Drama bei Hamburg: Autofahrer überrollt Familie mit Baby auf Radweg
Schrecklicher Unfall bei Hamburg: Ein Autofahrer hat am Donnerstagnachmittag in Großensee (Kreis Stormarn) eine Familie samt Kleinkind auf einem Radweg
www.mopo.de
ZitatWie die Polizei bekannt gab, ahndeten die Einsatzkräfte während der rund fünfstündigen Kontrolle drei gravierende Verstöße: In allen Fällen wurden Radfahrer durch abbiegende Autos und Lastwagen gefährdet. Nur durch ihr umsichtiges Verhalten verhinderten die Radfahrenden, dass es zu Unfällen kam.
Klingt nicht gerade so, als sei der Radfahrer nach dem Aufprall in der Lage gewesen, irgendwelche Angaben zu machen, also dürften die Angaben der Polizei auf Angaben der Autofahrerin beruhen. Hat er vielleicht vorher Handzeichen gegeben, und sie hat trotzdem überholt?
Jetzt wird alles besser:
Verkehrsverbände und Bahnbranche bilden „Brancheninitiative Fahrrad und Bahnen“
Gemeinsames Positionspapier gibt verkehrspolitischen Impuls
Berlin (20. Juni 2022):
Rad-, Verkehrs- und Umweltverbände sowie Bahnunternehmen veröffentlichen heute ihre „Brancheninitiative Fahrrad und Bahnen“. Beide Verkehrsmittel können in Kombination nachweislich zu einer Verdopplung der Bahnnachfrage beitragen. Der Dialogprozesses wurde auf Initiative der Verbände und der Bahn im letzten Herbst gestartet; das Diskussionspapier als Ergebnis wird von den Verkehrsverbänden VCD, Fahrgastverband PRO BAHN, Changing Cities und Initiative clevere Städte, den Branchenverbänden Bundesverband Schienennahverkehr, mofair, Allianz pro Schiene und Zukunft Fahrrad sowie den Unternehmen DB Regio, DB Station&Service, Deutsche Bahn Connect und Netinera mitgetragen.
Die Verbände und Unternehmen schlagen vor, 1 Million neue Bike+Ride-Plätze an den Bahnhöfen zu bauen, die Mitnahmekapazitäten mittelfristig auszuweiten, Routing- und Buchungstools für die Kombination und Mietrad-Angebote sowie attraktive Ticket- und Mitnahmeregelungen zu schaffen. Die insgesamt fünf Schwerpunkte der Brancheninitiative werden in den nächsten Monaten in Arbeitsgruppen ausgearbeitet, um zum Herbst mit den entsprechenden verkehrspolitischen Positionen die Verantwortlichen für die Umsetzung zu gewinnen sowie den Finanzierungs- und Handlungsbedarf zu beziffern. Bei der morgigen Branchenkonferenz Bahn.Rad.Parken in Berlin werden die beteiligten Verbände mit Vertretern der Politik, u.a. Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing, die Vorschläge diskutieren.
Thomas Prechtl, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) und Präsident des Bundesverbands SchienenNahverkehr (BSN): „Das 9-Euro-Ticket zeigt einmal mehr, dass nicht nur die Mittel für den Schienenverkehr ausgeweitet werden müssen, sondern die Kombination Fahrrad und Bahnen einen substanziellen Beitrag zum Wachstum des Umweltverbundes leisten können. Als Bundesverband treiben wir die „Brancheninitiative Fahrrad und Bahnen“ mit unseren Mitgliedern aktiv voran.“
Andreas Schilling, Vorstandsbeauftragter Marketing der DB Regio: „Fahrrad und Bahnen sind Kern einer klimafreundlichen Mobilität. Mit der Brancheninitiative Fahrrad und Bahnen machen wir die Kombination für unsere Fahrgäste so einfach und attraktiv wie möglich.“
Wasilis von Rauch, Geschäftsführer Bundesverband Zukunft Fahrrad: „Nie war der Druck der klimapolitischen Aufgaben so groß. Gleichzeitig wollen die Menschen mehr Radfahren und gute Bedingungen für die kombinierte Nutzung mit der Bahn. Es ist klar: Bahn und Fahrrad zusammen weiterzuentwickeln, ist ein Schlüssel für das Gelingen der Verkehrswende. Mit unserer Initiative ziehen wir als Verbände an einem Strang. Wir machen konkrete Vorschläge für mehr umweltfreundlichen Verkehr, diese wollen wir mit der Politik diskutieren.“
Kerstin Haarmann, Bundesvorsitzende des VCD: „Der knappe und wertvolle Platz im Zug muss zwischen Fahrgästen mit und ohne Rad fair verteilt werden – das bringt auch die Verkehrswende voran. Mit unserem gemeinsamen Vorstoß appellieren wir an die Verkehrspolitik, Bahn- und Radfahren attraktiver zu gestalten.“
Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender Fahrgastverband PRO BAHN: „Dem Umweltverbund Bahn, Bus, Rad und Fuß gehört die Zukunft im Verkehr. Wir alle nutzen Bahn und Bus gemeinsam, es soll keine Regeln für den einen auf Kosten des anderen geben. Deshalb benötigen wir flexible Inneneinrichtungen in den Fahrzeugen.“
Kerstin Stark, Vorstand, Changing Cities e. V.: „Die Zukunft der Mobilität liegt in der Vielfalt der Fortbewegungsmöglichkeiten; sie ist multimodal. Die smarte Kombination von Bahn und Rad ist der vielversprechendste Weg, die Städte und das Land lebenswerter zu machen.”
