Ich hatte an anderer Stelle davon gesprochen, dass das Tragen eines Kunststoffglas-Schutzvisiers ebenfalls eine gute Infektionsschutz-Schutzmaßnahme darstellt.
...was hinreichend widerlegt ist.
Ich hatte an anderer Stelle davon gesprochen, dass das Tragen eines Kunststoffglas-Schutzvisiers ebenfalls eine gute Infektionsschutz-Schutzmaßnahme darstellt.
...was hinreichend widerlegt ist.
Sind wir wirklich so doof, dass immer erst ein Drama passieren muss?
Ja. Nicht alle, aber zu viele.
Ich glaube, dass man zur Eindämmung einer Grippewelle keinen Lockdown braucht, weil sich die Grippe nicht so unkontrolliert ausbreitet wie Covid-19. Die weiteren Maßnahmen (Abstand, Händewaschen, Alltagsmaske) würden bei der Grippe ausreichen. Selbst heftige Grippewellen sind ja in der Vergangenheit ohne besondere Maßnahmen von alleine gestoppt. Ich wollte damit also nur sagen, dass die Erfahrungen mit diesen Maßnahmen bei künftigen Grippewellen helfen werden und dass ich nicht befürchte, dass wegen der Grippe ein Lockdown verhängt werden wird.
Ich finde den Punkt von Pepschmier schon richtig. Schließlich gab es während Grippewellen schon immer überlastet Kliniken (siehe z. B. Hier: https://www.ln-online.de/Nachrichten/Br…ken-ueberlastet). Da muss man sich ja schon irgendwie mal die Frage stellen, warum im dieser Situation 2018 niemand von solchen Maßnahmen wie man sie derzeit macht überhaupt gesprochen hat. Und inwieweit die Situation derzeit tatsächlich so extrem anders ist, als damals.
Natürlich darf man die Frage stellen, warum man Maßnahmen, die jetzt gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zwingend vorgeschrieben sind, nicht auch schon bei vorangegangenen Grippewellen zumindest empfohlen hat. Ich könnte mir aber vorstellen, dass wir lernfähig sind und daher die nächste Grippewelle weniger Opfer fordert, weil wir darauf anders reagieren werden. In diesem Frühjahr ist eine heftige Grippewelle ausgeblieben, mit großer Wahrscheinlichkeit auch wegen der Coronamaßnahmen.
Warum in Deutschland über das Tragen von Alltagsmasken so heftig gestriten wird, kann ich nicht verstehen. Die Parallelen zur Einführung der Gurtpflicht, mit der man damals quasi die Abschaffung sämtlicher Freiheitsrechte gesehen hat, sind bei den Maskengegnern recht deutlich. Ich trage die auch nicht gerne, aber es ist sinnvoll. Sicherlich werden wir auch in der Zeit nach der Corona-Pandemie beim Auftreten einer Grippewelle künftig häufiger Menschen sehen, die dann eine Maske tragen. In Asien ist das viel normaler als hier, wo es für alle neu und ungewohnt ist.
Da den Menschen nichts schwerer fällt als Gewohnheiten zu ändern, setzt dann bei einigen offenbar auch die Abwehr gegen verordnete Veränderungen ein. Die gute Nachricht ist, dass das mit der Zeit abnimmt, wenn sich alle daran gewöhnt haben, aber die schlechte Nachricht ist, dass diese Gewöhnungszeit bei zu vielen Menschen zu lange dauert, wenn es darum geht, ein plötzlich auftretendes Problem in den Griff zu bekommen. Das gilt leider auch für so plötzlich auftretende Probleme wie den Klimawandel und Radfahrer, die 22 Jahre nach Inkrafttreten der StVO-Novelle von 1997 "mitten auf der Straße" fahren.
In den Grundschulen sollen die Kinder mit Masken unterrichtet werden. Das lehne ich ab. Vielleicht macht es dir nichts aus, ich finde das unnötig, so die Kinder zu belasten.
