Zitat von YetiEs gibt aktuell auch keinen Impfstoff, der die Ausbreitung der Omikron-Variante verhindert.
Leider muss ich hier noch mal meinen Vorwurf wiederholen. Ihre Darstellung läuft Gefahr von Impfgegnern gekapert zu werden. Sie stellen die Debatte um die Impfpflicht so dar, als sei die bisher vorgenommenen Impfungen weitgehend nutzlos gegen die Omikron-Variante und alle weiteren Varianten, mit denen noch zu rechnen ist.
Da muss ich mal für Yeti in die Bresche springen. Das ist Schwurbel-Technik. Es wir ein Punkt herausgegriffen und dann unauffällig inhaltlich verändert um dagegen zu argumentieren.
Die Impfung hilft vor allem gegen schwere Verläufe. Und mit weniger schweren Verläufen werden Alle entlastet.
Die Ausbreitung wird nicht verhindert, aber reduziert. Zumindest im ersten Schritt. (Im zweiten gehen geimpfte Infizierte wegen fehlender/geringerer Symptome vielleicht eher unter die Leute)
Die Impfflicht würde aufgrund von Übergangsregelungen ja trotzdem sehr zeitverzögert wirken und damit kurzfristig noch nicht sehr stark. Ich kann die Argumentation von Yeti durchaus nachvollziehen. Ich selber bin viel trauriger darüber, dass eine Impfflicht überhaupt in Erwägung gezogen werden muss.
Das Problem ist wirklich dass zu viele Falschinformationen und Skeptiker unterwegs sind und die wissenschaftlichen Fakten nicht an alle Leute herandringen. Eigentlich unerhebliche auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz nachvollziehbare Tatsachen (z.B. Dauer Genesenenstatus) werden als Aufhänger genommen um scheinbar Alles in Frage zu stellen.