Beiträge von Fahrbahnradler

    Das Neueste zum Thema Trump: Die USA sind jetzt auf dem Niveau von Iran, Pakistan und Deutschland 1938.

    Zitat

    Der »Laken Riley Act« verschärft bestehende Regeln, indem er Bundesbehörden ausdrücklich verpflichtet, Betroffene auch für geringfügige Vergehen wie Ladendiebstahl in Einwanderungshaftzentren festzuhalten – vorher war dies nur bei schweren Straftaten der Fall. Direkt von dort sollen sie so schnell wie möglich abgeschoben werden, es sei denn, es bestehen rechtliche Hindernisse. Hier  können Sie den Gesetzestext im Original nachlesen.

    Dabei muss die Schuld wegen des konkreten Delikts nicht unbedingt nachgewiesen sein. Ein Verdachtsmoment reicht. Betroffene haben kein Recht auf eine Anhörung zum Vorwurf, Freilassung gegen Kaution oder eine Prüfung, ob sie tatsächlich ein Sicherheitsrisiko darstellen.

    »Laken Riley Act«: US-Kongress billigt Gesetzentwurf zur Verschärfung der Einwanderungspolitik
    Es dürfte das erste Gesetz werden, das der neue US-Präsident unterzeichnet: Durch den »Laken Riley Act« können straffällig gewordene Einwanderer ohne gültige…
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    Diese "technologieoffenen" Flugtaxis, die die CDU in Berlin lieber mag als Fahrräder, haben ein klitzekleines Problem:

    (S+) Flugtaxis in Nöten: Elektro-Senkrechtstarter produzieren lebensgefährliche Abwinde
    Sie sollten den innerstädtischen Luftverkehr revolutionieren. Nun aber zeigt sich: Die viel gepriesenen Senkrechtstarter mit Elektroantrieb produzieren…
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    Die US-Luftverkehrsbehörde FAA hat in einer Studie untersuchen lassen , welche Art von Abwinden diese vergleichsweise leichten Flugmaschinen typischerweise produzieren. Das Ergebnis: Bei Start und Landung sorgen ihre zahlreichen Rotoren, die im Vergleich zu Hubschraubern viel kleiner sind, für enorme Luftbewegungen. Drei nicht weiter benannte eVTOL-Prototypen haben Forschende im Auftrag der FAA getestet; bei allen haben sie nahe am Start- oder Landepunkt Windgeschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern pro Stunde gemessen. Das entspricht der Stärke eines Hurrikans der Kategorie 2. Wo solch ein eVTOL landet, da kann ein Mensch nicht mehr stehen. Steinchen fliegen umher; alles, was lose ist, kann sich in ein Geschoss verwandeln.

    Die Abwinde der Flugmaschinen breiten sich als »downwash« zunächst vertikal nach unten aus. Sobald sie aber auf eine Oberfläche wie das Vertiport stoßen, bewegen sie sich kreisförmig horizontal weiter, was als »outwash« bezeichnet wird. Selbst in 30 Metern Entfernung vom Zentrum entsprach die Kraft des »outwash« noch der eines schweren Sturms. Die Autoren der Studie mahnen, dass solch heftige Abwinde eine Bedrohung für Menschen und Dinge darstellten – und das weit über den eigentlichen Sicherheitsbereich eines Vertiports hinaus. Die Gefahren für Umstehende, für Gebäude und nahe des Landeplatzes geparkte Flugzeuge überträfen noch jene, die von startenden und landenden Hubschraubern auf traditionellen Heliports ausgingen.

    Na gut, das kann man ja noch durch die Vorschrift in den Griff bekommen, dass Fußgänger und Radfahrer keine Straßen und Plätze mehr benutzen dürfen, auf denen Willi Wichtig und Alice Egal starten oder landen wollen, aber es gibt ja etwas, das sich nicht per ordre de Merzi beseitigen läst:

    Zitat

    Auch die Idee, dass Villenbesitzer künftig vom Rasen ihres Gartens per autonom fliegenden eVTOL in ihr Chefbüro in Citylage starten, hat durch die neuen Erkenntnisse deutlich an Charme verloren: Der Garten wäre verwüstet – und das Vertiport über dem Büro gliche einer Festung, die sich mit anspruchsvoller Architektur kaum versöhnen ließe.

    Zitat

    Baerbock:

    Dennoch blieben die USA der engste Partner Deutschlands.

    Schon klar, der US-Präsident baut sich gerade eine Oligarchendiktatur, und bei unvoreingenommener Betrachtung dürften die USA sehr schnell auf den einschlägigen Indices auf oder sogar unter das Niveau von Pakistan, Nordkorea, Russland oder anderen - aus Sicht der Bundesregierung - Pariastaaten wie Cuba und Venezuela rutschen, aber das wird nicht dazu führen, dass man die "wertebasierte Außenpolitik" auch auf den größten aller Schurkenstaaten anwendet. Man will ja weiterhin Geschäfte mit dem Regime machen und nicht riskieren, dass die USA ihre Militärbasen so nutzen wie sie das in anderen Ländern gemacht haben (Panama zum Beispiel).

    Die Mehrheit schluckt es ja auch.

    Zum Beispiel, dass Marokko sich die Westsahara einverleibt, einen Staat, der von mehr UNO-Mitgliedern anerkannt wird als Taiwan. Sanktionen? Nöö. Die dürfen sogar die Fußball-WM ausrichten. Ich bin mal gespannt, was los ist, wenn die auf ihren Trikots und Fahnen den Umriss des Landes inclusive Westsahara abbilden.

