Weil ich nicht nicht ein Pedelec fahren will, nur um als gleichberechtigter Mensch am normalen Straßenverkehr teilnehmen zu können?
Beiträge von Autogenix
-
-
Das hat nichts mit Qualität zu tun, sondern mit der Traglast. Und weil es sich besser verkauft.
Wie oben schon geschrieben, Pedelcs sind Räder, auch S-Pedelcs. Und die Gesetze sind schon kompliziert genug, deswegen sollte man möglichst einfache Regelung festschreiben.
Pedelecs sind Fahrräder. Fahrräder fahren auf der Fahrbahn. Ist ein Radweg vorhanden, dürfen sie diesen nutzen.
-
Lustig, auf deinem Link ist ein Bild mit Montse, der Brucker Mobilitätsbeauftragten, und einem der Brucker Stadt-Lastenradl.
Im SZ Artikel dann nicht mehr. Ob sie interveniert hat?
Nachtrag: Das Fahrrad und der Fahrradanhänger sind also ungeeignet zum Transport von Kindern, bitte fahren sie mit dem Auto, da ist es für Ihr Kind nicht so schlimm, wenn sie mal einen Kinderhänger oder ein Lastenrad übersehen, was ja mal vorkommt.
-
Wenn ich Angst hätte, an der nächsten Kreuzung platt gefahren zu werden, dann würde ich so oder so nicht am Fahrradverkehr teilnehmen. Das gilt, denke ich, genau so auch für viele andere Fahrradfahrer*innen. Und dass so manches Blauschild nicht verschwindet, hat nichts damit zu tun, dass es Fahrradfahrer*innen gibt, die gerne einen Fahrradweg benutzen, wenn der vorhanden ist.
Es liegt wohl durchaus etwas an der Fahrgeschwindigkeit, wie Radler was wahrnehmen, aber das der Konfliktpunkt Kreuzung bei Radwegen allgemein ein Problem ist und bei linksseitigem radln im besonderen, das kann man aus der Statistik lesen. Klar, wenn man schon langsam an eine Kreuzung heranfährt, dann reicht auch dezentes bremsen, wenn einem die Vorfahrt genommen wird. Fährt man schneller, fällt es einem auf, wenns einem an jeder 3. Kreuzung das Hinterrad hebt.
Dein S-Pedelc und E-Bike-Bashing kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen. Ich bin nur mit MTB unterwegs, entweder harmloses Alltags-Hardtail mit Gepäck, Schutzblech und ausreichend Beleuchtung oder Spass-Fully. Mit beiden bin ich in der Regel schneller unterwegs als ein normales Pedelc oder E-Bike. Nicht immer und überall, aber überwiegend.
Deswegen, ich gebs zu, habe ich simpel keine Lust auf rumpeligen
Gehwegen zu fahren, oder irgendwelchen fürs radln ungeeigneten ![Zeichen 241-30 [Zeichen 241-30]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-241-30.png)
. Auf
kann ich gänzlich verzichten.Insofern ist es völlig wurscht ob Analog-Rad, Pedelc, E-Bike oder S-Pedelc.
Der elektrische Antrieb hilft Leute aufs Radl zu bekommen, und er hilft, S-Pedlec, tatsächlich auch weitere (Pendel-)Strecken in einer akzeptablen Zeit zurückzulegen. Insofern wäre es gut, wenn Radwege außerorts auch für das E-Gedingse freigeben werden, egal welches, und innerorts sollte es einfach kein Radwegpflicht geben. Eigentlich sollte es einfach generell keine Radwegpflicht geben, es gibt schon zwei Schilder, die Fahrbahnen exklusiv für Autos reservieren:
und VZ 331 Kraftfahrtstraße. -
Na danke. Weil ich mich also in der Blumenauer Straße nicht von Autofahrern anhupen und beschimpfen lassen möchte. Und weil ich den Autoverkehr auf der Blumenauer Straße mit 50 km/h + x als zu schnell empfinde, um dort auf der Fahrbahn mit dem Fahrrad zu fahren, bin ich also in deinen Augen einfach nur zu faul, wenn ich dann statt auf der Fahrbahn auf dem Gehweg fahre, der für den Radverkehr freigegeben ist?
