Bei offensichtlichem Vandalismus würde ich 110 rufen.
Beiträge von Fahrbahnradler
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Jetzt kommt der Radfahrer von rechts aus eine Fahrradstraße und hat ... nach §8 StVO keine Vorfahrt, Wartepflicht.
Also jetzt habe ich mir den § 8 mehrmals durchgelesen und auch den Wikipedia-Artikel zu Fahrradstraßen ... aber ich komme nicht drauf: Warum soll der Radfahrer an dieser Einmündung von rechts keine Vorfahrt haben? (Und falls das so sein sollte. Woher weiß er das? Und woher soll der Autofahrer aus Blickrichtung wissen, dass der Radfahrer warten muss?)
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Keinen Anwalt genommen? Kann ich nur jedem raten...
Dass später im Polizeibericht stand, dass er mit dem Kleinlaster kollidiert sei, ärgert ihn, weil durch diese Formulierung der Eindruck entstehe, dass er als Radfahrer den Unfall verursacht hat.
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![Zeichen 239 [Zeichen 239]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-239.png)
.. und dann das:Heide: Frau schlägt Radlerin mit Taschenlampe ins GesichtEine Fahrradfahrerin aus Heide erlebte am Dienstagmorgen etwas, worauf sie wohl lieber verzichtet hätte: Eine Fußgängerin beschimpfte sie wüst – und schlug ihr…www.mopo.de -
Dabei sehen die Steine ja noch relativ manierlich aus ...
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Regelmaß = 2,50 = in der Regel
grundsätzliche Mindestbreite = 2m = im Einzelfall auch drunter, wenn begründet.
Und deswegen finde ich das Wort "grundsätzlich" unglücklich.
Wenn für ein Fahrgeschäft im Freizeitpark / auf dem Volksfest vorgeschrieben ist "Mindestgröße 1,55 Meter" oder "Maximalgewicht 110 kg", oder wenn das Bungee-Seil oder die Gurte fürs Tandem-Gleitschirmfliegen für "maximal 110 kg" zugelassen sind, dann kann ich auch nicht mit Ausnahmen kommen nach dem Motto "die Torte war so lecker, deswegen wiege ich jetzt 112 Kilo" oder "meine kleine Tochter mit 1,52 fühlt sich aber zurückgesetzt, wenn ihr großer Bruder in die Loopingbahn darf und sie nicht".
Entweder heißt Minimum wirklich Minimum (= muss), oder es ist keines. Bis wo will man denn im begründeten Einzelfall gehen? 1,90? 1,75? 1,30?
Was gilt denn für Fahrspuren in Autobahnbaustellen? "Minimum links / Mitte 2 Meter und rechts 2,50, aber weil wir hier nur 5,60 Gesamtbreite haben, machen wir links und mittig je 1,60 und rechts 2,40"????"
Niemand würde das genehmigen, sondern sagen: eine Fahrspur weg und dann mit zwei Spuren durch die Engstelle.
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Grundsätzlich toll, aaaber: Auch dort fahren die lieben Radfahrer aufgrund des Kopfsteinpflasters lieber auf dem Gehweg
Haben die beiden das gesagt? Oder fahren die da aus Gewohnheit, weil sie so erzogen wurden?
Man nehme mal dieses Sträßchen hier:
Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.www.google.deTempo 30, kilometerweit und flächendeckend.
Man sieht, dass hinter der dichten Hecken-/Baumbepflanzung noch etwas verläuft, nämlich ein Gehweg und ein - nicht beschilderter - Radweg.
Das Blättchen des Heimatvereins hat vor einigen Jahren in einer Kolumne dagegen gewütet, dass Kinder dort auf der Fahrbahn fahren dürfen/sollen. Sie müssten gefälligst zu ihrer Sicherheit zwischen Gartenmauer und Hecken-/Baumbewuchs fahren, alles andere sei un-ver-ant-wort-lich!!!
Grotesk, aber leider üblich ...
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in dem Beschluss steht, dass Gehwege grundsätzlich nicht schmaler als 2m gebaut werden sollen. Und daraus wird abgeleitet, dass kein Gehweg jemals schmaler als 2m gebaut werden darf.
In dem Beschluss steht:
ZitatDie Stadt Stuttgart nimmt in der Planung als Regelmaß eine Breite von 2,50m und grundsätzlich eine Mindestbreite von 2m an.
Das heißt also: sie "sollen" nicht schmaler als 2,50 m gebaut werden, und das absolute Mindestmaß sind 2,00 m.
Es wäre natürlich schlauer gewesen, das Wort "grundsätzlich" wegzulassen, weil es, wie wir wissen, oft auch anders interpretiert wird, nämlich: "Ausnahmen sind erlaubt".
Aber hier sieht man, was gemeint ist: das "grundsätzliche" Regelmaß sind 2,50 Meter, Abweichungen nach unten sind erlaubt, aber nur bis zu einer Mindesbreite von 2,00 Metern.
