Tumbes "Kapitalismus=gut-alles-andere=Kommunismus=böse" ist mir einfach zu doof.
Derart simpel gestrickt, um das so zu sehen, ist hier auch niemand, nicht mal der genannte. Klassische Fehlinterpretation, meine ich. Manche gewichten nur einzelne Ausprägungen des Kapitalismus anders (ich übrigens auch), so, daß das Gesamtergebnis einer Bewertung auch ein anderes ist. Daraus abzuleiten, das sei tumb, ist es selbst.
(aus dem sich @orvio die für ihn brauchbarsten Aussagen rausfiletiert hat...)
Na schau mal einer an, so wird man reflektiert, und merkt es nicht mal.
Also nochmal, pfleglich und ohne persönliche Angriffe mit den Diskutanten umzugehen, das ist Streitkultur. Eine feine Sache und eine große Errungenschaft. Darauf legen hier die meisten durchaus einigen Wert, ich eingeschlossen. Oder, um es mit Hagen Rether zu sagen:
Zitat
"'Ach... Ich bin ja gar kein Pavian' Das muß dann aber auch kommen!"
Da darf eine Aussage auch filetiert werden, solange sie nicht verfälscht wird. Und nein, verfälscht hat hier in diesem Thread bisher niemand.
Mit der Entkräftung von "Argumenten" dieser Art hab ich schon gefühlte 20 Jahre meines Lebens verschwendet. Das geb ich mir einfach nicht mehr.
Das sind dann die Mühen der Ebene, wenn man die scheut, sollte man mit der "Ketzerei" gar nicht erst anfangen. Jeder Selbstmordattentäter ist im Grunde ein selbstverliebter und fauler, vor allem denkfauler, Sack. Heute wird man in Europa aber nicht mehr verfackelt, wenn man Ketzerei betreibt. Mal eben mit Opferpathos einen schnellen Abgang machen, funktioniert nicht mehr. Keiner sieht mehr den Helden, die meisten aber die arme Wurst. Wieder und wieder den argumentativen Acker bestellen, dabei freundlich bleiben und runzlig werden, das ist nunmal der Weg. Zivilisation, sie ist mühsam. Und manchmal wunderbar zugleich.