Heinrich Strößenreuther, Sprecher Initiative clevere Städte: „Wer Staus vermeiden, Parkplatz- und Klimaprobleme lösen will, muss den Auto-Pendlern die Alternative Fahrrad und Bahnen schmackhaft machen. Das Fahrrad vergrößert das Einzugsgebiet um die Bahnhöfe um den Faktor 10 - das bringt Nachfragewachstum. Die Brancheninitiative Fahrrad und Bahnen bringen wir gerne weiter mit voran.”
Dr. Matthias Stoffregen, mofair-Geschäftsführer: „Während der Pandemie hat sich der Trend zum umweltfreundlichen Verkehrsträger nochmals verstärkt. Nun, da die Menschen wieder aus dem Home-Office zurückkommen, können aber nicht alle Fahrräder in die Züge mitgenommen werden. Höchste Zeit also, die beiden Verkehrsträger der Zukunft besser zu verzahnen.“
Die Branchenkonferenz Bahn.Rad.Parken findet morgen, Dienstag und Mittwoch, den 21./22. Juni 2022 in Berlin statt: http://radparken.info/blog/konferenz/
Weiterführende Links:
Link zu der Brancheninitiative Fahrrad und Bahnen:https://www.dbregio.de/innovationen/fahrrad-und-bahnen
Download-Link zum PDF des Diskussionspapiers: Diskussionspapier Brancheninitiative Fahrrad und Bahnen (PDF, 795 KB)
Download-Link zu einer Kurzfassung als Onepager: One-Pager Brancheninitiative Fahrrad und Bahnen (PDF, 845 KB)
Link zur Bike+Ride-Offensive der Deutschen Bahn: http://www1.deutschebahn.com/bikeandride
Link zur Infostelle Fahrradparken: radparken.info/
Hashtag #RadLovesBahn
Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Matthias Stoffregen
Geschäftsführer mofair
Wir hatten denselben Gedanken. Tut mir leid; habe geantwortet, ohne den Strang zu Ende zu lesen.
Macht nix, entscheidend ist: wir finden das beide gut.
Und dass der Typ damit zur Presse rennt ...
Abzocke! Absichtliches Parken auf dem "Radweg" kostet 55,- EUR.
Bonn: Baskets-Fan fühlt sich wegen Knöllchen von der Stadt abgezockt (ga.de)
Drei Herzchen für die Antwort der Stadt:
Zitat„Wie den Aussagen des Lesers zu entnehmen ist, war diesem bekannt, dass er dort nicht parken darf. Daher bedarf es keiner Ankündigung, denn ein Vertrauen im Unrecht kann es nicht geben. Es muss und soll zu jeder Zeit mit entsprechenden Kontrollen gerechnet werden.“
ZitatBiden habe keine sichtbaren Kratzer oder Prellungen davongetragen.
Klar - denn er trug einen Helm.
Wegen mir könnte man auch Deutschland aufteilen, solange alle Teilstaaten in der EU verbleiben, die weiter zu stärken wäre.
Dann nehmen wir mal an, der Rhein würde zur Staatsgrenze ...
Mag jemand hinter die Bezahlschranke gucken?
Das sieht gut aus. Sage ich als Langenhorner, der selber ganz gerne durch die Sträßchen und Grünzüge radelt. Aber zwischen Ohechaussee und Tarpen wird einiges gemacht werden müssen ...
Ich (61) war's nicht!
Bei Lektüre der Berichte aus Kassel fragt man sich, was die Gerichte mit Autofahrern anstellen, die ...
... Offensichtliches plötzlich abstreiten
... Opfer anbrüllen
... sich um ihren Job kümmern statt Erste Hilfe zu leisten.
1920, Astpreißen. Allenstein und Umgebung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Volksabstimmungen_in_Ost-_und_Westpreußen
Also wenn 95,5 % unglaubwürdig sind ...
In der kalten Heimat meiner Großeltern wurden 97,9 % für die Zugehörigkeit zu Deutschland vermeldet, obwohl es nur 52,0 % deutsche Muttersprachler gab ...
Man vergleiche hier:
ZitatDie Argumente liegen auf der Hand: Bei Tempo 30 steigt die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, also auch die von Radfahrern und Fußgängern.
Also mein Eindruck RE: Fundstücke der Woche war eher, dass die Mopo die Angaben der Polizei zitiert hat.
ZitatEine andere Lösung sieht der Experte in mehr Mischverkehr. Matthias Gather: "Das meiste passiert, wenn sie auf eigenem Gleisbereich fahren, da fühlen sie sich sicher. Aber diese Sicherheit wird nur vorgegaukelt, sie ist nicht wirklich da." Für die Verkehrssicherheit sei es besser, wenn die Straßenbahnen auf der Straße fahren.
... und mit den Autos im Stau stehen. Ich habe das ein paar Tage lang in Kassel erlebt. Es war grausam. Aussteigen und laufen wäre schneller gewesen.
ZitatDer Verkehr war den Angaben nach nicht behindert, weil Auto und Bus auf der Busspur standen.
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