Wenn Du so verhältnismäßig agieren dürftest wie der Staat beim Verdacht einer Weiterleitung illegaler Inhalte seitens eines Nachrichtenportals (in Freiburg, also linksunten in Deutschland ansässig), dann dürftest Du eine Razzia beim Supermarkt durchziehen und deren Warenvorräte beschlagnahmen und die anwesenden Kunden gleich mit erfassen.
Beiträge von Fahrbahnradler
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So locker werden die da nur hingestellt, wenn die Fahrzeugtransportwagen nicht sehr voll sind. Dann stehen da auch schon mal 20 Motorräder in einer Reihe hintereinander statt - wie sonst - immer zwei auf gleicher Höhe.
In den Wagen für die Fahrgäste können die Fahrräder aus zwei Gründen nicht untergebracht werden:
1) Es gibt dort keine Laderäume für Fahrräder oder anderes Sperrgepäck (DAS wäre Platzverschwendung in einem Schlaf- und Liegewagenzug, in den viele nur ein Kosmetikköfferchen und eine Tasche ins Abteil mitnehmen).
2) Altona ist die große Ausnahme unter den Verladestationen insofern, als hier die Autos am Personenbahnsteig eingeladen werden und es sehr einfach ist, Dinge zwischen Auto und Abteil hin- und herzuschieben. Anderswo ist bzw. war die Verladung räumlich getrennt: in Avignon und Narbonne wurden Shuttlebusse eingesetzt, weil Autoverladung und Personenbahnhof teilweise mehrere Kilometer auseinanderlagen. Auch in München oder Hildesheim wäre es nicht möglich gewesen, sein Fahrrad in den Liegewagen zu packen, bevor man das Auto verlädt.
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Derzeit in »Neues Deutschland«: die Serie »Sattelfest«
https://www.neues-deutschland.de/artikel/109294…-verlieren.html
https://www.neues-deutschland.de/artikel/109363…-von-unten.html
Zitat»Wir bauen die Autoparkplätze übrigens nicht ab, sondern widmen sie zu Fahrradstellplätzen um«, so Lehmkühlers Sprachregelung. Bis zu zwölf Räder können dort abgestellt werden, wo bisher nur ein Auto Platz fand.
https://www.neues-deutschland.de/artikel/109435…-den-inbus.html
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Um Missverständnisse zu vermeiden: Zwar darf dieser Zug auch von Nicht-Auto/Motorradfahrern benutzt werden (siehe Flixtrain Hamburg-Freiburg/Lörrach), aber die Fahrräder dürfen - wie einst auf den Autozügen der DB - nur von Autofahren mitgebracht werden. Da sie nicht auf dem Dach bleiben können und auch nicht auf irgendwelchen Paulchen-Trägern, müssen sie woanders hin. Wenn sie nicht ins Auto passen (gab's auch schon: alle Insassen raus aus dem Kombi, rein mit dem Rad), dann werden sie verzurrt. Zu DB-Zeiten wurden sie dazu flach auf den Boden gelegt, BTE macht es anders.
Es ist schon vorgekommen, dass bei einem Stopp des Zuges in einem Bahnhof jemand auf die Ladefläche geklettert ist. Aber erstens betraf das eine Harley, zweitens war es eine Spanierin, drittens war sie danach um 25 Euro ärmer und viertens hatte sie für das Geld auch einen kurzen Vortrag über 15.000 Volt und Faraday'sche Käfige bekommen.
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entsprechend §10 StVO fährt der Radfahrer hier von einem Sonderweg (Radfahrstreifen) auf die Fahrbahn ein. Dabei hat er den Verkehr auf der Fahrbahn zu beachten, nötigenfalls ist anzuhalten.
Kommt es beim "einfach geradeausfahren" zu einem Unfall, ist der Radfahrer schuld.
An welcher Stelle fahre ich hier von einem Sonderweg auf die Fahrbahn ein? An welcher Stelle muss ich hier nötigenfalls anhalten?
(Hamburg, Steinstraße, vor dem Finanzamt)
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§ 10 setzt doch aber voraus, dass man nicht geradeaus fährt, sondern von der Seite kommt (aus einem Grundstück, einem verkehrsberuhigten Bereich, von anderen Straßenteilen ... auf die Fahrbahn einfahren) oder aber vorher steht (vom Fahrbahnrand anfahren) ...
