Beiträge von Mueck

    Das kann ja nicht sein, dass man mit einem halben Meter Abstand entgegen kommende Radfahrer passieren darf.

    Mit 100 sicher nicht ...

    Man vergisst aber dabei, dass man sich dabei theoretisch in die Augen schauen und absprechen kann, wie man sich, notfalls einer stehend und der andere schleichend, begegnen will, wenn's eng wird.

    Unter Autos funktioniert das auch in der Regel.

    Dass das bei Auto/Rad nicht immer funktioniert ...

    Ein weiterer Unterschied:

    Auf Überholen ist niemand angewiesen, wenn's nicht geht, kommen beide immer noch vorwärts, nur der eine langsamer als er gerne wollen würde ...

    Im Gegenverkehr ist das anders, da wäre mit fixen Abständen der Verkehr blockiert, da ist es sinnvoll, wenn obiges zulässig bleibt.

    Danach ging es über die Fehmarnsundbrücke nach Fehmarn, wo man ja gerüchteweise so toll Radfahren kann

    An dieser Stelle habe ich überlegt, auf der anderen Straßenseite auf dem Seitenstreifen zu fahren, [...] zumal ich auch nicht sicher war, ob der Abschnitt nicht vielleicht eine Kraftfahrstraße ist.

    Letzte Festlandzufahrt keine Beschilderung, auch nicht paar Bilder weiter. wo noch der Radweg kreuzt. Gegenrichtung Gegenseite Radfahrverbot weiter ins Festland rein.

    Letzte Inselzufahrt auch nix, Stück weiter Beginn eines Radwegs, der auch von der Hauptfahrbahn abzweigt, allerdings landet der Radweg hier wieder auf dem Seitenstreifen, In Openstreetmap ist dieser Radweg bissele komisch getaggt vom selben Mapper erstmals gemappt, der auch "bicycle=no" aus bicycle=yes gemacht hat am nahezu selben Tag, von dem auch ein Teil der mapillary-Bilder stammen, ich glaube, der muss mal dazu befragt werden ...

    Das sieht auch Prof. Dr. jur. Dieter Müller so:

    ... und so ähnlich steht's auch in der Begründung der StVO-Novelle 2019/20, Bundesrat Drucksache 591/19

    07.11.19:

    "Bislang schreibt § 5 Absatz 4 Satz 2 beim Überholen anderer Verkehrsteilnehmer ausschließlich

    einen „ausreichenden Seitenabstand“ vor. Dieser unbestimmte Rechtsbegriff

    wurde durch die Rechtsprechung dahin konkretisiert, dass innerorts in der Regel ein Abstand

    von 1,5 m und außerorts ein Abstand von 2 m einzuhalten ist. Durch die Einführung

    von Mindestvorgaben in § 5 Absatz 4 Satz 3 neu wird klargestellt, dass ein die genannten

    Werte unterschreitender Abstand generell nicht als ausreichend anzusehen ist. Durch die

    Beibehaltung des unbestimmten Rechtsbegriffs „ausreichender Seitenabstand“ wird zugleich

    verdeutlicht, dass in Einzelfällen ein größerer Seitenabstand erforderlich sein kann.

    Dabei gilt der für Kraftfahrzeuge vorgeschriebene Seitenabstand auch für das Überholen

    von auf Schutzstreifen befindlichen Rad Fahrenden, da sich auch diese auf der Fahrbahn

    fortbewegen und der Schutzstreifen lediglich einen geschützten Raum der Fahrbahn darstellt.

    Nach Sinn und Zweck der Vorschrift kann nichts anderes für Radfahrstreifen gelten;

    auch dann nicht, wenn diese den Radverkehr und den übrigen Fahrverkehr durch bauliche

    Vorrichtungen voneinander trennen (sog. Protected Bike Lanes)."

