Jemanden, der so einen Unfug erzählt und Dinge erfindet, möchte ich nicht als Anwalt haben. Höchstens als gegnerischen. ![]()
Beiträge von Fahrbahnradler
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Was dann?
Anfrage nach Transparenzgesetz?
Widerspruch?
Gelbe Weste überziehen. Französische Fahne mitnehmen. Massenhaft

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Das "Imperium" schlägt zurück: Renitenter Autofahrer legt Busverkehr lahm
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/h…-a-1241650.html
Was Radfahrerinnen in Hannover können, können Autofahrer schon lange

Da fragt man sich, was in Hannover im Wasser ist, gelle?
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Ähmm, ja ... sonst wäre ja mehrspuriger Kolonnenverkehr gar nicht möglich. Ich halte einen halben Tacho Abstand zum Vordermann, und wenn das rechts von mir fahrende Auto nach links in diesen Abstand reinzieht und bremst, ist der Schuld, wenn's knallt, nicht ich.
Der Disput in Bochum geht doch im Grunde darum, ob die Bahn auf ein (seit langem da) stehendes Hindernis (Auto, Kleiderschrank, tote Wildsau) aufgefahren ist oder ob im fließenden Verkehr der Autofahrer rechts von der Tram plötzlich langsamer wurde und dann die entscheidenden 2 oder 3 cm nach links gezogen ist, ohne zu bedenken, dass die Tram bis dahin nicht mehr bremsen kann.
Das wissen wir nicht, das weiß der WDR nicht, und ich habe keine Ahnung, was die Beweisaufnahme ergeben hat.
Wenn aber dieser Autofahrer eine Heidenangst vor sich öffnenden Stehzeugtüren als Grund dafür angibt, dass er sein Auto in der Spur der Tram abstellt, dann werde ich misstrauisch.
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Ich präzisiere: voll versetzt und nicht etwa nur um die halbe Fahrzeugbreite.
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Bin ich wirklich der einzige, der dem Autofahrer vollumfänglich zustimmt? Wieso werden Argumente falsch, wenn sie ein Autofahrer vorbringt?
Eigentlich ist das doch ein Klassiker, der sich lediglich durch die Art des Fahrzeugs des Unfallverursachers vom alltäglichen unterscheidet:
Der Straßenbahnführer hat entweder
- das Sichtfahrgebot mißachtet (war also zu schnell) oder
- hat einen zu geringen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug gehalten oder
- hat die Abstände zur Seite falsch eingeschätzt oder
- eine Mischung davon.
Wieso dem Autofahrer eine Teilhaftung auferlegt werden soll, ist mir vollkommen unklar und wirkt an den Haaren herbeigezogen.
Wenn ich es richtig mitbekommen habe, dann hat der Anwalt im Studio darauf hingewiesen, dass eine Straßenbahn sich darauf verlassen darf, dass die anderen sich an Regeln halten, also nicht abbremsen muss, wenn seitlich versetzt vor ihr jemand fährt, der nach links herüberziehen könnte.
Wir wissen übrigens nicht, wie lange das Auto da schon gestanden hat. Der Anwalt erklärte ebenfalls, dass davon einiges abhinge.
Es war einige Male die Fahrbahn zu sehen. Auffallend: keine Markierung am rechten Rand des Lichtraumprofils der Tram, sondern nur so komische unterbrochene Doppelstriche in der Fahrbahnmitte. Das weckt bei mir den Verdacht, dass wegen einer für zwei reguläre Fahrspuren zu schmalen Richtungsfahrbahn die Stadt eine unechte Zweispurigkeit zulassen wollte - mit allen Risiken, die das mit sich bringt. Alternative: Lichtraumprofil abmarkteten und womöglich abpollern oder mit Begrenzungs-Schwelle sichern. Aber das würde ja die Leichtigkeit des Kfz-Verkehrs usw. ...
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Ich sehe, Du nimmst ihm die Behauptungen genauso wenig ab wie ich.

