Beiträge von Fahrbahnradler

    https://dserver.bundestag.de/btd/20/094/2009475.pdf

    Frage:

    Zitat

    13. Wie viele und welche Bahnhöfe in Deutschland (bitte nach Ländern, ggf. Landkreis und Größenkategorie differenziert aufschlüsseln) verfügen nach Kenntnis der Bundesregierung jeweils über

    a) einfache Fahrradstellplätze,

    b) Fahrradparkhäuser oder überdachte Unterstellmöglichkeiten,

    c) Ladepunkte für E-Bikes,


    Antwort:

    Zitat

    Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen sind Teil des ruhenden Verkehrs.

    Aha. Und was heißt das in der Praxis?

    Zitat

    Der Bund hat eine Zuständigkeit für Bahnhöfe ausschließlich im Rahmen des Bundesschienenwegeausbaugesetzes, das eine Förderung ausschließlich der Schieneninfrastruktur des Bundes (und von Bahnhöfen, soweit diese betriebsnotwendig für das Funktionieren dieser Infrastruktur sind) erlaubt. Die Zuständigkeit für die Fahrradinfrastruktur, wie z. B. die Fahrradabstellanlagen und Fahrradparkhäuser, fällt daher grundsätzlich in die Zuständigkeit der Länder und Kommunen. Demzufolge liegen der Bundesregierung keine eigenen Kenntnisse vor. Nach Auskunft der DB AG können die seitens der DB Station&Service AG bekannten Fahrradabstellanlagen und -stellplätzen inkl. Stellplätzen mit gesichertem Zugang je Bundesland der Anlage 5 entnommen werden.* Eine systemische Auswertung von Ladepunkten für E-Bikes wird nach Auskunft der DB AG nicht geführt.

    * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/9475 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.

    BundeslandAnlagenHochrechnung Stellplätzedv. Stellplätze mit gesichertem Zugang
    Bayern1.57398.4354.433
    Nordrhein-Westfalen1.61370.62226.430
    Niedersachsen95651.56815.118
    Schleswig-Holstein30618.6043.312
    Brandenburg38826.1151.597
    Hamburg3099.6731.485
    Sachsen4309.441434
    Baden-Württemberg1.87859.1467.718
    Bremen665.6273.520
    Sachsen-Anhalt1475.552837
    Thüringen1153.06650
    Hessen1.05624.0982.272
    Rheinland-Pfalz41912.2141.204
    Berlin84119.69726
    Saarland5069535
    Mecklenburg-Vorpommern2365.515290
    Summe10.383420.06868.761

    68.761 Stellplätze gesichertem Zugang - ich bin beeindruckt. Das sind ja fast doppelt so viele wie an den Bahnhöfen von Amsterdam und Utrecht zusammen ... und das bei nur der 65-fachen Einwohnerzahl ...

    Kuscheljustiz.

    Die aber von den einschlägigen Medien nicht entsprechend skandalisiert wird. Und da die Staatsanwaltschaft weisungsgebunden ist, wäre doch mal der Regierende und seine Verkehrssenatorin zu fragen, ob sie der Staatsanwaltschaft den Auftrag gegeben haben, einen notorischen Gesetzesbrecher ("prall gefüllte Akte in Flensburg") für das Inkaufnehmen der Tötung eines Menschen quasi straffrei davonkommen zu lassen - denn das was der bekommen hat, entspricht doch eher dem Umnieten einer Laternenpfahls

    Stimmt schon. Aber die Option mal eben 2 km rückwärts zu fahren, um die Beschilderung zu überprüfen, bevor die Situation aufgelöst wird, hatte er eben auch nicht.

    Ob er sich auf eine Abklärung vor Ort über Google Maps o.ä. wohl eingelassen hätte? :)

    Hat sich dann so verhalten wie die meisten anderen Verkehrsteilnehmer, die man auf Fehlverhalten anspricht. Menschlich, aber nicht unbedingt professionell.

    In einer idealen Welt würde er jetzt persönlich zurückmailen, sorry, hab's überprüft, lag verkehrt, nächstes Mal bin ich schlauer.

    Alter Witz:

    Streit zwischen Bürger und Vertreter der Obrigkeit. Bürger: "Aber nehmen Sie doch Vernunft an!" - "Ich bin Beamter, ich darf nichts annehmen!"

    Eine dreiarmige Verkehrsanlage als Radfahrerhölle. Da hängt ja nicht mal ein Hinweis, wie Radfahrer bitte "geradeaus" fahren sollen, was hier baulich als Linksabbiegen angelegt ist. Kein [Zeichen 138-10] als Warnhinweis für Kfz-Führer, dass dort möglicherweise Radler den [Zeichen 240] verlassen, weil er nicht da hinführt, wo sie hinwollen.

    Und ich kann mir allzu lebhaft vorstellen, dass der Lkw-Fahrer weit ausgeholt hat, ohne darauf zu achten, dass "von rechts" ein Radfahrer kommt.

    Aber ohne Zeugen und ohne Dashcam ist das alles Spekulation.