Wenn Du mit dem Fahrrad auf dem Gehweg willst, kannst Du doch einfach absteigen und schieben?
Vielleicht ist ja das Fahrrad nicht das geeignete Verkehrsmittel für Dich, wenn Du nicht da fahren kannst, wo Du hingehörst, sondern anderen den Verkehrsraum streitig machen musst.
Leute mit Höhenangst fliegen ja auch nicht Gleitschirm.
-
Lustig ist ja der Schutz des Stromkastens auf dem Gehweg. Das lässt tief blicken, was die Stadt den Autofahrern zutraut.
-
Nachdem es in Hannover keine Vertretung RUS gibt, wie wird denn sichergestellt, das die Mitteilung der Friedens-Demo zu Ostern in Hannover an den richtigen Adressaten gelangt?
Nicht, das es so schief läuft wie im Vatikan.
-
Nach meiner Erfahrung führen E-Bikes vor allem dazu, dass viel mehr Leute bereit sind, Wege von 10 km und (wesentlich) mehr mit dem Rad zurückzulegen, für die es bisher hieß "da muss man mit dem Auto fahren".
Zumindest im Freizeit-Verhalten trifft das, meiner Beobachtung nach, durchaus zu, im täglichen Einerlei eher wenig.
Im Alltag haben nicht wenige vom (Hallo Gerhardt) "Bio-Bike" zum E-Bike gewechselt, beim Großteil steht halt jetzt auch ein Radl mit Akku im Schuppen, das 3x im Jahr genutzt wird, zum Glück gibts ja auch das E-Auto, oder den Hybrid, mit dem der Rest der kurzen Wege zurückgelegt werden kann.
Hab schon Bekannte, die sich wundern, wie das passieren kann, übern Winter das Radl nicht genutzt und schwupps, nah 6 Monaten ist der Akku schon mau.
-
-
Nicht die Gefahr, die erlebbare Fahrphysik.
-
Wenn Dich irgendwie beruhigt, meine Frau und meine Familie erzählen mir ständig, dass Motorräder ein Ausbund der Hölle sind und meins im speziellen.
-
Denke 2023 ist das mit dem Verhältnis E-Bike, Bio-Rad schon überbewertet.
Zum Einen fährt inzwischen eine der Hauptrisiko-Gruppen, die Ü60, überwiegend elektrisch.
Zum Anderen fahren auch viele Alltagsnutzer, zumindest auf dem Land, elektrisch. Das ist bei den kurzen Wegen in der Stadt sicher anders bei den jüngeren Leuten. Aber die lassen sich auch nicht so viel überfahren.
Und auch der Freizeitverkehr ist bei uns zum überwiegenden Teil elektrisch. Inzwischen kann man in den Alpen Bioradler abklatschen, die 2-3 x am Tag sind kein Problem.
-
Da schau an, wie erstaunlich, in bayrischen Ministerien hält sich die Führung eher an die Politik, als an die Gesetze.
Wer hätte denn so etwas vermutet, da gibts sicher keine Analogien zur #VerkehrswendeDie will ja schließlich jeder,.....
Oder so
Innenminister Hermann zur neuen Straßenbahn-Trasse
und, noch besser, aus Quer, ab 3:25
ZitatAutoverkehr auf 25% reduzieren....
-
Super Bild. Da ist ja alles dabei, inkl. eines auf dem Gehweg widerrechtlich abgestellten Lastenrads.
-
Radwege vorsätzlich ignorieren macht hier[TM] außer mir keiner. Das gilt ausdrücklich auch für Radwege ohne Benutzungspflicht.
Ich mache das. Täglich. Dass ich die Gesetzteslage kenn, heißt ja nicht, das ich mich dran halte

Sozusagen sogar mit Segen der StVB-Leiterin, zumindest auf einem bestimmten Abschnitt.
-
Man sollte sich da nichts vormachen: Seine Anhänger würden das lediglich als Beweis seiner Potenz betrachten. Und ihn erst recht wählen.
Solange er deswegen baldigst nicht mehr Presidentabel wäre, wärs mir wurscht.
Dann geht er halt in die GOP-Analen ein als Meisterstecher.
-
Hannover hats nicht so mit Fußgängern, oder?
-
ok, das ist dann tatsächlich ein Novum.
![Zeichen 237 [Zeichen 237]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-237.png)
![Zeichen 239 [Zeichen 239]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-239.png)
![Zeichen 240 [Zeichen 240]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-240.png)
![Zeichen 241-30 [Zeichen 241-30]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-241-30.png)
![Zeichen 244 [Zeichen 244]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-244.png)
mit KFz Freigabe kann man ja überall bewundern.Aber
mit "Fußgänger frei" ist mir noch nicht begegnet. Gibts auch imho nicht im VzKat der VwV.Hannover wird also etwas erfinden müssen.
Wenn ich mir das Foto so ansehe, wahrscheinlich wäre
abhängen vielleicht ja das Angebrachteste?Aber, ÖPNV-Busse und Radlers auf einer Fahrbahn, das ist natürlich gefährlich.
-
Trump hält nur noch ein Urteil auf, befürchte ich. Und das wird nicht kommen, bevor er sich nicht selbst amnestieren kann.
Oder tatsächlich ein Ableben.
-
Alles anzeigen
Die "Radwelt" des ADFC beleuchtet in der aktuellen Ausgabe unter Rad+Recht die Thematik von im Kreuzungsbereich abgesetzten Radverkehrsführungen und den Auswirkungen auf die Vorrangverhältnisse. Sei der Radweg, ggf. auch nur im Kreuzungsbereich, mehr als fünf Meter von der Fahrbahn entfernt, könne der Vorrang mit Schildern geregelt werden. Dabei könne sowohl dem Radweg, als auch der Fahrbahn Wartepflicht aufgelegt werden.
Mich verwundern in dem Zusammenhang die Verweise auf zwei Verwaltungsgerichtsentscheidungen, nachdem die Benutzungspflicht und Wartepflicht des Radverkehrs ggü. Rechtsabbiegern sich nicht beeinflussen.
VGH Mannheim 51 S 2625/01
VG Freiburg 4 K 4099/19
Ich bin bis jetzt immer davon ausgegangen, dass Radwege, die nicht an der Vorfahrt der Fahrbahn teilnehmen neben der sie verlaufen, eigenständige Sonderwege ohne RWBNP sind. Falsch gedacht.
Also beim ersten Fall geht es imho nicht um das Thema Benutzungspflicht und eigenständiger Weg, sondern um ein Liegerad und die generelle Benutzung, wobei explizit gesagt wird, der Kläger ist dann nicht verpflichtet, wenn der Radweg nicht geeignet oder zumutbar ist.
Im zweiten Urteil stützt sich das straßenbegleitend darauf, das, bis auf die eine verschwenkte Kreuzung, der Radweg offensichtlich fahrbahnnah geführt wird. Habs mir nicht angesehen, ob das wirklich so ist. Dazu kommt ja eine LSA. Trotzdem wird mehrfach betont, das der Radweg an dieser Kreuzung eben erkennbar nicht mehr fahrbahnbegleitend sei, und deswegen die Radler das VZ205, auch im Falle eines Ausfalls der LSA, nicht ignorieren werden. Insofern sehe ich auch keinen Grund, das Radfahrer die ortskundig sind, die Radwegpflicht ignorieren, weil sie wissen, das der Radweg eben nicht durchgehend straßenbegleitend ist.
Die StVB nimmt ja als Beispiel auch die "Muster-Lösung" der außerörtlichen Radwege, wo ein VZ205 per VwV Standardlösung ist. Jetzt gehe ich tatsächlich aus, das etwa 99% der Amts und Verwaltungsgerichte der gleichen Meinung ist, außerorts ist ein ausgeschilderter Radweg benutzungspflichtig, egal wie geführt, weil sonst, zumindest bei uns, wären 99% der Radwege außerorts eben nicht benutzungspflichtig.
Da ich die VwV ja nicht kenne und nur nach Augenschein gehen kann, ist mir das egal. Ein nicht durchgängiger Radweg, der Regeln nach §10 StVO andient, ist eben kein durchgängiger Radweg.