Beiträge von Autogenix

    So prinzipiell ja, aber, gerade bei den "oberen" StVB gibts ja den Einfluss der Politik recht massiv.

    Und Gesetzestexte und Vorschriften können mal so, mal so ausgelegt werden, so eindeutig sind die nicht.

    Zumindest ich stelle fest, dass es einen großen Interpretationsspielraum gibt zwischen dem, was die StVB im LK aus den VwV liest und wie ich das sehe.

    Das hat nichts mit Qualität zu tun, sondern mit der Traglast. Und weil es sich besser verkauft.

    Wie oben schon geschrieben, Pedelcs sind Räder, auch S-Pedelcs. Und die Gesetze sind schon kompliziert genug, deswegen sollte man möglichst einfache Regelung festschreiben.

    Pedelecs sind Fahrräder. Fahrräder fahren auf der Fahrbahn. Ist ein Radweg vorhanden, dürfen sie diesen nutzen.

    Lustig, auf deinem Link ist ein Bild mit Montse, der Brucker Mobilitätsbeauftragten, und einem der Brucker Stadt-Lastenradl.

    Im SZ Artikel dann nicht mehr. Ob sie interveniert hat?


    Nachtrag: Das Fahrrad und der Fahrradanhänger sind also ungeeignet zum Transport von Kindern, bitte fahren sie mit dem Auto, da ist es für Ihr Kind nicht so schlimm, wenn sie mal einen Kinderhänger oder ein Lastenrad übersehen, was ja mal vorkommt.

    Wenn ich Angst hätte, an der nächsten Kreuzung platt gefahren zu werden, dann würde ich so oder so nicht am Fahrradverkehr teilnehmen. Das gilt, denke ich, genau so auch für viele andere Fahrradfahrer*innen. Und dass so manches Blauschild nicht verschwindet, hat nichts damit zu tun, dass es Fahrradfahrer*innen gibt, die gerne einen Fahrradweg benutzen, wenn der vorhanden ist.


    Es liegt wohl durchaus etwas an der Fahrgeschwindigkeit, wie Radler was wahrnehmen, aber das der Konfliktpunkt Kreuzung bei Radwegen allgemein ein Problem ist und bei linksseitigem radln im besonderen, das kann man aus der Statistik lesen. Klar, wenn man schon langsam an eine Kreuzung heranfährt, dann reicht auch dezentes bremsen, wenn einem die Vorfahrt genommen wird. Fährt man schneller, fällt es einem auf, wenns einem an jeder 3. Kreuzung das Hinterrad hebt.

    Dein S-Pedelc und E-Bike-Bashing kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen. Ich bin nur mit MTB unterwegs, entweder harmloses Alltags-Hardtail mit Gepäck, Schutzblech und ausreichend Beleuchtung oder Spass-Fully. Mit beiden bin ich in der Regel schneller unterwegs als ein normales Pedelc oder E-Bike. Nicht immer und überall, aber überwiegend.

    Deswegen, ich gebs zu, habe ich simpel keine Lust auf rumpeligen [Zeichen 240]Gehwegen zu fahren, oder irgendwelchen fürs radln ungeeigneten [Zeichen 241-30][Zeichen 237]. Auf [Zusatzzeichen 1022-10] kann ich gänzlich verzichten.

    Insofern ist es völlig wurscht ob Analog-Rad, Pedelc, E-Bike oder S-Pedelc.

    Der elektrische Antrieb hilft Leute aufs Radl zu bekommen, und er hilft, S-Pedlec, tatsächlich auch weitere (Pendel-)Strecken in einer akzeptablen Zeit zurückzulegen. Insofern wäre es gut, wenn Radwege außerorts auch für das E-Gedingse freigeben werden, egal welches, und innerorts sollte es einfach kein Radwegpflicht geben. Eigentlich sollte es einfach generell keine Radwegpflicht geben, es gibt schon zwei Schilder, die Fahrbahnen exklusiv für Autos reservieren: [Zeichen 254] und VZ 331 Kraftfahrtstraße.

    Na danke. Weil ich mich also in der Blumenauer Straße nicht von Autofahrern anhupen und beschimpfen lassen möchte. Und weil ich den Autoverkehr auf der Blumenauer Straße mit 50 km/h + x als zu schnell empfinde, um dort auf der Fahrbahn mit dem Fahrrad zu fahren, bin ich also in deinen Augen einfach nur zu faul, wenn ich dann statt auf der Fahrbahn auf dem Gehweg fahre, der für den Radverkehr freigegeben ist?


    Wenn Du mit dem Fahrrad auf dem Gehweg willst, kannst Du doch einfach absteigen und schieben?

    Vielleicht ist ja das Fahrrad nicht das geeignete Verkehrsmittel für Dich, wenn Du nicht da fahren kannst, wo Du hingehörst, sondern anderen den Verkehrsraum streitig machen musst.

    Leute mit Höhenangst fliegen ja auch nicht Gleitschirm.

    Nach meiner Erfahrung führen E-Bikes vor allem dazu, dass viel mehr Leute bereit sind, Wege von 10 km und (wesentlich) mehr mit dem Rad zurückzulegen, für die es bisher hieß "da muss man mit dem Auto fahren".

    Zumindest im Freizeit-Verhalten trifft das, meiner Beobachtung nach, durchaus zu, im täglichen Einerlei eher wenig.

    Im Alltag haben nicht wenige vom (Hallo Gerhardt) "Bio-Bike" zum E-Bike gewechselt, beim Großteil steht halt jetzt auch ein Radl mit Akku im Schuppen, das 3x im Jahr genutzt wird, zum Glück gibts ja auch das E-Auto, oder den Hybrid, mit dem der Rest der kurzen Wege zurückgelegt werden kann.

    Hab schon Bekannte, die sich wundern, wie das passieren kann, übern Winter das Radl nicht genutzt und schwupps, nah 6 Monaten ist der Akku schon mau.

    Denke 2023 ist das mit dem Verhältnis E-Bike, Bio-Rad schon überbewertet.

    Zum Einen fährt inzwischen eine der Hauptrisiko-Gruppen, die Ü60, überwiegend elektrisch.

    Zum Anderen fahren auch viele Alltagsnutzer, zumindest auf dem Land, elektrisch. Das ist bei den kurzen Wegen in der Stadt sicher anders bei den jüngeren Leuten. Aber die lassen sich auch nicht so viel überfahren.

    Und auch der Freizeitverkehr ist bei uns zum überwiegenden Teil elektrisch. Inzwischen kann man in den Alpen Bioradler abklatschen, die 2-3 x am Tag sind kein Problem.

    ok, das ist dann tatsächlich ein Novum.

    [Zeichen 237][Zeichen 239][Zeichen 240][Zeichen 241-30][Zeichen 244][Zeichen 242] mit KFz Freigabe kann man ja überall bewundern.


    Aber [Zeichen 237] mit "Fußgänger frei" ist mir noch nicht begegnet. Gibts auch imho nicht im VzKat der VwV.

    Hannover wird also etwas erfinden müssen.

    Wenn ich mir das Foto so ansehe, wahrscheinlich wäre [Zeichen 237] abhängen vielleicht ja das Angebrachteste?

    Aber, ÖPNV-Busse und Radlers auf einer Fahrbahn, das ist natürlich gefährlich.