Sind ja keine Kampfradler.
Und auf Gefährdung wurde wohl nicht geprüft ...
Sind ja keine Kampfradler.
Und auf Gefährdung wurde wohl nicht geprüft ...
Kraftfahrstraße, Stuttgart:
Hamburg: Die Mottenpest ist ganz ungläubig bis entsetzt: wie kann man nur im Winter radeln?
Einen selbstbewussten Umgang mit nicht geräumten Radwegen zeigt man in Flensburg: rund oder eckig - Hauptsache Blauschild:
ZitatDer Radfahrer sagte demnach, er sei auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle im Flensburger Süden gewesen und habe sich kurzerhand für die geräumte Autobahn entschieden, da sein üblicher Weg wegen der Schneeglätte nur schwer befahrbar gewesen sei.
Und nun schalten wir um zum Kommentar des Experten aus Lappland:
ZitatAlles anzeigenDie Stadt hat drei verschiedene Klassen von Rad- und Fußwegen festgelegt und garantiert dafür eine bestimmte Qualität im Winterdienst. Auf den 166 Kilometer langen Hauptrouten dürfen nie mehr als vier Zentimeter Schnee liegen. Sobald es zwei Zentimeter sind, muss der Weg in drei Stunden geräumt werden.
SPIEGEL: Versprechen kann man ja viel. Aber wie wird dafür gesorgt, dass das Versprechen gehalten wird?
Tahkola: Jeder einzelne Beschäftigte des Räumdienstes muss regelmäßig selbst auf seinen Routen radeln. Wenn die Nutzer besonders zufrieden sind, kann es Boni geben. Die Wege sind breit genug, damit dieselben großen Maschinen darauf fahren können wie auf den Autostraßen.
...
... die Lösung, wie auch Sie im Winter sicher radeln können, ist viel einfacher.
SPIEGEL: Nämlich?
Tahkola: Man muss zuerst die Rad- und Fußwege räumen, sobald es schneit. Der Schnee darf gar nicht erst liegen bleiben, sonst wird er kompakt und rutschig. Außerdem wird eine dicke Schneedicke ein Albtraum, wenn sie irgendwann taut. Und schon gar nicht darf sie von Autos in ungleichmäßige Hubbel gepresst werden, die dann vereisen. Darauf ist Radfahren einfach gefährlich. Das kennen Sie sicher.
SPIEGEL: Ja, leider. Auf Bildern sehen die Wege von Oulu aber auch eher weiß aus.
Tahkola: Eine hauchdünne Schicht von wenigen Millimetern bleibt, meist scheint der Straßenbelag durch. Das ist tatsächlich eine perfekte Oberfläche zum Radeln – vorausgesetzt, sie wurde sauber von einem Fahrzeug mit guten Pflugscharen geräumt. Ein Fuhrpark für den Winterdienst wie bei uns nah am Polarkreis lohnt sich für deutsche Städte vielleicht nicht. Aber das bisschen Schnee, das selten mal fällt, zu beseitigen, sollten sie hinbekommen. Wenn sie das nicht tun, zeigen sie einfach, wen sie schützen wollen und wen nicht. Vor allem Fußgänger brauchen den Winterdienst noch dringender als Radfahrer, aber Autofahrer müssen wirklich nicht an erster Stelle stehen.
Das ist der neue Rorschach-Test.
Ich erkenne da einen gerupften Bundesadler, der sich die Kante gibt.
Die Todespiste. Radwege sind ja sooooo sicher.
Käpt'n Knut heißt mit Nachnamen Blaubär, oder?
Was ist rot und groß und laut und wird in Stade trotzdem übersehen?
Eine Diesellok der Baureihe 261 mit einem Zug hintendran.
https://www.noz.de/deutschland-we…-preis-49653132
Die Kernschmelze in den Kommentaren und den Zeitungen dazu wird bestimmt lustig.
Man sieht das Framing durch die Schlagzeile, die ja NICHT lautet "ADAC will laden billiger machen als tanken". Und in Gestalt einer bornierten Frage "E-Autos sind teurer und unpraktischer." - Quatsch.
Ich habe mich bei der Mottenpest beschwert, weil die Bäume ja offenbar nicht für den Radverkehr, sondern für den Autoverkehr gefällt werden.