»Die Absicht einzufahren oder anzufahren ist rechtzeitig und deutlich anzukündigen; dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen.«
Wie mache ich das also, wenn ich an dieser Stelle geradeaus weiterfahren will? Soll ich links den Arm raushalten?
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Dein Szenario setzt aber voraus, dass der Radfahrer früher als der Autofahrer am Ende der weißen Linie angekommen ist. Es muss auch nicht einfädeln, er muss einfach nur geradeaus fahren. Eine Haltelinie oder ein Vorfahrt-gewähren-Schild gibt es dort für ihn nicht. Wie käme also ein Auto dazu, 30 oder 50 cm weiter schon so weit rechts zu fahren, dass der Radfahrer plattgemacht wird?
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Ich würde mal sagen: Die DB würde sich und den Kunden einen Gefallen tun, wenn sie diesen Passus ihrer Beförderungsbedingungen
ZitatJeder Reisende darf nur ein Fahrrad mitnehmen. Die Mitnahme ist auf zweirädrige, einsitzige, nicht- oder elektrohilfsmotorisierte Fahrräder sowie zusammengeklappte Fahrradanhänger beschränkt. In besonderen Zügen können, sofern ausreichend Platz vorhanden ist, auch nichtmotorisierte Liegeräder, Tandems sowie Dreiräder mitgenommen werden.
durch eine Nennung der »besonderen Züge«, die Ergänzung von »Lastenräder« und die Angabe in den normalen Zügen geltenden maximalen Abmessungen erweitert. Wenn ich ein 12-Tonner-Wohnmobil fahre, kann ich auch nicht erwarten, im Hof des Supermarkts einen passenden Stellplatz zu finden.
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Richard Schmitt, Chefredakteur der Kronen-Zeitung, droht "Kobuk"-Blog mit Klage. Man will wohl die Gelegenheit nutzen, um das Blog finanziell ausbluten zu lassen.
Ob sich ein Gericht darauf einlässt?
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Was passiert, wenn sich die Anzahl der Unfälle zwischen Radfahrenden und Zufußgehenden in vier Jahren um 15,3 % erhöht und außerdem in einem anderen Jahr elf Fußgänger bei Unfällen mit Autos getötet werden?
Die österreichische »Kronenzeitung« macht daraus:
»Unfallzahl seit 2012 verdoppelt« ... »Besonders auffällig ist die Steigerung bei Unfällen Radfahrer gegen Fußgeher: In nur vier Jahren erhöhte sich die Zahl von 44 auf 74 Menschen. Und ein weiterer Negativrekord: Die Zahl der getöteten Fußgeher stieg 2017 auf elf Menschen.«
https://www.kobuk.at/2018/07/von-ra…krone-stimmung/
Das Pendant zum »BildBlog« recherchiert dabei auch noch, dass die von der Polizei herausgegebenen Zahlen drastisch von denen der Statistikbehörde abweichen und die Polizei nicht in der Lage ist, diese Abweichung zu erklären.
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Und ich an den triumphierenden Ausruf eines Engüberholers und Ausbremsers, wenn der Radfahrer seinetwegen auf der Schnauze gelandet ist.
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Vorsicht bei selbstgebauten Pedelecs:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/berline…s/22768626.html
«„Weder meine Erklärungen von der Funktionsweise noch mein Einwand, dass dies ein Fahrrad und kein Panzer sei, retten das Fahrrad vor der Demontage und den Fahrradakku vor der gewaltsamen Zerstörung mit der Wasserkanone“, sagt S.. Das Rad sei einbehalten worden. Zu diesen Angaben konnte die Polizeipressestelle nichts sagen.«
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Und nochmal der Abbiegeassistent:
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Schön auch dieser Satz aus dem Standardbaukasten:
»Offenbar übersah er dabei die für ihn Rotlicht zeigende Lichtzeichenanlage an der Einmündung Nedderfeld.«
Die Formulierung »Offenbar missachtete er ...« scheint tabu zu sein.
Übersehen werden ja auch Gelenkbusse, Straßenbahnen (nicht in Hamburg) und Panzer ...
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Die FAZ hat heute einen Artikel mit der Überschrift »Todesgefahr durch abbiegende Lastwagen soll eingedämmt werden« auf Seite 22. Leider finde ich keinen Link.
