Dazu passend: Der Postillion
auf die Leserbriefe dazu darf sich schon gefreut werden.
Dazu passend: Der Postillion
auf die Leserbriefe dazu darf sich schon gefreut werden.
Eigentlich halte ich die Auseinandersetzung mit dem Thema ob nun Schrittgeschwindigkeit oder nicht für in der Praxis unrelevant.
Das ist doch sehr theoretisch.
Mal abgesehen davon, dass ich niemanden kenne, der jemals auf einem für Radfahrer freigegebenen Gehweg , egal ob mit
,
oder
gekennzeichnet, für nicht "Schrittgeschwindigkeit" fahren eine OWI bekommen hätte, hab auch noch nie darüber gelesen.
Für den Gegenbeweis bin ich natürlich offen.
Klar, mit den aktuell nicht mehr gültigen Grenzen zum Führerscheinverlust wäre auch ein etwas zügigerer Radler schnell dran oder drüber über die 21km/h. Wurde hier jemals einer "gelasert" im Ort? Als ich noch etwas jünger und sportlicher war, hat mich ein Polizist, der Jagd auf Mofas und KFZ gemacht hat, am Kesselberg rausgewunken und mir, mit einem deutlich trockeneren Handschlag als meinem, gratuliert zu 82km/h in der
-Zone. Fünftschnellster Radler bis dahin in 2h. Und mich ermahnt etwas langsamer zu fahren, da ein T-Shirt nicht seinen Vorstellungen von Schutzkleidung entsprach.
Genauso ist es auch keine Freigabe zu normalen Rad-Geschwindikeiten, wenn
oder
an so einem Weg hängt und Fußgänger/Hunde/Smombies im Verkehrsraum unterwegs sind. Selbst bei
wirds, neben der sicher unangenehmen Erfahrung einen Fußgänger angefahren zu haben, ziemlich sicher auf eine Teilschuld rauslaufen, wenn man zu dem Zeitpunkt nachweislich >>25km/h gefahren ist trotz eng/unübersichtlich/nur optische Trennung.
Ich gebe zu, wenn man die Gelegenheit hat einen Stau zu passieren, in dme man auf dem freigegebenen Gehweg fahren kann, dann ist das komfortabel und dann fährt man halt mit ~15km/h, meistens sind dann eh zu viel Radler auf zu engem Raum.
Aber wenn da kein Stau ist, dann fahre ich viel lieber mit >20km/h auf dem Verkehrsraum, wo man nicht ständig auf andere aufpassen muss.
Deswegen, solange der Weg nicht so vernünftig gebaut ist, das da zurecht ein
hängt, oder in dem Fall brauchts das dann ja gar nicht, sollen die StB Gehwege von mir aus mit
oder auf dem Boden aufgebrachte Radsymbole freigeben, ist in der Praxis wie oben schon erwähnt eh kein Unterschied.
Hauptsache es hängt nicht
und ich MUSS NICHT darauf fahren, wenn ich nicht will.
Die Gemeinde bekommt die Meldungen der Radar-Seite, insofern kennt sie das Foto schon. Deine Nachricht ist also redundant.
Du kannst bzw. solltest noch darauf Hinweisen, dass die Gemeinde selber bei Ihren Tipps schreibt:
ZitatFahren auf der Fahrbahn
- Ausreichend zum rechten Fahrbahnrand (50 cm bis 100 cm) und zu parkenden Autos (75 cm bis 125 cm) Abstand halten.
und es schwierig ist auf dem 1,3m breiten Schutzstreifen einen Abstand von bis zu 1,25m zu halten, da ein Radler selber schon 60-70cm Verkehrsraum einnimmt, je nach Statur/Wuchs und Radtyp. Und Wuchs ist ja in Bayern ja oft eher in die horizontale ausgeprägt.
Darf ich dein Bild TUER.PNG verwenden? Ich würde gerne die Halbtagskraft im Maisacher Straßenverkehramt auffordern, die Webseite "Sicher Radfahren" https://www.maisach.de/Sicher-Rad-fah…ipps.o1964.html entsprechend upzudaten und darauf hinzuweisen, dass man die neuen "Schutzstreifen" nicht mißverständlicherweise als Aufforderung wahrnimmt, darin zu fahren.
Darfst Du, musst aber sagen, dass das Bild nicht von Dir ist, denn ich habe meine Meldung an Maisach mit Klarnamen unterschrieben und bin auf der Gemeinde als kleiner und höflicher älterer Herr bekannt.
Das funktioniert auch mit eignen Rad, das Kilometer sammeln, oder nur mit einem DB-Leihrad?