Einblicke ins Seelenleben eines MPU-Kandidaten - https://archive.li/CpHNr
Aua aua aua
ZitatManche fahren mit 200 pauschal auf der linken Spur, weil sie gar nicht damit rechnen, dass sie jemand überholen könnte. In solchen Fällen probiere ich es erst mal mit einer Lichthupe. Aber wenn der Vordere keinen Platz macht, fahre ich rechts vorbei.
Und wenn der Vordermann [sic] sich einen Sekundenbruchteil zu spät entschlossen hat, nach rechts rüberzuziehen, gibt es Blech- und Fleischsalat.
Ich kenn einen, der fuhr auch gerne schnell, Audi RS7. Dem ist es bei einem Date (sie war getrennt angekommen) mal passiert, dass er ihr danach angeboten hat, sie im Auto mitzunehmen. Als sie seine Karre sah, sagte sie Nein. Und es war das letzte Date.
ZitatEine Zeit lang habe ich öfter eine Bekannte aus meiner Heimat mit dem Auto mitgenommen. Da bin ich immer bedeutend langsamer gefahren, maximal 180. Das war ihr immer noch zu schnell. Ich fahre meist recht nah an die Autos vor mir ran, weil ich nicht so viel bremsen und meinen Schwung mitnehmen will. Da wurde sie als Beifahrerin immer total unruhig.
Sie hat das auch angesprochen. Wenn jemand von rechts auf meine Spur rüberzieht, sollte ich ihrer Ansicht nach wirklich auf die Geschwindigkeit meines Vordermanns abbremsen. Ich denke mir eher: Der fährt sowieso gleich wieder nach rechts, also lasse ich es so weit es geht rollen. Ich bin immer übervorsichtig gefahren, aber ich konnte für sie gar nicht langsam genug fahren.
Irgendwann hat sich sein bester Kumpel um den Baum gewickelt, und nur durch Zufall war er nicht als Beifahrer dabei. Den Audi hat er danach abgeschafft und fährt jetzt mit maximal 90 km/h Lkw ...
Danke für die Info - manmerkt, dass ich nicht mehr anderthalb Kilometer neben einem Segelflugplatz wohne, damals bollerten noch VW Käfer mit Seilwinde über die Grasnarbe ...
Gestern Abend hat's mich gelegt. Griffiger Asphalt auf dem "Weg Nr. 396" in Langenhorn Nord - und dann wollte ich mit etwa 10 km/h die Straße Foorthkamp an der U-Bahn Langenhorn-Nord überqueren. Mein Vorderrad war minimal eingeschlagen und ist sofort weggerutscht. Da lag ich dann, mitten auf der Fahrbahn, zum Glück ohne Autoverkehr, aber mit Passant. Fahrbahn wie Schmierseife - schon krass, wie unterschiedlich Luftfeuchtigkeit um den Gefrierpunkt sich auswirkt. Hoch zum Bahnsteig - auch der war fast wie Schmierseife. Hochbahn und Revier angerufen und um Abstreuen gebeten.
Ausstieg U-St. Pauli: Ähnlich krasse Unterschiede. Man läuft auf griffigen Gehwegplatten von der U-Bahn Richtung Westen - und die letzten neuerenGehwegplatten an der Ecke mit den beiden Ampelmasten: wie Schmierseife und abschüssig Richtung Fahrbahn. Ich habe mein Fahrrad den Rest des Weges geschoben - mit angezogener Vorderradbremse, das war dann mein Glättemessgerät.
Beim BR-Artikel zu Schnellladeflugzeugen dachte ich ja erst, die hätten das aus dem Postillon kopiert, aber nein, die Freistaatsjunta scheint das ernst zu meinen.
Und was passiert, wenn von 4 Kommentaren drei negativ sind und der einzige, der E-Flugzeug gut findet ("Alternative zur Bahn") sofort die Gegenfrage bekommt "Für den Massenverkehr?" Klar: Dichtmachen, hier wird nix dischkriert!
ZitatLiebe Community,
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BR24-Community Management
stimmt. Und das kontrolliert dann wer?