    Kleine Fehler im Bereich irrelevanter Verkehrsteilnehmergruppen, die erwartungsgemäß erst nach Projektfertigstellung erkannt werden, sichern Folgeaufträge und ermöglichen gleichzeitig eine termingerechte und kosteneffiziente Planung ;)

    Und dann gibt es ja noch die bewussten Manipulationen wie in Norderstedt am Kreisel Ochsenzoll, wo die ausgehängten und den Bürgern vorgeführten Pläne _keinen_ freien Rechtsabbieger von Süd nach Ost hatten. Als der Asphalt da lag, hieß es bedauernd: "och jo, das haben wir nachträglich geändert, na und?"


    Zitat aus https://www.ikz-online.de/staedte/iserlo…d240779926.html

    Zitat

    Mehrere Schilder weisen am Anfang des Weges, der auch für Forstarbeiten genutzt wird, auf die verbotene Einfahrt hin.

    Dennoch nahm die 87-jährige Frau aus Sümmern den schmalen Waldweg, um zu einer Geburtstagsfeier in die Gaststätte zu fahren. „Seitdem wir die Schilder aufgestellt haben“, so Inhaber Christian Speerschneider, „fahren da mehr Leute durch, egal welchen Alters“.

    er "war" abgebogen, schreibt die Zeitung.

    Wenn die Verhältnisse noch so sind wie auf dem Bild vom Mai 2022, dann war er mitten beim Abbiegen, genauer: beim Durchfahren des "freien" Rechtsabbiegers. Und vielleicht höchstens am Überlegen, ob er auf der rechten Spur weiterfährt oder gleich auf die linke rüberzieht.

    Google Maps
    Find local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.
    www.google.de
    Cargobike: Wo zwei Lastenräder einen Lkw ersetzen
    Städte engen den Raum für Autos ein, wollen so den CO₂-Ausstoß reduzieren. Auch Zusteller, Handwerker und Logistiker müssen nun umdenken. Cargo Cycle baut die…
    www.manager-magazin.de
    Zitat

    Vor uns steht der "Nanuk Megaliner". "Grüner Transport. Mit Muskeln und Strom" steht auf der Plane des Lastenrades. "Eines der größten weltweit", versichert Rusche. Knapp sieben Meter in der Länge misst das kleine Monster, 500 Kilogramm kann es zuladen. Weil es gerade etwa einen Meter breit ist, darf es deshalb auch überall fahren, wo Fahrräder erlaubt sind. Auf der Ladefläche ist Platz für drei Euro-3-Paletten in Reihe.

    "darf".

    Aber auch "kann"?

    Wie kommt das Ding um die Kurve oder die Ampelmasten an der Kreuzung, ohne über den Fußgängerbereich des Hochbords zu cruisen?

    Wie steht das Ding an einer roten Fahrradampel?

    Und wo steht es, wenn ein-/oder ausgeladen wird?

    Zitat

    Rose fordert seit langem Tempo 30 in der Stadt. Wo keine Radwege vorhanden seien, gehörten Fahrräder neben Autos gleichberechtigt auf die Straße, sagt er. Dann werde auch der Cargobike-Verkehr weiter Fahrt aufnehmen, "weil endlich mehr Platz da ist".

    Der Platz ist doch jetzt schon da, auch wenn da irgendwo ein "Radweg" auf dem Hochbord ist. Nennt sich Fahrbahn

    Da braucht man sich nur die Modell-Palette und die Preise der KFz ansehen und dann erübrigt sich Ihre Frage eigentlich.

    Ich bin Mitglied im ACE, dem ehemals gewerkschaftseigenen Verkehrsclub.

    Da wurde in der aktuellen Mitgliederzeitschrift über den "Dauertest" mit einem Volvo XC40 berichtet, einem "Kompakt-SUV".

    • 2018: Europas Auto des Jahres 2018
    • 2018: Women’s Car of the Year
    • 2018: Familienauto des Jahres

    Hm. Und was bietet das "Familienauto"?

    Zitat

    Mit 419 Litern ist der Kofferraum sehr geräumig.

    Bei umgeklappter Rücksitzbank sind es 1.309 Liter

    Erlaubte Zuladung: 462 kg

    Basispreis 63.190 Euro

    Zum Vergleich: Opel Kadett E Kombi: 565 bis 1.800 Liter Kofferraum, 540 kg Zuladung.

    Zitat

    Spaß macht die Motorisierung. Mit 408 PS sind die stolzen 2,1 Tonnen Leergewicht in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt.

    Das sind so Sätze, da überlegt man sich, die Mitgliedschaft zu kündigen. Haben die den Schuss noch nicht gehört?

    Und dann schaut man nach:

    Es gab/gibt ihn als Benziner: mit 129 bis 250 PS; als Diesel mit 150 bis 200 PS; als Stromer mit 231 bis 408 PS.

    Mal nachschauen: bis 1993 gab es keinen Porsche 911, der 408 PS oder mehr hatte. Familienauto, ja ja.