Beiträge von Gerhart

    Jetzt hätte ich gerne einen Vorschlag. Mit dem Rad und der Bahn und dem Flieger schließe ich nach meinem Kentnissstand aus. Bevor ich "kein Mensch braucht ein Auto" höre möchte ich eine Lösung.

    Die 600km kannst du mit einem Velomobil in 12h fahren. Deine Ausrüstung kannst du vor Ort mit einem 3D-Drucker mal schnell ausdrucken.

    Oder du bleibst realistisch und fährst mit dem Auto. Aber längst nicht jeder ist in deiner Situation.

    MIt dem Fleisch sehe ich es so wie mit dem Auto. Es ist grundsätzlich OK. Gründe für einen Komplettverzicht sehe ich bei beiden nicht.

    Aber es muss deutlich weniger werden. Eigenes Auto habe ich abgeschafft, aber am Fleischkonsum arbeite ich noch. Vielleicht würde es helfen, wenn ich über meinen Fleischkonsum Buch führen würde.

    Mangelndes ÖPNV-Angebot vermute ich als einen Hauptgrund für's Autofahren.

    Zumindest war es mal bei mir so gewesen. 20km Arbeitsweg. 2 Stunden (Je Richtung!) mit den Öffis. 25 Minuten mit dem Auto. Radfahren keine Option. Klar, ich hätte theoretisch auch woanders hinziehen können, aber war schön dort.

    Kumpel wohnt in Glinde (Vorort von Hamburg), Bushaltestelle quasi vor der Tür. Arbeitet im südlichen Winterhude. Weg ca. 17km. Öffis brauchen ne Stunde, mit Auto gut ne halbe. Eigentlich könnte er auch mal wieder nach Hamburg ziehen. Aber Mieten sind ihm zu teuer.

    Anderer Bekannter hätte mit dem Rad einen Arbeitsweg von 5km. Bus wären 50 Minuten. Für ihn ist das Auto heilig, Rad käme nie in Frage. Braucht vermutlich auch nur knapp 5-10 Minuten mit dem Auto.

    https://www.abendblatt.de/hamburg/articl…-unterwegs.html

    2600 Fahrten, 3600 Fahrgäste. Macht 1.38 Fahrgäste pro Fahrt. Das wird dann als Sammeltaxi bezeichnet.

    Wenn ein Fahrzeug-Sharing-Modell den Zweck hätte, diese Fahrzeugart zurückzudrängen, dann sollte man Leihrad-Anbieter sofort verbieten!

    Aber um mal wieder zum Thema zurückzukommen: Ich suche eine Studie, nicht Einzelmeinungen von Menschen, die sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

    Hallo,

    es gibt viele gute Gründe, keinen PKW zu fahren und auf andere, bessere, Verkehrsmittel zu setzen.

    Aber trotzdem gibt es so viele PKW. Warum nur?

    Gibt es eine interessante Studie dazu? Man könnte zufällig 1000 PKW-Halter interviewen und analysieren, warum die einen PKW haben. Was für Gründe geben die an? Was für Alternativen könnten diese Menschen nutzen? Wie groß wären die Vor- und Nachteile aus objektiver Sicht?

    Steuern+Versicherung zahlst du trotzdem.

    Klingt ja danach, dass die Karre keinen neuen TÜV mehr kriegen wird und kurz vor'm Exitus steht.

    Wenn dir egal ist, was mit dem Auto passiert, ist es vielleicht wirklich eine gute Idee, es zu verleihen.

    Ich würd's nicht machen. Wenn du das Auto nicht brauchst, dann verkauf es.

    Bei Bedarf kannst du dir immer noch ein Auto mieten.

    Erfahrungen habe ich nicht. Zahlen kenne ich auch keine. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass die Kosten für das Auto die Einnahmen übersteigen werden. Wenn überhaupt kannst du den Verlust verringern. Profitabel kann so ein Geschäft nicht sein; Professionelle Anbieter können deinen Preis immer unterbieten.

