Beiträge von Fahrbahnradler

    Vater und Sohn verunfallen bei einer gemeinsamen Ausfahrt mit dem Auto. Der schwerverletzte Sohn wird in den OP-Saal geschoben. Der Chirurg erschrickt und sagt: "Ich kann nicht operieren, dass ist mein Sohn!"

    Das Beispiel stammt ja aus dem Englischen. Da steht "the" und ein geschlechtsneutrales Nomen. Im Deutschen funktioniert das nicht, denn da muss "die Chirurgin stehen" und nicht "der Chirurg".

    Es gibt allerdings eine Ausnahme. Jemand wie Sabine Mertens, das Aushängeschild der Genderverbot-Petition, bezeichnet sich auf der Website des Vereins Deutsche Sprache (den man wegen der politisch-kulturellen Ausrichtung eigentlich mit rollendem r sprechen und mit "oi" statt "eu" schreiben müsste) als Mann, denn da steht: »Sprecher«.

    Das ist die Hardcore-Rollback-Fraktion. Frauen sollen sich als »Kaufmann« oder »Lehrer« bezeichnen statt als »Kauffrau« bzw. »Lehrerin«.

    Gibt es in Jena eigentlich Stellen, wo [Zeichen 220-20] [Zeichen 251] [Zeichen 253] [Zeichen 254] [Zeichen 260] oder ein Schild für "Autobahn", "Kraftfahrstraße" erst wenige Meter hinter der Einmündung stehen? Sodass man also bis zu diesem Schild fahren dürfte und dann überlegen muss, wie man da wieder rauskommt? Wenden? Rückwärts fahren? Kann bei BAB teuer werden ...

    Ich könnte jetzt als weiteres Kriterium vorschlagen: "HSV" / "St. Pauli" oder "Hertha" / "Union" ... aber Scherz beiseite, ich habe mich immer wieder geärgert, wenn auf amtlichen Schreiben eine Person nur mit ihrem Nachnamen und vielleicht dem Anfangsbuchstaben des Vornamens aufgeführt ist. Was soll ich dann schreiben? Meine Notlösung war bisher immer, trotz Namen "Sehr geehrte Damen und Herren" zu schreiben.

    Dann habe ich es mit ziemlich vielen Studierenden zu tun. Ich bekomme Mails mit Namen, von denen ich nur erahnen kann, woher sie stammen, und bei denen ich keinen blassen Schimmer habe, ob Mann oder Frau oder sonstwas dahintersteckt. Das geht sogar mit europäischen Namen - Andrea, Dominique, Kim ...

    Von Viktor Lazlo und George Sand ganz zu schweigen ...

    Alles eine Nummer kleiner, aber anders als in den von Malte beschriebenen Vorfällen, war es in Jena kürzlich keine Überforderung seitens der Polizei, dass die jährlich "große" Fahrrad-Demo motorisierte Begleitfahrzeuge bekam, sondern angeblich so vom Ordnungsamt gefordert und von der Polizei umgesetzt.

    ...

    Interessanterweise ist der in der Zeitung erschienene, ausführliche Artikel diesbezüglich nur stark verknappt und ohne Erwähnung der kleinen Planänderung als Online-Text zu finden:

    https://www.tlz.de/regionen/jena/…d238862967.html

    Der Beitrag in der TLZ vom 6. Juli 2023 ging mehr ins Detail:

    Wo hat dieses Ordnungsamt eigentlich seine Vorbilder? In Tiflis?

    Meine Thesen für die Ursachen:

    1. jahrelanges Gewährenlassen der Quer"denker" und anderer Pöbler

    2. freie Fahrt für freie Bürger (mit Auto)

    3. Dobrindt, Scheuer, Wissing

    4. AfD

    5. politische und mediale Hetze gegen "Klimakleber" und andere, die was für die Umwelt tun

    6. politische Haltung der Polizei. Die waren mal besser drauf. Vielleicht muss es mal Dienstaufsichtsbeschwerden gegen die Verantwortlichen geben, die ihren Job nicht machen. Früher ging es, da haben dann eben die von ganz hinten mit dem Polizeimotorrad kräftig aufgeholt und sich vorne wieder in die Kreuzungsblockade eingereiht (à la "belgischer Kreisel")

    Na ja, und dann gibt es noch was:

    Die vorne fahren zu schnell, die hinten fahren zu langsam. Dann gibt es diese lang auseinandergezogenen Linien, durch die man ja durchhuschen könnte. Da muss der Veranstalter auf die Führungscrews einwirken und vielleicht auch mal mit den Schlussleuten kommunizieren nach dem Motto "wir hier vorne fahren 13,2 km/h, was habt ihr auf dem Tacho? Nur 11,5? Ihr könnt nicht schneller wegen Kinder auf Rädern? Dann fahren wir ab jetzt langsamer".

    Nach Attacke auf Radlerin in der Müllerstraße: Täter bedrohte Zeugin mit dem Tod
    Der 35-Jährige war noch aggressiver als bisher bekannt – frei kam er trotzdem erst mal.
    www.abendzeitung-muenchen.de

    Tja - war halt weder ein Klimakleber noch sonstwie irgendwie links.

    Zitat

    Die Einsatzkräfte vermuten, eine mögliche Ursache könne ein heißer Katalysator gewesen sein. Dabei sind Temperaturen von bis zu 300 Grad möglich. Auch das Stoppelfeld um die Autos herum brannte auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern.

    Karma is a bitch.

    Da ich aus Spanien von fast überall diese kleinen, von den Behörden aufgestellten Schilder "velocidad controlada por radar" kenne, kann ich nachvollziehen, warum die Behörden in Bayern keine Handhabe sehen.

    Aber könnten nicht der ADFC, der FUSS e.V. oder andere sich einfach so an diese und jene, also an möglichst viele Straßen stellen und sowas wie "Radar 30/50/70 (was immer da gilt) auch hier!" auf Schildern hochhalten?

    Denn offenbar bewirken solche Schilder (im Gegensatz zu den gelben Ortsschildern oder den runden mit Zahlen drauf), dass bestimmte Autofahrer sich an die Regeln halten ...