Wenn die Oma stirbt, belastet es die Kinder auch. Und das lehne ich wiederum ab.
Dass Sie es offenbar für das Schlimmste an der ganzen Pandemie halten, eine Maske tragen zu müssen, haben wir inzwischen mitbekommen. Aber lassen Sie doch die Kinder aus dem Spiel.
Wenn man die Bremse betätigt, steht der Ausgleichsbehälter nicht unter Druck, so dass Luft, die sich dort gesammelt hat, keinen Einfluss hat. Wenn diese Luft allerdings in die Bremsleitung gelangt, dann wird die beim Bremsen komprimiert.
Hier gibt es ein Bild mit einem aufgeschnittenen Bremshebel: Wie funktioniert eine MTB-Scheibenbremse? | mountainbike-magazin.de (mountainbike-magazin.de)
Warum nicht...
Warum nicht vom Staat bezahlten Urlaub für alle*, bis die Pandemie vorbei ist?
*außer für Klopapierverkäufer
Sitzen Sie noch auf einem Packen von 20 Millionen 31 Zahn Blättern, die dringend verkauft werden müssen?
Vermutlich sind die Kriterien so gewählt, dass er dann auf dem Radweg der Schnellste ist, diesen benutzen darf und nicht auf die Fahrbahn muss (oder wie er es nennt: "Straße") und sich dabei keine Sorgen machen muss, dem sozialen Druck der schnelleren Radfahrer standzuhalten, die ihn mit seiner Torpedo 3-Gang-Schaltung überholen möchten. Noch konsequenter wäre es natürlich, eine eigene Ullie-Spur zu fordern, die sonst niemand benutzen darf.
A propos: Das könnte doch die Lösung all unserer Verkehrsprobleme sein: Wir bauen einfach in jeder Straße für jeden, der sie nutzen möchte, jeweils eine eigene separierte Verkehrsfläche, auf der dann jeder machen kann, was er will. Kein Stau, keine Konflikte, kein unbehagliches Gefühl, den richtigen Verkehr zu stören, keine Parkplatzsuche... ![]()
(hoffentlich liest das nicht der Thering)
Wahrscheinlich war es einfach unverdientes Glück ...
Als Ende September / Anfang Oktober die Fallzahlen in den Nachbarländern steil nach oben gingen, war der Anstieg in Deutschland noch schwach. Einige haben damals gejubelt und dachten, dass wir besser aufgestellt sind als die Nachbarländer. Meine Befürchtung war, dass wir den anderen nur um vier Wochen hinterher sind. Wenn man jetzt zurückschaut, hat sich das nicht nur bewahrheitet, sondern man muss auch eingestehen, dass die Nachbarn die zweite Welle besser unter Kontrolle gebracht haben. In Deutschland haben die bisherigen Maßnahmen nur dafür ausgereicht, den weiteren steilen Anstieg zu verlangsamen, aber nicht, um die Zahlen wieder zu senken.
Dass Deutschland die erste Welle recht gut überstanden hat, lag wohl daran, dass hier die Maßnahmen früher (im Sinne von: auf einem niedrigeren Infektionsniveau) ergriffen wurden als in anderen Ländern. Man konnte damals sehen, wohin es führen kann, wenn man zu spät handelt. Italien musste diese schlimme Erfahrung selbst machen, weil es das Land als erstes hart getroffen hat. Jetzt hat Deutschland den selben Fehler gemacht, obwohl man es hätte besser wissen können. Es bleibt zu hoffen, dass die jetzige Korrektur eine Katastrophe wie im März in Italien verhindert.
Ich fürchte, dass die heute in Kraft getretenen Maßnahmen deutlich über den 10. Januar hinaus Bestand haben müssen, um die Zahl der Neuinfektionen wieder auf unter 50 / 100.000 EW zu drücken. Wo wir heute stehen würden, wenn man diesen Schritt bereits Anfang November gegangen wäre, bleibt Spekulation. Da hat man sich rückblickend aber zu sehr darauf verlassen, dass die Maßnahmen ausreichen, um Weihnachten (inkl. Weihnachtsgeschäft) ohne strikte Beschränkungen zu erreichen.