Hab jetzt mal auf der Radar-Karte eine Meldung verfasst, vielleicht schick ich das ja auch an das Bauamt in Maisach direkt:
ZitatAlles anzeigenLiebe Gemeinde Maisach,
zu meinem Erstaunen habe ich am Freitag Abend beim heimwärtsradln festgestellt, die Hauptstraße hat beidseitig einen Schutzstreifen für Radler bekommen. Da mein Weg abends von Gernlinden nach Fürstenfeldbruck führt, hat sich mir der Sinn und Zweck nicht gleich erschlossen.
Aber am Montag morgen ostwärts nach Gernlinden wusste ich diesen Streifen plötzlich zu deuten und zu schätzen, denn ich sah eine geöffnete Autotür eines am Seitenstreifen parkenden PKW und diese stand kaum über die Markierung hinaus. Den Rad-Verkehr betreffend sind Innovationen Maisach ungewöhnlich, aber dieser Schutzstreifen ist beispielhaft, zeigt er doch deutlich an, wie viel Abstand ein Radfahrer von den parkenden Autos mindestens halten muss. Sogar 10-20cm mehr hätte sicher nicht geschadet.
Leider wurde ich am Montag schon deutlich vor der Brauerei von einem Autofahrer angehupt und geschnitten, die Bedeutung der Markierung ist also nicht jedem gleich ersichtlich und viele Radfahrer werden wohl zu dicht an parkenden Autos vorbeifahren, und viele Autofahrer werden Radler ermahnen zu dicht an parkenden Autos vorbeifahren.
Jetzt wurden heute auch noch zum Teil rote Bereiche markiert, aber auch die tragen wahrscheinlich nicht zum besseren Verständnis bei.
Deswegen hier zwei Bilder, das erste zeigt die geöffnete Tür des zweitkleinsten Wagens der Marke VW als Viertürer und den dann gerade ausreichenden Sicherheitsstreifen. Das zweite wäre mein Vorschlag für eine bessere Markierung des Schutzstreifens um Missverständnisse von Radlern und Kraftfahrzeug-Lenkern zu vermeiden.
Mit freundlichen Grüßen
So, hier mal zwei Bilder der Sicherheitseinrichtung. Die ist auf der Seite, nur an einer stelle gemessen, ziemlich genau 1,3m vom Randstein bis zur Außenkante weißer Strich.
Auf dem einen Bild sieht man die Unterbrechung des Streifens an der Ampel, und die Tür eines 4-türigen Kleinwagens (VW Fox), die ja eher von kurzer Art ist.
Auf dem zweiten Bild sieht man die Busstation mit durchlaufendem Streifen.
Heute werden noch Kreuzungen in freundlichem rot gefärbt.
Alles anzeigenIst das diese Straße, die Hauptstraße in Maisach?:
https://www.google.com/maps/@48.21725…t/data=!3m1!1e3
Wenn's dir nicht viel Mühe macht, halte doch bitte mal nach folgenden Punkten Ausschau:
Wie ist der Schutzstreifen im Bereich der Bushaltestelle markiert?
An dieser Stelle in Hannover ist kein Schutzstreifen, sondern ein Radfahrstreifen, der im Bereich der Bushaltestelle stumpf unterbrochen wird: https://www.google.com/maps/@52.33852…t/data=!3m1!1e3
Früher war dort ein Schutzstreifen, der nicht unterbrochen war im Bereich der Bushaltestelle. Das kann man auf der streetview-Aufnahme von 2008 sehen:
https://www.google.com/maps/@52.33815…!7i13312!8i6656
Gibt es Leitlinien in der Straßenmitte? Auf dem Satellitenbild sind Mittelmarkierungen zu sehen. Finde ich schlecht, weil das nach meiner Beobachtung Autofahrer dazu bringt weiter am Rand zu fahren.
Und sind die Radfahrstreifen auf der Seite auf der die Autos parken, mit einem größeren Abstand zum Bürgersteig markiert als auf der anderen Seite, an der keine Autos parken? Würde Sinn machen wegen der Dooring-Gefahr.
Aber du schreibst ja, dass die geöffnete Autotür-Außenkante über der Strichlinie schwebt. Und ich befürchte, du meintest damit nicht die Strichlinie, die den Schutzstreifen nach rechts vom Fahrbahnrand abtrennt, sondern die nach links zur Straßenmitte hin.
Foto wäre toll!
Die Straße ist richtig, der Schutzstreifen Ostwärts beginnt an der abknickenden Vorfahrt bei der Kirchenstraße und geht bis kurz vor die Kreuzung "Am Bauhof", unterbrochen vom Kreisl, da heißt die Straße dann "Estinger-Straße".
