Beiträge von Autogenix

    Das eine Häufung in der Statistik zu erkennen ist, wird wohl nicht verwunderlich sein. Trotzdem wird man abwarten müssen, wie das über einen längeren Zeitpunkt und im Vergleich mit anderen Jahren aussieht, da gibts ja auch Schwankungen.

    Da werden sich Statistiker noch lange spielen damit.

    Zum Beispiel war auch im schweren Influenza-Jahr 2017/18 über einige Wochen mehr Todesfälle zu sehen, kein Wunder.

    Nachdem aber an Covid ein nicht unbedeutender Teil stirbt, der statistisch wohl nicht noch 10-30 Lebensjahre zu erwarten hat, wird man das erst in 1-3 Jahren vernünftig auswerten können.

    Die Sterbezahlen der Länder lassen sich leicht suchen und finden.

    ich meine mich zu erinnern das etwa 950.000 Menschen im Jahr in Deutschland sterben z. B. , also etwa 2600 pro Tag.

    In Italien müssten etwa 620.000 Todesfälle sein. Hat natürlich viel mit der Altersstruktur der Länder zu tun, aber in Europa etwa 1% der Bevölkerung.

    Hoffe ich hab mich jetzt nicht zu grob verhauen, aber wie gesagt, nach 5 Minuten hat man das heutzutage für die europäischen Länder zusammen gesucht.

    Würde sagen, welcher Radweg?

    Eindeutig ein Gehweg, bei dem die Fußgänger durch farbliche Markierung darauf aufmerksam gemacht werden dass sie sich auf einem Zweirichtungsgehweg befinden und jeweils rechts gehen sollen.

    Dazu müssen dann ja erst einmal genügend Masken da sein.

    Vor 2 Wochen habe ich meinem Nachbarn, arbeitet im Krankenhaus, die Packung FFP2 Masken mitgegeben, die ich noch in der Halle hatte. Sind dort immer noch ungenügend da. Über Ostern hat das Krankenhaus über die Presse zusätzlich um Kittel gebeten.

    Behindertenwohnheim hat bei uns kaum Masken, die Altenheime haben Probleme, die Allgemeinärzte,.......

    Schätze da ist noch einiges zu tun, bevor es Pflicht wird. Wobei mich wundert, wie viel "Privatpersonen" doch mit medizinischen Mundschutz rumrennen.

    Und bei den selbstgenähten kann man auch einfach einen Schal, ein Buff oder ein Halstuch tragen. Und so etwas ist auch beim radfahren kein Problem, das mache ich ihm Winter ja auch, wenns richtig kalt ist.

    Genau, der Nachweis des Virus, PCR-Tests, ist etwas anderes wie der Antikörpertest.

    Die Testkapazitäten für den Nachweis müssen auch hochgefahren werden, dringend. Eigentlich müsste jeder, der in den Krankenpflege und in der Altenpflege bzw. andern Risikogruppen arbeitet, ständig getestet werden. Wenn die Schulen wieder geöffnet werden, z. B. auch die Lehrer.

    Passiert momentan nicht, weil eben nicht genug Kapazität. Da bleibt von den 3,5 Mio pro Woche gar nicht viel übrig.

    Das andere wären eben zuverlässige Antikörper-Tests, sind die jetzigen offensichtlich nicht. Auch die bräuchte man, sofern die Immunität überhaupt Realität ist.

    Ein Impfstoff in einem Jahr ist momentan ein Einhorn. Das ist ein Wunsch, der nicht besonders realistisch ist. Slebst zwei Jahre wäre schon sportlich

    Normalerweise würde alleine die Test für die Zulassung eines Impfstoffs in Europa deutlich länger dauern.

    Nachdem es aber noch gar keinen Impfstoff gibt ...

    Alleine bis man wirklich greifbare Aussagen machen können wird, ob es eine Immunität gibt, wie hoch die Mortalität wirklich ist, etc. wird es noch eine ganze Zeit brauchen. Dazu bräuchte es zum Beispiel sichere und in großen Stückzahlen verfügbare Antikörper-Tests.