    Oder: der Friedensprozess in Kolumbien lief und läuft unter der Aufsicht von zwei "Garantiestaaten" - Cuba und Norwegen. Einer dieser Staaten ist deswegen von Trump in seiner ersten Amtszeit auf die Liste der "Unterstützer des Terrorismus" gesetzt worden (und steht da immer noch, trotz Biden). Einmal dürft ihr raten, welcher der beiden Staaten das wohl ist.

    Aus der BPK vom 20.11.2024: :)


    Und Telepolis räumt tatsächlich auf: :)

    https://www.telepolis.de/features/Abhoe…nd-3399486.html

    Passend dazu verrenkt sich der SPIEGEL-Kolumnist bis zum Gehtnichtmehr, um nicht den Begriff "imperialistisch" auf die Politik der USA im 20. Jahrhundert anzuwenden.

    (S+) Meinung: Der Imperialismus schlägt zurück - Henrik Müller Kolumne
    Die Weltordnung zerfällt in rasender Geschwindigkeit. Bei allen Gegensätzen teilen Trump, Xi und Putin ein Ziel: die Aufteilung der Welt in Imperien. Was kommt…
    www.spiegel.de

    "Hegemon" ist sein Euphemismus. Und dann behauptet man auch noch, Trump wolle es jetzt Putin nachmachen, was das Einverleiben fremden Territoriums angeht. Dabei war es ja andersrum - Putin dachte offenbar, er könne einmarschieren und annektieren wie die USA in ihrem Hinterhof Lateinamerika, und wahrscheinlich fragt er sich immer noch, warum seine Sportler von Olympia und Weltmeisterschaften ausgeschlossen wurden, während mitten im Vietnamkrieg die USA Medaillen am Fließband sammeln durften und wahrscheinlich auch noch die Fußball-WM 2026 mit ausrichten dürfen.

    Jetzt rutschen wir hier in einen sehr ernsten Bereich rein. Im ZEIT-Artikel über Lokführer gibt es einen Satz, den ich als Bahner korrigieren muss:

    »Viele Lokführer wollen zwar zurück in ihren Job. Aber ich verstehe gut, wenn vorbelastete Menschen keine Lok mehr führen wollen.«

    Er hätte sagen müssen »keine Lok mehr führen wollen oder können«. Denn wenn der Tf (Triebfahrzeugführer, so heißen sie offiziell) bei einer späteren Fahrt plötzlich Schweißausbrüche bekommt, seinen Zug stoppen und sich auswechseln lassen muss, dann hat sich der Beruf für ihn faktisch erledigt. Da greift dann auf jeden Fall der Arbeitgeber ein. Das "nichts machen können" ist das Schlimmste daran. Ein Lkw-Fahrer kann noch versuchen auszuweichen. Der Tf im ICE oder auch in der Tram kann das nicht. Der ist machtlos.

    »Seine Bundeswehr-Auslandseinsätze in Mali hatten bei ihm ein Alkoholproblem ausgelöst

    »Demnach hat die Polizei mehrfach versucht, den Alkoholpegel des BMW-Fahrers zu messen. Obwohl das nicht gelang, ließen sie ihn weiterfahren.«

    »Auch ein Prozess gegen die beiden Polizisten aus Schleswig-Holstein steht noch aus. Sie sind angeklagt wegen der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen und fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen.«

    Auf den Prozess bin ich gespannt. Wie in Magdeburg und New Orleans: Die Polizei macht ihren Job nicht. Da nützen also keine »abschieben!«-Rufe oder schärfere Gesetze, wenn die einen sturzbesoffenen Soldaten weiterfahren lassen (darf ich vermuten, dass die bei einem bekifften Fahrer und FCK AFD-Aufkleber ganz anders reagiert hätten?) oder wenn die Poller nicht hochgefahren werden oder diejenigen, die die Lücke sichern sollen, gerade Pommes holen gefahren sind.

    Und, lieber Herr Linnemann: Soldaten, die im Auslandseinsatz waren, scheinen die Ersten zu sein, die auf eine Gefährder-Liste kommen müssten. Der Typ, der sich im Tesla vor dem Trumphotel in die Luft gejagt hat, war sogar zeitweilig in Deutschland stationiert, den hätte man also abschieben sollen, oder?

    »Durch die mangelnde Beleuchtung am Fahrrad ist dieser kaum erkennbar gewesen.«

    Da hatte der Autofahrer aber Glück, dass das kein vom Laster gefallener Baumstamm oder Kühlschrank war, sonst hätte die Pozilei womöglich was von "Sichtfahrgebot" und "nicht angepasster Geschwindigkeit" schreiben müssen.

    Ich tippe auf einen Wasserbauingenieur. Bei der "Straße" hat man sicherlich noch einen Straßenbauingenieur hinzugezogen, aber wo die doofen Fußgänger und Radfahrer bleiben, hat der Wasserbauer gleich mit erledigt, als er das Sperrwerk und die Schleuse entworfen hat. Den Verkehrszeichenplan hat dann der Straßenbauing. gezeichnet und die Leute von der Verkehrsbehörde waren froh, dass sie damit nichts zu tun hatten.

    So wird es gewesen sein. :)

    Jau. Schöne Fischtreppe.

    Warum wird wohl kein Verbotsverfahren gegen die AfD eingeleitet? Weil die AfD dann hundertseitenweise aus Programmen und Äußerungen derjenigen Parteien zitieren würde, die seit etwa 1990 als Antwort auf Naziangriffe auf Ausländer das Asylrecht faktisch abgeschafft und sich immer wieder im Scharfmachen gegenseitig überboten haben.