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Was mir beim Stachus noch auffällt:
- Es war 4:40 morgens. Zappenduster. Rechnet ein Lkw-Fahrer um diese Uhrzeit mit Radfahrern?
- Auf dem Foto ist zu sehen:
mit Zeitspanne für die Fahrradfreigabe.Was ich nicht sehe: eine Freigabe für Lieferverkehr.
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Ich frage mich, wie der CDU-Politiker Vaatz seine persönliche Empörung über die Äußerungen einer Kabarettistin in "geistige Übereinstimmung" damit bringt, dass die Zahl der Verunglückten im Straßenverkehr in D seit Jahrzehnten relativ konstant bei 1000 pro Tag liegt, und
- "seine Partei" das offenbar total in Ordnung findet
- auch offenbar nichts, aber wirklich gar nichts, dabei findet, wenn das alles so bleibt?
Was genau ist denn würdevoll daran, beim Überqueren einer Straße überfahren zu werden, nur damit leere Beifahrsitze innerorts nicht langsamer fahren müssen? Ich kann daran nichts Würdevolles erkennen.
Arnold Vaatz. Ach der. Alles klar.
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(verfügbar nur bis zum 25.01.2022)
Anderswo baut man so einen regulären Radweg ...
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Ich behaupte: Solange es irgendwo in Deutschland die Anordnung für Radfahrer gibt, in der falschen Richtung zu fahren, ist die Aussage, derjenige sei in der falschen Richtung gefahren, kompletter Blödsinn. Denn es kann ja niemand wissen, wo in falscher Richtung gefahren werden muss und wo jemand tatsächlich in falscher Richtung fährt.
Das ist m.E. eine unwürdige nachträgliche Feststellung zur Belastung des Opfers, denn niemand kann auf Anhieb sagen, ob das Fahrverhalten nicht sogar zwingend vorgeschrieben war. Ziemlich sicher musste auch die Polizei erst mal nachgucken. Möglich wärs ja bei uns, dass das Opfer korrekt gefahren ist? Was also soll das Ganze?
Deswegen schrieb ich ja: checken, ob irgendwo in München-City linkes Radeln angeordnet ist; wenn ja: weg damit. Ein Autofahrer darf sich nie darauf verlassen, dass Radfahrer nur von links kommen dürfen. Er sieht ja nicht, welche Schilder irgendwo weiter rechts an einer Einmündung aufgestellt sind.
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Gibt es da im Umkreis von 2-3 km irgendwo angeordnete linksseitige Benutzungspflichten? Dann sollte man die sofort aufheben - Klage und/oder Pressekampagne. Denn offenbar ist es einem aus der FuZo herauskommenden Lkw-Fahrer nicht vermittelbar, dass auf dem Radweg auch jemand von rechts kommen könnte!
Das gilt natürlich auch für temporäre Baustellenbeschilderungen.
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Sorry, ich meinte, alle kriegen für ihre Kinder gleich viel "Belohnung",
Wir werden jetzt ziemlich off-topic, aber am meisten bekommen für ihre Kinder die ALG-II-Bezieher (Eckregelsatz der entsprechenden Altersstufe [3.420 / 3.732 / 4.512 Euro] plus höhere Grenzen bei Miete usw.), gefolgt von Spitzenverdienern (Steuerermäßigung in Höhe von bis zu 47,475 % der Kinderfreibeträge [8.388 Euro], also bis zu 3.982 Euro), und am Schluss die Normalverdiener, die sich mit dem Kindergeld von 12*219 = 2.628 Euro begnügen müssen.
Corona-Bonus lass ich da mal weg.
Disclaimer: 1995 saß ich als Sachverständiger in der Anhörung des Finanzausschusses des Bundestages, bei der es um die verfassungskonforme Neugestaltung des Steuertarifs und der Kinderförderung ab dem 1.1.1996 ging. Die SPD hatte das Existenzminimum eines Kindes mit 625 DM pro Monat errechnet (der Paritätische kam auf über 800 DM) und wollte davon 40 % als Kindergeld auszahlen, bei Günstigerprüfung zu den Steuerfreibeträgen (Spitzensteuersatz: 53 Prozent plus 7,5 % Soli = 56,975 %, das wären 356 Euro pro Monat Entlastung pro Kind gewesen). Ingrid Matthäus-Maier fragte rhetorisch in die Runde "Oder hält das jemand für verfassungswidrig?" Ein einsamer Finger ging hoch. "Ja", habe ich gesagt: "Wenn das Kind 625 DM kostet und Sie einem Sozialhilfeempfänger die 625 Euro zahlen, dann müssen Sie allen anderen auch die 625 Euro pro Kind zahlen."
Natürlich guckten alle, wer da meckert, und als sie sahen "Aha, von der PDS nominiert", war die Westparteien-Kuscheligkeit wieder in Ordnung.
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Aber diesen anderen Weg für Fußgänger hat er nicht aufgezeigt, dieser Leiter des Verkehrswesens, der zufällig denselben Namen trägt wie ein ikonisches Auto.
