiegel, meist aber mit Reifen auf dem Radweg. 15 taten dies zwar nicht, hatten aber (geschätzt) weniger als 50 cm Abstand zwischen Autokante und Radweg. Einer parkte legal. Eine Fahrschule.
Nordseite: 30 Autos. 10 teilweise auf dem Radweg, 13 zu knapp daneben, 7 weit genug weg (dort hatten sie >6 Meter Platz)
Hohe Liedt Richtung Neubergerweg: Radweg nicht benutzbar, da soweit zugeparkt, dass ich - aus wissenschaftlichen Gründen - auf den Gehweg musste.
Augenfällig: die Autofahrer richteten sich generell linksseitig aus. Hauptsache, keiner fährt den linken Außenspiegel ab. Rechts? Schietegal!
Aber wehe, es sollen ein paar Bäume gefällt werden, weil die Radfahrer bessere Pisten bekommen sollen!
Oh - falsch: Die Bäume sollen gefällt werden, weil die Anwohner nach wie vor ihre Autos auf der Straße statt auf ihren 650-qm-Grundstücken parken wollen. Aber das kann man gut den verrückten Radlern und Rotgrün in die Schuhe schieben.