Beiträge von Schlau Meier

    Natürlich würde ich niemanden verfolgen. Man muss schon Gelegenheit haben, sich zu "bessern". Und ja, ein wenig tun mir die Paketdienstfahrer auch Leid. Man müsste erreichen, dass niemand den Job mehr machen möchte so dass mal andere Lösungen ernsthaft verfolgt werden.

    Dazu müssen die Ladezonen auch frei gehalten werden. Sehr oft sehe ich zugePARKTe Parkverbotsbereiche.

    Dort wo Verstöße jetzt schon gelegentlich geahndet werden hoffe ich mit Einführung der Änderung auf eine deutliche Verbesserung der Situation.

    Irgendwo gibts ja auch die Diskussion mit 1 Urlaubstag mehr für Radfahrer.

    Nur: Wie will man das prüfen und definieren? Ich fahre meist 9km mit dem Rad zum Bahnhof und weiter mit dem Regionalzug. Manchmal aber auch mit dem Bus, manchmal mit dem Auto. Manchmal die gesamte Strecke mit dem Rad, nur 32km je Richtung sind mir fürs tägliche Fahrrad-Pendeln zu weit.

    Bei 5km ist es einfach, aber bei 40km ohne ernsthafte ÖPNV-Möglichkeit?

    Am einfachsten wäre da noch die Rad-Gesamtfahrleistung pro Jahr zu nehmen. Aber wie will man das kontrollieren?

    Thema am Rande: Man hatte noch Farbe übrig...

    Klar, da queren halt viele Leute die Fahrbahn auf dem Weg vom Gewerbegebiet zum Bahnhof. Warum dann nicht mal eine Furt malen und 1x im Jahr kommt der Schülerlotse vorbei?

    Zitat von VwV-StVO zu Paragraph 25 zu Abs. 3, III Satz 2

    Wo der Fußgängerquerverkehr dauernd oder zeitweise durch besondere Lichtzeichen geregelt ist, sind Fußgängerfurten zu markieren. Sonst ist diese Markierung, mit Ausnahme an Überwegen, die durch Schülerlotsen, Schulweghelfer oder sonstige Verkehrshelfer gesichert werden, unzulässig.

    Was ich noch nicht verstanden habe: Warum überhaupt ein Schutzstreifen?

    Als StVO konformer Autofahrer muss man nun auf den Gegenverkehr drauf zu halten um kurz vor der Kollision nach rechts zu ziehen. Also im Prinzip Schlangenlinien fahren - weil die Straßen (in Bargteheide alle) einfach zu schmal für sowas sind.

    Macht natürlich keiner (außer Schlau Meier natürlich). Praxis: Rechter reifen auf Linie: Lärm für Anwohner = Beschwerden...

    so, eigentlich wollte ich weiter machen mit der Alten Landstraße.

    Wir kommen aus Richtung Süden und haben gerade die Umgehungsstraße gequert. Zunächst rechts ein....

    Zur Orientierung. Um zu wissen was wie gemeint ist nicht schlecht.

    Hier dann 2x ...

    Ab hier dann eindeutig Gehweg:

    Nachdem man die alte Ableitung vom Gehweg an anderer Stelle entfernt hatte, musste natürlich eine neue her (oben im Bild im Hintergrund zu sehen falls mir das keiner glaubt).

    Man sieht auch schön, wie Kraftfahrer den Streifen respektieren - gar nicht! Hat den Vorteil dass man zum Radfahrer Überholen vielleicht doch noch ein wenig nach links lenkt.


    So geht es weiter. Unterbrochen an Einmündungen, Kreuzungen, Ampeln. Hier rechts, später auf der linken Seite verlaufend

    Und wie sollen Pkw hier NICHT über den Schutzstreifen fahren? (Foto in Blickrichtung Süden)

    Schon bei einfachem Gegenverkehr scheint mir die Restfahrbahn zu schmal. (Das Auto auf dem Foto parkt.)

    Den Rest lasse ich mal weg, sieht nicht viel anders aus.

    Beobachtung: Keinen Autofahrer links des Schutzstreifens fahren gesehen und mehr Radfahrer auf dem Gehweg als auf der Fahrbahn.

    Was haltet Ihr nun davon?

    Nett um zu zeigen dass Radfahrer auf die Fahrbahn sollen, aber schon in Gegenrichtung werden Regelunkundige verwirrt.

    Hallo Ullie,

    vorher-Bilder sind weiter oben im Thread.

    Vorher musste "einfach so" in beide Richtungen auf der Fahrbahn gefahren werden. An der Beschilderung wurde nichts verändert.

    Ich fahre dort nicht regelmäßig lang. Die einzige Radfahrerin habe ich dort auf dem Gehweg linksseitig fahren sehen. (War 6 Uhr früh).

    Auf Facebook wurde dazu gefragt, wo man in die andere Richtung fahren solle und warum man jetzt plötzlich auf der Fahrbahn fahren muss. (Vorher auch...)

    Beim Grünschnitt bin ich hier optimistisch, beim Rest weniger...

    Lkw dürfen hier auch parken. (Gewerbegebiet...)

    Ich werde gleich mal die anderen beiden Straßen mit neuen Schutzstreifen begutachten, dort ist wesentlich mehr Verkehr.

    Stefan

    Moin,

    ich meinte nicht den Traktorfahrer als gefährdet sondern den Gegenverkehr.

    Einen Anspruch auf einen Radweg erhebe ich da nicht. Aber er ist nun mal da. Ab und zu sind da schon andere Radfahrer unterwegs aber halt nicht viele. Fußgänger eigentlich nicht. (Außer einem Besoffenen vom Stadtfest neulich dem ich ein Taxi (Firma P...) nach Hause organisiert habe.)

    Ich finde ich fahre schon sehr viel auf der Fahrbahn um für die Rechte von Radfahrern "zu kämpfen".

    Kümmert Euch da lieber um den Durchschnittbürger. (Äh, wenn nur in eine Richtung ein Schutzstreifen ist, wo soll ich dann in die andere Richtung fahren??? Fehlplanung!!!)

    Dass Autofahrer vernünftig mit langsamen Verkehrsteilnehmer umgehen können, sieht man im Verhalten gegenüber anderen Verkehrsarten, beispielsweise Traktoren.

    Traktoren werden zwar nicht angehupt, aber trotzdem oft gefährlich knapp überholt.

    Warum sollte ich hier fahren und auf 5km 30x mit 100km/h überholt werden (gerade eine Lücke mit wenig Autos erwischt)...

    ... wenn ich auch hier ganz für mich allein fahren kann?

    Führe ich statt eines Trekkingrades mit 25km/h ein Rennrad mit 40km/h sähe die Entscheidung sicher anders aus, klar.

    Und grundsätzlich stimme ich ebenfalls zu, dass Radfahrer auf die Fahrbahn gehören.