Herr Dammann vom Wochenblatt feiert, dass nun die Gehwege in der Schölischer Straße zum Gehwegradeln freigegeben wurden und vergisst dabei das wichtige Detail, dass Radfahrer dort nur dann legal fahren, wenn sie das mit Schrittgeschwindigkeit tun.
https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/stade/c-panora…ersteht_a188464
Hinter den ganzen süffisanten Formulierungen über die angeblich höhere Sicherheit steckt in dem Artikel durchgängig die Idee, dass Radfahrer auf jeden Fall auf dem Gehweg besser aufgehoben sind als auf der Fahrbahn.
Ich werde den Artikel für eine Einwohnerfrage an den Verkehrsausschuss nutzen: Wenn es in der Schölischer Straße tatsächlich zu solch massiven Regelverstößen durch Autofahrer kommt, würde ich gerne wissen, was dagegen von der Stadt unternommen wird. Meine eigenen Erfahrungen sind zwar ganz anders, aber wenn es in der Zeitung steht, dass sich die wenigsten an das Tempolimit halten, Verkehrsinseln links umfahren (wie ist das überhaupt möglich, wenn dort so viel Verkehr herrscht?) und sich rücksichtslos gegenüber Radfahrern verhalten, muss ja etwas dran sein.
Ansonsten muss ich wohl Herrn Dammann auch mal stecken, welche Zeiträume in Stade normal sind, wenn es um Anordnungen betreffend des Radverkehrs geht: Über 50 Kreuzungen, an denen im Zuge von Vorfahrtstraßen keine Furtmarkierungen vorhanden sind, haben wir der Stadt bereits vor 3 Jahren genannt. Diese Markierungen fehlen bis heute. Vom kompletten Ignorieren einer ganzen StVO-Novelle seit 23 Jahren mal ganz abgesehen...