Die fahren durchaus weiter: Als RE3 aus Lüneburg und dann als RB41 nach Bremen weiter und andersrum die RE4 weiter als RB31. Nur eben mit einem recht langen Aufenthalt in Hamburg, um eventuelle Verspätungen wieder ausgleichen zu können.
Beiträge von TheK
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Ein Problem ist auch, dass sich verschiedene Leute unter einer "Fahrradstraße" etwas völlig unterschiedliches vorstellen.
Für die einen ist es ein sehr breiter Radweg, auf dem _vielleicht_ mal drei Autos am Tag fahren. Für die anderen ist es eine Vorfahrtsstraße, die durchaus 2000 Autos (aber 4000 Radfahrer) haben kann.
Viele Kommunen versuchen dann leider irgendeinen Hybrid aus einer zugeparkten 30-Zone zu erzeugen – dann aber fehlt entweder der Platz um nebeneinander zu radeln oder die Anwohner sind sauer, weil die Parkplätze weg und die Autos schneller (!) sind als vorher. Besser ist, für die Fahrradstraße eine Sammelstraße zu verwenden: Dort fuhren die Autos bisher 50, ohne dass es einen Radweg gab.
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Und das zeigt, warum E-Fuels für Autos keine Option sind: Die Luftfahrt wird sämtliche Kapazitäten auf Jahrzehnte brauchen. Denn da ist jedes Gramm Gewicht entscheidend.
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Wobei sie das im Gegensatz zum bisher bei sowas oft üblichen Schotterrand nicht zwingend müssen.
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Gehweg nur als Linie abgegrenzt?
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Willst du mich zu Tode hetzen?
Ich schrieb "idealer Weise", nicht wenn eine Wanderdüne und ein Aushilfs-Schumi aufeinander treffen

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Ne, der ist dafür da, dass die Autos drauf parken und dadurch den Stau erst verursachen.

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Grundsätzlich sind 30-Zonen eben nicht nur "Tempo 30", sondern sollen bei geringem Verkehrsaufkommen eine minimale Verkehrs-Infrastruktur ermöglichen: Radfahrer und Autos teilen sich bei idealer Weise gleicher Geschwindigkeit die gleiche Fahrbahn, Fußgänger queren wo immer sie wollen und an Kreuzungen gilt rechts-vor-links.
Abweichungen hiervon sind nur in seltenen Ausnahmen möglich: Zebrastreifen vor Schule/Kita (mehr damit die Kleinen üben können als wirklich für die Sicherheit), Vorfahrtsschilder bei sehr unübersichtlichen Kreuzungen… Im konkreten Beispiel rührt der Fehler daher, dass man dort eine Querungsinsel baut. Auch die hat aber in 30-Zonen nichts zu suchen (auch wenn sie mal nicht explizit verboten ist).
Eine 30-Strecke ist etwas völlig anderes. Da haben wir eine Vorfahrtsstraße mit all ihrer Infrastruktur wie Radwegen, Ampeln, Abbiegespuren, Vorfahrsschilder, Zebrastreifen und was sonst noch die Sache kompliziert macht – nur eben noch ein "30"-Schild oben drauf. Solange das aber nur ein Schild ist, wird's (teils vorsätzlich, teils weil man es nicht bemerkt) reihenweise ignoriert – hier wäre eine Aufpflasterung weit hilfreicher.
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warum? weils "üblich" ist? weil man dem Radverkehr "keine Umwege zumuten will" (aber durch Radwege initial ja macht)?
Weil du dann bis zur nächsten Querung und wieder zurück fahren musst? Unnütze Zeitverschwendung, nur weil da so eine Autohölle im Weg ist – die wahrscheinlich auch noch den Geräuschpegel eines startenden Düsenjets hat.
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Kommt man doch vorbei auf so einem traumhaft breiten Zweirichtungsradweg

