Beiträge von Gerhart

    Derzeit ist der kommerzielle Kerosinverbrauch nach der Gesetzgebung aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union jedoch steuerfrei (außer in den Niederlanden). Gerharts letzter Beitrag zielt, wenn ich ihn richtig verstanden habe, in die selbe Richtung. Der massenhafte MIV wird zwar problematisiert, aber als Problemlösungsansatz wird das Elektroauto protegiert. Damit werden jedoch keine Verkehrsprobleme gelöst und es werden neue Umweltprobleme ausgelöst.

    Ich fliege meistens lieber als mit der Deutschen Bummelbahn zu fahren. Bequemer, paar Stunden schneller, kostet meistens kaum mehr.

    Ja, Kerosin muss stark besteuert werden, stattdessen müssen die Bahnstrecken vernünftig ausgebaut werden.

    Elektroautos sind ne tolle Sache. Sie verursachen dort wo sie fahren deutlich weniger Lärm und Dreck. Man muss natürlich die allermeisten Autos abschaffen, der Rest wird auf Elektro umgestellt.

    Hat man dieses Wissen, ist es für mich unerklärlich, wie man weiterhin Fleisch essen kann.

    Man kann solches Wissen verdrängen.

    Autofahrer dürften auch wissen, dass ihr Auto nicht gut für's Klima ist.

    Kohle-Bergarbeiter wissen auch, dass sie das Klima ruinieren. Aber ist halt wichtiger, einen Job zu haben.

    Meiner Meinung nach helfen hier nur politische Lösungen, also z. B. Verbot von fossilen Brennstoffen und Massentierhaltung, sowie eine sinnvollere Platzverteilung im öffentlichen Raum.

    Jetzt hätte ich gerne einen Vorschlag. Mit dem Rad und der Bahn und dem Flieger schließe ich nach meinem Kentnissstand aus. Bevor ich "kein Mensch braucht ein Auto" höre möchte ich eine Lösung.

    Die 600km kannst du mit einem Velomobil in 12h fahren. Deine Ausrüstung kannst du vor Ort mit einem 3D-Drucker mal schnell ausdrucken.

    Oder du bleibst realistisch und fährst mit dem Auto. Aber längst nicht jeder ist in deiner Situation.

    MIt dem Fleisch sehe ich es so wie mit dem Auto. Es ist grundsätzlich OK. Gründe für einen Komplettverzicht sehe ich bei beiden nicht.

    Aber es muss deutlich weniger werden. Eigenes Auto habe ich abgeschafft, aber am Fleischkonsum arbeite ich noch. Vielleicht würde es helfen, wenn ich über meinen Fleischkonsum Buch führen würde.

    Mangelndes ÖPNV-Angebot vermute ich als einen Hauptgrund für's Autofahren.

    Zumindest war es mal bei mir so gewesen. 20km Arbeitsweg. 2 Stunden (Je Richtung!) mit den Öffis. 25 Minuten mit dem Auto. Radfahren keine Option. Klar, ich hätte theoretisch auch woanders hinziehen können, aber war schön dort.

    Kumpel wohnt in Glinde (Vorort von Hamburg), Bushaltestelle quasi vor der Tür. Arbeitet im südlichen Winterhude. Weg ca. 17km. Öffis brauchen ne Stunde, mit Auto gut ne halbe. Eigentlich könnte er auch mal wieder nach Hamburg ziehen. Aber Mieten sind ihm zu teuer.

    Anderer Bekannter hätte mit dem Rad einen Arbeitsweg von 5km. Bus wären 50 Minuten. Für ihn ist das Auto heilig, Rad käme nie in Frage. Braucht vermutlich auch nur knapp 5-10 Minuten mit dem Auto.

    https://www.abendblatt.de/hamburg/articl…-unterwegs.html

    2600 Fahrten, 3600 Fahrgäste. Macht 1.38 Fahrgäste pro Fahrt. Das wird dann als Sammeltaxi bezeichnet.

    Wenn ein Fahrzeug-Sharing-Modell den Zweck hätte, diese Fahrzeugart zurückzudrängen, dann sollte man Leihrad-Anbieter sofort verbieten!

    Aber um mal wieder zum Thema zurückzukommen: Ich suche eine Studie, nicht Einzelmeinungen von Menschen, die sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

    Hallo,

    es gibt viele gute Gründe, keinen PKW zu fahren und auf andere, bessere, Verkehrsmittel zu setzen.

    Aber trotzdem gibt es so viele PKW. Warum nur?

    Gibt es eine interessante Studie dazu? Man könnte zufällig 1000 PKW-Halter interviewen und analysieren, warum die einen PKW haben. Was für Gründe geben die an? Was für Alternativen könnten diese Menschen nutzen? Wie groß wären die Vor- und Nachteile aus objektiver Sicht?

    Steuern+Versicherung zahlst du trotzdem.

    Klingt ja danach, dass die Karre keinen neuen TÜV mehr kriegen wird und kurz vor'm Exitus steht.

    Wenn dir egal ist, was mit dem Auto passiert, ist es vielleicht wirklich eine gute Idee, es zu verleihen.

    Ich würd's nicht machen. Wenn du das Auto nicht brauchst, dann verkauf es.

    Bei Bedarf kannst du dir immer noch ein Auto mieten.

    Erfahrungen habe ich nicht. Zahlen kenne ich auch keine. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass die Kosten für das Auto die Einnahmen übersteigen werden. Wenn überhaupt kannst du den Verlust verringern. Profitabel kann so ein Geschäft nicht sein; Professionelle Anbieter können deinen Preis immer unterbieten.

    Auf baulich getrennte Radwege bezieht sich §5 Abs. 8 eh nicht. Das Problem, dass gerade dort viele Radfahrer beim Rechtsabbiegen getötet werden, wird dadurch nicht gelöst.

    Wenn LKW den Radfahrer immer und immer wieder überholt, dann sind wohl beide geradeausgefahren und nicht abgebogen.

    Davon abgesehen stimme ich Herrn Klinke in soweit zu, dass Radfahrer nicht rechts von LKW (Auch nicht PKW!) warten sollten. Entweder man bleibt dahinter, oder man überholt vollständig, muss dabei aber die Ampelphasen beachten, damit man auch wirklich nach vorne kommt bevor's weitergeht.

    Man könnte versuchen, Radfahrern genau dies beizubringen.

    Um hier noch etwas mehr Polemik in die Diskussion zu bringen:

    Ich fordere eine Tragepflicht für Safe Shorts!

    Spoiler anzeigen

    Ich möchte hiermit keineswegs sexuelle Gewalt verharmlosen, sondern einfach nur einen geschmacklosen Vergleich anstellen!

    Gehe ich Recht in der Annahme, das "Ochsenzoll" das ist, was hierzulande mit "Klingenmünster" beschrieben wird (psychiatrische Einrichtung)

    Ja. Ansonsten ist es einfach der Stadtteil in Hamburg, wo sich eben jenes Krankenhaus befindet. Bzw. ein dilettantisch geplanter Kreisverkehr.

    Bekommen wir die Antworten des Senats auch zu sehen? Ich könnte darauf wetten, dass es jede Menge schmallippige Ein-Satz-Antworten gibt.

    Die Anfrage ist zwei Tage alt. Die Antworten kommen dann irgendwann.