    Schon wenn man 1 Millionen Tests in diesem Land machen würde, bräuchte es 83 Wochen um alle einmal getestet zu haben

    Erst mal bleibt abzuwarten, ob die Menschen wirklich immun sind nach der Krankheit, es gibt Fälle in Südkorea, wo Genesene wieder erkrankt sind, wobei es da wohl wahrscheinlich ist, dass der Virus wieder aktiv geworden ist. Falls das mit der Imunität zutreffend ist werden natürlich irgendwann, bzw. demnächst, alle die Antikörper gegen den Virus haben, wieder ein normale(re)s Leben führen dürfen. Warum auch nicht.

    Und zum Teil auch müssen, gerade im Krankenhaus und in der Pflege werden diese Leute gesucht und gefragt sein.

    Genauso wie bei allen anderen Arbeitsplätzen.

    Sollen sich die Leute einsperren, obwohl sie weder eine Gefahr darstellen noch selber gefährdet sind? Aus Solidarität?

    Klar wird es da attraktiv, dann schon durch zu sein.

    Davon abgesehen ist die "Herdenimmunität" auch in Deutschland eigentlich das Ziel. Ob es in absehbarer Zeit einen Impfstoff geben wird ist offen, vielleicht wird es auch gar keinen sicheren IS geben die nächsten 2-3 Jahre. Eine Frage ist auch, wie lange das dauern würde, bei den jetzigen Beschränkungen. 5 Jahre, eher 10 Jahre? Momentan sind nicht mal 150.000 registrierte Erkrankungen, das sind läppische 0,2% der Bevölkerung. Selbst wenn es in Wirklichkeit 5x so viel sind, dann halt 1% in 6 Wochen. Macht 300 Wochen um 50% zu erreichen. Mal davon abgesehen, das sich, wenn mal 20-30 Immun wären, das ganze sowieso verlangsamt.

    Ich habe mal gelesen, selbst wenn man alles normal laufen lassen würde, wären bis zu 2 Jahre realistisch, um die 60-70 Prozent zu erreichen und es müsste dazu auch mehrere Wellen geben.

    Auto erfasst Radlerin an Ampel – schwere Verletzungen

    Aus der Nachricht wird man mal wieder nicht schlau, offenbar muss einer der beiden Unfallbeteiligten wohl eine rote Ampel missachtet haben. Mal sehen, was morgen in der Polizeipresse steht.

    Ich lese aus dem Artikel dass die Fahrradfahrerin bei Rot gefahren sein soll.:

    Zitat


    Eine Radfahrerin wollte den Doormannsweg an einer Fußgängerampel mit Fahrradspur auf Höhe Schulweg bei Rot überqueren.

    Nun stellt sich die Frage, wie die Situation vor Ort wirklich ist. Fußgängerampel mit Fahrradspur kann ja vieles sein:

    Fußgängerampel oder Kombischeibe, zählt die Fahrbahnampel?

    Hast Du ein Android-Handy und mal in die Zeitachse von Maps geschaut?

    Bei meinem und den Handys von Bekannten sind dort praktisch alle Tage mit ziemlich exakten Bewegungsprofilen gefüllt. Und die brauchen alle kein Navi oder sonstige Tracker, um den Weg zur Arbeit zu finden :)

    Nein, habe ich nicht, bin noch mit einem alten BB unterwegs und das erlaubt sich so etwas nicht.

    Deswegen ja eine, ähm, freiwillige, App. Normalerweise ist der GNSS-Empfänger nur dann aktiviert, wenn Bedarf besteht, also wenn Navi Apps, (Fitness) Tracker etc laufen. Dann kann Google, wen man G-Maps benutzt, zum Beispiel auch voraussagen, wie der Verkehr steht oder auch nicht.

    Nur von den Netzdaten geht das nicht.

    Oder er anderweitig aktiviert wird. Ein ständiges Tracken und Aufzeichnen findet imho momentan nicht statt.

    Ist halt eine Frage des persönlichen Stiels und man kann Söder sicher nicht vorwerfen, zu unauffällig zu agieren.