Bei dieser Monstrosität von Straße verstehe ich zumindest, warum zwei Richtungen auf beiden Seiten (gegenüber is übrigens schöner).
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Wobei die horrenden Bußgelder in Italien gefühlt auch bei den Einheimischen keinen übermäßigen Lerneffekt erzeugen. Sehr viel interessanter finde ich die Strafen in der Schweiz, Dänemark und neuerdings auch Österreich für extreme Verstöße, wo es dann halt nicht nur Geld kostet.
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Als was soll er die Schutzstreifenmarkierung und die Piktogramme in Gegenrichtung verstehen?
Da ist wahrscheinlich rechts Gehweg, Radfahrer frei. Links ist aber nix (nicht Mal reiner Gehweg?). So entsteht sowas oft.
Oder alternativ bei Steigung für die Seite bergauf.
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Na immerhin gibt Wissing zu, dass er sogar mehr Autoverkehr will *seufz*
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Von Fußgängern wird aber außerorts eh erwartet, dass sie doch bitte im Gänsemarsch am linken Fahrbahnrand gehen und im Zweifelsfalle ins Gebüsch springen.
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die letzten Tage sind hier eeeeeecht seltsam gewesen. Weil ich diese fast übersteigerte Vehemenz des "alles böse" in dieser Tiefe bisher nicht kannte und auch nicht kennengelernt habe.
Ja, mein Killfile macht diese Woche auch eher "platsch" als "plonk" (weil sie nicht mehr auf dem Boden aufschlagen…).
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Leider sind die 4,5 Meter geradezu ein Aufruf zum engen Überholen (zwei PKW passen da halt gerade noch zwischen durch). In NL sind die übrigens inzwischen unzulässig: Entweder unter 3,8 (=Autoverkehr einspurig und muss bei Gegenverkehr auf den Schutzstreifen) oder über 4,8 Meter (das bei je 1,7 für die Schutzstreifen. Maße dazwischen müssen durch Verbreiterung des Schutzstreifens vermieden werden.
Schutzstreifen neben einer vollen Fahrbahn (meist dann einseitig) kenne ich hier jetzt auch schon einige. Das finde ich eigentlich ganz entspannt, weil sie wie ein Radfahrstreifen fungieren, viele aber trotzdem noch (etwas) nach links ziehen.
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Die Regelung kennen aber viele nicht, darum halte ich es für sinnvoll, da auch jeweils ein Schild aufzustellen.
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Für Linke ist "sich zum Wohle der Schwachen einschränken" aber auch eine Art Kern-Identität, so dass es hier zunächst keinerlei Angriffspunkte gab. Eher wurden im Gegenteil zu viele Ausnahmen ("Blumenhändler sind systemrelevant") kritisiert. Rechts sieht die Sache völlig anders aus; da sind Vorstellungen von "Bereinigung des Volkskörpers" und "Lebensunwertem Leben" schon immer weit verbreitet und da war der Weg zu "meine Freiheit ist wichtiger als das Leben von ein paar Omis" durchaus nicht weit.
Ansonsten verbuche ich das Thema aber vor allem als "erledigt" und das, was man beim nächsten Mal anders machen sollte hat wenig mit den Protesten zu tun. Traurig finde ich, dass bestimmte Maßnahmen wie "krank geht man nicht zur Arbeit" oder "wer ins KH muss, wird erstmal auf den üblichen Scheiß getestet" nicht beibehalten wurden.
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Aber in den dortigen Drunterkommentaren wird auch wieder fabuliert, warum man denn als Radfahrerin unbedingt auf die eigene Vorfahrt bestehen müsse.
Na wo wären wir auch ohne "das Mordopfer ist doch selbst Schuld, dass es sich hat umbringen lassen"-Gefasel. Aber insgesamt finde ich geht die Diskussion da schon in die richtige Richtung.
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Der ganze Klimawahn ist nichts anderes als ein Werkzeug der Bevölkerungskontrolle.
…ich glaub', ich hab'n Bingo.