Aber den Vorgänger-Artikel:
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Countdown-Ampeln - offenbar synchron für Fußgänger und Radfahrer
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Süddeutsche Zeitung, Seite 1:
http://www.sueddeutsche.de/politik/verkeh…teure-1.4045402
Dazugeschaltet wird der Werbeaufruf, »Amazon-Lieferpartner« zu werden ...
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Ich habe den im Artikel erwähnten ACE-Pressesprecher angemailt und um Auskunft gebeten, ob die - auch von TSP-Lesern beanstandeten - Sätze von ihm oder vom Journalisten stammen. Außerdem habe ich ihn nach der baulichen Anlage der betroffenen Kreuzungen gefragt, insbesondere wie dort die Beampelung für Radfahrer aussieht - unter Verweis darauf, dass ich als ACE-Mitglied in der Mitgliederzeitschrift mehrfach erschreckende Unkenntnis des ACE über die Verkehrsregeln bezüglich Radfahrern festgestellt habe und mir vorstellen könnte, dass die Ehrenamtlichen die Fußgängerampeln gewertet haben, während der Radfahrer sich mangels Radfahrampel nach der Fahrbahnampel richtete.
Heute früh (Sonntagmorgen!!!) um 7:41 Uhr war die Antwort da.
ZitatAus der beigefügten PM des ACE vom 06.07.18 können Sie den Wortlaut meines Zitates entnehmen. Ich habe ausgeführt, daß 27 Prozent der Radfahrer nicht regelkonform gefahren sind, bei den Autofahrern waren es deutlich mehr. Die 10 Prozent "Rotlichtfälle" bei Radfahrern sind eine Teilmenge der Gesamtverstöße ( 27 Prozent ), sodaß die Aussage das Kontrollergebnis richtig wertet. Die verkürzte Aussage im TAGESSPIEGEL kann zu Irritationen führen, da die Aussage zu den Autofahrern nicht auf die Gesamtfehlerquote Bezug nimmt, sondern auf die 10 Prozent Rotlichtverstöße der Radfahrer. Dieses ist aus der beigefügten ACE-Pressemitteilung jedoch nicht zu entnehmen.
Und hier der Wortlaut der Presseerklärung. Ich hatte es geahnt: Es werden die Verstöße der Radfahrer aufgelistet, mit dem schlimmsten Radfahrerverstoß am Ende. Dann kommt »Und die Autofahrer sind noch schlimmer, denn ...« Und der TSP nimmt die Einladung zur Verkürzung dankend an.
Krass:
»Bei den Fahrradfahrern registrierten sie, wie häufig diese beim Queren der Kreuzung den Fußgängerüberweg anstatt der Straße nutzten bzw. ob sie trotz eines vorhandenen Radwegs auf der Straße fuhren.«
Von benutzungspflichtig steht da nix. Und »Straße« statt »Fahrbahn« ...
ZitatAlles anzeigenAktion für mehr Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr
ACE beobachtete das Verhalten von Rad- und AutofahrerInnen an Berliner Verkehrs-Hotspots
BERLIN (ACE), 6. Juli 2018. Radfahren ist schwer angesagt – ganz besonders in der Bundeshauptstadt, wo immer mehr Menschen das umweltfreundliche Verkehrsmittel nutzen und wo ein soeben verabschiedetes Mobilitätsgesetz dem Fahrrad hohe Priorität einräumt. Umso wichtiger wird die Beachtung des ersten Paragrafen der Straßenverkehrsordnung, nach dem die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht erfordert. Doch wie ist es darum in der Hauptstadt bestellt? Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Auto-Club, wollte es genau wissen. Im Rahmen der bundesweiten Clubaktion „Fahr mit Herz“ beobachtete er an zwei Berliner Verkehrs-Hotspots das Verhalten von Rad- und Autofahrern. „Kraft- und Radfahrer verhalten sich oft gleichgültig und egoistisch“, fasst Hans-Joachim Hacker, ACE-Sprecher Region Ost, das erschreckende Ergebnis zusammen.
