Unterhalte dich mal mit Menschen, die z.B. aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe diskriminiert werden, darüber, dass du es als Diskriminierung ansiehst, ein Fährticket erst am Fährhafen kaufen zu können. Und das nach der Antwort, dass das in der Regel ohne Probleme funktionieren sollte.
Beiträge von Yeti
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Ich habe gestern aus dem Unfallatlas die Unfälle mit Rad-Beteiligung in Stade herausgezogen. Dabei sind mir Kombinationen von Unfalltyp und Unfallart aufgefallen, aus denen ich nicht so recht schlau werde. Wer kann helfen, was sich dahinter verbirgt?
1. UArt "Zusammenstoß mit einbiegendem / kreuzendem Fahrzeug", UTyp "Fahrunfall", Unfallort: FGÜ eines Kreisverkehres mit
![Zeichen 239 [Zeichen 239]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-239.png)
, keine Radwegfurten, hier: Google MapsWelchen Grund könnte es geben, dass dieser Unfall nicht als UTyp "Einbiegen / Kreuzen - Unfall" eingeordnet ist, sondern als "Fahrunfall"?
2. Unfälle vom UTyp "Abbiegeunfall" werden entweder der UArt "Zusammenstoß mit seitlich in gleicher Richtung fahrendem Fahrzeug", oder "Zusammenstoß mit entgegenkommendem Fahrzeug" oder "Zusammenstoß mit einbiegendem / kreuzendem Fahrzeug" zugeordnet.
Was ist der Unterschied? Bei den ersten beiden kann ich es mir noch vorstellen, dass das abbiegende Fahrzeug von hinten aus der selben Richtung oder von vorne entgegen kam. Aber wann ist ein Unfall ein "Zusammenstoß mit einbiegendem / kreuzendem Fahrzeug" nicht gleichzeitig der UTyp "Einbiegen / Kreuzen-Unfall", sondern "Abbiegeunfall"?
3. Dann gibt es einen "Zusammenstoß mit seitlich in gleicher Richtung fahrendem Fahrzeug" mit UTyp "Fahrunfall". Außer Radverkehr niemand beteiligt, folglich ein Zusammenstoß zwischen zwei in der selben Richtung fahrenden Radfahrern. Warum ist das kein "Unfall im Längsverkehr"? hier: Google Maps Straßenseite unklar, auf beiden Seiten untermaßige
, Richtung Nordwesten Gefälle, Gegenrichtung Steigung -
Ganz ehrlich: Ich würde mit dem Begriff "Diskriminierung" etwas sparsamer umgehen.
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Es gibt in allen Industrienationen eine sehr klare Korrelation zwischen Radwegen und Radverkehrsanteil.
Wusstest du, dass es von 2000 bis zum Jahr 2009 auch eine sehr klare Korrelation zwischen dem Pro-Kopf Verbrauch an Margarine und der Scheidungsrate im US-Bundesstaat Maine gab?
Die passende Erklärung liefert die KI gleich dazu.
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Selbst bei der Helgolandfähre geht es mit Fahrrad.

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Um objektive Sicherheitsaspekte ist es überhaupt nie gegangen.
Die Änderung selbst wurde überhaupt nicht kommuniziert. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, davon damals irgendetwas mitbekommen zu haben. Natürlich habe ich mich damals nicht so intensiv mit dem Thema befasst, aber es kann ja auch nicht der Maßstab sein, dass nur Nerds wie wir mitbekommen, wenn sich Verkehrsregeln ändern.
Zum Anderen besteht das Dilemma, dass gefühlte Sicherheit etwas Anderes ist als objektive Sicherheit, die in sinkenden Unfallzahlen messbar ist. Die Erzählung, dass Radwege der Sicherheit dienen, fällt also auf fruchtbaren (furchtbaren?) Boden, weil sie dem Bauchgefühl entspricht. Je mehr Leute nur ihre subjektive Sicht der Dinge erzählen, wie gefährlich es ihnen erscheint, auf der "Straße" zu fahren und je mehr die Verbände für "sichere Radwege" kämpfen, umso mehr setzt es sich in den Köpfen fest, dass alles Andere total gefährlich sein muss.
