Mich würde interessieren: Einspruch wegen der 2 Monate Führerscheinentzug, oder der 150 Tagessätze. Letzteres ist glaube ich für einen Verkehrsunfall schon relativ viel.
Beiträge von Autogenix
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Ja, 2000 KFz/d, da würden Sie bei uns die Radfahrer schon mit Gehwegradlpflicht beglücken, weils auf der Fahrbahn zu gefährlich ist.
Wenn ich den Bußgeldkatalog richtig interpretiere, dann kostet das 50€. Das wären also pro Tag 100.000 €.
Nachdem inzwischen in anderen Ländern, Italien, Schweiz z. B., Durchfahrtsverbote problemlos mittels Kamera und Nummernschilderkennung durchgesetzt werden, dürfte das ja keine Raketentechnik mehr sein, die Millionen Euro kostet.
Selbst wenn nach 2 Wochen nur noch 20-30 Trottel pro Tag durchfahren, sollte sich so etwas ohne Probleme amortisieren. -
Mal abgesehen davon, das der Radfahrer dadurch gestürzt ist, mit entsprechenden Kratzern an Rad und Körper, hat es die Staatsanwaltschaft offensichtlich ähnlich gesehen.
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So eine Tat ist jedenfalls auch kein aus Fahrlässigkeit verursachter Verkehrsunfall
Nein, das war ein "hier hast Du nix zu suchen" Vorfall, auf einer Fahrbahn, sogar ohne begleitenden Radweg, bei der ein Autofahrer gemeint hat seine Sichtweise mit einem Wurf einer Felgenreiniger-Flasche zu untermauern.
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Das "Dunkelfeld" ist im oben genannten Diskurs wenn etwas passiert ist, aber der Staat keine Lust hatte, etwas zu tun.
Z. B.: Radfahrer wird aus dem Auto Flasche ins Vorderrad geworfen. Staatsanwaltschaft stellt ein.
Autofahrer wird beim überholen abgedrängt, fährt etwa 150m durchs Feld. Polizei will keine Anzeige aufnehmen, weil "is ja nix passiert".
Radler wird angefahren, erklärt selber "ist nix passiert" Parteien trennen sich sozusagen gütlich.
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Wie kannst Du es "sehen", ob jemand wissentlich nicht geschaut hat oder nur so getan hat, als hätte er andere nicht wahrgenommen?
Nachdem mich das Verkehrsgeschehen in der Regel nicht so beansprucht, dass ich durchaus in der Lage bin meine Umgebung zu scannen, und über ausreichend Sehkraft verfüge, ist das eigentlich nicht schwer.
Gerade bei Kreuzungen wo der Gegner von rechts kommt, kann man den Lenker:innen ja gut sehen und es ist nicht selten, dass man zuerst kurz angesehen wird und dann konzentriert geradeaus geschaut wird, wenn sich das Auto auf die Radwegfurt schiebt. Manchmal sieht man ja sogar das schirgln ob der Radler doch noch bremst.
Beim rechtsabbiegen ist es schwerer, aber ich schau schon auch mal in den Außenspiegel, ob ich im Sichtfeld bin. Und eine ganz typische Situation, und ich glaube kaum, dass es hier in einem Radfahrer-Forum noch niemand erlebt hat, ist das Gasgeben kurz vor der Kreuzung oder dem Kreisverkehr um sich schnell noch vorbeizudrücken und dann dabei großzügig zu ignorieren, das ein Radler der geradeaus will, gar nicht bremst, was häufig zu deutlicher Überlappung im Kreuzungsbereich und entsprechend zu Platzkonflikt führt.
ZitatEs gibt zwar ein großes Dunkelfeld, das liegt aber im wesentlichen daran, dass die Radfahrer diese Fälle nicht zur Anzeige bringen. Dann muss man wohl davon ausgehen, dass es nicht so schlimm gewesen sein kann.
Das Dunkelfeld betrifft ja alle Bereiche und in der Regel liegt es einfach daran dass die Polizei simpel die Arbeit scheut und entsprechend Energie in die Vermeidung reinsteckt, oder spätestens der Staatsanwalt das Verfahren einstellt.
Nebenbei schmeiß ich manchmal einen Tennisball in die Kreuzung, wenn ich das Gefühl habe, dass ich nicht genug wahrgenommen wurde. Das führt dann nicht selten zu einem deutlichen Nicken von Auto und Insassen. Hab noch keine Umfrage geführt, aber die KFZ-Insassen würden dies wahrscheinlich nicht als "ist ja harmlos und nix passiert" kommentieren. Obwohl es das ist.
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Da könnten sie in Dachau vielleicht die Berliner Monster-Kampange nutzen.
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Immerhin mal ein Bild von ihr in der Zeitung, dass erste Mal das ich überhaupt etwas von der guten Frau wahrnehme.
Konnte man von Ihrer Vorgängerin ja nicht behaupten, die hat so viel Schmarrn am laufenden Band produziert, dachte schon so wie die in die Presse drückt will sie Kanzlerkandidatin für die C-Parteien werden.
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Ich habe schon mehrfach selber erlebt, und zwar auf allen Seiten, wie Verkehrsteilnehmer simpel wissentlich nicht geschaut haben oder so getan haben, andere nicht wahrgenommen zu haben.