Soweit ich mich erinnern kann gibt es nur eine Unterbrechung beim Kreisl, werde aber selbstverständlich gerne morgen Fotos nachliefern. Nachdem die Straße die ehemlige St2054 ist, gibt es selbstverständlich eine Mittelmarkierung und genauso selbstverständlich gibt es keinen besonderen Abstand oder markierten Bereich zu den parkenden Autos, wir sind hier m LK Bruck in Bayern, da ist die ERA nicht verbindlich und liegt, wenn überhaupt, wahrscheinlich in der Fassung von 1985 vor.
Ich werde morgen Fotos nachliefern und mal nachmessen, auch wenn das mit dem Fotografieren in der Nähe von Rädern ja offensichtlich strafrechtlich nicht so ganz einfach zu sein scheint.
Die Startbahn ist noch vorhanden, die Umgehungstraße läuft auf dem ehemaligen Taxiway.
Wobei ich nicht so schnell bin wie ien Düsenjäger, es fährt sich also ganz kommod.
Die Fahrbahnen sind aber für heutige Verhältnisse recht schmal geraten, das liegt daran dass der Fliegerhorstbereich ein FFH-Gebiet war, also mussten Ausgleichsflächen geschaffen werden. Deswegen möglichst schmal und keine Radinfrastruktur, denn geeignete Ausgleichsflächen sind rar.
Wieso, ich fahre unter der Woche täglich auf der St2054, das ist nicht verboten. Manchmal auch über die Brücke.
Geht auf diesem Abschnitt sogar ganz gut, denn da sind die Fahrbahnen breit. Auf der neuen Umgehung siehts schon anders aus, da fährt es sich deutlich unangenehmer.
Maisach hat seit Freitag auch welche auf der Hauptstraße, muss morgen mal einen Meterstab mitnehmen.
Richtung Westen gehts, da sind kaum Parkplätze, Richtung Osten sind fast die ganze Straße entlang auf dem Seitenstreifen Parkplätze makiert/beschildert.
Als ich heute morgen das erste mal Richtung Westen unterwegs war, hätte ich ein Super Bild schießen können:
Auto steht mit offener Fahrertür da, die endet genau über der Strichmarkierung.
Also wieder etwas getan für die Sicherheit der Radfahrer.
Also ich würde den Gemeinden und dem LRA im LK FFB definitiv nicht unterstellen völlig fehlerfrei zu arbeiten bei der Beschilderung.
Mal ganz abgesehen davon, dass da Menschen arbeiten und Menschen machen nun mal Fehler,
kann ich mich auch den Eindrucks nicht erwehren, das gerade die, die diese Blechtafeln aufstellen, nicht unbedingt das Fachgebiet Straßenverkehrsrecht haben.
Mir fallen hier im Landkreis viele Beschilderungen ein, die inkonsistent sind, oder offensichtlich fehlerhaft, oder es fehlt irgendwo etwas.
Nachdem überall mehr oder weniger Fieberhaft daran gearbeitet wird die STVO-Änderungen von 1998 zu verstehen und Wege zu finden, diese nicht umzusetzen, meistens mit gezielter Untätigkeit, ist es doch eher eine Lappalie ob das Schild vor oder hinter der Kreuzung steht.
Ist so nicht ganz richtig mit dem GPS, geht nur nicht mit einem 1,50€ GNSS-Chips.
Problematisch ist eher, dass es im Stadtbereich nicht immer 100% zuverlässig funktioniert, zum Beispiel wegen Multipass oder Gebäudeabdeckung, aber mit L1/L2-GNSS-Empfängern würde man gerade in der "Parksituation" mit ~1 Minute stationärer Positionsbestimmung in den <1m Bereich kommen, also meistens durchaus ausreichend.
Die OBU für das LKW-Mautsystem kann zum Beispiel durchaus in der Regel durch den GNSS-Empfänger und Mapmatching die Fahrspur auswerten, auf der der LKW fährt.
In dem Artikel kommt 7x "Rad " vor, nicht eines davon in Bezug zu Fahrrad.
Yeti hat doch sicher schon 5x die STVO zu dem Schild 239 zitiert:
ZitatGe- oder Verbot
1. Anderer als Fußgängerverkehr darf den Gehweg nicht nutzen.
2. Ist durch Zusatzzeichen die Benutzung eines Gehwegs für eine andere Verkehrsart erlaubt, muss diese auf den Fußgängerverkehr Rücksicht nehmen. Der Fußgängerverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, muss der Fahrverkehr warten; er darf nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren.
Erläuterung
Das Zeichen kennzeichnet einen Gehweg (§ 25 Absatz 1 Satz 1), wo eine Klarstellung notwendig ist.
