Die 2. Stammstrecke in München ist übrigens kein Projekt, das dem ÖPNV zugutekommt (da hätte man den S-Bahn-Ring ertüchtigen können/müssen), sondern dient der Profitmaximierung der Tunnelmafia und diverser Planungsbüros.
Beiträge von Fahrbahnradler
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Kleine Werbeeinblendung zum Thema:
https://www.landesverkehrswacht.de/angebot/artike…it-dem-pedelec/
Die Landesverkehrswacht bietet Fahrsicherheitskurse für Menschen mit Pedelecs ab 65 Jahren an.
Schade, da muss ich noch über drei Jahre warten ... und mir so ein Ding kaufen ...
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Vor ein paar Tagen lag die Clubzeitschrift des ACE im Kasten, darin dieser Artikel:
Vision Zero – Jedes Unfallopfer ist eines zu vielDas Ziel Vision Zero – also null Verkehrstote – muss ein zentraler Bestandteil der Verkehrswende sein. Zuletzt gingen die Unfallzahlen bundesweit zurück. Doch…www.ace.deZitatÜber 80 Prozent der Deutschen nutzen das Fahrrad. Doch die Infrastruktur kann nicht so schnell umgebaut werden, wie es der Trend zum Zweirad erfordern würde. Gerade im Großstadtverkehr fehlt es oft an geschützten und ausreichend breiten Radwegen, die Straße bleibt als einziger Ausweg. Das birgt Gefahren. „Hauptunfallgegner für Fahrradfahrende sind nicht andere Fahrräder, sondern Autos“, so Unfallforscher Brockmann.
Straßenraum für Radfahrende sicherer gestalten
An Kreuzungen verunglücken Radfahrende besonders häufig und schwer, wenn sie von rechtsabbiegenden Fahrzeugen übersehen werden. Helfen würden geschützte Kreuzungen nach niederländischem Vorbild – hier wird der Auto- und Radverkehr durch Schutzinseln räumlich voneinander getrennt – oder baulich getrennte Radwege, auf denen Räder Kreuzungen erreichen können, wie sie der ACE fordert.
Ich habe der Redaktion geschrieben:
ZitatGuten Tag,
mit großer Verwunderung und einigem Entsetzen lese ich, dass im Artikel auf den Seiten 20 bis 23 die beiden unsichersten Kreuzungsdesigns als Lösung gegen Abbiegeunfälle propagiert werden. Daher bitte ich um Veröffentlichung der Leserzuschrift.
Gegen Rechtsabbiegeunfälle zwischen Autos und Fahrrädern helfen Kreuzungen mit Verkehrsinseln zwischen Fahrbahn und Radweg nicht - ganz im Gegenteil: sie sind das Gefährlichste, was man bauen kann, weil sie die Fahrräder aus dem Sichtbereich der Autos herausführen und den Eindruck erzeugen, man wolle rechts abbiegen. Dann macht man aber einen Schlenker nach links, um über die Querstraße zu kommen, während das Auto dank der Verkehrsinsel schon ein Stück weit abgebogen ist und man deswegen nicht mehr im Rückspiegel zu sehen ist. Im Pkw würde noch ein Schulterblick helfen, aber im Transporter oder im Lkw ist das genau der Winkel, bei dem man nichts mehr sieht. Dass sowas in den Niederlanden nicht zu täglichen Toten führt, liegt einzig und allein an der extrem defensiven Fahrweise der Pkws im Verhältnis zum Fahrrad und an der Vielzahl der Fahrräder.
Die zweite genannte Lösung, nämlich die Kreuzung auf baulich getrennten Radwege zu erreichen, ist leider auch alles andere als sicher, denn sie provoziert die Situationen, bei denen man scheinbar „aus dem Nichts angeschossen“ kommt, wie es nach Unfällen so häufig heißt. Sprich: man war nicht im Seitenspiegel zu sehen, weil der Radweg nicht direkt neben der Fahrbahn geführt wurde, sondern ein paar Meter weiter rechts, womöglich noch versteckt hinter parkenden Autos, Werbetafeln, Schaltkästen oder Büschen. Und wenn er dann nicht wenigstens ein paar Dutzend Meter vor der Einmündung direkt an die Fahrbahn geführt wird, sondern zusammen mit den Fußgängern in einigen Metern Abstand auf die Fahrbahn der Querstraße trifft, entsteht dieselbe fatale Situation wie bei den Verkehrsinseln: die abbiegenden Autos stehen schräg, und die Spiegel sind nutzlos. Das sicherste Kreuzungsdesign ist eines, bei dem man die ganze Zeit im Sichtbereich der Autos fährt: auf der Fahrbahn („Mischverkehr“) oder direkt rechts davon (Radfahrstreifen, Schutzstreifen, „protected bike lane“, Hochbordradweg direkt an der Bordsteinkante). Und wenn immer wieder klargemacht wird, dass die - schon nach wenigen Sekunden auf Rot springende - Fußgängerampel eben nicht für den Radverkehr gilt, sondern entweder die große Ampel, nach der sich auch die Autos richten, oder eine eigene Fahrradampel.
Am liebsten würde ich denen schreiben: ladet den Malte und den Yeti und den Hamburgize-Macher und den Pepschmier ein und lasst Euch von denen mal sagen, was von "getrennter Infrastruktur" und "Verkehrsinseln" an Kreuzungen zu halten ist.
(Anstatt auf "Einer aus Darmstadt fährt Rad" hereinzufallen.)
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Als die FDP 1982 ihre Wähler und ihren Koalitionspartner verraten hatte, betitelte man sie als "Fast Drei Prozent" und "Früher Dritte Partei".
Leider zögerte der Dicke aus Oggersheim die fälligen Neuwahlen so lange hinaus, dass sie es doch noch über die 5-Prozent-Hürde schaffte. Was folgte, waren die "Geistig-moralische Wende" (Einführung des Rammeln-Töten-Lallen-Privatfernsehens) und viele Jahre Bimbes und Anbiedern an Rechtsaußen.
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Da wir gerade bei der Partei Für Die Porschefahrer sind:
Deutsche-Bahn-Posten: Verkehrsminister Wissing will offenbar FDP-Parteifreunde beglückenDie Deutsche Bahn braucht einen neuen Chef des Aufsichtsrats. Verkehrsminister Volker Wissing hat nach SPIEGEL-Informationen zwei Kandidaten ins Auge gefasst.…www.spiegel.de -
Radfahrverbot auf Wegen unter 2 m Breite.
Echt? Gilt das nur im Wald oder auch auf Wegen, die neben Fahrbahnen verlaufen?