Sehr schön finde ich auch diesen Satz:
Zitat„Aus rein präventiven Gründen Verkehrsbeschränkungen anzuordnen ist nach der Gesetzeslage nicht möglich.“
Ich nehme also an, dass überall in seinem Fürstentum Radfahrer auf der Fahrbahn fahren dürfen.
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Kinderkriegen geht durch alle Gesellschafts-Schichten und alle kriegen gleich viel.
Nö, es kriegen nicht alle Gesellschaftsschichten gleich viele Kinder.
Ab Seite 18 geht's los.
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Bleibt die ungelöste Frage: Warum ist die Autofahrerin nicht einfach stehengeblieben, als "die Kinder leider nicht auf den Verkehr geachtet hätten."
Ich denke, diese "Debatte über Verkehrssicherheit" wird falsch geführt? Wenn man bei 30 km/h innerorts Kinder einfach so überfahren "kann", sollte man vielleicht etwas tiefer graben?
"Eine Querungshilfe mit einer "Warteinsel" in der Mitte der Fahrbahn wäre für [Olchings Polizeipressesprecher] das "Optimum"
ja klar... wir warten gerneWarum kommt der Polizeisprecher auf die Idee, die Kinder seien kein Verkehr? Warum sagt er nicht, die Autofahrerin habe "leider nicht auf den Verkehr geachtet"?
Und das hier
ZitatAuch bei der Einrichtung einer Bedarfsampel spielt die Fußgängerfrequenz eine wichtige Rolle. Hier sind ebenfalls 50 Querungen pro Stunde notwendig. "Wir lassen gerade zählen", teilt Christian Richter, der Leiter des Olchinger Ordnungsamtes, mit.
ist ja wohl grotesk. Ich übersetze das mal in ein richtig ländliches Gebiet:
Bei der Errichtung einer Hängebrücke über einen krokodilreichen Fluss spielt die Schwimmerfrequenz eine wichtige Rolle. Hier sind 200 Querungen pro Tag notwendig. "Wir lassen gerade zählen", teilt ... na ja und so weiter.
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Hannover: Richter klagt gegen Fahrradstraße – Stadt streicht ParkplätzeDie Zahl von Fahrradstraßen nimmt zu, doch mancher lehnt sie ab. In Hannover klagte ein Anwohner erfolgreich – doch die Stadt reagierte anders, als von ihm…www.spiegel.deZitat
Richter klagt gegen Fahrradstraße – Stadt streicht Parkplätze
Es reiche nicht, einfach nur ein Schild aufzustellen, das eine Straße zu einer Fahrradstraße erkläre, so das Gericht. Damit dies rechtens sei, müssten Radfahrer in der kleinen Wohnstraße, in der sich teils Pkw-Parkplätze längs der Fahrbahn befanden, tatsächlich Vorteile gegenüber normalen Straßen haben. Aber das sei nicht der Fall gewesen.
Daher reagierte die Stadt anders, als es sich der Kläger und weitere Anwohner erhofft hatten: Statt den Status der Fahrradstraße zu streichen oder in Berufung zu gehen, strich das Tiefbauamt einfach die Parkplätze, die für beengte Verkehrsverhältnisse gesorgt hatten: Ein Nebeneinanderfahren mit dem Velo, wie es gesetzlich bei Fahrradstraßen eigentlich vorgesehen ist, war nicht möglich, wenn Radfahren Kraftfahrzeuge entgegenkamen.

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Trockener Humor einer Berliner Tageszeitung:
ZitatEigentlich dürfte das gar keine Nachricht sein, aber in Berlin ist das immer noch was Besonderes: In der Schloßstraße in Steglitz wurden Falschparker großflächig mit Strafzetteln versehen und teils deren Autos abgeschleppt.
Ordnungsamt greift durch und schleppt reihenweise Falschparker abMobilität und mehr in unseren Berliner Bezirks-Newslettern, donnerstags aus Steglitz-Zehlendorf, Friedrichshain-Kreuzberg und Pankow. Themenvorschau hier.www.tagesspiegel.de -
Wer plant sowas? Parkplatz-Posse in der Max-Brauer-AlleeParken oder Nichtparken – das ist in der Max-Brauer-Allee derzeit die Frage. Ein Schild, Fahrradabstellmöglichkeiten und viele Fragezeichen. Was haben sich die…www.mopo.deZitat
MOPO-Nachfrage beim Bezirksamt, was man sich da denn bei gedacht hat? Antwort: Nichts! „Das Aufstellen der Parkschilder und das Errichten der Fahrradbügel ist auf ein Missverständnis zwischen dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) sowie dem Bezirksamt Altona zurückzuführen“, so Mike Schlink, Sprecher des Bezirksamt Altona.
Der Sprecher des Bezirksamts Altona hat es aber auch nicht einfach. Früher war er selber bei der Mopo, und jetzt ertappen seine ehemaligen Kollegen seine neuen Chefs ständig bei Fehlern ...