Dieser Autofahrer fühlt sich in seinem Blech-Glas-Panzer anscheinend hundertprozentig geschützt. Zu Recht?
Wenn ich das bisher richtig verstehe, spielt Schmierinfektion keine praktische Rolle, sondern nur die Tröpfcheninfektion, solange das Virus im Wasser ist, nicht mehr, wenn es das umgebende Wasser durch Verdunstung verloren hat (Infektion über Luft oder am Einkaufswagen etc.), dann überlebt es nicht mehr lange. Und dann muss es noch in relevanter Anzahl im eigenen Atemweg ankommen, was draußen an der frischen Luft bei kurzer Begegnung eher selten vorkommt, umso häufiger, wenn man im geschlossenen Raum eine Weile mit dem Infektionsträger zusammenhockt (und da vermutlich bei längerer Aufenhaltsdauer auch bei ansonsten genug Abstand).
Ich würde sagen, dass weder eine relevante Anzahl von Töpfchen an den Einsaugstutzen der Autoklimaanlage ankommt, noch dass von denen, die doch ankommen, genug bei Fahrer eintreffen, weil doch eine relevante Zahl von Tröpchen unterwegs in den engen Leitungen an deren Oberflächen hängen bleiben ...
Insofern dürfte der Fahrer Recht haben. Vielleicht nicht 100%, denn der Teufel ist ja ein Eichhörnchen, aber so gefühlt 99,999999999% ...