Wenn ein solcher abseits geführter Radweg nicht mit 20% Umweg gegenüber der Bundesstraße verbunden wäre und nicht an jeder Kreuzung nachrangig wäre, durchgehend einen glatten Belag hätte, ausreichend breit für Begegnung mit und Überholen von anderen Radfahrern oder Fußgängern ist, auch wenn die nebeneinander fahren oder gehen und regelmäßig von Verschmutzungen gereinigt werden würde, dann würde ich den vermutlich auch bevorzugen. So etwas ist in Deutschland aber noch sehr selten und bildet im Gegensatz zu Bundesstraßen kein durchgehendes Netz und das Risiko, dass solche Wege einfach irgendwo in der Walachei enden, zu groß.
Genau. Naja i.d.R. fährt man ja unbekannte Überlandstrecken inzwischen mit Navi (Komoot etc.)
Hier an meinem Beispiel wo ich mich auf der L 310 bei Celle als Radfahrer auf der Fahrbahn definitiv fehl am Platze gefühlt habe.
Es gibt parallele Routen, die man nur teilweise ausbessern und Lücken schließen muss. Gute Routen sind für mich ca. 3m breite asphaltierte Wirtschaftswege. Die Lücken dürfen für mich im ersten Schritt auch mit 1m breiter wassergebundener Decke geschlossen werden, so lange ich da mit nem Trekking-Pedelec weitgehend 25km/h fahren kann. (ja die Rennrad-Fraktion sieht das sicher anders) Nur Hauptsache man hat da überhaupt mal eine Möglichkeit, anders zu fahren ohne einen großen Umweg nehmen zu müssen.