Ah, schau an - so ähnlich fing es in Hamburg mit der Fahrradstation auf dem Campus auch mal an:
Beiträge von Fahrbahnradler
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Die Züge wurden nicht für Pedelecs gebaut. Auch nicht für Tandems, Trikes - und auch nicht für Mountainbikes mit diesen meterbreiten Lenkern samt Spießen nach vorne (bei den Cyclassics-Jedermannrennen waren solche Lenker zumindest in einigen Jahren verboten, wegen Verletzungsgefahr für andere Radler).
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Noch mehr Hass:
- BILD Hamburg zum Unfall
- BILD Hamburg zur Mahnwache
- Thomas Knoop NEWS zur Mahnwache
- Hamburger Autoblatt zum Unfall
- Hamburger Autoblatt mit weiteren Weisheiten
- NDR Hamburg über die Mahnwache
Mal ganz ehrlich: Ein Medium, das so angelegt ist, dass man dort liest "Getötete Radfahrerin hinterlässt zwei kleine Kinder - gefällt 33 Mal" möchte ich mir nicht freiwillig antun.
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»Diverse Demonstranten blockieren derzeit die Straße mit einer Liegeblockade, obwohl die Polizei die am Unfallort versammelten Menschen gebeten hatte, die Straße freizuhalten.«
Das ist also die größte Sorge der Polizei. Der Kraftverkehr muss rollen.
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Es sieht schlecht aus auf der Brücke zum Elbtunnel:
https://www.mopo.de/hamburg/gebroc…eiter--30115532
»Seit zehn Tagen gibt es fast täglich eine neue Hiobsbotschaft, die den Verkehr für Stunden fast komplett lahmlegt. Alles begann mit einem umgekippten Laster voller Mehl auf Höhe der A7-Abfahrt Volkspark. Dann folgte die erste gerissene Dehnungsfuge vorm Tunnel. Dann ein schwerer Auffahrunfall mit einem Toten und dann riss zwei Tage nach der Reparatur der ersten Dehnungsfuge die zweite. Und auf einer Ausweichstrecke auf der B73 kurz vor Buxtehude verunfallten am Donnerstag zwei Menschen schwer.
Jeder, der ernsthaft glaubte, noch einen Schleichweg zu kennen, stand am Ende auf irgendeiner kleinen Straße noch länger, als wenn er sich brav ans Stauende eingereiht und zwei Stunden Radio gehört hätte.
In den Harburger Bergen fuhren Autos mit bayerischen Kennzeichen demütig aus unbefestigten Waldwegen auf die Hauptstraße zurück. Laster-Fahrer starrten mit stahlhartem Blick und vorgerecktem Kiefer geradeaus und ließen an den Autobahn-Auffahrten niemanden mehr einfädeln. Die Nerven lagen blank.«
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Da fällt denen dieses »Man sieht doch, was gemeint ist« auf die Füße.
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Bei dieser angeblichen Rotlichtfahrt hätte ich gerne die Streuscheibe gesehen, die der Radfahrer wahrgenommen hat. Es ist nämlich durchaus üblich, in Fahrtrichtung ein Fahrradsymbol mit reinzusetzen, während in - der hier zu sehenden - Gegenrichtung kein Fahrrad in der Streuscheibe ist. Daraus kann man dann erkennen, ob es sich um einen Zweirichtungsradweg handelt oder nicht.

Ich habe gerade mal nachgeschaut:
http://akademie-der-polizei.hamburg.de/fahrradstaffel/
Aktuell sind zehn Polizeibeamte von April bis Oktober im Hamburger Stadtgebiet auf ihren Fahrrädern im Einsatz. Im Winter - von November bis März – reduziert sich das Team auf fünf Mitarbeiter und sorgt auch in der kalten Jahreszeit für Sicherheit im Hamburger Radverkehr. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf eine funktionstüchtige Beleuchtungseinrichtung gelegt.
Ich bin ja versucht, den Namen dieser Institution ins Englische zu übersetzen, also: Police Academy. Oder fühlt sich dann diese Staffel beleidigt?
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Das kannst Du laut sagen. Ich finde es bemerkenswert, dass der immer wieder in der Öffentlichkeit stehende Herr Cissek sich hier derart offenbart. »Zum ersten Mal werden Autofahrer kontrolliert.«
Was auch auffällt: kein einziger Autofahrer nimmt die Polizisten ernst. Die setzen ihren Weg fort, schließen das Auto auf, setzen sich rein - und ich warte die ganze Zeit darauf, dass der Polizist laut und energisch »Stopp!« ruft und Ausweis, Fahrzeugpapiere und Führerschein verlangt.
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Hamburger fahren am ersten Ferientag gerne mal einkaufen.