Dieselbe Betreibergesellschaft, die mir mal angedroht hat, mein Fahrrad aus der zweiten Etage auf die Straße zu werfen, weil ich es auf dem vom Carsharingbetreiber dauergemieteten Stellplatz abgestellt hatte, während ich mit dem dortigen Pkw unterwegs war. Da laufen also tatsächlich Typen durch und kontrollieren die Parkscheine. Was abgeht, wenn ein Jahreskartenpendler jeden Tag auf denselben Stellplatz fährt, weiß ich allerdings nicht ![]()
Naja wenn man für 100€ auch das ganze Jahr einen Parkplatz als P+R nutzen kann und da meistens Plätze frei sind, warum dann 600€ ausgeben?
Dazu ist das Parken im P+R-Parkhaus mit E-Kennzeichen eh kostenlos und beim Klientel in Volksdorf ist der E-Anteil schon recht hoch.
Man muss jeden Tag raus ...
Jahreskarten - P + R-Betriebsgesellschaft mbH
ZitatJahreskarten berechtigen Nutzer des HVV dazu, ein Jahr lang entgeltpflichtige P+R-Anlagen zu nutzen. Allerdings gilt auch für Inhaber von Jahreskarten die Höchstparkdauer von 24 Stunden, also die Pflicht, einmal am Tag die P+R-Anlage zu verlassen.
Jahreskarten können an HVV-Verkaufsstellen zum Preis von 100,-- € von Inhabern von HVV-Abokarten erworben werden.
Verkehrswende im Speckgürtel:
Man nehme einen U-Bahnhof in 16 km Entfernung (Luftlinie) vom Stadtzentrum, 28 Minuten Fahrzeit, im Berufsverkehr alle 5 Minuten eine Bahn, dazu eine P+R-Anlage 60 Meter vom Eingang zur U-Bahn entfernt. Kosten des Jahrestickets: 12*49/58/63 Euro für das Deutschlandticket plus 100 Euro für das Parkhaus.
100 Meter weiter nördlich befindet sich eine etwa 6.000 m2 große Fläche, die mittwochs und samstags von einem Wochenmarkt belegt wird und ansonsten 200 kostenfreie Parkplätze bietet.
Man ahnt es: die meisten der 200 Plätze werden von Pendlern belegt, jedenfalls Mo, Di, Do und Fr, während das Parkhaus verschmäht wird. Was die Pendler am Mi machen, wird von den Medien nicht überliefert.
Nun haben die parlamentarischen Gremien Ende 2023 beschlossen: Zusätzlich zum bestehenden Angebot, als Besitzer eines ÖPNV-Tickets für 100 Euro jährlich ins Parkhaus fahren zu dürfen, kann man für 600 Euro im Jahr in diesem Parkhaus einen persönlichen, festen Stellplatz reservieren. Im Gegenzug wird das Parken auf der Wochenmarkt-Fläche werktags zwischen 10 und 18 Uhr auf 3 Stunden beschränkt.
Man ahnt es: die FDP steigt aus der Gruft und jammert - und bekommt von der einschlägigen Presse volle Unterstützung:
Zitat„Rund 200 Parkplätze fallen so weg, die bislang von Pendlern genutzt wurden“, sagt Gert Wöllmann von der FDP Walddörfer. Die Folge laut des Politikers: Die Nebenstraßen werden zugeparkt, und viele Pendler nutzten nicht mehr die U-Bahn, sondern fahren wieder mit dem Auto in die Innenstadt. Denn das P+R-Haus kostet weiterhin Geld, die Tageskarte liegt bei zwei Euro, es gibt aber auch 30-Tage- oder Jahreskarten. „Zwei Euro klingt nicht viel. Das summiert sich aber, wenn man täglich pendelt“, so Wöllmann weiter.
Dabei sei der Marktplatz erst vor einigen Jahren saniert worden. „Und er war auch als Parkplatz geplant, um die Seitenstraßen zu entlasten. Jetzt parken hier nur noch Menschen, die in Volksdorf außerhalb der Markttage mittwochs und sonnabends einkaufen.“ Das gewünschte Verhalten in Sachen Umstieg auf den HVV müsse aber doch attraktiver, nicht unattraktiver gemacht werden.