Auf der anderen Seite kann das auch Leute ermutigen, renitenten Radfahrern mal zu zeigen, dass es auf der "Straße" tatsächlich gefährlich ist.
Trotzdem sehe ich es nicht so aussichtslos wie Th(oma)s Es gibt immer noch Menschen, die lernfähig sind und die es schaffen, Gewohnheiten zu verändern. Es braucht seine Zeit, aber man spürt den Unterschied, wenn man in eine Stadt / Gemeinde / Landkreis kommt, wo die Regeln schon länger konsequent umgesetzt werden. Radfahrer auf der Fahrbahn sind irgendwann keine Besonderheit mehr, sondern die Leute gewöhnen sich daran. Die Übergangszeit dauert unterschiedlich lange und umso länger, je inkonsequenter die Behörden die Regeln umsetzen. Ich merke selbst in Stade, dass sich die Stimmung ein wenig verändert hat. Maßregelungen erlebe ich hier eigentlich nur noch extrem selten, wenn ich auf der Fahrbahn unterwegs bin und ich sehe immer mehr andere, die ebenfalls auf der Fahrbahn fahren. Teilweise auch dort, wo es offiziell (noch immer) nicht erlaubt ist.
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Im Landkreis Stade gibt es knapp 300km "Radwege". Im Bau- und Wegeausschuss des Kreistages wurde vor zwei Jahren beschlossen, in einem Zeitraum von 5 Jahren, 15 km davon zu sanieren. Das sind 3 km / Jahr, also 1% des Bestandes. Nach einem Gutachten eines beauftragten Ingenieurbüros befanden sich zu diesem Zeitpunkt 73 km "Radwege" in einem schlechten oder sehr schlechten Zustand. Bis alleine diese Wege saniert sind, dauert es in diesem Tempo 25 Jahre.
Geht man von einer Lebensdauer eines Radweges von 30 Jahren aus, müssten jährlich 3% des Netzes saniert werden, um nur den Zustand zu halten. In Wirklichkeit verfällt das "Radwege"-Netz also dreimal so schnell wie es saniert wird. Und dann baut man noch mehr Wege, die dann auch nicht unterhalten werden?

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Kamela Harris wirkte in den zurückliegenden Jahren etwas blass und trat aus meiner Sicht kaum in Erscheinung. Die Frage ist, ob sie ausgerechnet gegen Trump die Richtige ist, oder ob die Demokraten mit einem anderen Kandidaten mehr Erfolg hätten (wer könnte das sein?). So sehr ich es auch begrüßen würde, wenn eine Frau die Wahl gewinnt, wäre gegen Trump aus meiner Sicht die erfolgversprechendste Alternative ein Mann Mitte - Ende 50, der auch von gemäßigten Anhängern der Republikaner gewählt würde, denen Trump zu schrill ist.
Der Zeitpunkt für den Rückzug ist auf jeden Fall gut gewählt und ich glaube, dass das schon länger in Vorbereitung war.
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Wow, keine einzige Bake steht richtig herum!
Die Fahrbahn ist doch von den Bauarbeiten nicht betroffen und daher weisen die Baken den Fußgängern (und abgestiegenen Radfahrern) den Weg rechts daran vorbei auf der Gehweg-Restfläche. -> alles richtig gemacht

In Stade hätte man in Gegenrichtung auf den Weg die Kombination
![Zeichen 240 [Zeichen 240]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-240.png)
aufgestellt. Sobald nämlich Gehwege oder "Radwege" aufgerissen werden, entsteht dadurch nach Auffassung der Beteiligten unmittelbar ein Fahrbahnverbot in der Gegenrichtung. Besonders skurril ist das, wenn es in Gegenrichtung auf der dann in Fahrtrichtung rechts gelegenen Straßenseite einen benutzungspflichtigen "Radweg" gibt, der dann verlassen werden muss, um auf der Gegenseite verkehrt herum zu fahren (oder nach Auffassung der am Schilderaufstellen Beteiligten) das Fahrrad zu schieben. -
Und warum sollte man deswegen keine Zweiräder überholen, auch wenn dafür ausreichend Platz ist?