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Uah - das waren ja laufende Kranarbeiten über dem Radweg, da wird's einem schon beim Lesen schlecht. Da hätte die Sicherung des Radweges also darin bestehen müssen, dass zwei Fahrspuren gesperrt werden - eine für den Rad- und Fußgängerverkehr, eine als Sicherheitsabstand zum LKW. (Sage ich mal so vom grünen Tisch aus.)
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Wenn der Neigungswinkel einer Barke zu groß wird, kippt der Kahn um. Die Baken im Bild können das noch gut ab.

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Aber wenn hohe Geschwindigkeiten gefahren werden können, ist MIV i.d.R. das schnellste Verkehrsmittel.
Oder die Bahn. HH-Frankfurt 3:30, HH-Berlin 1:45, Paris-Marseille 3:15, Barcelona-Sevilla 5:25

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Samstag 5.5. ist in Hamburg erster Ferientag. Viel Spaß!

Elbtunnel ist Glückssache - der kann frei aussehen, und dann fällt der Hammer, weil ein LKW die Höhenkontrolle ausgelöst hat.
Geesthacht ist ein sehr großer Schlenker, und man muss da auch noch mal zwischendurch auf die B 207 nach Schwarzenbek, aber sonst ist die B 404 (A 21) eine gute Ausweichstrecke, die einen bis vor die Tore Kiels bringt.
Ich an Deiner Stelle würde Gerhards Tipp befolgen und zwischen Bremen und Buchholz den Verkehrsfunk hören (versuche, so früh wie möglich UKW 90,3 reinzubekommen, das ist NDR 1 Hamburg; ansonsten UKW 87,6 NDR 2).
Nördlich vom Elbtunnel ist eine Baustelle an der nächsten, wie Quiddje schrieb. Problem: Wenn es auf der innerstädtischen Baustelle dicht ist (also vor Schnelsen), dann ist Ende Gelände.
Falls die A 1 frei angesagt wird, A 1 durchfahren.
Falls Du am Buchholzer Dreieck auf die A 261 eingebogen bist, um zum Elbtunnel zu kommen, und dann plötzlich die Ansage kommt »Elbtunnel zu« oder »von Othmarschen bis Schnelsen-Nord 12 km Stau«, gibt es noch ein paar Schleichwege als spontane Notlösung:
Auf der A 261 (Verbindung zwischen A 1 und A 7) an der AS Hamburg-Marmstorf/Lürade runter und auf der B 75 nach Hamburg-Harburg; die geht über in die A 253. Dann kannst Du auf die A 1 wechseln: a) AS Neuland quer zur AS Harburg (südlich der Süderelbe); b) AS Wilhelmsburg-Süd zur AS Stillhorn (nördlich der Süderelbe); c) die B75/A253/A252 bis zum Ende fahren (Kreuz HH-Süd) und dann den winzigen Schlenker nach Süden (!) auf der A 255 zum Dreieck HH-Süd machen, wo Du auf die A 1 wechselst (Vorsicht, sehr enge Kurve).
Falls die Ansage »Sperrung / Stau« erst kommt, wenn Du den Elbtunnel schon fast siehst (also die AS Heimfeld hinter Dir hast und auf der langen Hochbrücke über das Marsch-/Hafengebiet bist: AS Waltershof runter und über die Köhlbrandbrücke rüber (Panorama!!!), dann die Hauptstraße entlang bis auf die Veddel (in Sichtweite der Elbbrücken), dann (in der Straßenmitte!) runter und quer durchrutschen auf die A 255 Richtung Süden zum Dreieck Hamburg-Süd, dort wieder in der Hundekurve auf die A1. Dann habt ihr eine »Hafenrundfahrt« inclusive, und an einem Samstag sollte das machbar sein.
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Jeder, der reinfährt, provoziert den nächsten, zum Beispiel auch von rechts, der ihm dann womöglich im Weg steht. Wenn mal einer stehenbleiben würde, gäbe es ja zumindest die Chance, dass auch andere dran denken: »Hey, wenn wir uns nicht alle im Notausgang verkeilen, kommen wir ja nacheinander alle durch.«
Schwierig, ich weiß, weil 20 % (?) Idioten ausreichen, um alles wieder kaputtzumachen.
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Ich meine mit »Doofheit« ein Verhalten wie das Zufahren von Kreuzungen. Da müsste auch der Autofahrer, dessen IQ seinem Reifenquerschnitt entspricht, eigentlich wissen, dass er sich damit selber ins Knie schießt.
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Es kann ja wohl nicht angehen, dass diejenigen, die die Verkehrsbehinderungen verursachen auch noch damit belohnt werden, dass sie ihre gewohnten Wege fahren können, während alle anderen Verkehrsteilnehmer zu Umwegen gezwungen werden.
Hab ich das nicht schon mal gelesen, mit Bezug auf eine Brücke in Berlin, wo BVG-Busse und Radfahrer ausgesperrt wurden, weil die Autofahrer zu doof waren, Ampeln und sonstige Verkehrsregeln zu akzeptieren?