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Doch, doch, das passt m.E. seht gut zur Systematik der Verkehrszeichen:
![Zeichen 244a [Zeichen 244a]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-244a.png)
Diagonalbalken beenden offensichtlich etwas!
Also ab hier wieder aufsteigen aufs vorne über kipp... ähm ... also nach dem Reparieren der offenbar zu stark eingestellten Bremse wieder aufsteigen auf das wieder fahrbereite Fahrrad!
Radfahrverbot auf Wegen unter 2 m Breite.
Der Weg auf dem Bild hat Autofahrspuren, also mehr als 2 m Breite ...
Der Balken auf Ullies Foto geht aber von oben links nach unten rechts.
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Ah, Werbe-Bot auf Reisen ...
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Die mittlere Pro-Kopf-Radfahrleistung von Villabacho-Berlin (knapp 800km/a) ist auf Augenhöhe mit Villariba-Kopenhagen (gut 800km/a).
Villabajo und Villarriba, por favor!

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Verkehr und Nachhaltigkeit: Zukunftsforscher sagt, wie wir künftig in Städten unterwegs sein werdenBus, Bahn, E-Scooter, Fahrrad, Roboterauto – wie werden wir uns künftig fortbewegen in unseren Städten? Noch hakt es mit der nachhaltigen Mobilität. Doch sie…www.manager-magazin.de
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Nohfelden im Saarland: Betrunkener Autofahrer fährt Radlerin tot – und fliehtEr soll einen tödlichen Unfall verursacht haben und dann geflohen sein: Die saarländische Polizei ermittelt gegen einen 58-Jährigen und zwei Mitfahrer, die…www.spiegel.de

