Beiträge von DMHH

    Fahrradstellplätze in Deutschland: Verfluchte Felgenklemme!
    Ach, Deutschland: Warum scheitert das Land der Ingenieure an etwas so Banalem wie Fahrradständer? Es kann darauf nur eine ehrliche Antwort geben. Oder zwei.…
    www.zeit.de
    Zitat

    13 Prozent der Befragten nutzen ihr Fahrrad selten oder nie, weil sichere Ständer fehlen.

    aha. Im angeführten FAhrradmonitor von 2021 ist auf Seite 119 zwar sehr wohl von 13% die Rede - aber eben bei Mehrfachnennungs-option!

    naja, man möchte eben Alternativrouten schaffen.

    Spittelplatz -> Spitzweidenweg -> hinterm Lidl vorbei -> ZickZack am Fitnesstudio zur der Unterführung der Bahnstrecke

    von dort Gleisparallel bis zur JET-Tankstelle, dort ist wieder zurück auf Camburger Straße.

    Aber nochmal: was soll das bringen?

    Für wen? Wir haben bereits eine durchgehende, direkte, geradlinie Verbindung. Die Camsdorfer Straße.

    Diese elende Bau- und Planungskrankheit, immer neue Umwege schaffen zu wollen, ist selten dämlich.

    Aber es ist einfach:

    - man lenkt von den eigentlichen Problemen ab

    - man kann sagen "wir tun was!"

    - und die Radwegefraktion (aka Radentscheid Jena) freut sich auch, kann sie doch so einen Mist als Erfolg in ihrem Sinne verkaufen.

    Die Alternative, einfach die Camburger Straße durchgehend und als direkte Erschließungsstraße für angrenzende Wohngebiete so herzustellen, dass sie gut mit dem Rad befahrbar ist: dickes Brett, viel Widerstand und am Ende ja auch das Eingeständnis, dass man an bestimmten Knotenpunkten vor einigen Jahren den Radverkehr nicht (ausreichend) mitgedacht hat...

    Told you so... :rolleyes:

    Beim Jenaer Radwegkonzept fährt der Kompromiss mit
    Sondersitzung des Beirats für Nahverkehr mit Fokus auf zwei großen Problem-Routen: Zentrum-Nord und Kahlaische Straße.
    www.otz.de

    - für beide Verbindungen sollen Alternativen "woanders" geschaffen werden

    - man hat gezeigt, dass man baulich halt nichts machen kann

    - man fordert nichtmal T30

    und das Käseblatt gibt noch die Bildunterschrift

    "Radfahren auf der Kahlaischen Straße ist schon wegen der Straßenbahnschienen schier unmöglich. Dann doch lieber auf dem Fußweg, im Bild in Höhe Felsenkeller."

    Aber immerhin ist mir jetzt klar, was die Intention des Workshops war:

    die Freaks vom Radentscheid "ins Boot" zu holen, zu signalisieren, dass man etwas tut oder zumindest probiert und die einfach Geduld haben sollen.

    Klassische Nebenkerze. :saint:

    Workshop war also von vorneherein nicht dazu gedacht, reale Lösungskonzepte zu erarbeiten.

    Es ging nur ums Verkaufen der "wir können leider nichts machen"-Haltung der Stadtverwaltung.

    Genau das.

    Wenn wir vor Ort jemanden persönlich kennen würden (Familie, Freunde), wäre es sehr wohl eine Option, die Räder rechtzeitig und gut verpackt dort hin zu schicken. Dann werden die zwei, drei, fünf... Tage dort untergestellt, bis wir mit dem Zug ankommen.

    So isses aber leider nicht.

    Wir müssten das Rad an ein Hotel (ganz ganz doof) oder Besitzer Ferienwohnung (ganz doof) schicken und uns darauf verlassen, dass der im Falle einer Beschädigung am Karton die Annahme verweigert wird oder bei "sieht gut aus", die Sachen ordentlich untergestellt werden.

    Ja, wir sind mit den Rädern sicher etwas pingelig :whistling:

    einerseits sind es Gebrauchsgegenstände - andererseits eben aber auch gute Gebrauchsgegenstände.

    Schlimm wirds meist dann, wenn die Fraktion "ist doch nur ein Gebrauchsgegenstand" mit Rädern Dritte genauso umgeht.

    Gibt genügend Beispiele aus überfüllten Sommer-Metronomen, wo einfach alles zusammengeschmissen wurde. gruselig.

    das kamerabesetzte Fahrzeug (Müllabfuhr? großer LKW?) fuhr bereits. das ist in meinen Augen kein legales rechts vorbeifahren nach §5. dort wird das "wartend" erfordert. grüne Ampel, anfahren? für mich ist das kein warten mehr.

    was anderes wäre es, wenn Autos langsam im stop&go auf eine rote Ampel in 30m Entfernung zurollen. das würde ich noch unter "wartend" zusammenfassen.

    KFZ hat in meinen augen auch rechtzeitig geblinkt, da war der Radfahrer vermutlich noch hinter dem kamerabesetzten Fz.

    und: Unfall-Kfz hält auch an. Radfahrer hätte Chance gehabt, geradeaus vor dem KFZ vorbeizufahren. Das Unvermögen ist nicht dem KFZ-führenden anzulasten.

    :/

    ein Faltrad gibts schon im Haushalt. Und klar kann man auch aufm Faltrad 6h-Tagestouren machen ;)

    Aber der Nachtzug ist schon eine nette Alternative. Auch mit Option, gar nicht die letzten Kilometer nach Girona zu fahren, sondern einfach dort an der Grenze zu bleiben. :/

    genau. danke mkossmann :)

    das ist das eben das Ding: wir haben irgendwie nicht so wirklich ein Problem damit, einen Tag auf Achse zu sein, um am Mittelmeer anzukommen. Der Weg ist auch ein Ziel. und ich mag Zugreisen. :saint:

    aber vielleicht müssen wir dann auch einfach zu der Erkenntnis kommen, dass Spanien halt nicht drin ist mit

    - maximal 1 Reisetag, keine Übernachtung

    - Rad dabei / Radabteil

    - bezahlbar / akzeptabler Preis

    vielleicht sollten wir einfach umschwenken auf Südfrankreich

    rund um den avisierten Urlaubstermin 17.Mai - 31.Mai (+/- 1 oder 2 Tage) ist es in Avignon auch schon warm. wobei: kann auch kühl werden :|

    Tja... ?(

    ja, wäre drin, würde ich bei völlig offensichtlichem Standardfall (RWBP) durchaus erwägen.

    Hier ist aber eben das Neue: Gehweg + Parken auf Hochbord angeordnet mit 30cm Restbreite für Fußverkehr bei Neubau. Das hatte ich noch nicht, die oberste StVB bestimmt auch noch nicht.

    Ich würde da vorerst im Interesse eines "erwartungsvollen Abwartens" erstmal die Füße still halten können.

    Das allerdings nicht mehr, wenn mir Fristen davongaloppieren :/

    so, es ist Januar 2023.

    Zur Erinnerung:

    Ende März 2022 - Widerspruch bei der unteren StVB (Stadt Jena)

    Juli 2022 - vertröstet, Antwort kommt bald

    September 2022 - Antwort der unteren StVB: nein, ist gar kein Gehweg. Sollen wir das weiterleiten an höhere Stelle?

    September 2022 - ja, bitte weiterleiten, Widerspruch wird aufrechterhalten.

    Januar 2023 - weder Eingangsbestätigung noch sonst irgendwas

    Anruf bei Landsbehörde: Ja, Widerspruch liegt vor, man ist noch nicht dazu gekommen...

    Ich sehe es kommen, dass auch im März 2023 noch keine Antwort bei mir sein wird. Dann wäre ein Jahr verstrichen seit Anordnung (hier identisch mit Kenntnisnahme VZ).

    Das hatte ich so noch nicht. Werden damit eigentlich Fristen gerissen, die mir nachteilig ausgelegt werden könnten? :/

    DB + Fahrrad + International bringt direkt einen Hinweis, bei dem Unbedarfte glauben könnten, man hätte gerade das Internet kaputt gemacht :rolleyes:

    Zitat

    Code: H890

    mit Erklärtext in Kurz:

    Ruf! Mich! an!

    oder "Stell! dich! an!" ... im Reisezentrum.

    Paket hatten wir drüber nachgedacht, aus Gründen wie Verzögerung, Verlust, Beschädigung wieder verworfen.

    Ja, ist versichert. Haste aber auch nix davon, wenn du 2 Wochen in der Pampa bist und kein Rad hast. X/

    und: wohin liefern lassen? Hotel/Ferienwohnung? Wer nimmt an? :/

    Urlaub, Schmurlaub - wo könnten wir denn hin, wenn Schweden von Jena so weit weg ist?

    Spanien wäre doch toll. Aber nicht mehr fliegen, wegen .. weil.. und überhaupt.

    Ach, Girona vielleicht?. Nördlich von Barcelona, bisschen Mittelmeer, bisschen Pyrenäen-Ausläufer und eigentlich von Jena via Erfurt, Frankfurt, Paris mit wenig Umstieg erreichbar.

    Tja, bis man zu dem Punkt kommt, wo das Rad mit soll.

    SNCF sagt: jaja, gibt TGV mit Fahrradabteil.

    schweigt sich nur leider aus, welche Verbindungen. Nur ein saloppes: probier halt, zu buchen. Wenns nicht klappt, gibts kein Abteil.

    Gut, ein paar Verbindungen durchprobiert: von Paris nach Girona oder Perpignon (vor der Grenze nach Spanien) gibt's offensichtlich im Mai kein Fahrradabteil.

    Was sagt RENFE, die spanische Bahngesellschaft?

    "auf Zügen für mittlere Entfernungen Ticket kaufen. sonst nur zusammengefaltet oder auseinandergebaut"

    Ahja. was ist mittlere Entfernung?

    Ok, TGV von FFM nach Paris und von Paris nach Girona erlauben wohl - wenn ich das richtig lese - die kostenfreie Mitnahme von Rädern, wenn diese eingepackt und demontiert sind. 130cm Länge, 90cm Höhe.

    Das bekommt man prinzipiell mit einer Vaude Big Bag hin.

    Problem: Paris Est nach Paris Gare de Lyon X/

    Preislich wären wir für 2 Personen und mit gewissen Einschränkungen (Reisetag) zusammen bei unschlagbaren 285,- für eine Fahrt.

    Ja nun, 15h unterwegs steht auf einen anderen Blatt.

    und einen Tag später kostet die gleiche Verbindung 519,- :|

    irre.

    Aber wenn wir fliegen würden, hätten wir incl. Anreise zum Flughafen (Jena->Nürnberg, Jena->Leipzig, Jena->FFM) zzgl. Checkin/Wartebereich auch in Summe mind. 5-6h Spaß. :rolleyes:

    Und: Flugzeug löst das Problem Fahrradmitnahme ja nun auch nicht. Muss auch mitkommen. Braucht auch Tasche (und Hoffnung/Vertrauen) oder Koffer. Puh

    Bleibt noch Option Auto:

    Jena-Girona sind ca. 1500km X/

    Sprit: 170,- eine Fahrt

    Maut: 80,- eine Fahrt

    Abnutzung: noch gar nicht berechnet

    aber: Räder könnten mit.

    Tja. X/

    wir sind unentschlossen, um es mal vorsichtig auszudrücken.

    Tendenz aber klar zum Auto, weil letztendlich am bequemsten. hm

    wer es allen Recht macht, macht was falsch. :whistling:

    Und: vielleicht wurde der Entschluss, BC zu kündigen oder gar nicht mehr mit Bahn zu fahren, schon lange vorher gefasst, jetzt nur ein anderer Grund kommuniziert.

    Und selbst wenn es die CurryWurst war: auch ohne deren Einführung hätte diese Person einen Grund gefunden. Dann eben einen anderen. :whistling:

    ich hab beim Fahrradservice meines Vertrauens mal ein Leihrad bekommen. Aber das wohl auch nur, weil der Inhaber wusste, dass ich ihn im Falle eines techn. Defektes an dem Rad nicht verklage :S

    Es gibt in HH auch Reparaturservices, die mit dem Lasti (und Werkzeug an Bord) beim Arbeitsplatz vorfahren und dort das Rad direkt reparieren. Anstatt das Rad also zum Service zu karren, karrt sich der Service zum Rad.

    Ich könnte mir vorstellen, dass das Thema "ersatzrad" noch ein paar Jahre braucht.

    Weil "die Radfahrer" halt naturgemäß

    - arm sind

    - eh keine Steuern zahlen

    und mal abseits vom Spaß:

    - leidensfähig sind

    Bis da der Aufstand beginnt und wirklich mal Forderungen ggü dem Service gestellt werden: tja.