Da die Verkehrszeichen
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den Vorrang des Fußgängerverkehrs und den Ausschluss von Fußgängergefährdung vorschreiben, sind diese Gehwege nicht unbedingt im selben Maße zum Fahrradfahren geeignet wie manche Fahrbahnen oder richtige Radwege. Aber die Aussage, man könne dort nicht radfahren, weil man so langsam fahren müsste, dass man dann umfällt, halte ich nicht für seriös.
Ein Gehweg ist der Rückzugsort für alle langsamen ( und "schwachen") Verkehrsteilnehmer. Das sollte ein Raum sien, wo man auch mal unvermittelt stehen bleiben kann, sich hinstellen, sich hinsetzen, auch mal auf einen Rollator,....
Wenn ein Radler da unbedingt genau in diesen Verkehrsraum will, dann kann er das doch jederzeit, im Gegensatz zum KFZ, einfach absteigen und das Radl schieben. Jetzt könnte man natürlich auch diskutieren, darf ein KFZ-Lenker mit seinem KFZ auf den Gehweg, wenn er es nicht dort parkt, sondern schiebt.
Wenn ein Radler fahren will, dann kann er das in der Regel ausgiebig auf einer etwa 3-4m breiten Fahrbahn, sofern er nicht auf einen Radweg gezwungen wird.
Warum soll der Radfahrer denn überhaupt auf dem Gehweg radeln wollen?
In einem der letzten Post von Ihnen ist es schon angeklungen, es ist Ihnen unangenehm mit Autos die Fahrbahn teilen zu müssen.
Seien Sie versichert, es gibt eine Menge Fußgänger, denen ist es auch unangenehm, den Gehweg mit Radler teilen zu müssen.
Bei uns zum Beispiel, wo Gehwegfreigaben zum Radln gang und gebe sind, mehren sich die Beschwerden der Fußgänger.
Solange Sie den MIV noch nicht abgeschafft haben, ist Radeln vielleicht nicht in jeder Situation das richtige für Sie.
Dann könnten Sie das Radl doch auch einfach über den Gehweg schieben für diese Strecken, viel schneller dürften Sie ja sowieso nicht auf dem Gehweg fahren.