obwohl der Anteil der "Alten" wächst, stellen sie (noch) nicht die Hauptbevölkerungsgruppe dar. Und die meisten km legen berufstätige auf dem Weg von/zur Arbeitsstelle zurück.
Beiträge von DMHH
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wesentlich mehr Fahrgäste erreicht man nicht durch bessere Taktung. Das ist so ein Trugschluss.
Ach wobei - wenn man jedem Reisewilligen eine umsteigefreie Direktverbindung zum Ziel zusagt, im 10-Minuten-Takt und noch 10,- für jede angefangene Fahrt... ja also dann könnte es tatsächlich mehr Fahrgäste geben.

Aber sonst? mal überlegen... nein. Weil auch mit 10-Minuten-Takt kaum direktverbindungen drin sind, das eigene Wohnzimmer nicht mitfährt, Wetter, Ausfall, Wartezeiten - irgendwie das gleiche wie beim Fahrrad. Davon gibt's auch nicht überbordend viel mehr, nur weil plötzlich 1000m Radweg gebaut wurden zwischen A-Dorf und B-Dorf.
So lange das Auto eine bequeme, erschwingliche & effiziente Mobilitätsform darstellt, wird nicht plötzlich eine nennenswerte Zahl von Menschen den Bus nehmen.
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ja, aber das Argument kann doch bitte nicht sein: "wir haben den Flughafen Erfurt und buttern jährlich Millionen rein, da können wir auch den ÖPNV im Niemandsland finanzieren".
Weil das eine dumm ist (oder sich zumindest der ROI nicht bestimmen lässt...
), müssen wir das andere nicht auch machen. -
Das mit dem ländlichen Bereich und der Streichung finde ich nicht per se schlecht. Wobei vage bleibt, was "ländlich" / "auf dem Land" genau bedeutet. Auf dem Land in BaWü ist halt anders als "auf dem Land" im Thüringer Wald in Hinblick auf Entfernung zu X, zu Anzahl Einwohner, zu Altersstruktur usw.
Das System der festen Fahrzeiten ist aktuell außerhalb von Schulbus-Verkehr in meinen Augen Mumpitz. Auch wenn man mit kleinen Bussen über die Dörfer gondelt: Personalkosten, Personalverfügbarkeit sind die Killer.
Und ja, selbstverständlich darf man der Meinung sein, dass ÖPNV nicht kostendeckend arbeiten muss. Nur ist die Kostendeckung eben nicht rein binär zu sehen: ja/nein, sondern muss zwingend unter dem Aspekt "Zuschüsse in welcher Höhe sind nötig?" betrachtet werden.
Und für mich ist da unbedingt plausibel, dass es so-wie-jetzt nicht funktioniert. Entweder muss das als Ruftaxi besser funktionieren oder man muss andere Lösungen finden. (höhöhö, autonomes Fahren...)
Um allerdings ganz ehrlich zu sein: Ich bin nicht der Meinung, dass jeder Weiler mit einer Buslinie erschlossen sein muss. Es ist dann eben die pesönliche Lebensgestaltung, der persönliche Entschluss, dort zu wohnen. Und ich tue mich teilweise schwer damit, die Kosten für die Versorgung mit "Mobilität" der Allgemeinheit aufzubürden.
Ich bin ja immer noch dafür, Kleinstsiedlungen gezielt aufzugeben. Kommt auf Dauer billiger

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hat schon jemand laut "schuld sind die Grünen!!!" gerufen?
Maggus? Hubsi?

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Auch mal wieder genial:
die DB zeigt seit einiger Zeit im DB-Navigator an, wenn auf einer gesuchten Verbindung der Zug in Zukunft (wegen Baustelle) ausfallen wird.
Schön. Was der DB-Navigator aber nicht anzeigt: wenn auf einer gesuchten Verbindung der Zug in Zukunft (wegen Baustelle) durch Busse ersetzt wird.
Leute... ey
Bis vor einigen Wochen gabs auch noch ein Baustellen-Portal der DB, da konnte man die Strecke von A nach B mit Zeitraum und Uhrzeiten angeben (wie bei einer Verbindungssuche) und bekam für den gewählten Zeitraum alle Fahrplanänderungen ausgegeben bzw. alle Baumaßnahmen du die Infos (Fahrplanabweichungen, Ersatzfahrpläne usw).
Jetzt gibt's nur noch so deppenmäßige Seiten, wo man dann die Linien wählen kann (RE12, RB34 usw) und dann irgendwas angezeigt bekommt. Brauch ich nicht. Ich will wissen, welche Änderungen im Zeitraum X auf der Strecke Y anstehen.

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mach sie bloß nicht darauf aufmerksam. am Ende stellt sich raus, dass auch in der Verkehrsrechtlichen Anordnung ~brunneN steht und wer weiß, welche Konsequenzen das dann hat

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oh gott, das dreckeliche Kleinweiß hab ich übersehen. bah
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Hm. Fahrrad auf linker Seite des LKW. also kam der Radfahrer wohl eher nicht von der Brücke, sondern eher aus Richtung Süden und wollte erst über die Brücke?
Aber auch da wieder geile Radwegeführung. Aus Süden kommend
linksseitigenrechtsseitiger Radweg, der auf der Kreuzung endet, weil geradeaus über die Brücke: Gehweg -
wenn Richtlinien demokratisch gestaltet wären, würd ich mittlerweile sogar davon ausgehen, dass wir Ampeln hätten, die für alle Fahrtrichtung gleichzeitig grün zeigen...

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die Realität "Zugbegleiter" sieht auch nach meinen Erfahrungen anders aus...

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und ich reg mich schon leise über den Schlag Mensch auf, der im doch vollen Regionalverkehr stumpf den Rucksack auf den leeren Sitz neben sich stellt... Leute gibts.
und wie im Straßenverkehr auch: ich empfinde das Fehlen jeglicher eigener Handlungsoptionen schon doof, aber wenn dann die dafür zuständigen Stellen auch noch die Schultern zucken - da ist dann so eine Ohnmacht da.
Ich mein, was will man denn machen? Das Instrument beschädigen? Dem Typen eine Trinkflasche Wasser überm Kopf ausleeren? Schubsen? Selbst mit "danebenstehen und laut singen" stört man ja direkt wieder Unbeteiligte, die dann auch nicht gegen den Sitzplatzokkupanten vorgehen. bah...
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die offizielle Radroute (Saaleradweg) verläuft über die besagte Brücke (siehe Eingangsbeitrag, rote Linie).
Die Brücke ist gesperrt, nur für den Fußverkehr erlaubt: VZ.239
Umleitung für alle von der Brückensperrung tangierten Verkehrsarten:
- KFZ, die für Kraftfahrstraße zugelassen sind = Brücke kann über B88 mit Tunnel umfahren werden, also einfach nur weiterer Weg, keine weitere Veranlassung erforderlich
- KFZ, die NICHT für Kraftfahrstraße zugelassen sind = man hat die Regelung [Kraftfahrstraße] zwischen Abfahrten vor/hinter Tunnel aufgehoben -> betrifft Mofa, Moped, Landwirtschaft, 45kmh-Autos
- Radverkehr = soll Brücke weiter nutzen, die ist aber Fußweg. Ausweichstrecke wäre analog zu 2. (wie Mofas, Mopeds, Traktoren) die Bundesstraße. Da hat man aber das VZ.254 angeflanscht
- Fußverkehr = soll und kann Brücke weiter nutzen. Aber wegen 2. darf man als Fußgänger jetzt auf der B 88 laufen.
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Schade eigentlich.
Bahn schließt Co-Working-Standorte an BahnhöfenSeit 2020 bot die Deutsche Bahn an ihren Bahnhöfen mobile Arbeitsplätze und Meetingräume an, doch sie wurden kaum genutzt. Wegen der hohen finanziellen…www.spiegel.deIn meinen Augen und mit meiner persönlichen Brille ist das ein Fall von "temporales Mis-match"
Die Idee ist gut - passt aber noch nicht auf die Anforderungen. So wie damals das 3-Liter-Auto von VW. Gute Technik, guter Ansatz, sinnvoll - falscher Zeitpunkt, mangelhafte Einstellung der potenziellen Kundschaft.
Ich zum Beispiel bin oft im Büro, relativ oft "auf der Schiene", auch zu Hause arbeitend. Ich fände es genial, wenn mein Arbeitgeber mir einfach eine Chipkarte in die Hand drücken würde und sagte: "hier ist dein monatliches Guthaben für außer-Haus-arbeiten".
Und entweder buch ich mich dann in Erfurt ein, oder sitz zu Hause für 5EUR-Homeoffice-Pauschale bei der Steuererklärung.
Aber gibt's ja nicht, weil mein AG Büroflächen in Dimensionen vorhält, dass er gar kein Interesse hat, dass MA nicht ins Büro kommen... hmpf.
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Und dann gleich mal die Antwort, also die Aufrechterhaltung des Widerspruchs abschicken.
Ich bin einfach mal so frech und verzichte auf die Schrift-Schrift-Form.
Sind wir ehrlich: Post geht ein, bekommt einen Eingangsstempel, wird gescannt, im Dokumentenmanagementsystem in der entsprechenden Digitalen Akte abgelegt und das Original vernichtet.
Wenn Zeit / Kompetenz vorhanden ist, wird der Scan noch OCR'd.
Da sollten sie mir dankbar sein, wenn ich alles volldigital hinschicke

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Hochbord:
rote Pflastersteine <> graue Pflastersteine
bauliche Trennung von Geh- und Radweg. Oder nicht?
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im Artikel wird geschrieben, dass Kinder vor dem vollendeten 8.LJ nicht auf Radfahrstreifen fahren dürfen.
Außer: es stehen Poller.
Daraus lese ich, dass im Artikel die Meinung vertreten wird, dass eine "bauliche Trennung" bei einem "normalen Radfahrstreifen" nicht vorliegt.
Ist dem wirklich so?
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puh, da fehlt die Überschrift "Glosse". Oder überseh ich das nur?
Aber die Kommentare sind auch wieder köstlich. Helme! High-Viz!

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Zitat
Für Radwege gilt: Eine einfache Radspur am Fahrbahnrand dürfen Kinder unter acht nicht nutzen, Ausnahmen bilden Radwege, die von der Fahrbahn durch Poller oder Ähnliches getrennt sind. Dort dürfen auch kleinere Kinder fahren.
StVO §2 (5)
ZitatKinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen, Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen. Ist ein baulich von der Fahrbahn getrennter Radweg vorhanden, so dürfen abweichend von Satz 1 Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr auch diesen Radweg benutzen.

und dann wundert man, wo die ganze High-Viz-Bagage herkommt
ZitatAns Rad gehören deswegen Reflektoren, am besten auch an Ranzen, Helm und Kleidung. Außerdem ratsam: helle Kleidung, Warnwesten, Helme mit Licht.
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KI - wir wissen nicht, warum und wieso... aber bekommen ein Ergebnis, und wenns scheiße ist: tja, können wir nix machen. isso. schade.
