Beiträge von Gerhart

    Mir steht ähnliches noch bevor, wahrscheinlich dieses Jahr. Nur dass meine Gasheizungen einwandfrei funktionieren und der erste Vorschlag des Energieberaters eine Amortisationszeit (ohne Förderung) von 120 Jahren hat. Der Heizungstechniker empfiehlt aus wirtschaftlichen Gründen eine neue Gasheizung, ohne Förderung.

    Kann es sein, dass dein Heizungstechniker auf Gasheizungen spezialisiert ist?


    Die CO₂-Preise werden in naher Zukunft stark ansteigen. EU-Emissionshandel und so. Je mehr Leute von Gas weggehen, auf desto weniger Schultern verteilen sich die Kosten für die Gasleitungen. Irgendwann schalten die Stadtwerke Gas ganz ab, außer du wohnst direkt neben nem Großverbraucher, der das noch lange braucht.

    Klar kannst du deine intakten Gasheizungen (Plural?) noch ein paar Jahre weiterbetreiben, aber das wird in paar Jahren wirklich unbezahlbar, außer wir kriechen Putin in Arsch, um an dessen Gas zu kommen (pun intended).

    Der eigentliche Vergleich ist doch: Gasheizung mit stark steigenden Kosten vs. Wärmepumpe mit dicker Förderung und nicht stark steigenden Kosten.

    Bei mir selbst ist nun seit 2 oder so Jahren Fernwärme angeschlossen. Derzeit noch größtenteils Gas+Kohle, aber Hamburg investiert kräftig in Alternative Energiequellen dafür.

    Kann ja noch werden, wenn der BSW klagt gegen das Ergebnis und neu ausgezählt wird und der BSW dann doch genug Stimmen hat... Oder würde dann die ganze Wahl wiederholt werden?

    Es kommt ja darauf an, wo Probleme festgestellt werden. Wenn bei der Abstimmung alles normal lief, braucht man nicht normal wählen. Und sonst nur in den betroffenen Gebieten.

    Wenn die Auszählung / Übermittlung fehlerhaft war, und das konnte ja zumindest in einzelnen Wahllokalen nachvollzogen werden, denke ich nicht, dass man neu wählen müsste. Stattdessen sollte es reichen, das Wahlergebnis zu korrigieren. Dann wäre das BSW ggfs. drin, und knapp 5% der Altpartei-Abgeordneten müssten ihren Sitz räumen.

    Das ist aber alles ein langwieriger Prozess, den das BSW verständlicherweise jetzt schon abkürzen wollte.

    Warum lässt man das nicht einfach bleiben?

    Herkömmliche Helikopter sind laut. Der Luftverkehr vom UKE fliegt häufig direkt über meine Wohnung rüber, ich bin also direkt betroffen.
    Und sind sind auch nicht lokal emissionsfrei.

    Natürlich wird es auch weiterhin einen gewissen Bedarf für solche Luftfahrzeuge geben. Rettungsdienst, Aufklärung, Personenrettung, etc.
    Wenn man dies umweltverträglicher hinbekommt, ist das doch nur zu begrüßen.

    Aber wenn man den Ansatz verfolgt, das als Massenverkehrsmittel oder Privileg für Reiche zu bauen: Gut dass es scheitert.

    Eine Verständnisfrage: Was ist man eigentlich, wenn man gegen Antifaschismus ist?

    Ein Anti-Antifaschist. Falls du darauf hinauswillst, dass sich die beiden "Anti" gegenseitig aufheben könnten oder Faschisten und Anti-Faschisten das genaue Gegenteil voneinander seien: Dies ist nicht so.

    Man kann auch entschieden gegen Faschismus sein, die Antifa und ihre Methoden aber ebenso ablehnen.

    lief in S-H so ähnlich:

    darauf hingewiesen wurde, dass es die viel zitierten Klimaflüchtlinge nicht geben kann, weil wer durch Klima alles verloren hat, hat auch nix mehr, mit dem er seine Flucht organisieren könnte

    Es soll Menschen geben, die auch etwas vorausdenken oder vielleicht doch nicht alles verloren haben. Im Zweifel haben die immernoch ihre Füße.
    Klar werden nicht alle woanders hingehen, nicht alle schaffen den Weg. Aber vielleicht mehr als jetzt?

    Echt schlimm, dass die ihr Land entwickeln wollen

    Und noch schlimmer, wenn ein Land über eine Infrastruktur verfügt, die mit schwierigem Klima zurechtkommt. Dann bleiben die ganzen Flüchtlinge ja da, weil es weniger Fluchtgründe gibt ;)

    Die vier Gleise auf der Norderelbbrücke bieten die erste Elbquerung ab der Nordsee. Danach kommt die einspurige nichtelektrifizierte Querung bei Lauenburg und die nächste gut ausgebaute Strecke erst wieder bei WIttenberge. Danach müsste man über Berlin fahren.

    Von daher finde ich jede Idee für eine zweite unabhängige Trasse über die Elbe erstmal gut, einfach um eine Ausweichmöglichkeit zu haben, wenn was schiefgeht.

    Die Probleme, die ich (als Laie) beim Bau sehe, wurden auch alle erkannt und adressiert. Also vielleicht nicht das blödeste Vorhaben.

    Zweiter Ausgang Höhe Gerhart-Hauptmann-Platz. (Wobei ich noch ein i-Tüpfelchen draufsetzen würde: unterirdischer, direkter Zugang zum Schnellbahnknoten Jungfernstieg - das wäre eine zusätzliche Entlastung für den Hbf.)

    Die "Passage der Städtepartnerschaften" zwischen U-Rathaus und Jungfernstieg existiert ja bereits und wäre laut Plan am Ende des neuen Bahnsteigs. müsste man sich nur paar Meter hochgraben.

    Netter Nebeneffekt wäre, dass man unterirdisch zu Fuß komplett zwischen Jungfernstieg und Hbf laufen könnte.

    Wenn wir schon bei Wünsch-dir-was sind: Am Hbf sollte auch ein direkter unterirdischer Übergang zu U2/U4/U5 möglich sein, per Anschluss an die östliche Verteilerebene.

    Es ist für mich als Geschichtslehrer recht interessant, in diesem Mikrokosmos live zu erleben, wie die NSDAP damals u. a. stark gemacht wurde:

    Historikerin begeistert, dass sie live miterleben kann, wie das alles angefangen hat damals
    Erfurt (dpo) - Dass sie so eine Chance noch zu Lebzeiten bekommt, hätte sie nicht gedacht: Die Historikerin Dr. Carina Maguhn aus Erfurt mit dem Spezi
    www.der-postillon.com