    ... und nach Sinn und Zweck müsste das dann in der Tat auch für Bordsteinwege gelten, auch wenn dieses Fass wohlweislich nicht auch noch so offensichtlich geöffnet wurde ... Ich meine aber, es gäbe schon Urteile bspw. Lkw/Fußgänger bei Bordsteinwegen mit sehr ähnlichen Maßen.

    Klar, Hausboot fertig machen und abwarten :S

    Eigentlich wollte ich hier ja beim Umbau des Karlsruher Binnenhafens (durchaus nicht klein) zum Seehafen mithelfen, aber die Ölverbrenner kommen ja nicht rechtzeitig in die Pötte, um die Antarktis zeitnah abzuschmelzen, außerdem habe ich mich leicht verkalkuliert, die Antarktis reicht nicht ganz bis KA und bis sich der oberrheinische Grabenbruch noch bissele weiter absenkt, um das auszugleichen, dauert's auch zu lange ... Also muss ich umdisponieren, vielleicht ein Häuschen in der Wingst, eine Insel in spe? ;) Eine Weile reicht vielleicht auch die Hohe Lieth, ein Geestrücken zwischen Bremr- und Cuxhaven ... Und dann für die Wiedereinführung der Bremerhavener Straßenbahn kämpfen und gleich eine wasserfeste Hybridversion vorschlagen ... ;)

    Die natürlichen Zyklen zwischen Warm- und Eiszeiten liegen in der Größenordnung von 100.000 Jahren. Aktuell reden wir über eine Zunahme der globalen Temperatur um 3-4° innerhalb von 100 Jahren.

    Ich hatte in Erinnerung, dass es "zuletzt" vor Erfindung der Dampfmaschine a weng frischer wurde, aber in der Tat müssen wir uns da vorerst keine Sorgen machen, weil wir die "Eiszeitverhinderung" arg übertrieben haben.

    Und deshalb ist dir jetzt alles andere auch egal? Weil ja auch die Hochkultur der Azteken mal untergegangen ist...

    Ich mache natürlich weiterhin meinen kleinen Teil pro Verkehrswende via VCD etc., denn das verbessert ja auch die aktuelle Lebensqualität hier in der Innenstadt bspw., aber mein Optimismus für die nachfolgenden Generationen bewegt sich eher unter Null und hoffe nur noch auf die Sintflut erst NACH mir und bin froh, keine Kinder in die Welt gesetzt zu haben (meines Wissens nach), die das ganze ausbaden müssen ... Nur dass ich hier im HOTspot Karlsruhe schwitzen muss ... Vielleicht doch wieder Bremerhaven als Altersruhesitz?

    Das mit dem Permafrost hat durchaus Potential für die Kaskade ...

    PS: Nicht alles CO2 wegsperren, bissele was brauchen wir noch, weil wir ohne die Erhöhung ja evtl, auf den Weg in eine Eiszeit wären, sagen einige ...

    Sie bietet Regionen, die sich vom Nationalstaat abspalten möchten, eine Art Sicherheitsnetz.

    Nein, tut es nicht, war mal Thema bei der Schottland-Katalonien-Frage, wo es hieß, Spanien könnte sich querlegen bei einem EU-Beitritt Schottlands, um keinen Präzedenzfall für Katalonien zu schaffen ...

    (Dann bliebe aber noch eine "Groß-Irland-Lösung": Irland lässt Schottland (ehtnisch-sprachlich aus historischen Gründen eh eng verwandt) beitreten (und gleich auch noch Nordirland ...) und schon wächst die EU ohne Katalonienpräzedenzfall ...

    Dank der weiten Absetzung schon ab Ampel bis zum Zebra und weiter ein eigenständiger Verkehrsweg, daher muss man sich über "linksseitig frei?" keine Gedanken machen, da die Fahrbahn dazu fe_lt ...

    Vorrang ggü. Abbiegern kann man deswegen auch knicken.

    ABER: da eigenständig, könnte Rechts vor Links nach § 8 gelten.