An zwei Tagen war das ACE-Team im Einsatz: Am 26. Juni nahm es das Frankfurter Tor ins Visier, am 2. Juli die Kreuzung Greifswalder Straße / Danziger Straße. Berliner Abgeordnete unterstützten die Aktion: Susanne Kitschun, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, war am ersten Tag in Berlin-Friedrichshain dabei; Tino Schopf, Verkehrspolitischer Sprecher der Berliner SPD-Fraktion, begleitete den zweiten Einsatz amPrenzlauer Berg. Hans-Joachim Hacker erklärt das Vorgehen: „Wir haben – selbstverständlich anonym – die Verkehrsteilnehmer innerhalb eines bestimmten Zeitraums beobachtet und ihr Verhalten notiert.“
Die ACE-Aktiven zählten, wie viele Autofahrer jeweils den zur Unfallprävention immens wichtigen Schulterblick vergaßen, die Vorfahrt missachteten, nicht blinkten und/oder mit dem Smartphone beschäftigt waren. Bei den Fahrradfahrern registrierten sie, wie häufig diese beim Queren der Kreuzung den Fußgängerüberweg anstatt der Straße nutzten bzw. ob sie trotz eines vorhandenen Radwegs auf der Straße fuhren. Weiter wurde in der Strichliste eingetragen, wie oft Radfahrer das Ampel-Rotlicht ignorierten, mit Kopfhörern fuhren oder das Handy bedienten.
Im Anschluss analysierte das ACE-Team, wie groß der Anteil derjenigen war, die sich fehlerfrei verhielten und wie häufig ein oder gleich mehrere Fahrfehler begangen wurden. „Unsere Verkehrskontrollen belegen ein erschreckendes Ausmaß von Verstößen gegen die Verkehrsregeln. Nur insgesamt 73 Prozent der Radfahrer verhielten sich fehlerfrei, 27 Prozent begingen mindestens einen oder mehrere Fehler. Besonders gravierend ist die Geringschätzung der Radfahrer gegenüber dem Rotlicht, rund 10 Prozent fuhren bei Rot“, so Hans-Joachim Hacker. Bei den Autofahrern sei die Fehlerquote noch höher gewesen: Hier sei vor allem der fehlende Schulterblick ins Gewicht gefallen, den rund die Hälfte vergaß. An alle Verkehrsteilnehmer appelliert Hacker daher, vorsichtig und rücksichtsvoll zu fahren.
„Rad- und AutofahrerInnen möchten gleichermaßen schnell und sicher ans Ziel kommen. Das klappt nur, wenn sich alle an die Verkehrsregeln halten und – wie auf der Karl-Marx-Allee – sichere Radfahrwege entstehen“, kommentiert Susanne Kitschun ihre Beobachtungen am Frankfurter Tor. „Bei der Aktion des ACE wurde mir nochmal deutlich, wie wichtig es ist, dass AutofahrerInnen auf den Schulterblick achten und mit Rücksicht fahren.“
Und Tino Schopf meint: „Es gibt solche und solche AutofahrerInnen, genauso wie es solche und solche RadfahrerInnen gibt. Um hier eine erfolgreiche Handhabe zu finden, braucht es stärkere Kontrollen sowohl von den Ordnungsämtern als auch der Polizei.“ In der Stadt finde derzeit ein Paradigmenwechsel dahingehend statt, die schwächsten Verkehrsteilnehmer, nämlich Fußgänger und Radfahrer, zu stärken. Der Ausbau von sicheren Fahrradwegen stehe ganz oben auf der Agenda, so Schopf weiter. Er lobt das Engagement des ACE für mehr Rücksichtnahme und Verkehrssicherheit: „Schon im letzten Jahr hat der ACE eine gute Aktion durchgeführt, bei der es um die Ablenkung der Verkehrsteilnehmer durch ihr Smartphone ging. Die Auswertungen all dieser Aktionen fließen in unsere Konzepte ein, wenn wir nach Möglichkeiten suchen, Verhaltensänderungen einzuleiten.“
Hans-Joachim Hacker nimmt die Politik beim Wort: „Jede Woche ereignen sich in der Hauptstadt zwei bis drei Fahrradunfälle. So geht es nicht weiter! In Berlin wird die Straßenverkehrsordnung von allzu vielen Menschen ignoriert, etliche fahren, wie sie wollen. Auf den Straßen wird zu wenig kontrolliert, der Senat muss dringend handeln. Wo bitte ist der Polizist, der an der Kreuzung steht und Verstöße mit 20 Euro ahndet?“