Ich sehe es auch sehr kritisch, wenn anhand der Informationen aus der App jeder Nutzer selbst Rückschlüsse auf die Identität einer infizierten Person ziehen könnte. Das steht meinem Wunsch, das Risiko solcher Begegnungen selbst besser einschätzen zu können, entgegen.
Ich kann sicherlich keinen Rückschluss auf die Person ziehen, wenn ich weiß, dass eine Begegnung während der Zeit stattgefunden hat, in der ich in einem Supermarkt war. Aber wenn ich weiß, dass ich zu der Zeit der einzige Kunde in einem kleinen Geschäft war, dann kann ich mir ausrechnen, wer es war.
In anonymisierter Form könnten die genaueren Daten der Kontakte für eine wissenschaftliche Auswertung helfen, um das Infektionsgeschehen besser zu verstehen: Bedeutet ein R-Wert von 1, dass jeder Infizierte einen anderen ansteckt oder dass einer zehn andere ansteckt und dafür neun weitere gar keinen? Auch zur Entscheidung über künftige Beschränkungen wäre es hilfreich, typische Ansteckungsorte zu kennen, oder damit es Erkenntnisse darüber gibt, wo Hygienekonzepte besser oder schlechter funktionieren.
Da die App nur erfasst, ob sich eine später positiv getestete Person in der Nähe befunden hat, sind natürlich keine Aussagen möglich, ob dieser Kontakt auch zu einer Ansteckung geführt hat.
Die Informationen würden wohl helfen, das Risiko selbst besser einschätzen zu können.
Kein Problem stellt nach Mitteilung der WHO jedenfalls die Begegnung mit dem Weihnachtsmann dar. Trotzdem trägt er eine Maske, vorbildlich!
Coronavirus: Weihnachtsmann »immun« gegen Corona – WHO erteilt Reiseerlaubnis - DER SPIEGEL
Ich hatte neulich zum ersten Mal eine Warnung, dass ich eine Begegnung mit einer später positiv getesteten Person hatte. Das Risiko sei aber gering, weil die Begegnung nur kurz war. Mehr Infos gab es nicht. Keine weiteren Maßnahmen oder Empfehlungen außer der Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln.
Mich hätte zumindest das Datum und die ungefähre Uhrzeit der Begegnung, sowie die festgestellte Dauer interessiert. Dann hätte ich Rückschlüsse ziehen können, ob diese Begegnung z.B. beim Einkaufen oder bei einer anderen Gelegenheit stattgefunden hat. Aber genau das möchte man wohl vermeiden, damit die Begegnungen anonym bleiben und kein Rückschluss auf eine infizierte Person möglich ist. Nachdem die Person positiv getestet ist, würde es mir auch nichts nutzen, zu wissen um wen es sich handelte, außer wenn diese Person gegen die Quarantäneauflagen verstößt.
DIese Idioten bestärken nur noch die Ansichten der Verschwörungstheoretiker, die meinen, die aktuelle App diene eh schon der Überwachung.
Und ihre "Sorgen" um den Datenschutz teilen sie dann vermutlich über facebook und WhattsApp mit.
Höllisch mit dem Mineralöl (oder hat Magura DOT?) aufpassen, zu leicht gerät es auf Felge oder Beläge.
Mineralöl kommt meines Wissens nach nur bei Shimano-Bremsen zum Einsatz. Aufpassen muss man natürlich auch mit Bremsflüssigkeit, da die giftig und reizend ist. Also Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen, wenn man mit Bremsflüssigkeit hantiert oder eine Entlüftungsschraube öffnet.
Beim Entlüften von Scheibenbremsen am besten das Rad und die Bremsbeläge ausbauen und stattdessen einen Abstandsklotz zwischen die Kolben einsetzen. Dann kann kein Öl auf die Beläge oder Bremsscheibe geraten.