    Auf baulich getrennte Radwege bezieht sich §5 Abs. 8 eh nicht. Das Problem, dass gerade dort viele Radfahrer beim Rechtsabbiegen getötet werden, wird dadurch nicht gelöst.

    Wenn LKW den Radfahrer immer und immer wieder überholt, dann sind wohl beide geradeausgefahren und nicht abgebogen.

    Davon abgesehen stimme ich Herrn Klinke in soweit zu, dass Radfahrer nicht rechts von LKW (Auch nicht PKW!) warten sollten. Entweder man bleibt dahinter, oder man überholt vollständig, muss dabei aber die Ampelphasen beachten, damit man auch wirklich nach vorne kommt bevor's weitergeht.

    Man könnte versuchen, Radfahrern genau dies beizubringen.

    Um hier noch etwas mehr Polemik in die Diskussion zu bringen:

    Ich fordere eine Tragepflicht für Safe Shorts!

    Spoiler anzeigen

    Ich möchte hiermit keineswegs sexuelle Gewalt verharmlosen, sondern einfach nur einen geschmacklosen Vergleich anstellen!

    Gehe ich Recht in der Annahme, das "Ochsenzoll" das ist, was hierzulande mit "Klingenmünster" beschrieben wird (psychiatrische Einrichtung)

    Ja. Ansonsten ist es einfach der Stadtteil in Hamburg, wo sich eben jenes Krankenhaus befindet. Bzw. ein dilettantisch geplanter Kreisverkehr.

    Bekommen wir die Antworten des Senats auch zu sehen? Ich könnte darauf wetten, dass es jede Menge schmallippige Ein-Satz-Antworten gibt.

    Die Anfrage ist zwei Tage alt. Die Antworten kommen dann irgendwann.

    wieso eigentlich Anzahl der Wege?

    Habe ich auch schon drüber gegrübelt.

    Aus Umweltsicht ist wichtig, dass möglichst wenige Kilometer mit CO2-Schleudern zurückgelegt werden, weil der CO2-Ausstoß hauptsächlich von der Strecke abhängt. Der "Modal Split" als taugt hier als Modell also nichts.

    Aus planerischer Sicht ist der Modal Split aber schon interessant. Autos fahren deutlich schneller als Fahrräder, schaffen also in derselben Zeit mehr Strecke. Wenn angenommen 40% der Fahrten mit dem Rad zurückgelegt werden und 10% mit dem KFZ, die KFZ aber insgesamt doppelt soviel Strecke zurücklegen, soll man dann die Planung dann eher am KFZ orientieren, weil damit doppelt so viele KM zurückgelegt werden, oder am Fahrrad, weil damit viermal so viele Fahrten bewältig werden?

    Es sollte aber auch darum gehen, die absoluten Zahlen runterzukriegen. Da ist dann relativ unwichtig, wie viel mit welchem Verkehrsmittel gefahren wird, sondern alleine, wie viele Verletze / Tote es bei dem Verkehrsmittel gibt.

    Und da ist bei den Automobilinsassen einfach das meiste zu erreichen. Die paar Radfahrer und Fußgänger fallen nicht ins Gewicht ;)

    Auf Reißverschluss kann man sich in Hamburg nicht verlassen (weder als Radfahrer noch im Auto). Ich hätte auch keine Lust, dann doof rumzustehen.

    In der Praxis rate ich dann, ob ich werde einfädeln können. Wenn ja, lasse ich überholen und fädle dann ein, ggfs. mit zuwenig Sicherheitsabstand. Wenn vorher abzusehen ist, dass es nicht passen wird, mache ich dicht und lasse nicht überholen. Naja, man sieht ja im Video, wie manche Mitmenschen darauf reagieren.

    Leider sehen wir auf dem Video nicht, wie viele KFZ überholen möchten.

    Ich finde die Ritterstraße auch optimierungswürdig, ich meine da hatte ich auch schon (kontaktfreie) Konflikte.