    Andererseits verursacht er dadurch auch Probleme. Zum Beispiel am Freitag Mittag anzukündigen, am Samstag keine Baumärkte mehr zu öffnen war sicher nicht im Sinne der Kontakteindämmung. Besser wär es gewesen das erst in den Abendnachrichten zu verkünden, oder eben erst Sonntags für Montag.

    Aber da wollte er halt schneller sein wie andere.

    Vorteil -> bei uns sind nahezu alle gemeinsamen Geh- Radwege und alle zweiseitigen Radwege unbenutzbar, weil viel zu eng.

    Man muss also auf der Fahrbahn fahren um sich an die Regeln halten zu können.

    Bei uns ist auf der Straße auch weniger los, aber das liegt wohl daran, dass die meisten sich für Corona-Parties im Supermarkt treffen.

    Zumindest sind die Parkplätze der Supermärkte die letzten beiden Tage erstaunlich voll, bzw. deutlich voller gewesen als üblich.

    In den Läden nachgesehen habe ich nicht, das kann ich mir verkneifen.

    Sowohl die deutsche Regierung (https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Dow…publicationFile ) als auch die europäischen Nachbarn (http://www.bundesheer.at/archiv/a2020/c…kel.php?id=5494 ) geben Tips für die Quarantäne. Daheim. Ohne den Hund spazieren zu führen, weil es aus gutem Grund verboten ist.

    Ihr Starrsinn überrascht mich immer wieder.

    Das betrifft aber ausschließlich Leute, die in Quarantäne sein müssen. Eben nicht alle. Klar, dass jemand der sich Isolieren soll, auch nicht mehr fröhlich mit dem Rad oder dem Hund rumgurken kann.

    Es würde schon einiges einfacher sein, wenn sich die Altersgruppe, wegen der die Kinder sich isolieren sollen und die ein deutlich höheres Risiko haben, etwas zurückhalten würden, aber das scheint eher nicht der Fall zu sein.

    Befürchte das ist nicht ganz ungewollt, so dem Virus "hinterherzulaufen" So gehts schnell und die Leute gewöhnen sich in Stufen.

    Wobei ich verstehen kann wenn ÖPNV wie Bus oder S-Bahn nicht erwünscht ist, am (alleinigen) Radln kann ich zumindest bei uns auf dem Land nix schlimmes entdecken.

    Soweit ich weiß dürfen die Leute aber immer noch zum Arbeiten in Frankreich.

    Nach dem ich die Frage gestellt habe könnte man meinen das es mich interessiert?

    Würde mich auch bei anderen Forumsteilnehmern Interessieren, wie viel fahrt Ihr aus Spaß an der Freude, und, davon ausgehend das es den meisten hier Spaß macht Fahrrad zu fahren, wie viel davon ist Alltagsverkehr, der eine Auto oder ÖPNV-Fahrt vermeidet?

    Wer transportiert auch mal Sachen mit dem Fahrrad -> Hänger, -> Lastenrad?

    Mach ich mal den Anfang, wie oben schon erwähnt, fahre ich wohl so 10.000km mit dem Fahrrad im Jahr,

    davon sind wohl so 8000km reines Alltagsradln. Ich fahre natürlich auch, weil ich gerne fahre, aber ich versuche schon so weit wie möglich damit das Auto und den ÖPNV zu ersetzen.

    Radl habe ich nur 2, das MTB im Alltagstrimm (Gepäckträger und meistens Schutzblech), ein älteres 26" Trialradl für den Spaß.

    Das Freizeitradln ist meistens mit meinen Söhnen mit dem MTB durch den Wald, oder Familienausflug (Baden, irgendwohin zum Wandern,..), manchmal auch so etwas ähnliches wie Downhill, wobei ich da in der Regel mein Trial-Radl benutze, ist also nicht ernsthaft den Berg runter, und ein paar der Kilometer machen wir auch so die Gegend mit dem Trial-Radl unsicher.

    Ich nutze auch einen Hänger zum Einkaufen, um auch mal größere Dinge nach Hause zu bringen, wie Getränke, Baumarkt,...