Und, da scheine zumindest einige wenige hier in dem Forum einig zu sein, auch bei einem gemeinsamen Geh-/Radweg (Schild 240)
wird man als Radfahrer, soweit dieser nicht sehr großzügig gestaltet ist, aus Rücksichtnahme auf die Fußgänger bei Anwesenheit ebensolcher nur langsam fahren können und dürfen.
Deswegen sollte man, wie Sie richtig bemerkt haben, Fahr- und Fußverkehr soweit wie möglich trennen.
Und ja, auch in einer Spielstraße muss der Fahrradverkehr langsam fahren, nicht nur die Autos, es sei denn der Radler ist jung genug um unter die Rubrik "Kinderspiele" zu fallen, dann darf er sicher auch ungestraft Schumi mit dem Kettkar oder Jan Ulrich / Danny McAskill oder Fabian Wibmer auf dem Radl spielen.
Allein in Kiel müssen 40.000 Bußgeldverfahren neu bewertet werden, schreiben die Kieler Nachrichten. Dabei geht es nach meiner Kenntnis nicht nur um die bereits erwähnten Fahrverbote, die nur 650 Fälle ausmachen, sondern auch um die Höhe des Bußgeldes beim Falschparken.
Kiel hat laut Wiki 250.000 Einwohner, bei 40.000 Bußgeldverfahren innerhalb von 2 Monaten bekommt fast jeder Kieler statistisch ein Knöllchen im Jahr .
Nicht schlecht.
Da steht doch:
Zitat2. Setzt ein Bebauungsplan mit Rechtssatzqualität die Gehwegflächen fest, so sind der Träger der Straßenbaulast und die Straßenverkehrsbehörde straßenrechtlich gehindert, auf diesen Flächen ohne weiteres (Rad-)Fahrverkehr zu eröffnen.
Und ohne weiteres wurde das nicht beschlossen, selbstverständlich wurde immer überlegt, wollen wir auf dieser Fahrbahn Radfahrer haben
-> ja, passt schon -> keine Aktion
-> nein
.-----> wollen wir uns einen Radweg leisten?
..----> nein, kein Geld, fahren eh kaum welche
.........----> dann widmen wir doch den Gehweg um
..----> ja, aber...... kein Platz, kein Geld, fahren eh kaum welche, wir sagen mal, eines Tages wird hier ein Radweg/Radschnellweg/Radwanderweg enstehen
.........----> dann widmen wir doch den Gehweg um
Das ist nicht einfach so, das ist wohlüberlegt.
Dieses Schild
wird nach meiner Beobachtung dort eingesetzt, wo es aus Sicht der Verkehrsbehörde unerwünscht ist, dass Radfahrer die Fahrbahn benutzen.
Radfahrer nutzen aus verschiedenen Gründen so ausgeschilderte Radwege und viele fühlen sich dadurch nicht irgendwie genötigt oder zu irgendwas gezwungen.
Der erst Satz ist richtig.
Der zweite Satz ist mir deutlich zu allgemein und absolut.
Ich, und ich gehe davon aus, dass ich nicht ganz alleine bin, fühle mich von gemeinsamen Geh und Radwegen in der absoluten Mehrzahl genötigt. Ich kenne nur 1, ausgeschrieben "ein" Beispiel, wo ich dieses Konstrukt akzeptabel finde, das ist eine ehemalige Straße außerorts mit einer 6,5m breiten Fahrbahn. Selbst da schaffen es Fußgänger, Radler, Hunde und deren Besitzer, sich gegenseitig ab und an auf den Senkel zu gehen.
Alle anderen gemeinsamen Geh/Radwege, egal ob im Ort oder außerhalb, sind Gehwege, die mangels Platz und vor allem wegen des erstens Satzes Ihres Zitates, so ausgeschildert wurden. Auch wenn so etwas 3,5m breit ist, kann man als Radfahrer darauf nicht wirklich fahren, weil Fußgänger, durchaus zu recht, nicht ständig 360° Ihres Umfeldes beobachten wollen.
Die Markierungen auf der Straße sind ja ![]()
Da sind die Konflikte schon vorprogrammiert, wenn ich als Radler durch den Kreisl will.
Dann muß ich dann einen Schwenk in die Straßenmitte fahren und das in einem Bereich, wo es sowieso schon ohne Markierung genug Reibereien zwischen Autofahrern und Radlern gibt , weil die KFUZler meinen sie müssen unbedingt neben einem in den Kreisel fahren.
Ich habe gerade versucht diesen Kreisel auf deinem Foto auf googlemaps zu finden. Aber bei den vielen Kreiseln in Stade ist mir das nicht gelungen. Der Kreisel beim Presseservice Nord ist es nicht.
Ich kann auf dem Plan Glückstädter Straße und Freiburger Straße lesen,
müsste also da sein: