Beiträge von Schlau Meier

    Moin,

    irgendwo hatte ich gelesen, man will jetzt im Harz tatsächlich Falschparker abschleppen...

    Das stelle ich mir mal vor. Man kommt mit der Familie bei -3°C nach einer Wanderung zum Abstellort irgendwo im Nirgendwo und das Auto ist weg. Bin grad nicht sicher ob ich da nicht doch ein bisschen Mitleid haben darf. Also zumindest mit den Kindern.

    Ich war im Jahr 1 v. Cor. hier an der Rappbodetalsperre wandern. Auf der linken Straßenseite (leider über Mapillary nicht erreichbar) war der Seitenstreifen über mehrere 100m vollgeparkt, obwohl auf dem kostenpflichtigen Parkplatz durchaus noch Platz frei war. Auf dem Mapillary-Bild sieht man hinten auch Fahrzeuge im absoluten Halteverbot.

    Andererseits ist der ÖPNV im Harz nun auch nicht sooo dicht, von daher kann ich verstehen, wenn man da eher mit dem Auto hin fährt. Dann aber eher auf einem legalen Parkplatz parken und nicht an den Hotspots.

    So!

    Da widerspreche ich nur sehr ungerne. Und ich finde Euer Lastenradprojekt wirklich super.

    Ich habe manchmal Probleme mit der Kausalkette "Für den Wocheneinkauf mit dem Fahrrad kannst Du Dir ja ein Lastenrad für 3000€ anschaffen."

    Das klingt manchmal so als müsste man sich ein Lastenrad anschaffen, wenn man das Auto abschaffen möchte.

    Für den Wocheneinkauf (wobei viele ja eher 2x pro Woche einkaufen) reichen 2 Packtaschen oder ein Fahrradanhänger für maximal 200€. - Den Fahrradanhänger kann man im Idealfall ja sogar bis in die Wohnung schieben.

    Musste denn dein Sohn bisher schon eine Maske tragen?

    seit 1. November schon. Gerade zum Lesen lernen nicht optimal.

    Er trägt es mit Fassung, findet es aber natürlich doof.

    Ich bin nicht grundsätzlich dagegen, hätte es nur besser gefunden, wenn man andere Maßnahmen zusätzlich oder stattdessen durchgeführt hätte. Gerade wenn ich überlege dass bei mir damals in der 1. Klasse die Klasse allein schon aus pädagogischen Gründen am Anfang 2-geteilt war.

    Wobei mich schon ärgert, dass mein Sohn in der 1. Klasse im Unterrricht eine Maske tragen muss aber weder Luftfilter angeschafft wurden noch eine Teilung der Klasse stattgefunden hat. Eine halbe Klasse würde gleichzeitig ja auch einen etwas effizienteren Unterricht ermöglichen und somit die Reduzierung der Präsenzunterrichtszeit etwas ausgleichen.

    Dazu gibt es nun mehr Essenspausen, in denen die Kinder die Maske abnehmen dürfen und einzeln auch mal raus auf die Feuertreppe zum Durchatmen.

    Auch wenn ich was aus Holz baue verwende ich fast nur noch Torx. Die "nudeln" so gut wie nie aus. Man muss nur darauf achten, den richtigen Bit zu verwenden - die Auswahl ist aber weit kleiner als bei Kreuzschlitzschrauben, wo man gerne mal den falschen Bit benutzt.

    Die Fahrradläden sollen offen bleiben. Autowerkstätten auch. Schuhe sind offenbar nicht so wichtig.

    An meinem "Reserverad" habe ich die HS-11 auch und da wurde mir im Fahrradladen bei der Inspektion gesagt dass man die auch nur entüftet hat und die Beläge noch gut seien.

    Gilt das nicht auch für hydraulische Scheibenbremsen ?

    Hab mir vom Weihnachtsmann auch so ein Kit (für Shimano Scheibenbremsen) gewünscht, mal sehen.

    Wir schweifen ab.

    Das reine Lehren der Verkehrsregeln und ggf. eine Überwachungsfahrt sind zwar gut, aber die meisten Gefährdungen passieren ja nicht weil die Leute die Verkehrsregeln nicht kennen sondern missachten und - was ich viel schlimmer finde - absichtlich und z.T. sinnlos andere gefährden.

    Mir ist ein Verkehrsteilnehmer lieber, der nachts bei leeren Straßen vorsichtig über eine rote Ampel fährt als jemand der vorsätzlich andere bedrängt oder gefährdet um vielleicht ein paar Sekunden zu sparen obwohl das Tempolimit gerade nicht überschritten wird.

    Ähm, ist der Mensch, der dort mit ADFC Logo auf der Brust spricht wirklich der Meinung er hätte Vorfahrt, wenn er über einen abgesenkten Bordstein wieder auf die Fahrbahn auffährt (ca. bei 0:40)? ?(

    Weiß nicht. Vielleicht meint er wegen dem anschließenden genauso langen Schutzstreifen, der ja eigentlich nicht ohne Grund von den Fahrzeugen auf der Fahrbahn befahren werden darf. Der dann direkt in die Dooring-Zone führt.

    Echt Premium.

    55m lange Radverkehrsführung. Total durchgängig.

    Vielleicht wollte man eigentlich eine Bushaltestelle bauen, aber es war nur noch Geld im Radfahrförder-Topf?

    Wie groß wird die? Denn 2500 EUR finde ich dnn nicht gerade wenig. Für den Betrag bekommt man unter meinem obigen Link auch schon etwas Vernünftiges (natürlich je nach Größe und Holz).

    Wobei Selber-Bauen natürlich viel toller ist, wenn man es kann!

    Das ist so mein grober Bauplan. Wir haben auch noch einen Kinder-Fahrradanhänger der da mit rein soll (in die Mitte). Die Fläche ist leider etwas schief. Ein paar Ablagen für Fahrradkram und sonstigen Unrat kommen auch noch rein. Zwischen die rechten beiden Radstellplätze möchte ich einen Fahrradbügel zum Anschließen integrieren.

    Ich baue mir da gerade selber was - siehe hier

    Pepschmier hatte da https://www.streicher-fahrradgarage.de/ empfohlen.

    Allerdings bin ich doch gerade dabei was Individuelles zu bauen da ich nichts passendes Fertiges gefunden habe und so noch ein paar Ablagen und Platz für die Mülltonnen mit einbauen kann..

    Ich nehme da ein (an meine Maße angepassten) Carport-Bausatz von http://www.meine-stegplatten.de und baue mir da Wände und ein Tor aus Sichtschutzzäunen drumrum. In Summe komme ich dann bei ca. 2.500€ raus.

    Das ist dann aber natürlich nur was für das eigene Grundstück.

    Ich werde mir als zusätzliche Sicherung einen Fahrradbügel mit einbauen (einbetonieren). Dort kann ich dann die hochwertigsten 2 Fahrräder zusätzlich anschließen. Die "günstigeren" Räder sind dann nur durch das normale Torschloss gesichert. Ein normaler Holzverschlag ist sicher recht einfach schnell aufgebrochen.

    Ok, das war mir nicht so bewusst, dass man damit auch kühlen kann.

    Wenn die Wärme wieder in die Erde gepumpt wird, dann hilft das ja auch etwas gegen die Erderwärmung der Erwärmung der Atmosphäre.

    Weil sonst hätte ich gesagt für die Warmwasserversorgung gibt es ja auch Solarkollektoren. Wobei Warmwasser ja auch "nur" ca. 15% des Energiebedarfs ausmacht. Und wenn die Sonne scheint braucht man ja eher weniger Warmwasser oder Heizung. Daher bin ich bei den Wasser-Solarkollektoren immer etwas ob des Nutzungsgrades skeptisch. Mit Photovoltaikstrom könnte man schon eher heizen. Erst recht wenn es irgendwann mal wirklich effiziente Akkus gibt.

    Die effizienteste und nachhaltigste Möglichkeit CO2-Ausstoß zu verringern ist sich zu engangieren, dass andere ihren CO2-Ausstoß verringern.

    Man könnte sich z.B. politisch engagieren, Bekannte für Ökostrom begeistern oder schnell eine weltweite Pandemie auslösen.

    Im Prinzip müsste man die Waldfläche erhöhen und das darin entstehende Totholz möglichst effizient verbrennen, oder?

    Und sonst könnte man doch auch mit gespeichertem Solarstrom heizen, oder nicht? Das Problem ist halt noch die Speicherung von Strom...

    Für die Zukunftssicherheit ist aber denke ich eher eine an eine Solaranlage angeschlossene Klimaanlage... (ernsthaft)

    Als Logistiker sage ich, man müsste die Auslastung von allem erhöhen. Alleine wie viele Badezimmer, Werkzeuge und Gärten so ungenutzt rumexistieren geht eigentlich auf gar keine Kuhhaut.

    Hallo,

    zum Binden von CO2 im Wald gab es mal eine interessante Folge im Synapsen Podcast.

    Wenn ich mich recht erinnere ist das Problem, dass viele Wälder so bewirtschaftet werden, dass das Totholz gar nicht verrotten kann sondern aus dem Wald geholt wird. Aber auch wenn nicht, bleibt nicht sehr viel CO2 im Boden sondern es wird auch viel beim Verrotten an die Luft und Tiere abgegeben.

    Mit Abstand am meisten speichern ganz besonders die wirklich alten und dicken Bäume. Wenn der Wald also bewirtschaftet wird und die Bäume nach einem gewissen Alter abgeholzt werden, ist das auch schlecht.

    Trotzdem halt der Wald durch Schatten und Verdunstung einen großen Kühleffekt. Aber so richtig viel aufgeforstet wird ja leider nicht. Und bei den ganzen "Baumspenden" habe ich manchmal das Gefühl dass das Bäume sind die eh gepflanzt werden müssten - als Ausgleichsmaßnahme für die nächste Autobahn z.B.

    Und ich dachte das wäre der Fall aus Hamburg-Bergedorf. Scheint wohl überall das Thema zu geben.

    Also wenn ich auf einem Trampelpfad abseits der "offiziellen" Wege durch den Wald gehe und mir dort ein Ast auf den Kopf fällt, dann haftet der Waldbesitzer?

    Wenn ich das richtig lese muss man um sich der Haftung zu entziehen als Waldbesitzer sich nur "bemühen" die Schanzen unbrauchbar zu machen, obwohl man genau weiß, dass dann schnell wieder andere Routen genutzt werden. Ist ja eigentlich kontraproduktiv, da dann ja noch mehr Waldfläche "genutzt" wird.

    Müsste es nicht reichen, solche Wege mit einem Schild als "verboten" zu kennzeichnen?

    Bei uns war gerade der Schornsteinfeger zur Feuerstättenschau.

    Der sagte, dass unser Ofen zum 1.1.2025 stillgelegt werden muss. Für einige etwas ältere Öfen ist ja schon zum 31.12.2020 Schluss. Eine Nachrüstung mit einem Filter würde bei uns ca. 2.000€ kosten, oder wir kaufen einen neuen Ofen.

    Es müssten doch eigentlich dann nach und nach alle Feuerstätten stillgelegt werden, die nicht mehr zulässig sind. Oder sind auch die neueren Öfen weiterhin Feinstaubschleudern?

    Wie man so viel Müll verbrennen kann ist mir unerklärlich. Das ist doch auch vorallem gesundheitsschädlich für einen selber.

    Wir haben unseren Ofen nur recht selten an, da die Temperaturunterschiede innerhalb des Hauses schnell recht deutlich werden, gerade seitdem ich auf ein effizientes Verbrennen achte und nicht mehr nur 1-2 Scheite rumkokeln lasse.

    Mal sehen ob wir uns dann noch einen neuen Ofen anschaffen... wenn, dann auf jeden Fall so, dass auch Abwärme ins Treppenhaus geht und somit auch die oberen Räume mitgeheizt werden. Die Investition wird sich vermutlich nie durch geringere Heizkosten rechnen...

    Spricht doch eigentlich nix dagegen, dass Betroffene ihre Kontakte selbst informieren.

    Die Information an sich kann und sollte durchaus so zusätzlich laufen, ja. Aber ohne "offizielle" Quarantäne gibt's halt auch nur schwerlich Lohnersatzleitungen bzw. Bescheinigungen für den Arbeitgeber.

    Dazu kämen ja noch Kontakte auf Veranstaltungen oder Restaurants (wenn offen) wo du auch i.d.R. keinen Zugriff auf die Daten hast.