FDP Wandsbek fordert kostenlose Nutzung in P+R-Parkhäusern in Volksdorf und Umgebung
„Nur Fahrrad und öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, ist in der Innenstadt kein Problem. Am Stadtrand ist das aber schwierig“, ergänzt Martina Gruhn-Bilić, Vorsitzende der FDP-Kreisverbandes Alstertal-Walddörfer. Sie pocht auf die kostenlose Nutzung des P+R-Parkhauses in Volksdorf. Die Verhandlungen mit der P+R-Gesellschaft liefen dazu.
https://archive.ph/3qrJk#selection-3119.0-3141.337
Auch das Foto und der Hinweis, einer der Jammerer sei Direktkandidat für die Bürgerschaft, darf in diesem ein Jahr alten Artikel Propagandatext nicht fehlen.
Man fasst sich an den Kopf: „Zwei Euro klingt nicht viel. Das summiert sich aber, wenn man täglich pendelt“, so Wöllmann weiter.
Es summiert sich auf 100 Euro, wenn man täglich pendelt, nämlich auf die Kosten eines Jahrestickets. (Übrigens: ein Platz in der Fahrradbox B+R kostet 96 Euro im Jahr, und auf der Fläche eines Autos werden 10 Räder untergebracht!)
Was man an Parkgebühren zahlt, wenn man das Auto in der Innenstadt unterbringen will, wieviel man für den Sprit auf den 220 * 16 * 2 = 7.040 km bezahlen müsste und in welchem Verhältnis das zu einer 20.000 bis 50.000 Euro teuren Blechkutsche steht, sagen die Experten von der Lindner-Partei nicht - und die geneigte Presse fragt auch nicht nach, was ja eigentlich ihr Job wäre.
Was auch nicht vorkommt: Protest dagegen, dass Pendler als Dauerparker denen die Parkplätze wegnehmen, die aus der Umgebung mal kurz nach Volksdorf fahren und dort einkaufen wollen - sonst ist das doch immer ein Riesenargument.
Nun kommt heute die Boulevardpostille und schlagzeilt, das "Nachbarschaftsparken" sei gescheitert:
ZitatEine gute Idee droht zu scheitern: Im Bezirk Wandsbek wird in einem Pilotversuch das sogenannte „Nachbarschaftsparken“ für ein Jahr getestet. Es ermöglicht Anwohnern von Park&Ride-Anlagen, dort günstig einen Parkplatz zu mieten. Die Ergebnisse nach zehn Monaten sind ernüchternd, dabei wollen SPD und Grüne das Projekt sogar auf ganz Hamburg ausweiten.
Mehr kann ich da leider nicht lesen, aber ich habe doch die leise Hoffnung, dass SPD und Grüne, die gemeinsam mit der Linken Ende 2023 diesen Beschluss gefasst hatten, der Vernunft die Treue halten. Denn 100 Euro für einen P+R-Platz als Aufpreis zum Jahresticket für den ÖPNV ist nach wie vor ein Schnäppchen. Und wer die 756 Euro für das D-Ticket nicht zahlen will, zahlt eben 500 Euro Aufpreis für den Stellplatz. Da ist doch die Message "hey, für 256 Euro extra kannst Du auf das Deutschlandticket umsteigen" mit Händen zu greifen. Und die Homeoffice-Leute, die nur ab und zu pendeln müssen, sollte man aus der Betrachtung ganz rauslassen, weil jemand, der keine 9,80 Euro (Tageskarte HVV plus Parkhaus) zahlen will, weil er vielleicht (!) beim Arbeitgeber in der City kostenlos parken kann, wegen der Irrationalität seiner Entscheidung nicht zum Maßstab gemacht werden sollte.
Und wenn 100 Euro jährlich für die FDP ein Finanzproblem sind: Nur zu! Macht das Fahrradparken in der Box kostenlos! Senkt den Preis des Deutschlandtickets von 63 auf 55 Euro pro Monat!
Ach nee, das wäre ja ideologische Verkehrspolitik ...
Okay. Also nur Vapes und Lambrusco aus dem Tetrapack.
Das sind so die Unfälle, nach denen man denen im Rathaus sämtliche Klagen und Anfragen der letzten Jahre mit einem "Hab ich euch das nicht schon immer gesagt???" um die Ohren hauen möchte, oder?
Dem seine Gehirnflüssigkeit hat vermutlich 98 Oktan.