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Haaaaach, isses nicht schön, mal von einem Autofahrer zu hören »Ich kann doch nicht direkt neben einem geparkten Auto entlangfahren, denn da könnte ja eine Tür aufgehen.«
Das wird er sicherlich jedem Radfahrer auch zubilligen, oder?
(Spoiler: Es ging eigentlich darum, warum er nicht beim Bremsen nach rechts lenkte, um die Straßenbahnspur freizumachen. Da muss er vor Fahrertüren der Stehzeuge keine Angst mehr haben.)
Und dann natürlich: Überholabstand. Aus Angst um sein Heilix Blechle fährt er meterweit von Stehzeugen entfernt. Prima, das wird er bei Radfahrern auch so machen, oder?
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Auf Englisch, über einen Versuch einen Superhighway für Fahrräder wieder abzuschaffen.
Oh, weitgehend verdecktes Lobbying mit falschen Tatsachenbehauptungen ... bei einem anderen Thema erleben wir das gerade in Hamburg, wo jemand neben drei Punkthochhäuser (die mal unter der Voraussetzung genehmigt wurden, dass eine entsprechend große Fläche nebenan nicht bebaut wird) noch mal ein paar Mehrgeschosser setzen will. Eine Bürgerinitiative (https://www.sos-muehlenkampkanal.de) wehrt sich dagegen und hat das Profitmodell der Bauherrin offengelegt. Nun ist Bürgerentscheid. Da tauchen plötzlich eine Website und Plakate auf, die für die Bebauung werben und auf denen Leute der Initiative als »Egoisten« bezeichnet werden (https://www.dorotheenstrasse.hamburg). Unten kleingedruckt die Quelle der Propaganda: Robert Vogel GmbH & Co KG, also die Bauherrin höchstselbst. Hamburgern muss man nichts Weiteres sagen, für alle anderen: https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Vogel_(Politiker)
Dass eine Firma, die Profit machen will, ihre Gegner mit dem Begriff »Egoisten« diffamiert, hat schon was.
Ob der vor zehn Jahren verstorbene Firmengründer das gutgeheißen hätte, wage ich zu bezweifeln. http://www.spiegel.de/wirtschaft/die…r-a-155618.html
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Normalerweise vermeide ich das Anschauen von Fahrradvideos weil es mich meistens soooo aufregt.
Aber das hier ist anders. Unglaublich entspannt und fehlertolerant.
Zum Thema »entspannt und fehlertolerant« dieses hier:
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Ich habe keine bessere Erklärung als die ersten vier Wörter Deines Posts.

Hinweis: Die Fahrradampel ist nur grün, wenn die Fahrbahn-Rechtsabbiegerampel rot ist. Und dann prallen Rechtsab-Radfahrer und die grün bekommenden Fußgänger aufeinander.
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Es ist nicht lustig, sondern ein Offenbarungseid der »Fahrradstadt« Hamburg:
https://hamburgize.blogspot.com/2018/11/kreuzu…arnung-vor.html
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Jetzt ist die Ecke bei Hamburgize Thema:
https://hamburgize.blogspot.com/2018/11/kreuzu…arnung-vor.html
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Eine Grundschule in Unionville, North Carolina
Schade, dass da keine Uhr in Echtzeit mitläuft. Wie lange brauchen die vom ersten Stopp auf der blockierten Landstraße bis zur Freigabe des Aussteigens direkt vor dem Gebäude? 5 Minuten? 10 Minuten?
Was würde passieren, wenn jemand vorher aussteigt?
Und angesichts dieses Aufwands sollen sich keine Schulbusse lohnen?
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Bloß dass die Rechnung so nicht aufgeht. Was ist den mit den Passagieren die an der Endstation einsteigen wollten?

Um beim konkreten Beispiel zu bleiben und Herbert Grönemeyer zu zitieren: »Wer wohnt schon in Düsseldorf?«
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Da sieht man mal wieder, wie diese Blechkisten das Stadtbild verschandeln.
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»In die Pünktlichkeitsstatistik fließen gestrichene Verbindungen übrigens nicht ein.«
Darum geht es dem Herrn Pofalla (»Ich erkläre den ICE für beendet.«) wohl am meisten.
Die reden da übrigens von Zügen, die auf 06 in Düsseldorf ankommen und auf 52 wieder zurückfahren sollen.
Zum Vergleich: die Italiener und Schweizer kommen mit dem EC aus Mailand auf 51 in Zürich HB an und fahren auf 09 wieder zurück. Pünktlich! Und das bei mehreren eingleisigen Streckenabschnitten zwischen Zürich und Arth-Goldau!