Es seien 132 Unfälle erfasst worden. Es habe 124 Verletzte, neun Schwerverletzte und ein Todesopfer gegeben. An 64 Unfällen seinen Radfahrende beteilgt gewesen. Sven Petersen, Leiter des Sachgebietes Verkehr, im Ortsbeirat Schreventeich und ausweislich des Fotos Polizeibeamter, benennt als Ursache fehlende Schulterblicke durch abbiegende Kfz-Füher*innen und die Unterschätzung des Beschleunigungsvermögens von insbesondere Pedelecs.
Außerdem findet er recht klare Worte für die Probleme der Kieler Radinfrastuktur:
Zitat
Ein entscheidendes Problem sei auch die häufig ungünstige Wegführung für Radfahrende in Kiel. Dazu zählen nach Petersen etwa Fußwege, die gleichzeitig von Radfahrern genutzt werden dürfen oder in beide Richtungen befahrbare Radwege. „Ein Radweg muss selbsterklärend sein. Und das sind sie in Kiel leider oft nicht. Es ist natürlich relativ schwer, eine Stadt, die viele, viele Jahre eine Autofahrerstadt war, so umzugestalten, dass sie für Fahrradfahrer genauso geeignet ist. Da tut sich die Stadt schwer.“
Das ist für die Kieler Nachrichten, die nach meinem Empfinden gerne Radfahrer*innenbashing betreiben, eine deutliche Aussage. ![]()