Eigentlich bräuchte man überhaupt keine Benutzungspflicht, nirgends! Je mehr die Voraussetzungen vorliegen, dass man eine B-Pflicht anordnen dürfte, desto mehr Menschen benutzen solche Radwege freiwillig. Trotzdem würde Fahrbahnradeln grundsätzlich legal bleiben.
Die Regeln um B-Pflichten müssen niemanden kümmern außer Rad Fahrende.
Und solange die ganze Welt draußen voll ist mit unzulässig angeordneten B-Pflichten, ist es mir sogar lieber, wenn die Autofahrer die Regeln nicht so genau kennen.
Aber eben auch Regeln die Leute falsch kennen, weil die sich vor kurzem erst geändert haben (z.B. neue Regeln oder Fragen zur Benutzungspflicht von Radwegen, die gerade mal zwei Jahrzehnte alt sind) könnte man damit wunderbar einfach mit abfragen.
Dann vorher bitte zunächst alle zwei Jahrzehnte eine Nachprüfung von Verkehrsbehörden.
Auch ein PCR-Test ist doch nur eine Momentaufnahme, die 10 Minuten später schon wieder falsch sein kann.
Mir hat vorgestern jemand ganz stolz erzählt, dass er kein Corona haben kann, weil er negativ getestet wurde. Vor vier Wochen. ![]()
Schnelltests können helfen, zumindest einen großen Teil von Infizierten den Zugang zu sensiblen Bereichen zu verwehren. Mein Schwager muss jedes Mal, wenn er seine Mutter im Altenheim besucht, vorher einen Schnelltest machen und er ist der Einzige, der sie besuchen darf. Damit lässt sich zumindest das Risiko senken, dass das Virus in das Heim eingeschleppt wird.
Gegen die Schnelltests sprechen nicht nur falsch positive Ergebnisse, wegen derer Menschen unnötigerweise in Quarantäne müssen, sondern auch falsch negative Ergebnisse, durch die sich die Leute dann in falscher Sicherheit wiegen.
Ich kann mir trotzdem vorstellen, dass das unterm Strich dennoch eine positive Wirkung hat, wobei mir dafür die Zahlen fehlen, um dieses Bauchgefühl belegen zu können.
Was den Ruf nach strikteren Beschränkungen angeht, glaube ich, dass es vielmehr an jedem Einzelnen liegt, wie man mit der Situation umgeht. Es ist klar, dass sich nicht alle zu 100% an die Regeln halten. Dann stellt sich die Frage, was mehr hilft: Schärfere Regeln, an die sich noch weniger Leute halten, oder dafür zu sorgen, dass die bestehenden Regeln bessere Akzeptanz finden und von mehr Menschen umgesetzt werden.
Der Unterschied zwischen Nord- und Süddeutschland ist für mich auch dadurch zu erklären, dass sich die zweite Welle von Südwesten her ausgebreitet hat. Als Anfang November die Maßnahmen verschärft wurden, lagen die Infektionszahlen im Norden noch deutlich unter denen im Süden und Westen. Die selben Maßnahmen wirken auf einem niedrigeren Infektionsniveau natürlich besser als wenn die Zahlen schon länger und weiter in die Höhe geschossen sind.
Eine zweite Front der Ausbreitung des Infektionsgeschehens war von der tschechischen Grenze her erkennbar. Dass Sachsen den Anstieg nicht stoppen konnte, liegt dann aber wohl weniger an den beschlossenen Maßnahmen als an der zu großen Verweigerung, sich daran zu halten.
Dass Söder den Eindruck erweckt, er hätte die Lage besser im Griff als andere, liegt meiner Meinung nach nur daran, dass er sich besser in Szene setzt. Bei der Zahl der Neuinfektionen liegt Bayern hinter Sachsen und Thüringen bezogen auf die Einwohnerzahl an dritter Stelle. Bei der Gesamtzahl der bislang Infizierten liegt Bayern bezogen auf die Einwohnerzahl mit Sachsen (noch) gleichauf, ebenfalls an dritter Stelle.