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Das Verbot des Überholens von einspurigen Fahrzeugen bezieht sich vermutlich auf die schmale Unterführung, die im Hintergrund zu sehen ist.
Das Überholverbot wird aber schon 300m vor der Unterführung angeordnet und auch danach nicht aufgehoben. Es gilt also auch nach der Unterführung weiterhin.
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Die sind auch regelmäßig vor Kuppen und kurvigen Abschnitten aufgestellt.
Da kann man aber darüber diskutieren, ob die Kuppen oder kurvigen Abschnitte für Ortsfremde rechtzeitig erkennbar sind.
Ich gebe dir ja recht, dass nur überholt werden darf, wenn klar ist, dass die Verkehrslage das gefahrlos zulässt. Dafür muss man den gesamten Straßenraum einsehen können, den man für den Überholvorgang selbst benötigt und zudem den Gegenverkehr auf einer Strecke, innerhalb entgegenkommende Fahrzeuge den zum Überholen benötigten Bereich erreichen können. Wenn sich alle daran halten würden, wäre das Zeichen 276 in der Tat überflüssig.
Das Zeichen 277.1 kann ich mir daher an Stellen vorstellen, wo eine Fahrbahn sich so verengt, dass der erforderliche Überholabstand während des Überholvorganges nicht durchgehend eingehalten werden kann oder wo Überholvorgänge häufiger nicht innerhalb der einsehbaren Strecke abgeschlossen werden.
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Hier ist es aber sicherlich unzulässig:
Wer hat schon mal ein solches Verkehrsschild... - Brandenburg aktuell | Facebook (leider habe ich beim rbb dazu keinen Beitrag gefunden, den ich verlinken könnte)
Warum sollte man dort keine Radfahrer überholen? Ohne Gegenverkehr ist das problemlos möglich.
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Doch, siehe VwV-StVO:
ZitatDas Zeichen ist nur dort anzuordnen, wo die Gefährlichkeit des Überholens für den Fahrzeugführer nicht ausreichend erkennbar ist.
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Und falls doch jemand mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn fahren sollte: Gibt es einen Grund, warum es verboten sein muss, diesen auch mit ausreichendem Abstand zu überholen? Falls die Einhaltung eines ausreichenden Abstandes nicht möglich ist, besteht ja ohnehin Überholverbot. Gibt es dort örtliche Umstände, dass das nicht ohne Weiteres erkennbar ist?
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Deshalb wechselt sie jetzt zur CDU
Wenn die Stader Grünen geschlossen zur CDU wechseln würden, würde man es nicht bemerken.
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Das eigentliche Thema ist eher: "Welcher Narr baut ohne Not einen doppelten 90°-Schwenk in den Verlauf einer Brücke mit ordentlich Gefälle?"
Vielleicht in Kopenhagen abgeschaut? Da sind es aber nur zweimal 45°. Man beachte die Bremsspuren. Inderhavnsbroen - Google Maps
Die Absperrschranke war vermutlich vom Architekten ursprünglich dort nicht vorgesehen.
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Du wirfst zwei unterschiedliche Dinge in einen Topf, Th(oma)s : Klimaneutralität und Nachhaltigkeit.
Ich habe mal eine schöne Definition des Begriffs "Nachhaltigkeit" gehört, nach der der Begriff bedeutet, dass durch nachhaltiges Wirtschaften nichts dauerhaft weg oder anschließend dauerhaft da ist. Unser bisheriges Energiesystem ist nach dieser Definition also nicht nachhaltig, weil die verbrannten Rohstoffe anschließend dauerhaft weg und CO2 anschließend dauerhaft da ist.
Ein klimaneutrales Energiesystem wäre nur auf die Energieträger bezogen nachhaltig, würde aber dennoch Rohstoffe für die Herstellung von PV-Modulen, Windrädern und dem Leitungsnetz benötigen. Wirklich nachhaltig wäre das nur in einer vollständigen Kreislaufwirtschaft, in der alles zu 100% recycelt wird. Trotzdem könnte es klimaneutral sein, auch wenn es nach obiger Definition nicht nachhaltig ist. Insofern ist auch Klimaneutralität nur ein Teil von Nachhaltigkeit.