Sieht man eigentlich ständig, wenn man mit offenen Augen durch den Straßenverkehr fährt.Du denkst in der Regel nur in "Tot" und "(Schwer)verletzt", es gibt aber jedes Jahr imho alleine so um die 80.000 registrierte Radunfälle. Und dazu den Faktor x,, der sich in "Is ja (fast) nix passiert", Unfallflucht, "wegen kein öffentliches Interesse eingestellt" und ähnliches aufteilt und in keiner Art von Statistik zu finden ist. Das ist dann zusammen schon eine ganze Menge.
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Herr von Google sagt: ERA 2010!

Es gibt zwar Hinweise über Wegbreiten, aber in Punkto Geländer imho keine Unterscheidung zwischen
und ![Zeichen 241-30 [Zeichen 241-30]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-241-30.png)
Auszug aus der ERA2010:
Zumindest in Deutschland hat es mit den nun überall erhöhten Geländern mehr den Zusammenhang, das eine StVB, bzw. ein Mitarbeiter, vor Gericht erfolgreich haften musste, weil ein Radler eine Brücke über das Geländer verlassen hat. War irgendwo im Rheinland und so 5-7 Jahre her.
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Ich empfehle die Kommentare in Facebook beim BNN-Artikel ...

Uiuiuu.
Manchmal schon erstaunlich, was Menschen so (an)treibt.
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Halte ich jetzt erst einmal auch für ein Gerücht, denn für die Statistik legt dies die Polizei fest, und so wie sich deren Unfallmeldungen in der Regel lesen, lässt erstmal die Vermutung aufkommen, dass dem nicht so ist.
Und wenn man die Gerichtsurteile auswerten würde, befürchte ich ähnliches, denn hier sind die schwächeren Verkehrsteilnehmer nämnlich in der Regel eher nicht versichert, während für den KFz-Lenker in der Regel eine Versicherung die Sachen regelt und dass dann mit geschultem rechtlichem Beistand. Und das dürfte die Rechtsprechung entsprechend beeinflussen.
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Was, bzw. die Tätigkeit, die uns nächste Woche am wahrscheinlichsten umbringt.
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Na, im Thüringer Landtag scheints ja vorwärts zu gehen, ähh, nicht.
++ Live-Ticker zum Landtag Thüringen ++: Tumult im Thüringer LandtagDer Landtag startet mit Unterbrechungen. AfD-Alterspräsident weigert sich seit Stunden, über die Beschlussfähigkeit des Parlaments abstimmen zu lassen.taz.deUm 12:00 die Glocke geläutet und nun immerhin hat der Alterspräsident seine Rede gehalten, offensichtlich mind. 4x zur Pause geläutet und immerhin immer noch kein Antrag behandelt und vielleicht gibts schon einen Schriftführer, oder auch nicht.
Hoffe die haben alle Brotzeit dabei, das könnte noch dauern.
Nachtrag: Jetzt gehts erst einmal vor den Thüringer Verfassungsgerichtshof.
Ein Glück für die, die keine Brotzeit dabei hatten.
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Du kannst nicht wissen, wie viele Fahrradfahrer*innen ich ganz regulär links überholt habe.
Das klingt ja bissl nach Rennstrecke, wenn da alle alle überholen.
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Unfallflucht: Straßenbahn nach Zusammenstoß mit Pkw in unbekannte Richtung davongefahrenNach einem Zusammenstoß mit einem Pkw ist heute in Berlin ein Straßenbahnfahrer in unbekannte Richtung geflüchtet. Die Polizei fahndet nach einem gelben…www.der-postillon.com
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Na, wenn Du mehrfach rechts überholt worden bist, scheint die Anzahl an schnelleren Radnutzern größer, als Du meinst.
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Was mich wundert, weder Polizei noch ADFC kommen auf den Gedanken, dass die Autler:innen die 1,5m Abstand zu den Radler:innen halten müssen, egal ob da ein Schmutzstreifen aufgepinselt ist oder nicht. Und eben nur überholen können, wenn sie auf die Gegenfahrbahn fahren.
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Auch bei 5G ging es ja nur auf der rhetorisch/kommunikativen Ebene um 'Hintertüren'. Da konnte nie auch nur ansatzweise ein Verdachtsmoment untermauert werden, von Beweisen mal ganz zu schweigen.
Kommunikationsnetze sind heutzutage kritische Infrastruktur und da sollte man sich schon gut überlegen wie man diese ausstattet.
Das Argument, weil die Amerikaner böse sind, ist es deswegen kein Problem sich von anderen wenig vertrauensvollen Lieferanten abhängig zu machen ist bissl lustig.
Ich finde es schon bedenklich genug, dass heutzutage praktisch alle Forschungseinrichtungen, Behörden und Firmen, die irgendwie High-Tech oder kritische Infrastruktur machen, mit denen wir zu tun haben, zur Kommunikation Programme wie Teams nutzen. Während sie für jedes Projekt seiteweise NDAs unterschrieben haben wollen.
Ganz sicher würde ich keinem davon raten ein chinesisches Pedant zu nutzen.
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Bestimmt muss er dann nach der Gerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht in 1 1/2 Jahren seinen Führerschein für 1 Monat abgeben.
Legt dann Widerspruch dagegen ein und bekommt recht, weil kein zeitlicher Bezug zur Tat mehr besteht.