An eine zufällige Verteilung der Unfälle glaube ich jedenfalls nicht, sondern schätzungsweise 50% der Fahrradunfälle werden hier durch eine mangelhafte Infrastruktur und Verkehrsregelung mindestens sehr stark begünstigt.
Die tödlichen Unfälle sind ja nur die (zum Glück recht kleine) Spitze des Eisbergs. In der Gesamtheit der Unfälle wird die Korrelation zu fehleranfälliger Verkehrsführung und Infrastruktur schon eher sichtbar.
Dass in Stade so wenig auf Yeti gehört wird, ist schon fahrlässig seitens der StVB. So gründliche ehrenamtliche Mitarbeiter müsste man eigentlich mit Samthandschuhen anfassen. Dass in Stade auch im Neubau so viele Altlasten geschaffen werden, ist ein Jammer. Wahrscheinlich ist die Stadt zu klein. Als Unfallschwerpunkt gilt eine Kreuzung wohl erst bei mindestens 5 Unfällen / Jahr. Und solange die Polizei nicht Alarm schlägt, haben sie in der StVB ruhigen Schlaf. Aufgeschreckt werden sie mitunter, wenn sehr schwere oder gar tödliche Unfälle passieren.
Darum finde ich es durchaus aufschlussreich zu beobachten, wie die Behörden reagieren wenn sie aufgeschreckt werden.