    Aus Richtung Unterführung sehe ich da eine ordnungsgemäße Bordsteinabsenkung, daher doch § 10 statt § 8.

    Auf der "Schwellenseite" bin ich aber aus Deinen und Mapillary-Bilden heraus nicht sicher, ob da ein abgesenkter Bordstein im Sinne des § 10 vorhanden ist. Halt, noch anderes Mapillary-Bild: Steinreihe, kein Bordstein. Wer also von der Ampel kommt, hat nach RvL Vorfahrt vor Autos von Norden her.

    Wer von Norden her elegant an der Schwelle vorbei auf die Fahrbahn radelt, fährt da aber noch von einem anderen Straßenteil auf die Fahrbahn ein: § 10. Aus der RIchtung gesehen nicht genug abgesetzt, noch Teil der Straße. Bis genau dort, man kann sie die Ampel also sparen ...

    Via Ampel kann man sich die paar Meter reiner Gehweg auch sparen, es kommt ja noch eine Absenkung zum Auffahren direkt am Schild. Nur für die aus Westen in den Weg ist's blöd ...

    Aber schon der heutige Strom kommt nur zu einem Bruchteil aus erneurerbarer Energie? Prinzip Hoffnung?

    Prinzip Notwendigkeit, gefördert durch unseren großen Held В.В.П., der uns überzeugt hat, GasStrom zu geben beim Umtieg ...

    Mit jedem Windrad und jeder Solarzelle mehr wird jeder Stromer umweltfreundlicher, was einem Verbrenner nicht gelingen kann.

    Für Wasserstoff gilt das gleiche wie für E-Fuel: Kann man für Nischen machen, ist aber nix für die Masse, weil Faktor x mehr Energie reingesteckt werden muss.

    Brennstoffzellen-Fzg. sind ja eig. nur E-Autos "mit Tank" und kleinerer Batterie (selbst die wird man nicht ganz los).

    Daneben kann man H2 wohl auch wie Gas im umgerüsteten Verbrenner verbrennen zu H2O +Schadstoffe.

    Vielleicht gibt's ja irgendwann Anhänger mit Wasserstofftanks und ggfs. Brennstoffzelle, um E-Autos oder alte Verbrenner jenseits des Ladenetzes oder des nach 2050 weit ausgedünnten Tankstellennetzes betreiben zu können, damit man nicht wieder wie damals Richtung Pforzheim in die Apotheke muss zum Nachtanken ...

    SWR3 die Tage dazu:

    Verstromter MIV braucht nur 1/6 des heutigen Stroms mehr, das sollte bis 2035 locker klappen. Genauso wie der Netzausbau, der eh fällig ist.

    Stehen ja nicht gleich morgen früh schon 100% Stromer an der Steckdose ...

    Was ich im Text gerade vermisse, ist aus der Sendung, dass E-Fuels 7x mehr an Eingangsenergie brauchen. Deswegen sollte man die nur dort verwenden, wo man Akkus weniger gut nutzen kann (Fluchverkehr, Schiffsverkehr, wobei ich letzteres nicht verstehe, die hatten vor Jahrhunderten doch schon 100% regenerativ ...)

    Und in FB flog eine Grafik durch die Timeline, dass eh schon alle relevanten Autohersteller Planungen für einen Verbrennerausstieg VOR 2035 haben (Hundai für genau 2035), die Politik macht da eine überflüssige Diskussion ...

    "Außenministerin Annalena Baerbock und Oppositionsführer Friedrich Merz sprechen aus, was Kanzler Olaf Scholz partout nicht sagen will: „Die Ukraine muss diesen Krieg gewinnen.“

    Scholz formuliert zurückhaltender. „Russland darf diesen Krieg nicht gewinnen. Die Ukraine muss bestehen.“"

    Tagesspiegel vom 6.6.22

    Diesen Artikel hatte gestern jemand beim Stammtisch dabei, auch zur Frage, wer gewinnen/verlieren soll, interessant.