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Hömma, bist Du mit dem Dingens da von Dortmund aus rumgefahren? Das ist wie wennze mittem Original-Fiat-500 auffer Autobahn rumfahren tust ...
Nach "Die dickste Buxe vom Revier" sieht das nicht gerade aus ...
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Ratingen in NRW: Polizei blitzt Radfahrer mit 62 km/h – erlaubt waren 30Die Körperhaltung windschnittig, der Blick nach vorn: Im Kreis Mettmann ist der Polizei ein deutlich zu schneller Radfahrer bei einer Tempokontrolle…www.spiegel.de
Die Meldung der Pozilei lädt nicht ... aber ich frage mich angesichts des Fotos, warum an so einer Stelle Tempo 30 gilt ...
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ShowdownErleben wir die letzten Monate der Demokratie in Amerika? Oder die letzten von Donald Trump in Freiheit? Oder gleichzeitig beides?www.republik.ch
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Da hätte ich noch ein paar andere Gegenüberstellungen:
60 Jahre Altersunterschied:
Jaguar E-Type – Wikipediade.wikipedia.orgJaguar E-Pace – Wikipediade.wikipedia.org40 Jahre:
Mercedes-Benz Baureihe 107 – Wikipediade.wikipedia.orgMercedes-AMG R 232 – Wikipediade.wikipedia.orgIch erspare mir und euch jetzt Fotos von Maradona und Elvis "früher" und "später" ...
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Radfahrerin stirbt bei Abbiegeunfall mit LkwIn Hamburg-Poppenbüttel ist am Montag eine Radfahrerin bei einem Unfall tödlich verletzt worden. Mutmaßlich übersah sie ein Lkw-Fahrer beim Abbiegen.www.ndr.de
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... und weil ich gerade dabei bin:
Abgefragt wurde auch die Regel, dass ein Überholtwerdender seine Geschwindigkeit nicht erhöhen darf.
Die Regel ist mir bekannt. Und ich weiß auch, wie sie gemeint ist. Aber gegen ihren Wortlaut wird täglich millionenfach verstoßen, weil sonst kein einziger Lkw und keine Ente auf einer mehrspurigen Straße und kein Radfahrer an einer Kreuzung anfahren könnte, sobald links von ihm jemand schneller ist.
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https://www.adac.de/verkehr/rund-u…uer-autofahrer/
Im Wesentlichen nichts Neues, doch ein Kommentar gegen Ende hat mich an so manches Erlebnis auf dem Rad erinnert:
"Besonders schlecht schnitten in der ADAC Umfrage diejenigen ab, die ihr Verkehrswissen viel besser als das aller anderen Autofahrenden einschätzen."

Allerdings gibt es auch unter Radfahrern erhebliche Wissenslücken, z.B. rechts vor links betreffend. Da wird oft mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit davon ausgegangen, dass geradeaus Vorfahrt hat, vor allem in einer Überzahlsituation.
»Ganz oben in der Flop-Liste steht die Frage, welche Pkw, die eine Umweltzone befahren, der Kennzeichnungspflicht mit einer Feinstaub-Plakette unterliegen. Dass die Plakette nicht nur Benziner und Diesel, sondern auch E-Autos benötigen, wussten nur sechs Prozent.«
Ich gehöre zu den anderen 94 Prozent. Ganz ehrlich: ein reines E-Auto benötigt eine Plakette mit dem Nachweis, dass aus dem Auspuff weniger als das Limit rauskommt? Gilt das auch für die Elektro-Vespa und das S-Pedelec?
Meine beiden anderen Irrtümer: ich hätte den Zebrastreifen 10 Meter Abstand zum Stehzeug gegönnt - und ich bin nicht auf die Idee gekommen, dass auf einer mehrspurigen Straße Reißverschluss gilt, wenn eine Spur wegen eines Hindernisses plötzlich nicht mehr befahrbar ist. Das mag daran liegen, dass ich in knapp 40 Jahren noch nie erlebt habe, dass bei sowas der Reißverschluss angewendet worden wäre. Habt ihr das schon mal erlebt? Also: auf der linken von zwei Fahrspuren setzt einer den Blinker links, hinter ihm kommt der erste, zweite ... zum Stehen, während rechts der Verkehr rollt - traut sich da irgendeiner von den Linksfahrenden, auf "Reißverschlusss!!" zu pochen und in die mit 30 km/h oder schneller fahrende rechte Kolonne zu drängen? Oder: auf der rechten Spur bremst einer und hält, weil er Radfahrer und Fußgänger vorbeilassen muss ... da warten doch die Hinterleute brav auf eine Lücke, anstatt sich zu benehmen wie auf der Autobahn vor einer Baustelle.
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Der Lkw steht so weit in der Querstraße, dass man sich fragt, ob der wirklich nur mit Schrittgeschwindigkeit abgebogen ist.
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Die Meldung ist mal wieder geil. Verkehrsorganisation verweist auf §1 StVO und "Radfahrer können auch mal absteigen"

https://maengelmelder.jena.de/de/requests/7464-2022
B-Pflichtiger Geh- und Radweg auf Radweg, nur eine Seite und der Fußplattenträger quer über den Weg.
Ich hab die Meldung nicht eingestellt. Aber die Reaktion der Verwaltung ist unterirdisch.
edit:
immerhin gibt es unabgesprochen kommentierten Gegenwind

»dieser spektakulären Logik kann man das Schild auch auf die Straße stellen. Ich empfehle dann Paragraph 1.«
»Super Begründung der Stadt Jena.
Ich schlage vor, das Schild direkt auf der Fahrbahn (gerne auch auf der linken Spur) aufzustellen.
Mit einem Zusatzzeichen "§1 StVO beachten" sollte doch alles prima sein.«Made my day!